DEST009444MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEST009444MA
DEST009444MA DEST009444MA DE ST009444M A DEST009444M A DE ST009444MA DE ST009444M A DEST009444M A DE ST009444MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tower
conveyor
containers
water
carriers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Februar 1955 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behältern /befindlichen Waren mit einem Üiberdruckwasserdampfraum. Dieser Rauni steht in offener Verbindung mit den kurzen Schenkeln zweier offenen, U-rohrförmigen Flüssigkeitsverschlüssen, durch welches System hindurch ein ■endloser Förderer sich bewegt, der außerhalb' der Anordnung geschlossen und mit Trägern für die Behälter versehen ist. Eine Vorrichtung dieser Art ■ist bekannt.
Die Erfindung betrifft insbesondere eine aus drei Türmen bestehende Sterilisationsvorrichtung der beschriebenen Art, welche Türme an der Untenseite miteinander in Verbindung stehen und auf diese Weise einen zusammenhängenden Raum bilden, im Sinne zweier nebeneinander angeordneter U-Röhren. Der mittlere Turm bildet den Sterilisationsraum, in welchen Dampf eingeführt wird. Die beiden anderen Türme, die über eine Trennwand miteinander in Verbindung stehen, sind mit Wasser gefüllt.
Zwecks Abkühlung der in dem Dampfraum erhitzten Behälter wird in den Austrittsschenkel des U-Rohrsystems kontinuierlich Kühlwasser· eingeführt, das nach Wärmeaustausch mit den Behältern
509 700/400
St 9444 IVa/3Oi
in dem Eintrittsschenkel des Systems hinaufsteigt und dort zum Vorerhitzen der Behälter dient.
Ein Nachteil' hierbei ist, daß das eingeführte kälte Kühlwasser sofort absinkt unter ungenügendem Wärmeaustausch mit den Behältern, so daß sich an der Grenzfläche zwischen Dampf und Wasser in dem unteren Raum des mittleren Turms eine Temperatur einstellt, die zu starker Kondensation des Dampfes und demzufolge zur Herabsetzung des
ίο Wirkungsgrades der Vorrichtung führt. Überdies sind die aus der Vorrichtung tretenden Behälter nicht genügend gekühlt.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil, indem an dem Förderer zwischen den Trägern oder Gruppen von Trägern quer zu der Bewegungsrichtung stehende Trennwände angeordnet sind, welche unter Freilassung von beschränkten, z. B. ausschließlich von dem freien Rand gebildeten Durchgängen das Kanalprofil größtenteils ausfüllen. Auf diese Weise wird, wenn der Förderer durch den Kühlraum sich bewegt, dieser Raum sozusagen in partielle Kühlzonen unterteilt, in denen sich zumindest ein Träger mit Behältern befindet und in denen ein intensiver Wärmeaustausch stattfindet, wobei das erwärmte Kühlwasser durch die Durchgänge in die darunterliegende partielle Kühlzone übergeht, dort weitere Wärme aufnimmt usw. In dem ganzen Kühlraum stellt sich also ein hauptsächlich gradliniger ,Wärmegradient ein, was eine bessere Kühlung der Behälter und eine höhere Temperatur des Wassers in der Nähe der Grenzfläche und also geringere Kondensation des Dampfes zur Folge hat.
Die Erfindung wird im nachstehenden an Hand der Zeichnung näher; erläutert.
Fig. ι zeigt schematisch einen vertikalen Längsschnitt der Sterilisationsvorrichtung, in welcher die Erfindung,verwirklicht ist;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einige Kettenglieder der Transportketten, von der Innenseite aus gesehen.
Die in Fig. 1 gezeigte Sterilisationsvorrichtung besteht hauptsächlich aus drei Türmen 1, 2 und 3. Die Türme hängen an der Unterseite zusammen, so daß sie einen zusammenhängenden RaumVbilden im Sinne zweier nebeneinanderliegenden U-Röhren. Zu diesem Zweck ist auch der untere Raum des mittleren Turms 2 mittels einer Trennwand 4 in zwei Teile geteilt.
