DE1377C - Verkorkungsmaschine - Google Patents
VerkorkungsmaschineInfo
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cork
- oval
- coulisse
- machine
- bottle
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B1/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
- B67B1/04—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks
- B67B1/045—Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks using hand operated devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
Description
1877.
Klasse 64.
JOH. SCHULTZ in HAMBURG. Verkorkungsmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1877 ab.
Der Gegenstand meiner Erfindung ist eine Vervollkommnung in der Behandlung des Korkes
bei einer Korkmaschine und eine Verbesserung in der Construction von Korkmaschinen, zwecks
zuverlässiger und bequemer Dichtung von Flaschen etc. mittelst Korken. Die Erfindung besteht
im wesentlichen in einer mechanischen Vorrichtung, welche den Kork, der ursprünglich einen
kreisrunden Querschnitt hat, erst oval prefst und alsdann in der Längenaxe der ovalen Form
wieder in eine kreisförmige Querschnittsform von verkleinertem Durchmesser bringt, um so
in die Flaschenmündung geführt werden zu können. Die beschriebene Behandlungsweise
des Korkes hat gegen die Behandlung bei den bisher gebräuchlichen Korkmaschinen den Vortheil,
dafs der Kork unbeschädigt die Flaschenmündung erreicht und da er die cylindrische
Form (Kreisquerschnitt) beibehalten hat, so wird er die Flaschenmündung vollkommen dichtschliefsend
ausfüllen.
In Fig. 4 ist die mechanische Vorrichtung und Behandlungsweise des Korkes veranschaulicht,
wie sie bei den jetzt gebräuchlichen Korkmaschinen Anwendung finden und welche den
grofsen Nachtheil haben, dafs infolge der durch die Construction bedingten Formenänderung des
Korkes, vom letzteren beim Hineinpressen in die Flaschen schmale Streifen e abgeschält werden
und der Kork demgemäfs die Flaschenmündung nur mangelhaft verschliefsen wird. Ein
fernerer Uebelstand besteht darin, dafs die abgeschälten Streifen, selbst bei vorsichtiger Behandlung,
beim Korken der nächstfolgenden Flasche in diese zum Nachtheil der darin enthaltenen
Flüssigkeit hineinfallen. Meine verbesserte Korkmaschine veranschaulicht Fig. 1 in
der Front-Ansicht, Fig. 2 in einer Seiten-Ansicht, Fig. 3 in einem Horizontal-Schnitt nach der
Linie AB.
Die Form der Maschine ist einem von mir früher schon benutzten Modell entlehnt und bedingt
die Anordnung der einzelnen Theile. α dient zur Aufnahme des Korkes, b ist der
Untersatz für die Flasche, H der Handhebel, der beim Niederdrücken die Arbeit des Korkens
folgendermaafsen verrichtet: Zunächst wird durch Vermittelung der schiefen Ebene /, der Rolle rx
und des doppelarmigen Hebels h die Backe s,
den Kork oval pressen, alsdann beginnt die Backe ^1 ihren Weg durch Vermittelung der
Coulisse c, der Rolle r und der Stange z, die den Kork auf den zum Durchlassen durch die
Oeffnung i erforderlichen kleinsten Durchmesser bringt; inzwischen hat aber der Stempel p
nahezu den Korken erreicht und übernimmt nun die noch erforderliche Arbeit, denselben
durch die Oeffnung i in die Flaschenmündung zu pressen. Das Gegengewicht g hebt selbstthätig
den Stempel und bringt einerseits durch Vermittelung der einen Coulisse c die Backe s,,
andererseits durch Einwirkung eines Führungsstückes /1 die Backe s in die ursprüngliche
(gezeichnete) Lage.
Die Keile, welche in bekannter Weise theils durch eine Nase am Coulissenstück c, theils
durch den Hebel hx mit Gegengewicht gehoben
werden, dienen zur Einstellung des Untersatzes b auf die jeweilig erforderliche Flaschenhöhe.
Eine wesentliche Verbesserung den jetzt gebräuchlichen Korkmaschinen gegenüber besteht
noch an meiner Maschine in der Führung des Coulissenstücks c, indem ich die Säulenführung d
statt der Führung einer Traverse zwischen zwei parallelen Gleitflächen anbrachte.
Claims (2)
1. Die Anwendung und Construction einer mechanischen Vorrichtung an Korkmaschinen,
vermittelst welcher ich den Kork erst oval und alsdann auf einen der kleinen
Axe des Ovals entsprechenden Durchmesser kreisrund presse, zwecks Einführung eines
unbeschädigten Korkes in die Flaschenmündung.
Die Anwendung einer Säulengradführung für
2. den Stempel und das Coulissenstück.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1377T | 1877-11-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1377C true DE1377C (de) |
Family
ID=70917352
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1377DA Expired - Lifetime DE1377C (de) | 1877-11-26 | 1877-11-26 | Verkorkungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1377C (de) |
-
1877
- 1877-11-26 DE DE1377DA patent/DE1377C/de not_active Expired - Lifetime
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