DE529632C - Einrichtung an Kaelteerzeugungsanlagen - Google Patents

Einrichtung an Kaelteerzeugungsanlagen

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DE529632C
DE529632C DE1930529632D DE529632DD DE529632C DE 529632 C DE529632 C DE 529632C DE 1930529632 D DE1930529632 D DE 1930529632D DE 529632D D DE529632D D DE 529632DD DE 529632 C DE529632 C DE 529632C
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DE1930529632D
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LARKIN WARREN REFRIGERATING CO
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LARKIN WARREN REFRIGERATING CO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements
    • F25B31/002Lubrication
    • F25B31/004Lubrication oil recirculating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

  • Einrichtung an Kälteerzeugungsanlagen Bei den bekannten Kompressionskältemaschinen kommt es häufig vor, daß beim Ingangsetzen des Kompressors durch den dadurch im Verdampfer entstehenden-Unterdruck das flüssige Kältemittel sich ausdehnt und über die unter der Saugwirkung des Kompressors stehende, in den Verdampfer mündende ölrückleitung steigt und dadurch flüssiges Kältemittel in diese und die Ansaugleitungen hineingelangt, wodurch diese und Teile des Kompressors gefrieren, so daß erhebliche Leistungsverluste entstehen.
  • DieserÜbelstand wird gemäß :derErfindung dadurch vermieden, daß die in denVerdampfer mündende Rückleitung für Öl beim Steigen der Kälteflüssigkeit in dem Verdampfer über eine gewisse Höhe durch ein mittels einer Schwimmeranordnung betätigtes Ventil abgesperrt wird. Die genannte Rückleitung führt das Öl zu dem Kompressor zurück. Bei Fallen des flüssigen Kältemittels in dem Verdampfer unter eine bestimmte Höhe wirkt sie gleichzeitig als Rückleitung des gasförmigen Kältemittels aus dem Verdampfer zu .dem Kompressor neben einer Hauptansaugleitung für gasförmiges Kältemittel.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine zurr Absperren der in dem Verdampfer mündenden Zuführungsleitung für flüssiges Kältemittel dienende Schwimmeranordnung auch das Absperrventil der Ölrückleitung beeinflußt, und zwar derart, daß diese und die Zuführung für flüssiges Kältemittel gleichzeitig oder zeitlich nacheinander abgesperrt werden, wenn das flüssige Kältemittel eine bestimmte Höhe erreicht hat.
  • Bei den bekannten Kälteerzeugungsanlagen ist es bisher üblich, die Mündung der ölrückleitung lediglich ein geringes Stück von der Mündung der Zuführungsleitung für flüssiges Kältemittel in den Verdampferbehälter vorspringen zu lassen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß durch die starke Zirkulation, welche beim Einströmen des flüssigen Kältemittels in den Verdampfer entsteht, häufig Flüssigkeit in die ölrückleitung gelangt.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ,dieÖlrückleitüng sich bis zu einer Stelle in den Verdampferbehälter hineinerstreckt, welche auf der der Mündungsstelle der Zuführungsleitung für das flüssige Kältemittel entgegengesetzten Seite des Verdampferbehälters liegt.
  • Die Ventilanordnung gemäß der Erfindung arbeitet auch bei einer gewissen Korrosion ihrer Teile.
  • Auf der Zeichnung-ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Es zeigen Abb. i eine schematische Darstellung einer Kälteerzeugunggsanlage, Abb. 2 eine schaubildliche Ansicht der Ventilanordnung von der Innenseite des Verdampfers gesehen, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i, -Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Abb.3 und Abb.5 einen Schnitt nach Linie 5-5 .der Abb. 4.
  • Von dem oberen Ende des Verdampferbehälters i führt eine Saugleitung 2 mit Ventil zu dem vom Motor 8 angetriebenen Kompressor 7, durch welche das gasförmige Kältemittel aus dem Verdampfer zu dem Kompressor zurückgeführt wird. Eine ölrückleitung 4 verläuft zwischen dem Verdampferbehälter i und der Hauptansaugleitung 2, so daß diese unter der Saugwirkung des Kompressors steht und das Öl aus dem Verdampferbehälter i zu diesem zurückführt. Fällt das Öl in dem Verdampferbehälter unter eine gewisse Höhe, so wirkt diese Ölrückleitung4 alsRückleitung für das gasförmige Kältemittel zu dem Kompressor neben der Hauptansaugleitung 2. Die Ölrückleitung 4 ist in dem Deckel 6, welcher an dem Verdampferbehälter befestigt wird, eingesetzt. Ferner ist in dem Deckel 6 die Zuführungsleitung 5 für flüssiges Kältemittel vom Kondensator zum Verdampfer i eingesetzt.
