DE528982C - Pasteurisiervorrichtung fuer Bier oder aehnliche Fluessigkeiten enthaltende Flaschen - Google Patents
Pasteurisiervorrichtung fuer Bier oder aehnliche Fluessigkeiten enthaltende FlaschenInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/20—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
- A23B2/22—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors
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Description
Die Erfindung betrifft Pasteurisiervorrichtungen für Bier oder ähnliche Flüssigkeiten,
die in Flaschen abgefüllt sind. Die in große Körbe untergebrachten Flaschen werden in
bekannten Vorrichtungen (Patente 435 465 und 243 996 des Erfinders) in einer ununterbrochenen
Bahn durch einen mit Wasser gefüllten Turm oder turmähnlichen Raum geführt, der von dem Wasser durch den Druck
der Atmosphäre angefüllt gehalten wird. So wurde z. B. der Pasteurisierungsraum ausgesprochen
als Turm ausgeführt oder gemäß einem weiteren Vorschlag dieser Raum in seinem oberen Teil in waagerechter Richtung erweitert,
um die Höhe des Turmes zu begrenzen und dennoch einen ausreichend langen Weg innerhalb der Pasteurisierungszone zu
schaffen. Diese bekannten Vorrichtungen leiden indessen an dem Mangel, daß das Wasser
ao nicht genügend zirkuliert, deshalb schnell sauer wird und ersetzt werden muß. Ein weiterer
Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht darin, daß sie außer der zu ihrem Aufbau notwendigen Grundfläche noch ν eras
hältnismäßig viel Raum für das Füllen und Leeren der Körbe beanspruchen. Sodann sind
mehrere Arbeiter zur Bedienung der Vorrichtung und viel Platz in der Fabrik zum Transport
der großen und schweren Eisenkörbe außerhalb der Vorrichtung erforderlich. Die Nachteile rühren daher, daß die Flaschenkörbe
bei den bekannten Vorrichtungen auf der einen Seite eingesetzt und auf der entgegengesetzten
Seite wieder herausgenommen werden müssen.
Die Erfindung betrifft eine Pasteurisierungsvorrichtung, die einerseits eine erhöhte
Wasserzirkulation erzwingt und dadurch einem Sauerwerden des Wrassers vorbeugt
und andererseits unter gleichzeitiger Verringerung des benötigten Raumes zum Einsetzen
und Herausnehmen der Flaschen die Arbeit vereinfacht und erleichtert und so gestattet,
beispielsweise mit einem Arbeiter auszukommen, anstatt wie bisher deren mehrere
zu benötigen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem schematischen
Schnitt dargestellt. Ebenso wie bei den bekannten Vorrichtungen ist zunächst ein unterer
Wasserbehälter 1 vorgesehen, zu dessen Oberfläche die Luft Zutritt hat. Anstatt des
in Verbindung mit diesem Behälter stehenden einzigen Turmes, in dem die mit Flaschen
gefüllten Körbe auf und ab bewegt werden, sind bei dem Erfindungsgegenstand zwei
Türme oder Behälter 2, 3, und zwar je einer an einer Seite des unteren Behälters 1, angeordnet.
Diese beiden Türme oder Behälter 2 und 3 sind an ihren oberen Enden durch einen vorzugsweise waagerecht verlaufenden
Kanal 4 verbunden, der, wie in der Zeich-
nung dargestellt, auch bogenförmig ausgeführt sein kann.
Die Vorrichtung wird in an sich bekannter Weise dadurch -gefüllt, daß man zunächst
in den unteren Behälter ι Wasser einfüllt, hierauf mittels einer Vakuumpumpe o. dgl.
die Luft aus dem oberen Teil der Vorrichtung absaugt, so daß das Wasser ansteigt
und die Türme 2 und 3 sowie den oberen Verbindungskanal 4 erfüllt. Die Teile 2, 3 und 4
werden also durch den auf das Wasser in dem unteren Behälter 1 ausgeübten Druck der
Luft gefüllt gehalten.
Im Inneren der Vorrichtung sind über Führungsräder 6 zwei endlose Ketten 7 geführt,
von denen eine gestrichelt in der Zeichnung dargestellt ist. Oberhalb des Behälters
i, und zwar zwischen den beiden Türmen 2, 3, sind zwei Plattformen oder Bö-
*o den S, 9 zum Einsetzen der zu pasteurisierenden Flaschen und zum Herausnehmen der
fertigpasteurisierten Flaschen aus den Körben 10 eingebaut. Oberhalb des Wasserspiegels
sind zwischen diesen Plattformen «5 Scheiben oder Rollen 11 angeordnet, durch
die die Körbe in passende Höhe zum Einsetzen bzw. Herausnehmen der Flaschen gehoben
werden. Die zu pasteurisierenden Flaschen können zur Vereinfachung des Arbeitsverfahrens mittels einer in der Zeichnung
nicht gezeigten Transportbahn direkt von der Korkmaschine zu der Einsetzungsplattform 8 geführt und die pasteurisierten
Flaschen können von der Plattform 9 unmittelbar auf eine andere Transportbahn (Band,
Transporteur o. dgl.) gelegt werden, welche sie direkt der Etikettiermaschine zuführt.
