DEST009444MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEST009444MA DEST009444MA DEST009444MA DE ST009444M A DEST009444M A DE ST009444MA DE ST009444M A DEST009444M A DE ST009444MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tower
- conveyor
- containers
- water
- carriers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Chemical compound O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 12
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 9
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 8
- 230000001954 sterilising effect Effects 0.000 claims description 8
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 description 7
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 3
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 2
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 2
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009928 pasteurization Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Februar 1955 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Sterilisieren oder Pasteurisieren
von in Behältern /befindlichen Waren mit einem Üiberdruckwasserdampfraum. Dieser Rauni
steht in offener Verbindung mit den kurzen Schenkeln zweier offenen, U-rohrförmigen Flüssigkeitsverschlüssen, durch welches System hindurch ein
■endloser Förderer sich bewegt, der außerhalb' der Anordnung geschlossen und mit Trägern für die
Behälter versehen ist. Eine Vorrichtung dieser Art ■ist bekannt.
Die Erfindung betrifft insbesondere eine aus drei Türmen bestehende Sterilisationsvorrichtung der
beschriebenen Art, welche Türme an der Untenseite miteinander in Verbindung stehen und auf
diese Weise einen zusammenhängenden Raum bilden, im Sinne zweier nebeneinander angeordneter
U-Röhren. Der mittlere Turm bildet den Sterilisationsraum, in welchen Dampf eingeführt
wird. Die beiden anderen Türme, die über eine Trennwand miteinander in Verbindung stehen, sind
mit Wasser gefüllt.
Zwecks Abkühlung der in dem Dampfraum erhitzten Behälter wird in den Austrittsschenkel des
U-Rohrsystems kontinuierlich Kühlwasser· eingeführt, das nach Wärmeaustausch mit den Behältern
509 700/400
St 9444 IVa/3Oi
in dem Eintrittsschenkel des Systems hinaufsteigt und dort zum Vorerhitzen der Behälter dient.
Ein Nachteil' hierbei ist, daß das eingeführte kälte Kühlwasser sofort absinkt unter ungenügendem
Wärmeaustausch mit den Behältern, so daß sich an der Grenzfläche zwischen Dampf und Wasser
in dem unteren Raum des mittleren Turms eine Temperatur einstellt, die zu starker Kondensation
des Dampfes und demzufolge zur Herabsetzung des
ίο Wirkungsgrades der Vorrichtung führt. Überdies
sind die aus der Vorrichtung tretenden Behälter nicht genügend gekühlt.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil, indem an dem Förderer zwischen den Trägern oder
Gruppen von Trägern quer zu der Bewegungsrichtung stehende Trennwände angeordnet sind,
welche unter Freilassung von beschränkten, z. B. ausschließlich von dem freien Rand gebildeten
Durchgängen das Kanalprofil größtenteils ausfüllen. Auf diese Weise wird, wenn der Förderer
durch den Kühlraum sich bewegt, dieser Raum sozusagen in partielle Kühlzonen unterteilt, in denen
sich zumindest ein Träger mit Behältern befindet und in denen ein intensiver Wärmeaustausch stattfindet,
wobei das erwärmte Kühlwasser durch die Durchgänge in die darunterliegende partielle Kühlzone
übergeht, dort weitere Wärme aufnimmt usw. In dem ganzen Kühlraum stellt sich also ein hauptsächlich
gradliniger ,Wärmegradient ein, was eine
bessere Kühlung der Behälter und eine höhere Temperatur des Wassers in der Nähe der Grenzfläche
und also geringere Kondensation des Dampfes zur Folge hat.
Die Erfindung wird im nachstehenden an Hand der Zeichnung näher; erläutert.
Fig. ι zeigt schematisch einen vertikalen Längsschnitt
der Sterilisationsvorrichtung, in welcher die Erfindung,verwirklicht ist;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab einige Kettenglieder der Transportketten, von der Innenseite aus
gesehen.
