AT235121B - Einrichtung zur Behandlung von in Behältern enthaltenen Waren - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung von in Behältern enthaltenen Waren

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AT235121B
AT235121B AT196462A AT196462A AT235121B AT 235121 B AT235121 B AT 235121B AT 196462 A AT196462 A AT 196462A AT 196462 A AT196462 A AT 196462A AT 235121 B AT235121 B AT 235121B
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carrier
container
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liquid
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Stork & Co Nv
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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Behandlung von in Behältern enthaltenen Waren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   keit würde die Gefahr des Verklemmens von Scherben u. dgl. nur vergrössern. Demgegenüber bewirkt die erfindungsgemässe Lösung der Aufgabe eine sanfte, unter Gewichtsverminderung der Behälter einhergehende Ausschwemmung derselben, wodurch die vorhin erwähnten Störungsmöglichkeiten weitgehend ausgeschaltet werden. 



  Zweckmässig ist es, wenn die vorliegende Behandlungseinrichtung mit einer endlosen, Trägereinheiten durch den Behandlungsraum bewegenden Fördervorrichtung versehen ist, wobei die Träger auf einem Kreisumfang mit zur Kreisfläche senkrechten oder geneigten Achsen angeordnet sind. In diesem Falle wird im Sinne eines weiteren Merkmales der Erfindung eine der Anzahl von Trägern je Einheit entsprechende Anzahl von Düsen vorgesehen. 



  In bekannter Weise kann in der Einrichtung koaxial mit der Mittelachse der im Querschnitt sternförmigen Trägereinheit auf der einen Stirnseite derselben einePlatte vorgesehen sein und es können die Spitzen dieses Sternes jeweils zwischen zwei nebeneinanderliegende Träger weisen. In diesem Falle können nach einem weiteren Erfindungsmerkmal die Düsen in einer Linie parallel zur Fördervorrichtung in einem derartigen gegenseitigen Abstand angeordnet sein, dass die sternförmige Platte nach Art eines Zahnrades über die Düsen oder Verlängerungen derselben abrollen kann. 



  Die Wirkung der Einrichtung kann noch dadurch verbessert werden, dass unter der Abführungsvorrichtung ein Behälter für die ausgestrahlte Flüssigkeit vorgesehen und dass eine Flüssigkeitspumpe vorhanden ist, die einerseits über ein Filter die Flüssigkeit aus dem Behälter ansaugt und anderseits die Flüssigkeit in die Düse (n) presst. 



  Die Erfindung soll näher erläutert werden an Hand der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäss ausgebildeten Abführungsvorrichtungdargestellt sind. 



  Fig. 1 zeigt in skizzenhafter Darstellung einen Teil der mit einer Abführungsvorrichtung für die Behälter versehenen Sterilisierungsvorrichtung ; Fig. 2 zeigt in etwas vergrössertem Massstab eine andere Ausbildung der Abführungsvorrichtung für die Behälter ; Fig. 3 und 4 zeigen eine Ansicht der linken Seite (der Fig. 2) der Abführungsvorrichtung bzw. Ansichten in der Richtung der Pfeile III und IV, wobei in Fig. 4 einige Träger dargestellt sind ; Fig. 5 und 6 zeigen eine Ansicht der rechten Seite (der Fig. 2) der Abführungsvorrichtung bzw. Ansichten in Richtung der Pfeile V und VI. wobei Fig. 5 deutlichkeitshalber nur einen Teil der Ansicht auf den gezeigten Träger darstellt. 



  Die Vorrichtung, auf welche sich die Erfindung bezieht, hat den grundsätzlichen, in der deutschen Patentschrift Nr. 959344 bereits beschriebenen Aufbau, d. h. sie ist als eine einen Behandlungsraum aufweisende Vorrichtung ausgebildet, die aus einigen an der unteren Seite miteinander verbundenen Türmen besteht, durch die hindurch sich eine Anzahl köcherförmiger Träger über eine bestimmte Strecke fortbewegt. In dieser Vorrichtung wird der Mittelteil von einem Überdruckdampfraum gebildet. in dem durch Zuführung von Dampf ein bestimmter Überdruck und auf diese Weise eine bestimmte (über 1000C liegende) Temperatur aufrechterhalten werden. U-förmige Wasserverschlüsse auf beiden Seiten dieses Dampfraumes dienen als Abdichtung, derart, dass der längere Schenkel des U den erforderlichen hydrostatischen Gegendruck liefert.

