DE190132C - - Google Patents

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DE190132C
DE190132C DENDAT190132D DE190132DA DE190132C DE 190132 C DE190132 C DE 190132C DE NDAT190132 D DENDAT190132 D DE NDAT190132D DE 190132D A DE190132D A DE 190132DA DE 190132 C DE190132 C DE 190132C
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DE
Germany
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water
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DENDAT190132D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
    • A23B2/22Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors
    • A23B2/225Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors transported in a hydrostatic chamber

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 190132 -KLASSE 6d. GRUPPE
THEODOR MARTINSEN in KRISTIANIA.
form durch Zellen geführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1906 ab.
Die zum Pasteurisieren von Bier in Flaschen und für andere Getränke gebräuchlichen Apparate können in zwei Hauptgruppen geteilt werden: die offenen xma die geschlossenen.
Die letzteren bieten den Vorteil, daß man den mit der wachsenden Temperatur in den Flaschen entstehenden Druck durch eine gradweise Erhöhung des im Apparate herrschenden Druckes zweckmäßig ausgleichen kann und umgekehrt bei der Abkühlung.
Dies sichert gegen Bruch der Flaschen und verhindert das Entweichen von' Kohlensäure durch den Stöpsel.
Die offenen Apparate haben den Vorteil der Einfachheit und der Möglichkeit eines kontinuierlichen und automatischen Betriebs.
Der neue, im folgenden beschriebene Apparat bezweckt, nach Art der offenen Apparate, einen kontinuierlichen Betrieb und dabei zugleich den ao mit der gradweise steigenden oder fallenden Temperatur wechselnden Druck in den Flaschen durch einen ebenfalls gradweise steigenden oder fallenden Gegendruck im Apparate zweckmäßig auszugleichen.
as Durch diesen offenen Apparat werden.die Flaschen in bekannter Weise mittels eines Kettentransportcurs o. dgl. kontinuierlich befördert; er ist aber mit derartig miteinander in Verbindung stehenden fellen ausgestattet, daß in den Zellen der höheren Temperatur zugleich entsprechend höherer Druck herrscht als in denen mit niedrigerer Temperatur.
Wie dies erreicht wird, soll nun an Hand der beiliegenden schematischen Zeichnung erläutert werden. 35
. Die Zeichnung zeigt senkrechte Längsschnitte zweier Bauarten.
Fig. 1: A bezeichnet einen Kasten, der mit- . tels Wände B zellenartig eingeteilt ist.
Die Zellenwände B reichen nicht bis zur Ober- 40 kante des Kastens; zwischen ihnen sind Wändeö angeordnet, die von der Oberkante des Kastens ausgehen, aber nicht bis zum Boden des Kastens reichen, sondern hier einen freien Raum lassen. Oben ist der Kasten von der einen Außenwand 45 bis zur äußersten Zwischenwand D der entgegengesetzten Seite durch eine Deckplatte L luftdicht derart abgeschlossen, daß der Apparat einen einseitig offenen, im Zickzack verlaufenden Kanal darstellt. 50 . Jj
Sämtliche Kanalabteilungen sind durch ']
Wände F geteilt, die nicht so hoch hinauf- ,,":;.j
steigen wie die Wände B und nicht tiefer hin- Sj
untergehen als die Wände D. :|
Denkt man sich in einem solchen Zellenbau 55 j
Wasser und Luft abwechselnd derart einge- ^j
schlossen, daß in den Zellen von C1 bis C5 immer : j
der innerhalb der Kanalwände D und B be- · j
fmdliche Teil mit Wasser gefüllt ist, so daß der , ;|
Wasserspiegel beim Gleichgewichtszustand über- 60 J
all die Lage hat, die die Zeichnung zeigt, so ;|
werden die Druckverhältnisse die folgenden ·■■'.'!
sein (der Atmosphärendruck wird mit H, der ;.|
Wassersäulendruck einer Zelle mit h bezeichnet): ; I
In der Zelle C1 ist beim oberen Wasserspiegel der Druck H, beim unteren Wasserspiegel H+h; der letztere Druck herrscht auch im Luftraum der Zelle C1 ; in der Zelle C2 ist der Druck beim oberen Wasserspiegel H + h und beim unteren Wasserspiegel H + 2 h; in der gleichen Weise steigt nun der Druck in den von außen nach innen aufeinander folgenden Zellen, so daß also der Druck in der Zelle C5 am unteren
ίο Wasserspiegel H + 5 h beträgt. Ist der Abstand zwischen den oberen und den unteren Wasserspiegeln in sämtlichen Zellen ungefähr 4 m hoch, so wird also der Druck in der Zelle C6 etwa 3 Atmosphären betragen.