Die in Fig. 1 gezeigte Sterilisationsvorrichtung
besteht hauptsächlich aus drei Türmen 1, 2 und 3. Die Türme hängen an der Unterseite zusammen, so
daß sie einen zusammenhängenden RaumVbilden im Sinne zweier nebeneinanderliegenden U-Röhren. Zu
diesem Zweck ist auch der untere Raum des mittleren Turms 2 mittels einer Trennwand 4 in zwei
Teile geteilt.
Der Turm 2 ist der eigentliche Sterilisierraum, in welchen Dampf eingeführt wird. Sowohl in dem
Turm ι als auch in dem Turm 2 befindet sich Wasser. Der Höhenunterschied H zwischen dem
Wasserspiegel in dem Turm 1 bzw. 3 und dem Wasserspiegel im mittleren Turm 2 wird von dem
Dampfdruck im mittleren Turm 2 verursacht. Dieser Niveauunterschied ist umgekehrt auch für
den Dampfdruck entscheidend.
Ein endloser Förderer 5 tritt in der Richtung des Pfeiles 6 oben in den Turm 1 ein, durchläuft den
Turm ι über die ganze Höhe von oben nach unten, kehrt unten, frei in einer Schleife hängend, oder
über Rollen geführt, i8o° um und steigt dann im
Turm 2 empor in den Dampf raum. Oben im Turm 2 läuft der Förderer über eine Scheibe 7, wodurch die
Richtung des Förderers wieder um i8o° geändert wird. Der Förderer geht dann hinab im Turm 2,
erreicht unten wieder das Wasser, ändert seine Richtung dann wieder um i8o°, entweder indem
er über Rollen geführt wird, oder indem er frei in einer Schleife hängt. Daraufhin steigt der Förderer
durch das Wasser in dem Turm 3 empor, läuft über die Scheibe 8 und kommt über die Scheibe 9 auf
dem oben beschriebenen Weg zurück.
Der Förderer 5 besteht aus zumindest zwei parallelen Ketten, die über ihre ganze Länge mit
Trägern 10 besetzt sind, von denen nur einzelne in Fig. ι gezeichnet sind. Diese Träger sind zylinderförmig
gestaltet und ruhen an der Stelle ihrer Mittellinie frei drehbar auf Achsen 11, die zwischen
den Förderketten angeordnet sind. Die Träger 10 bestehen hier z. B. aus kreisförmigen Röhrenbündeln
12, in welche die zu sterilisierenden Waren geschoben werden.
Wenn der Förderer umläuft, werden die Waren in dem Wasser des Turms 1 vorgewärmt, im Dampf
des Turms 2 sterilisiert und im Wasser des Turms 3 gekühlt. Der Transport ist kontinuierlich, und
gerade in dieser Hinsicht kann das System als »offen« betrachtet werden.
Nachdem sie an der Scheibe 8'vorübergegangen
sind, können die Träger entleert werden, d. h., die zu sterilisierenden Waren werden herausgenommen.
Die Abgabestelle 13 ist schematisch dargestellt. ' Daneben befindet sich die ebenfalls schematisch gezeichnete
Beladungsstelle 14.
Parallel zu den Förderketten 5 läuft eine Kette 15 durch die Vorrichtung. Zahnräder 16 auf jedem
Träger 10 stehen hiermit im Eingriff. Diese Kette 15 läuft mit einer geringen Geschwindigkeitsdifferenz
den Förderketten 5 gegenüber, was zur Folge hat, daß die Träger 10 andauernd, sei es denn langsam,
gedreht werden.
In dem obersten waagerechten Turm zwischen den Scheiben 17 und 18 ist die Treibkette 15 so
weit von den Förderketten 5 entfernt, daß die Kette 15 nicht mehr in die Ritzel 16 greift. Dies hat zur
Folge, daß bei der Belädungs- und Entleerungsstelle 14, 13 die Träger 10 frei drehbar sind und
also zum Beladen und Entleeren frei gehandhabt werden können.
