DE52878C - Neuerung an Korkmaschinen - Google Patents

Neuerung an Korkmaschinen

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Publication number
DE52878C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cork
lever
machines
innovation
bottle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52878D
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English (en)
Original Assignee
FLEISCHER & MÜHLICH in Frankfurt a. M., Sandweg 112—114
Publication of DE52878C publication Critical patent/DE52878C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks
    • B67B1/045Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks using hand operated devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
"KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. October 1889 ab.
Bei den bisherigen Korkmaschinen ist ein richtiges Einpressen des Korkstöpsels mit einem Schlage sehr schwierig und erfordert eine bedeutende Uebung und Geschicklichkeit des Arbeiters, weil leicht der Kork zu tief oder zu wenig in die Flasche hineingeht.
Diesen Uebelstand zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Neuerung, welche es ermöglicht, den Kork stets mit einem Schlage auf die gewünschte Tiefe in den Flaschenhals zu drücken, auch ohne besondere Uebung des Arbeiters.
Es wird dies durch einen mittelst Hebels zu bewegenden Knaggen bewirkt, welcher zuerst den Hub des Druckhebels genau begrenzt und, nachdem der Kork auf die gewünschte Tiefe eingetrieben ist, ein Weitergehen des Druckhebels gestattet, um den Kork ganz aus dem Mundstück herauszustofsen.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung stellen Seitenansichten der Korkmaschine in den beiden charakteristischen Stellungen des Handhebels dar. Fig. 3 ist eine Vorderansicht mit theilweisem Schnitt, entsprechend Fig. 1, während die Stellung des Druckhebels, entsprechend Fig. 2, punktirt eingezeichnet ist. Fig. 4 und 5 endlich stellen im Detail die Verbindung des Hebels mit dem Prefsstempel dar.
Die Maschine besteht im Wesentlichen aus einer Säule S, deren Hohlraum H nach unten konisch verläuft. Der bei C eingeworfene Kork wird durch den ebenfalls konischen Korkstempel P seitlich zusammengeprefst und durch die Mündung M in den Hals der in bekannter Weise von unten mittelst Tritthebels gegen die Mündung gedrückten Flasche getrieben (Fig. 3). Das Mundstück M ist mit einer Kautschukeinlage versehen, um ein dichtes und elastisches Anpressen der Flasche zu ermöglichen, und ist durch Gewinde in der Höhe verstellbar, um die Maschine zum Verstöpseln mit verschieden hohen Korken benutzen zu können.
Zu dem gleichem Zweck ist der Angriffspunkt des zweiarmigen Druckhebels D an dem Prefsstempel P in der Höhe verschiebbar. In einem Schlitz d dieses Hebels führt sich der Backen /, gegen welchen beim Herabdrücken des Hebels D der am Korkstempel P befestigte Bolzen ρ sich legt und welcher durch Druckschraube d1 in der Höhe eingestellt wird (Fig. 4 und 5).
An der Maschine ist der Knaggen A um a drehbar gelagert, welcher durch Feder a1 immer in die Stellung der Fig. 1 gedrückt wird. An den Knaggen A greift bei α2 das Zwischenstück \ an, das bei ^1 mit dem zweiarmigen, um h1 drehbaren Hebel h in Verbindung steht. Durch Druck auf den Hebel h kann Knaggen A unter Ueberwindung des Federdruckes in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gebracht werden.
Die vorbeschriebene Anordnung wirkt nun in folgender Weise.
Nachdem die durch den Druck eines Fufshebels an das Mundstück M angeprefste Flasche durch den Zuflufsstutzen Z gefüllt ist, wird bei C ein Kork eingesetzt und durch einen Schlag des Handhebels D bis zur gewünschten
Tiefe in die Flasche eingetrieben (Fig. 3). Der Hebel D trifft hierbei auf den in seinen Weg tretenden beweglichen Knaggen A und wird hierdurch aufgehalten. Damit aber der aus dem Flaschenhals hervorstehende Theil des Korkes aus dem Mundstück M entfernt werden kann, wird nun nach Erfassen der Flasche mit zwei Fingern der linken Hand und Loslassen des Fufshebels mit dem Daumen der Linken der Hebel h zurückgedrückt und damit der Knaggen A zurückgezogen (Fig. 2). Der Hebel D ist nunmehr frei und wird in die in Fig. 3 punktirte Lage gedrückt, so dafs der Stempel P den Kork aus dem Mundstück gänzlich herausdrückt. Die Verstöpselung ist nunmehr fertig und der Kork kann verbunden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Korkmaschinen ein durch Hebel h bewegbarer und unter Federwirkung stehender Knaggen A, durch welchen der Druckhebel D nach erfolgtem Eintreiben des Korkes auf die erforderliche Tiefe arretirt und dann behufs gänzlicher Entfernung des Korkes aus dem Mundstück der Maschine wieder freigegeben wird. . N
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52878D Neuerung an Korkmaschinen Expired - Lifetime DE52878C (de)

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