Der Kettentransporteur ist in der in der Zeichnung angedeuteten Weise angeordnet und bewegt sich in der Richtung der Pfeile. Die
. Zelle C6 bildet also den Kehrpunkt des Transporteurs und kann insofern als Mittelpunkt des
ao Apparates betrachtet werden.
Während des Ganges von außen durch die äußerste, oben offene Zelle in das Innere des Apparates hinein bis zu der Zelle C5 werden die Flaschen also einem von 1 bis auf 3 Atmo-Sphären allmählich steigenden Druck ausgesetzt und umgekehrt bei dem Rückwege.
Fig. 2 stellt eine andere Ausfülirungsweise der Erfindung dar.
Während bei dem eben beschriebenen Appa-
rate die Waren nach dem Einführen1 durch dieselben Zellen wieder zurückgeführt werden müssen, werden bei dem in Fig. 2 dargestellten Apparate die Waren immer in derselben Richtung bewegt, so daß sie, nachdem sie die heißeste Zelle passiert haben, eine neue Reihe von Zellen passieren müssen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Apparate gibt die Ware die beim Eintreten aufgenommene Wärme auf dem Rückweg an die verschiedenen Wasserabschlüsse wieder zurück, und bilden diese mit ihren Wänden F abgesonderte Kreisläufe. Das Gleiche wird bei der Ausführung nach Fig. 2 dadurch erreicht, daß die Wassersäulen der gleichbenannten Zellen unten wie oben durch Röhren verbunden sind. I1, J2 sind die unteren Röhren; die oberen sind in der Zeichnung nicht ersichtlich, nur deren Mündungen sind durch kleine Kreise angedeutet. ; Sämtliche gleichbenannte Zellen bilden -also durch ihre oberen und unteren Röhrenvcrbindüngen paarweise gewissermaßen abgeschlossene Zirkulationssysteme, in welchen Wasser von be-. stimmter Temperatur sich im Kreislauf befindet, wobei die obere oder die untere (oder beide) Rohrverbindung(en) mit einer Heizvorrichtung versehen sein können, mittels welcher die richtige Temperatur beibehalten wird. Übrigens ist eine sehr geringe Zufuhr von Wärme nötig, da die pasteurisierten Waren die aufgenommene Wärme auf ihrem Wege zur Austrittsstelle wieder abgeben.
Eine Zufuhr von Wärme kann auch in der Weise bewirkt werden, daß man in die Zelle der höchsten Temperatur immer etwas Luft und Dampf hineinpreßt, wodurch, auch der Druck auf der gewünschten Höhe erhalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: :
    Pasteurisierapparat für in Flaschen bcfindliche Getränke, besonders Bier, in welchem die Flaschen mittels einer Transportvorrichtung in Zickzackform durch die von kammartig ineinandergreifenden Wänden gebildeten Zellen eines Wasserbades mit Zonen verschiedener Temperatur geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in diesen Zonen ein der Temperatur entsprechender Druck dadurch erhalten wird, daß das Bad in den auf- und abgehenden Zügen ■ eines röhrenförmigen Kanals zwischen Luftsäulen eingeschlossen ist, derart, daß sich die Druckhöhen der Wassersäulen vom Eingangs- und Ausgangspunkt der Flaschen bis zur Mitte des Apparates (Punkt der höchsten Temperatur) addieren, und zwar unter Vermittlung der Luftsäulen als Überführungsglied zwischen dem unteren Wasserspiegel einer Wassersäule und dem oberen Wasserspiegel der nächsten Wassersäule.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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DE (1) DE190132C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3619126A (en) * 1963-10-01 1971-11-09 Pierre Carvallo Method of continuously heat-treating products in sealed containers, and apparatus for performing the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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