Der Turm 2 ist der eigentliche Sterilisierraum, in welchen Dampf eingeführt wird. Sowohl in dem Turm ι als auch in dem Turm 2 befindet sich Wasser. Der Höhenunterschied H zwischen dem Wasserspiegel in dem Turm 1 bzw. 3 und dem Wasserspiegel im mittleren Turm 2 wird von dem Dampfdruck im mittleren Turm 2 verursacht. Dieser Niveauunterschied ist umgekehrt auch für den Dampfdruck entscheidend.
Ein endloser Förderer 5 tritt in der Richtung des Pfeiles 6 oben in den Turm 1 ein, durchläuft den Turm ι über die ganze Höhe von oben nach unten, kehrt unten, frei in einer Schleife hängend, oder über Rollen geführt, i8o° um und steigt dann im Turm 2 empor in den Dampf raum. Oben im Turm 2 läuft der Förderer über eine Scheibe 7, wodurch die Richtung des Förderers wieder um i8o° geändert wird. Der Förderer geht dann hinab im Turm 2, erreicht unten wieder das Wasser, ändert seine Richtung dann wieder um i8o°, entweder indem er über Rollen geführt wird, oder indem er frei in einer Schleife hängt. Daraufhin steigt der Förderer durch das Wasser in dem Turm 3 empor, läuft über die Scheibe 8 und kommt über die Scheibe 9 auf dem oben beschriebenen Weg zurück.
Der Förderer 5 besteht aus zumindest zwei parallelen Ketten, die über ihre ganze Länge mit Trägern 10 besetzt sind, von denen nur einzelne in Fig. ι gezeichnet sind. Diese Träger sind zylinderförmig gestaltet und ruhen an der Stelle ihrer Mittellinie frei drehbar auf Achsen 11, die zwischen den Förderketten angeordnet sind. Die Träger 10 bestehen hier z. B. aus kreisförmigen Röhrenbündeln 12, in welche die zu sterilisierenden Waren geschoben werden.
Wenn der Förderer umläuft, werden die Waren in dem Wasser des Turms 1 vorgewärmt, im Dampf des Turms 2 sterilisiert und im Wasser des Turms 3 gekühlt. Der Transport ist kontinuierlich, und gerade in dieser Hinsicht kann das System als »offen« betrachtet werden.
Nachdem sie an der Scheibe 8'vorübergegangen sind, können die Träger entleert werden, d. h., die zu sterilisierenden Waren werden herausgenommen. Die Abgabestelle 13 ist schematisch dargestellt. ' Daneben befindet sich die ebenfalls schematisch gezeichnete Beladungsstelle 14.
Parallel zu den Förderketten 5 läuft eine Kette 15 durch die Vorrichtung. Zahnräder 16 auf jedem Träger 10 stehen hiermit im Eingriff. Diese Kette 15 läuft mit einer geringen Geschwindigkeitsdifferenz den Förderketten 5 gegenüber, was zur Folge hat, daß die Träger 10 andauernd, sei es denn langsam, gedreht werden.
In dem obersten waagerechten Turm zwischen den Scheiben 17 und 18 ist die Treibkette 15 so weit von den Förderketten 5 entfernt, daß die Kette 15 nicht mehr in die Ritzel 16 greift. Dies hat zur Folge, daß bei der Belädungs- und Entleerungsstelle 14, 13 die Träger 10 frei drehbar sind und also zum Beladen und Entleeren frei gehandhabt werden können.