Insoweit ist die Sterilisiervorrichtung bekannt. Nach der Erfindung sind nun zwischen je zwei
Trägern 10 oder zwischen zwei Gruppen von Trägern 10 an dem Förderer und insbesondere
zwischen deren beiden Ketten 5 flache Trennwände 19 angeordnet, die quer zu der Bewegungsrichtung
des Förderers gerichtet und derart bemessen sind, daß sie längs der Wände der von den Türmen 1
und 3 gebildeten rechteckigen Kanäle geringe Durchgänge freilassen und deshalb das Kanalprofil
größtenteils ausfüllen. Der mit diesen Trennwänden bezweckte Effekt wurde in der Beschreibungseinleitung
dargelegt und braucht daher hier nicht weiter erläutert zu werden. DieTrennwände können
einfach zwischen den Ketten .an deren Gliedern
700/400
St 9444 IVa/30ί
verschweißt sein. Es ist klar, daß — obgleich einfachheitshalber
in der Zeichnung nur bei dem Ausgang des Turms 3 Träger 10 mit zwischenliegenden
Trennwänden 19 dargestellt sind —■ der Förderer über seine ganze Länge auf diese Weise
mit Trägern und Trennwänden besetzt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behältern befindlichen Waren mit einem Überdruckwasserdampfraum, welcher in offener Verbindung mit den kurzen Schenkeln zweier offener U-förmiger Flüssigkeitsverschlüsse steht, durch welches System hindurch ein endloser Förderer sich bewegt, der außerhalb der Anordnung geschlossen und mit Trägern für die Behälter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Förderer zwischen den Trägern (10) oder Gruppen von Trägern quer zu der Bewegungsrichtung stehende Trennwände (19) angeordnet sind, welche unter Freilassung von geringen Durchgängen das Kanalprofil größtenteils ausfüllen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH622222A5 (de) | ||
| DE2805102A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum kochen und abkuehlen von behaeltern | |
| EP0035818A1 (de) | Lagerungseinrichtung für Produkte unter Benutzung von Trägern | |
| DE1617978C3 (de) | Sterilisiervorrichtung für geschlossene Behälter | |
| DE102017109451A1 (de) | Produkt-Träger, Transportvorrichtung unter Verwendung der Produkt-Träger als Transportschlitten, Betriebs-Verfahren hierfür | |
| DE1938073B2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen sterilisieren von gefuellten, druckempfindlichen portionspackungen | |
| DE1481296B2 (de) | Kuehlanlage | |
| DE2242732C3 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Pasteurisieren von in Beuteln enthaltenen Lebensmitteln oder Pharmazeutika | |
| DEST009444MA (de) | ||
| DE950810C (de) | Vorrichtung zum Sterilisieren oder Pasteurisieren von in Behaeltern befindlichen Waren | |
| EP0565000B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung und Entleerung eines Stapelgleises | |
| DE3603338A1 (de) | Anlage zum erzeugen von eis am stiel | |
| DE102008053512B4 (de) | Transportband für Packmittel sowie Transporteur mit wengistens einem derartigen Transportband | |
| DE2324329A1 (de) | Vorrichtung zum erwaermen oder kuehlen von waren, insbesondere fleischwaren, mittels eines fluidums, insbesondere wasser | |
| DE2521808C2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur temperaturbehandlung von milchprodukten in behaeltnissen | |
| DE190132C (de) | ||
| DE547875C (de) | Vorrichtung zur fortlaufenden Foerderung von Flaschen | |
| DE925384C (de) | Fluessigkeitskuehler zur Verwendung in Gefaessen, insbesondere in Rahmreifer-Gefaessen | |
| DE388093C (de) | Maschine zur Kuehlung und zum Verpacken von Zuckerwaren u. dgl. | |
| DE1481296C3 (de) | Kühlanlage | |
| EP0514802A2 (de) | Vorrichtung zum Speichern und Transportieren von Gegenständen, Einbauanordnung für die Vorrichtung und Verfahren zum Betrieb in einem geschlossenen Behältnis | |
| DE947195C (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Sterilisation von in Behaeltern befindlichen Waren | |
| DE972543C (de) | Apparat zur Pasteurisierung von in Behaeltern enthaltenen Fluessigkeiten | |
| DE577084C (de) | Vorrichtung zum Erhitzen von Konservenbuechsen | |
| DE1931029C (de) | Impragniereinnchtung fur tafelförmiges Material |