DE950810C - Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behaeltern befindlichen Waren - Google Patents

Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behaeltern befindlichen Waren

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Publication number
DE950810C
DE950810C DEST9444A DEST009444A DE950810C DE 950810 C DE950810 C DE 950810C DE ST9444 A DEST9444 A DE ST9444A DE ST009444 A DEST009444 A DE ST009444A DE 950810 C DE950810 C DE 950810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
containers
tower
goods
conveyor
sterilizing
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Expired
Application number
DEST9444A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Bernardus Van Winden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
Original Assignee
Gebr Stork and Companies Apparatenfabriek NV
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
    • A23B2/22Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors
    • A23B2/225Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors transported in a hydrostatic chamber

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behältern befindlichen Waren Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Sterilisieren oder Pasteurisieren -von .in Behältern ibefindlichen Waren mit einem Überdruckwasserdampfraum. Dieser Raum steht in offener Verbindung mit den kurzen Schenkeln zweier offenen, U-rohrförmigen Flüssigkeitsverschlüssen, durch welches System hindurch ein endloser Förderer sich bewegt, der außerhalb der Anordnung geschlossen und mit Trägern für die Behälter versehen ist. Eine Vorrichtung dieser Art ist bekannt.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere eine aus drei Türmen bestehende Sterilisationsvorrichtung der beschriebenen Art, welche Türme an der Untenseite miteinander in Verbindung stehen und auf diese Weise einen zusammenhängenden Raum bilden, im Sinne zweier nebeneinander angeordneter U-Röhren. Der mittlere Turm bildet den Sterilisationsraum, in welchen Dampf eingeführt wird. Die beiden anderen Türme, die über eine Trennwand miteinander in Verbindung stehen, sind mit Wasser gefüllt.
  • Zwecks Abkühlung der in .dem Dampfraum erhitzten Behälter wird in den Austrittsschenkel des U-Rohrsystems kontinuierlich Kühlwasser eingeführt, das nach Wärmeaustausch mit den Behältern in dem Eintrittsschenkel des Systems .hinaufsteigt und dort zum Vorerhitzen der Behälter dient.
  • Ein Nachteil hierbei ist, daß das eingeführte kalte Kühlwasser sofort absinkt unter ungenügendem Wärmeaustausch mit den Behältern, so daß sich an der Grenzfläche zwischen Dampf und Wasser in dem unteren Raum des mittleren Turms eine Temperatur einstellt, die zu starker Kondensation des Dampfes und demzufolge zur Herabsetzung des Wirkungsgrades der Vorrichtung führt. Überdies sind die aus der Vorrichtung tretenden Behälter nicht .genügend gekühlt.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil, indem an dem Förderer zwischen den Trägern oder Gruppen von Trägern quer zu der Bewegungsrichtung stehende Trennwände angeordnet sind, welche unter Freilassung von beschränkten, z. B. ausschließlich von dem freien Rand gebildeten Durchgängen das Kanalprofil größtenteils ausfüllen. Auf diese Weise wird, wenn der Förderer durch den Kühlraum sich bewegt, dieser Raum sozusagen in partielle Kühlzonen unterteilt, in denen sich zumindest ein Träger mit Behältern befindet und irdenen ein intensiver Wärmeaustausch stattfindet, wobei das erwärmte Kühlwasser durch die Durchgänge in die darunterliegende partielle Kühlzone übergeht, dort weitete Wärme aufnimmt usw. In dem ganzen Kühlraum stellt sich also ein hauptsächlich gradliniger Wärmegradient ein, was eine bessere Kühlung der Behälter und eine höhereTemperatur des Wassers in der Nähe der Grenzfläche und also geringere Kondensation des Dampfes zur Folge hat.
  • Die Erfindung wird im nachstehenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. i zeigt schematisch einen vertikalen Längsschnitt der Sterilisationsvorrichtung, in welcher die Erfindung verwirklicht ist; Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einige Kettenglieder der Transportketten, von der Innenseite aus gesehen.
  • Die in Fig. i gezeigte Sterilisationsvorrichtung besteht hauptsächlich aus drei Türmen i, 2 und 3. Die Türme °hängen an der Unterseite zusammen, so daß sie.einen zusammenhängenden Raum bilden im Sinne zweier nebeneinanderliegenden U -Röhren. Zu diesem Zweck ist auch der untere Raum des mittleren Turms 2 mittels einer Trennwand 4 in zwei Teile .geteilt.
  • Der Turm 2 ist der eigentliche Sterilisierraum, in welchen Dampf eingeführt wird. Sowohl in .dem Turm i als auch in dem Turm 2 befindet sich Wasser. Der Hö'henuntersc'hied H zwischen dem Wasserspiegel in dem Turm i bzw. 3 und dem Wasserspiegel im mittleren Turm 2 wird von dem Dampfdruck im mittleren Turm 2 verursacht. Dieser= Niveauunterschied ist umgekehrt auch für den Dampfdruck entscheidend.