Hierdurch wird an Arbeitslöhnen bedeutend gespart, da etwa 6 000 Flaschen in der
Stunde der Pasteurisierungsvorrichtung zugeführt bzw. von dieser wiederum abgeleitet
werden müssen. Da die Plattformen 8 und 9 nahe beieinander liegen, kann bei kleineren
Apparaten ein Mann zum Einsetzen und zum Herausnehmen der Flaschen genügen. Weiterhin
wird durch Anbringen der Arbeitsplattformen über dem Behälter 1 bedeutend
an Platz gespart.
Die von einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung in der Pfeilrichtung bewegten
endlosen Ketten 7 führen die Körbe 10 von der Plattform 8, an der die Flaschen eingefüllt
werden, zuerst in den waagerechten Behälter ι hinab, in dem die kalten Flaschen
das Wasser abkühlen. Danach werden die Körbe langsam durch den senkrechten Behälter
2 durch Wasser von ständig steigender Temperatur aufwärts geführt, bis sie in die
warme Zone, d. h. die in dem Kanal 4 vorgesehene Pasteurisierzone, gelangen. Sodann
werden die Körbe wieder nach unten durch den zweiten senkrechten Behälter 3 geführt,
hierbei mit Wasser geringerer Temperatur in Berührung gebracht. Schließlich werden in
dem waagerechten Behälter die Flaschen noch weiter abgekühlt und gelangen angenähert
kalt zu der Plattform 9, an der sie aus den Körben herausgenommen werden. Diese Zirkulation
der Flaschenkörbe bewirkt, daß das Wasser im oberen Querteil 4 und im Turm 2
abgekühlt, dagegen in dem unteren Teil des Turmes 3 erhitzt wird. Hierdurch entsteht
eine ununterbrochene Bewegung des Wassers in entgegengesetzter Richtung der Flaschenkörbe.
Diese Zirkulation des Wassers ist von großer praktischer Bedeutung. Zunächst wird
das warme Wasser, welches aus der warmen oberen Zone nach unten geführt wird, nach
oben zurückgeleitet. Sodann wird der Temperaturabfall, den die Flaschen im unteren Teil
des Turmes 2 bewirken, auf den Behälter 1 übertragen und dient hier dazu, die Abkühlung
des fertigpasteurisierten Bieres zu erhöhen. Schließlich erreicht man den Vorteil,
daß alles Wasser innerhalb der Vorrichtung zirkuliert und hierbei pasteurisiert wird, dadurch,
daß es ständig· durch die warme Zone 4 strömt und deshalb nicht zum Sauerwerden
geneigt ist wie bei den bekannten Vorrichtungen, bei denen das Wasser des unteren Behälters 1 nicht zirkuliert.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Es sind auch mannigfache
Veränderungen möglich. So ist es nicht notwendig, die Führungsräder 11 oberhalb
der Wasserfläche des Behälters 1 anzubringen. Sie können auch ganz oder teilweise
in das Wasser eintauchen. Dann müssen aber Krane oder andere Hebevorrichtungen vorgesehen sein, die die Körbe über die
Plattformen emporheben bzw. von diesen herabbewegen.
Claims (4)
1. Pasteurisiervorrichtung für Bier oder andere verderbliche Flüssigkeiten enthaltende
Flaschen, die in Körben oder anderen Behältern im Kreislauf durch einen Turm o. dgl. geführt werden, der durch
atmosphärischen Druck mit Wasser gefüllt gehalten ist, gekennzeichnet durch zwei stehende, an ihren oberen und unteren
Enden verbundene Türme (2, 3).
2. Pasteurisiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Türme (2, 3) mit einem oberen Kanal (4) und einem unteren Behälter (1) verbunden
sind.
3. Pasteurisiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Raum zwischen den Türmen (2, 3 J Arbeitsplattformen (S, 9) angeordnet
sind.
4. Pasteurisiervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsbahn (7) zuerst durch den Turm (2), dann durch den Kanal (4), weiter
durch den Turm (3) und schließlich durch den Behälter (1), gegebenenfalls über eine
Rolle (11), im Kreislauf geleitet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB141769D DE528982C (de) | 1929-02-05 | 1929-02-05 | Pasteurisiervorrichtung fuer Bier oder aehnliche Fluessigkeiten enthaltende Flaschen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528982C true DE528982C (de) | 1931-07-06 |
Family
ID=7000197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB141769D Expired DE528982C (de) | 1929-02-05 | 1929-02-05 | Pasteurisiervorrichtung fuer Bier oder aehnliche Fluessigkeiten enthaltende Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528982C (de) |
-
1929
- 1929-02-05 DE DEB141769D patent/DE528982C/de not_active Expired
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