Insoweit ist die Sterilisiervorrichtung bekannt. Nach der Erfindung sind nun zwischen je zwei Trägern 10 oder zwischen zwei Gruppen von Trägern 10 an dem Förderer und insbesondere zwischen deren beiden Ketten 5 flache Trennwände 19 angeordnet, die quer zu der Bewegungsrichtung des Förderers gerichtet und derart bemessen sind, daß sie längs der Wände der von den Türmen 1 und 3 gebildeten rechteckigen Kanäle geringe Durchgänge freilassen und deshalb das Kanalprofil größtenteils ausfüllen. Der mit diesen Trennwänden bezweckte Effekt wurde in der Beschreibungseinleitung dargelegt und braucht daher hier nicht weiter erläutert zu werden. DieTrennwände können einfach zwischen den Ketten .an deren Gliedern
700/400
St 9444 IVa/30ί
verschweißt sein. Es ist klar, daß — obgleich einfachheitshalber in der Zeichnung nur bei dem Ausgang des Turms 3 Träger 10 mit zwischenliegenden Trennwänden 19 dargestellt sind —■ der Förderer über seine ganze Länge auf diese Weise mit Trägern und Trennwänden besetzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behältern befindlichen Waren mit einem Überdruckwasserdampfraum, welcher in offener Verbindung mit den kurzen Schenkeln zweier offener U-förmiger Flüssigkeitsverschlüsse steht, durch welches System hindurch ein endloser Förderer sich bewegt, der außerhalb der Anordnung geschlossen und mit Trägern für die Behälter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Förderer zwischen den Trägern (10) oder Gruppen von Trägern quer zu der Bewegungsrichtung stehende Trennwände (19) angeordnet sind, welche unter Freilassung von geringen Durchgängen das Kanalprofil größtenteils ausfüllen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH622222A5 (de)
DE2805102A1 (de) Verfahren und einrichtung zum kochen und abkuehlen von behaeltern
EP0035818A1 (de) Lagerungseinrichtung für Produkte unter Benutzung von Trägern
DE1617978C3 (de) Sterilisiervorrichtung für geschlossene Behälter
DE102017109451A1 (de) Produkt-Träger, Transportvorrichtung unter Verwendung der Produkt-Träger als Transportschlitten, Betriebs-Verfahren hierfür
DE1938073B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen sterilisieren von gefuellten, druckempfindlichen portionspackungen
DE1481296B2 (de) Kuehlanlage
DE2242732C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von in Beuteln enthaltenen Lebensmitteln oder Pharmazeutika
DEST009444MA (de)
DE950810C (de) Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behaeltern befindlichen Waren
EP0565000B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung und Entleerung eines Stapelgleises
DE3603338A1 (de) Anlage zum erzeugen von eis am stiel
DE102008053512B4 (de) Transportband für Packmittel sowie Transporteur mit wengistens einem derartigen Transportband
DE2324329A1 (de) Vorrichtung zum erwaermen oder kuehlen von waren, insbesondere fleischwaren, mittels eines fluidums, insbesondere wasser
DE2521808C2 (de) Verfahren und vorrichtung zur temperaturbehandlung von milchprodukten in behaeltnissen
DE190132C (de)
DE547875C (de) Vorrichtung zur fortlaufenden Foerderung von Flaschen
DE925384C (de) Fluessigkeitskuehler zur Verwendung in Gefaessen, insbesondere in Rahmreifer-Gefaessen
DE388093C (de) Maschine zur Kuehlung und zum Verpacken von Zuckerwaren u. dgl.
DE1481296C3 (de) Kühlanlage
EP0514802A2 (de) Vorrichtung zum Speichern und Transportieren von Gegenständen, Einbauanordnung für die Vorrichtung und Verfahren zum Betrieb in einem geschlossenen Behältnis
DE947195C (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen Sterilisation von in Behaeltern befindlichen Waren
DE972543C (de) Apparat zur Pasteurisierung von in Behaeltern enthaltenen Fluessigkeiten
DE577084C (de) Vorrichtung zum Erhitzen von Konservenbuechsen
DE1931029C (de) Impragniereinnchtung fur tafelförmiges Material