  • An der Stütze i i des Deckels 6 ist ein Hebel io mit Schwimmerkugel 9 angelenkt. Der Schwimmerhebel io hat einen Begrenzungsanschlag i2, welcher sich zur Begrenzung der Schwingbewegung des Armes io gegen die Unterseite i3 der Stütze i i legt. Von dem Arm io erstreckt sich ein Hebelarm 14 nach oben, mit welchem das zum Absperren der Zuführungsleitung für flüssiges Kältemittel 5 dienende Nadelventil 15 verbunden ist. An dem Arm io ist weiter ein zweiter sich nach oben erstreckender Arm 16 einstellbar befestigt, welcher mit dem Nadelventil 18 bei 17 verbunden ist. Dieses Ventil 18 dient zum Absperren der Ölrückleitung 4. Der Arm 16 tvird an dem Hebel io durch eine Klemmschraube i9 einstellbar gehalten. Von der Ölrückleitung 4 erstreckt sich ein langes Rohr zweckmäßig aus Kupfer in den Verdampfer hinein. Dieses Rohr 2o erstreckt sich bedeutend weiter in den Verdampfer hinein als die Ölrückleitungen bei den bekannten Anordnungen, und zwar nahezu bis zu der gegenüberliegenden Wandung des Verdampfers. Eine gegenüber den Mündungen der Rückleitungen 22 für abgeschiedenes Kältemittel angeordnete Teilwand 21 erstreckt sich etwa einen Zoll über das nach unten abgebogene Ende der Ölrückleitung 2o nach unten. -Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende. Beim Ingangsetzen des Kompressors hat die Flüssigkeit in dem Verdampfer infolge des entstehenden Unterdrucks das Bestreben, sich auszudehnen, wodurch ihr Spiegel steigt. Sobald die Schwimmerkugel ihren höchsten Stand erreicht hat, geht die Flüssigkeit über diese hinweg. Ist die ölrückleitung nun in der üblichen Weise angeordnet und -lein Absperrorgan für diese vorgesehen, so strömt die Flüssigkeit in diese hinein und gelangt oft bis zum Kompressor, wodurch die Saugleitungen und Teile des Kompressors einfrieren.
  • Im Gegensatz dazu findet bei der Erfindung, sobald der Schwimmer g seine höchste Stelle erreicht hat, ein Absperren der Zuführungsleitung 5 für flüssiges Kältemittel und der Ölrückleitung 4 ,durch die Nadelventile 15 und 18 statt. Da diese Absperrung unabhängig davon, wie hoch der Flüssigkeitsspiegel in dem Verdampfer steigt, auf jeden Fall stattfindet, kann keine Flüssigkeit in die Ölrückleitung 4 eintreten. Die Absperrventile 15 Lind 18 bleiben so lange geschlossen, bis die Hauptsaugleitung 2 genügend Gas abgeführt hat, daß der Flüssigkeitsspiegel sinkt. Sobald der Flüssigkeitsspiegel unter eine gewisse Höhe fällt, sinkt auch die Schwimmerkugel, so daß die Ventile 15 und 18 geöffnet werden und flüssiges Kältemittel durch die Leitung 5 eingeführt und Öl durch die Leitung 4 abgeführt wird. Die Rohrleitung 2o -steht in Berührung mit der Ölschicht, welche sich dauernd über der Flüssigkeit setzt, und führt diese zum Kompressor zu Schmierzwecken zurück.
  • Fällt der Flüssigkeitsspiegel so tief, daß die Mündung des Rohres 2o oberhalb des Ölspiegels steht, so wird durch die Leitung 20, 4 Gas angesaugt und zu dem Kompressor geführt, in gleicher Weise, wie dies durch die Leitung 2 erfolgt. Die Teilwand 2i, welche gegenüber den Mündungen der Rückleitungen 22 für abgeschiedenes Kältemittel angeordnet ist, bewirkt, daß das aus Flüssigkeit und Gasen bestehende zurückgeführte Gemenge bis unter den Ölspiegel gedrückt wird. Hierdurch wird vermieden, daß .das rückfließende Gemenge unmittelbar oberhalb des Ölspiegels gelangt und sich mit dieseln mischt. Gleichzeitig wird hierdurch eine Beeinträchtigung der Ölrückführung aus dem Verdampfer verhütet, welche eintreten würde, wenn die Gase und Flüssigkeit unmittelbar oberhalb des 01-spiegels gelangten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Kälteerzeugungsanlagen, dadurch .gekennzeichnet, daß eine in den Verdampfer (i) mündende Rückleitung (4) für Öl beim Steigen der Kälteflüssigkeit in dem Verdampfer über eine gewisse Höhe durch ein mittels einer Schwimmeranordnung betätigtes Ventil (i8) abgesperrt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Absperren der im Verdampfer mündenden Zuführungsleitung (5) für flüssiges Kältemittel dienende Schwimmeranordnung (9, to, 1r, 16) auch das Absperrventil (z8) der ölrückleitung (q.) beeinflußt, und zwar derart, daß diese und die Zuführungsleitung (5) für flüssiges Kältemittel gleichzeitig oder zeitlich nacheinander abgesperrt werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölrückleitung (q., 20) sich bis zu einer Stelle in den Verdämpferbehälter hineinerstreckt, welche auf der der Mündungsstelle für die Zuführungsleitung (5) für flüssiges Kältemittel entgegengesetzten Seite des Behälters liegt.
DE1930529632D 1930-01-30 1930-01-30 Einrichtung an Kaelteerzeugungsanlagen Expired DE529632C (de)

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