   Will man jedoch eine niedrigere (unter 100 C liegende) Temperatur im Dampfraum aufrechterhalten - dies mit Rücksicht auf die erstrebte Behandlung (Pasteurisierung) der sich In den Behältern befindlichen Flüssigkeit (Milch)-, so kann man durch Abführung des Dampfes einen be- ; timmten Unterdruck aufrechterhalten. Die Wasserverschlüsse dienen in diesem Fall auch als Abdichtung, jedoch ist der Höhenunterschied in beiden Schenkeln des U gerade entgegengesetzt zu der in der erwähnten Patentschrift dargestellten Lage. 



  Einen Teil dieser Vorrichtung zeigt Fig. l, in der ein köcherförmiger Träger 1 dargestellt ist, innerhalb dessen sich zwei Behälter 2 in Form von Flaschen befinden. Die Wandung der Vorrichtung ist nit 3 bezeichnet, und Fig. 1 zeigt einen Durchschnitt an der Stelle, an der die Behälter 2 aus dem Träver abgeführt werden. Zu diesem Zweck ist in der Wandung 3 eine Öffnung 4 vorgesehen. 



  Die Abfüluungsvorrichtung für die Behälter 2 wird von einer Düse 5 für die Flüssigkeit in der Nähe ier einen Stirnseite des in Längsrichtung bewegten Trägers 1 gebildet. In der Nähe der andern Stirnseite iieses Trägers ist eine Auffangfläche 6 in Form eines endlosen Bandes 7 vorhanden, das auf zwei Rollen 8 geführt ist. Das endlose Band 7 besteht vorzugsweise aus einer Anzahl schmaler Bänder oder Drähte, die eitlich in einigem Abstand voneinander liegen und zwischen sich einen Raum freilassen. Eine der Rollen st oder beide Rollen sind von einem nicht eingezeichneten Antrieb aus so betätigt, dass sich das Band 7 . n der mit Pfeilen angegebenen Richtung bewegt. 



  Am Ende der Auffangfläche 6 ist ein beweglicher Anschlag 9 vorhanden, der in der Bahn der auf dem ! and 7 liegenden Behälter 2 angeordnet ist. Der Abstand des Anschlages 9 bis zum Träger 1 ist mindetens der Länge dieses Trägers gleich. Der Anschlag kann nach der gestrichelt angegebenen Stellung, in ler er sich nicht mehr in der Bahn der Behälter 2 befindet, bewegt werden.   

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   In der Bewegungsvorrichtung anschliessend an die Auffangfläche 6 befindet sich eine Einrichtung 10 zum Kippen der Behälter 2 um ungefähr   900.   d. h. zur   Überführung   aus der waagrechten in die senkrech- te Lage der Behälter 2. Diese Behälter können in der senkrechten Stellung weiter gefördert werden,   z. B.   zu Vorrichtungen zum Füllen von Lattenkisten hin. 



   Die Düse 5 ist mittels einer Leitung 11 mit einer Flüssigkeitspumpe 12 verbunden, die aus einem an der unteren Seite der Abführungsvorrichtung angeordneten Behälter 13 ansaugt. Die aus der Düse 5 aus- gestrahlte, durch die Auffangfläche 6 hindurch abwärts strömende Flüssigkeit wird über eine schräge Plat- te 14 in den Behälter 13 geführt, der mit einem Filter 15 zwecks Vermeidung einer etwaigen Verstopfung der Pumpe 12 versehen ist. 



   Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung arbeitet folgendermassen :
Die Träger 1 bewegen sich entlang ihrer vorgeschriebenen Strecke durch die Vorrichtung und gehen in einem bestimmten Augenblick an der Stelle vorüber, an der die Wände 3 mit Öffnungen 4 versehen sind. Mittels der Pumpe 12 wird Flüssigkeit aus dem Behälter 13 angesaugt und über die Leitung 11 der
Düse 5   zugeführt.   Diese Flüssigkeit tritt mit verhältnismässig niedrigem Druck, jedoch in grosser Menge aus der Düse 5 und dringt in den vor der Öffnung 4 befindlichen Träger ein ; sie übt dabei mitnehmende
Kräfte auf die Behälter 2 aus. Diese Behälter werden dadurch in Richtung auf die Auffangfläche 6 hinbe- wegt und vom Band 7 mitgenommen, bis sie am Anschlag 9 anstossen.