  • Ein endloser Förderer 5 tritt irr der Richtung des Pfeiles 6 oben in den Turm i ein, durchläuft den Turm i über die ganze Höhe von oben nach unten, kehrt unten, frei in einer Schleife hängend, oder über Rollen geführt, i8o° um und steigt dann im Turm 2 empor in .den Dampfraum. Oben- im Turm 2 läuft der Förderer über eine Scheibe 7, wodurch die Richtung des Förderers wieder um 18o° geändert wird. Der Förderer geht dann hinab im Turm 2, erreicht unten wieder das Wasser, ändert seine Richtung dann wieder um i8o°, entweder indem er über Rollen geführt wird, oder indem er frei in j einer Schleife hängt. Daraufhin steigt der. Förderer durch das Wasser in dem Turm 3 empor, läuft über die Scheibe 8 und kommt über die Scheibe g auf dem oben !beschriebenen Weg zurück.
  • Der Förderer 5 besteht aus zumindest zwei parallelen Ketten, die über ihre ganze Länge mit Trägern io besetzt sind, von denen nur einzelne in Fig. i gezeichnet sind. Diese Träger sind zylinderförmig gestaltet und ruhen an der Stelle ihrer Mittellinie frei drehbar auf Achsen i i, die zwischen den Förderketten angeordnet sind. Die Träger io bestehen hier z. B. aus kreisförmigen Röhrenbündeln 12, in welche die zu sterilisierenden Waren geschoben werden.
  • Wenn der Förderer umläuft, werden die Waren in demWasser des Turms i vorgewärmt, imDampf des Turms 2 sterilisiert und im Wasserdes Turms 3 gekühlt. Der Transport ist kontinuierlich, und gerade in dieser Hinsicht kann das System als »offen« betrachtet werden.
  • Nachdem sie an der Scheibe 8 vorübergegangen sind, können die Träger entleert werden, d. h., die zu sterilisierenden Waren werden herausgenommen. Die Abgabestelle 13 ist schematisch dargestellt. Daneben befindet sich die ebenfalls schematisch gezeichnete Beladungsstelle 14.
  • Parallel zu den Förderketten 5 läuft eine Kette 15 :durch die Vorrichtung. Zahnräder 16 auf jedem Träger io stehen 'hiermit im Eingriff. Diese Kette 15 läuft mit einer geringen Geschwindigkeitsdifferenz den Förderketten 5 gegenüber, was zur Folge hat"daß die Träger io andauernd, sei es denn langsam, gedreht werden.
  • In dem obersten- waagerechten Turm zwischen den Scheiben. 17 und 18 ist die Treibkette 15 so weit von den Förderketten 5 entfernt, daß die Kette 15 nicht mehr in die Ritzel 16 greift. Dies hat zur Folge, daß bei der Bela@dungs- und Entleerungsstelle 14, , 13 die Träger io frei drehbar sind und also zum Beladen und Entleeren frei-gehandhabt werden können.
  • Insoweit 'ist die Sterilisiervorrichtung bekannt. Nach der Erfindung sind nun zwischen je zwei Trägern io oder zwischen zwei Gruppen von Trägern io an dem Förderer und insbesondere zwischen deren beiden Ketten 5 flache Trennwände ig angeordnet, .die quer zu der Bewegungsrichtung des Förderers gerichtet und derart bemessen sind, daß sie längs Kder 'Wände der von den Türmen i und 3 gebildeten rechteckigen Kanäle geringe Durchgänge freilassen und deshalb das Kanalprofil größtenteils ausfüllen. Der mit diesen Trennwänden bezweckte Effekt wurde in der Beschreibungseinleitung dargelegt und braucht daher hier nicht weiter erläutert zu werden. DieTrennwände können einfach zwischen den Ketten an deren. Gliedern verschweißt sein. Es ist klar, daß - obgleich einfachheitshalber in der Zeichnung nur bei dem Ausgang des Turms 3 Träger io mit zwischenliegenden Trennwänden i9 dargestellt sind -- :der Förderer über seine ganze Länge auf diese Weise mit Trägern und Trennwänden besetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behältern befindlichen Waren mit einem Überdruckwasserdampfraum, welcher in offener Verbindung mit den kurzen Schenkeln zweier offener U-förmiger Flüssigkeitsverschlüsse steht, durch welches System hindurch ein endloser Förderer sich bewegt, .der außerhalb der Anordnung geschlossen und mit Trägern für die Behälter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Förderer zwischen :den Trägern (io) oder Gruppen von Trägern quer zu der Bewegungsrichtung stehende Trennwände (i9) angeordnet sind, welche unter Freilassung von geringen Durchgängen das Kanalprofil größtenteils ausfüllen.
DEST9444A 1954-02-17 1955-02-16 Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behaeltern befindlichen Waren Expired DE950810C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL950810X 1954-02-17

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DE950810C true DE950810C (de) 1956-10-18

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ID=19865807

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DEST9444A Expired DE950810C (de) 1954-02-17 1955-02-16 Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behaeltern befindlichen Waren

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