   Die aus der Düse heraustretende
Flüssigkeit strömt zum kleineren Teil über Perforationen im Träger 1   ab, während   ein grösserer Teil durch die   Auffangfläche   6 hindurchströmt und über die schräge Platte 14 zur Durchführung eines neuen Kreis- laufes in den Behälter 13 gelangt. Die aus dem Träger 1 heraustretende Flüssigkeit strömt ungehemmt durch die Auffangfläche 6 ab, da diese von einer Anzahl schmaler Bänder oder Drähte mit gegenseitigen
Zwischenräumen gebildet ist. In diesem Zusammenhang wird bemerkt, dass das Band 7 auch einstückig und mit runden oder schlitzartigen Perforationen versehen sein kann. 



   Sobald der mittels des Druckstrahles entleerte Träger 1 zum grössten Teil an den Öffnungen 4 vor- überbewegt worden ist, wird der Anschlag 9 mittels einer nicht dargestellten Einrichtung bis in die in
Fig. 1 gestrichelt angegebene Stellung verlagert,   u. zw.   in einer Zeitdauer, innerhalb deren der vordere
Behälter 2 über die rechts gelegene Rolle 8 hinweg zur Einrichtung 10 gelangt. Anschlag 9 hält den nach- folgenden Behälter 2 auf, bis Einrichtung 10 den ganz rechts in Fig. 1 eingezeichneten Behälter 2 in die gestrichelte Lage übergeführt hat. In dieser Weise wird periodisch ein Behälter zur weiteren Abführung aus der Maschine behandelt. 



   Bei Anwendung von aus einer Anzahl von Köchern zusammengesetzten Trägern ist es möglich, gleichzeitig mehrere, aus zu ebenso vielen Trägern zugehörige Köcher abzuführen. Diese Abwandlung des Erfindungsgedankens ist in den Fig.   2 - 6   dargestellt. Jeder Träger 21 besteht aus acht im Kreis aufgestellten Köchern 22. Auf der einen Seite ist der Träger 21 über eine Nabenkonstruktion 23 drehbar auf einem Zapfen 24 abgestützt, der eine bauliche Einheit mit der vor den offenen Enden der Köcher 22 be- findlichen und diese demgemäss abschliessenden Platte 25 bildet. An der unteren Seite ist die Platte 25 mit einem angelenkten Teil 26 versehen, der in der in Fig. 2 punktiert angegebenen. aufgeklappten Stellung die Abführung der sich im unteren Köcher 22 der Träger 21 befindenden Behälter 2 ermöglicht.

   Die Platte 25 ist an einer Kette 27 befestigt, die gemeinsam mit der Kette 28 auf der andern Seite die eigentliche, die Träger durch die Vorrichtung führende Fördervorrichtung bildet. Fig. 4 zeigt einen kleinen Teil der von der Fördervorrichtung bestrichenen Strecke. 



   Auf der andern Seite ist der Träger   21, mit einem   an ihm befestigten Sternrad 29 versehen, derart, dass eine Zahnspitze des Sternes jeweils zwischen zwei nebeneinander liegenden Köchein liegt. Dieses Sternrad 29, das mittels der benachbarten Kette 28 drehbar ist, arbeitet mit einer Zahngliedkonstruktion 30 zusammen, die aus einer Platte 31 besteht, durch welche eine Anzahl kurzer Rohrstücke 32 hindurchgeführt ist. Die Platte 31 ist mit mindestens acht derartigen   Rohrstücken   32 versehen, wobei die Rohrstücke in einem derartigen Abstand voneinander liegen, dass jedes Sternrad 29 mit ihm während der Bewegung der Träger 21 nach Art eines Zahnrades zusammenarbeiten kann. Stets dann. wenn zwei Zahnspitzen des Sternrades 29 beiderseitig eines Rohrstückes 32 liegen, befindet sich der Köcher 22 genau vor diesem Rohrstück.

   Träger 21 führt gleichsam eine abrollende Bewegung aus, derart, dass die Köcher 22 im wesentlichen Bahnen zykloidaler Form durchlaufen. Dabei ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Köcher 22 jeweils im unteren Punkt der Bewegungsbahn praktisch gleich Null, so dass die zur Verfügung stehende Zeitdauer zum Leerspritzen des   Kochers   ausreicht. Die hiezu benötigte Flüssigkeit wird über acht nebeneinanderliegende Düsen 5 am Ende der Leitungen 1J   zuführt.     in Duuicher   Weise, wie das in   Fig. l   dargestellt ist und beschrieben wurde. Das offene Ende der Köcher 22 ist mit zwei die Zuführung der Flüssigkeit nicht hemmenden Streben 33 versehen, wobei dieselben die Behälter 2 daran hindern, über das Köcherende vorzustehen. 

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AT196462A 1961-03-14 1962-03-09 Einrichtung zur Behandlung von in Behältern enthaltenen Waren AT235121B (de)

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