DE528252C - Reissverschluss - Google Patents

Reissverschluss

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DE528252C
DE528252C DEW83816D DEW0083816D DE528252C DE 528252 C DE528252 C DE 528252C DE W83816 D DEW83816 D DE W83816D DE W0083816 D DEW0083816 D DE W0083816D DE 528252 C DE528252 C DE 528252C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/26Sliders
    • A44B19/265Sliders with means for preventing the accidental intrusion of material into the slider body, e.g. with shield or guard

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  • Slide Fasteners (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Reißverschluß mit an den Stoffkanten zueinander versetzt angeordneten Verschlußgliedern, welche in der Mitte der Reißnaht einen durchgehenden Steg bilden, und bezweckt, die Stoffstreifen, an deren Rändern die beiden Reihen der Verschlußglieder befestigt sind, bei der Bewegung des Schiebers, insbesondere auch bei gebogener Reißnaht, weitgehend zu schonen und vor
ίο schnellem Verschleiß zu schützen sowie die Gleitfähigkeit des Schiebers auf der Reißnaht auch bei gebogenem Verlauf der letzteren zu verbessern.
Bei den bekannten Reißverschlüssen mit zueinander versetzt angeordneten Verschlußgliedern verlaufen die an der Schließseite des Schiebers gelegenen Ränder der Schieberschilde bisher stets geradlinig und senkrecht zur Längsachse der Verschlußnaht. Dabei liegen die an den seitlich abgebogenen, die Verschlußglieder umgreifenden Ränder der Schieberschilde vorhandenen Ecken dicht an den die Verschlußglieder tragenden Stoffstreifen, so daß schon bei einer geringen Bie-
S5 gung der Reißnaht ein Reiben der Ecken der Schieberschilde auf den Stoffstreifen stattfindet. Die Linien, in welchen die-Ecken der Schieberöffnung auf den Stoffstreifen reiben, verlaufen dicht neben den Stellen, an welchen die Stoffstreifen durch die Verankerung der Verschlußglieder ohnehin stark beansprucht sind. Die Folge davon ist, daß die Stoffstreifen leicht unmittelbar neben den rückwärtigen Enden der Verschlußglieder verschleißen und der Reißverschluß schnell unbrauchbar wird. Dies tritt besonders schnell bei solchen Reißverschlüssen ein, welche nicht geradlinig, sondern in Kurvenform verlaufen, wie dies z. B. bei Zelten, Kleidungsstücken, Säcken, Beuteln u. dgl. vielfach der Fall ist.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Schieber für Reißverschlüsse besteht darin, daß beim Biegen oder Kanten des Reißverschlusses die den Ecken der Schilde benachbarten Teile des Randes der Schieberöffnung zwisehen die beidseitig des geschlossenen Mittelteiles der Naht einzeln vorragenden rückwärtigen Enden der Verschlußglieder eingreifen können, wodurch die Verschiebbarkeit des Schiebers behindert, unter Umständen sogar ausgeschlossen wird.
Bei Reißverschlüssen mit aus Haken und Ösen bestehenden Verschlußgliedern, welche Teile von Drahtrollen bilden, die in den Stoff der· Verschlußstreif en eingenäht sind, sind bereits Schieber bekannt, deren die Verschlußglieder umgreifende Schilde an ihrem unteren Rande je einen bogenförmig verlaufenden Vorsprung aufweisen. Auch bei diesen Reißverschlüssen findet ein schneller Verschleiß der den Verschlußgliedern benachbarten Teile der Stoffbahnen statt, da der Schieber unmittelbar auf den die eingenähten Drahtrollen enthaltenden Stoffstreifen gleitet und somit in kurzer Zeit den Verschleiß der mit dem Schieber in Berührung befindlichen Stoffteile bewirkt. Ist ein derartiger Reißverschluß in Längsrichtung gebogen, so ist die reibende
und scheuernde Wirkung der Vorsprünge der Schieberschilde an den Stoffstreifen noch stärker. Infolge der starken Reibung ist ferner auch die leichte Beweglichkeit des Schiebers längs der Reißnaht sehr behindert.
Durch die Erfindung wird ermöglicht, daß bei Reißverschlüssen mit an den Stoffkanten zueinander versetzt angeordneten Verschlußgliedern, welche in der Mitte der Reißnaht ίο einen durchgehenden Steg bilden, der Schieber bei leichter und sicherer Führung auf den Verschlußgliedern lediglich mit diesen, nicht aber mit dem Stoff, an welchem die Verschlußglieder befestigt sind, in Berührung treten kann. Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schildränder des Schiebers an der Schließseite in bei Reißverschlüssen mit aus Drahthaken und -ösen bestehenden Verschlußgliedern an sich bekannao ter Weise je einen gerundeten oder winkligen Vorsprung in der Schildebene aufweisen, so daß sich der Schieber auch bei Biegung des Reißverschlusses mit diesem Vorsprung lediglich auf die ineinandergreifenden, stegbildenden Teile der Verschlußglieder stützt. Hierdurch wird auch verhindert, daß die Seitenränder der Schieberschilde, insbesondere deren der Schliefiseite zugekehrten Ecken, eine Beschädigung oder schnellen Verschleiß der Stoffstreifen verursachen können. Schließlich ist das Eindringen oder Eingreifen der den Schildecken benachbarten Randteile der Schieberöffnung zwischen einzelne Verschlußglieder und die dadurch bedingte Behinderung der Schieberbewegung ausgeschlossen.
Der in der Schildebene liegende, vorspringende Rand kann auch geradlinig verlaufen und senkrecht zur Längsmittellinie der Reißnaht gerichtet sein, sofern die seitlich abgebogenen Ränder der Schieberplatte gegenüber diesem Rande entsprechend zurücktreten. Bei dieser Ausführung der Erfindung erstreckt sich also der vorspringende Teil der Schieberschilde über die volle oder nahezu volle Breite der Schieberöffnung, und nur die seitlichen Ränder treten entsprechend zurück.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen.
Abb. ι zeigt eine Ausführung des neuen Reißverschlusses mit Schieber in Ansicht.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht z"u Abb. 1 und läßt den Sitz des neuen Schiebers auf einer gebogenen Reißnaht erkennen.
Abb. 3 stellt eine andere Ausführungsform des Schiebers in Ansicht dar.
Auf den beiden Stoff streif en 1 und 2 sind zueinander versetzt die beiden Reihen 3 und 4 der Verschlußglieder befestigt, welche in der Mitte der Reißnaht einen durchgehenden Steg bilden. Der auf der Reißnaht bewegliche Schieber weist zwei Schilde 5 und 6 auf, deren an der Schließseite gelegene Ränder in der Längsmittellinie des Reißverschlusses vorspringen. Der Vorsprung 7 ist bei dem in Abb. 1 und 2 gezeichneten Ausführungsbeispiel gerundet, der Vorsprung 8 bei dem in Abb. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel dagegen winklig ausgebildet.
Abb. 2 läßt deutlich erkennen, daß auch bei gebogenem Verlauf der Reißnaht eine Reibung der Schieberschilde nur an den metallenen Verschlußgliedern 3 und 4 etwa längs der Mittellinie der Verschlußnaht stattfindet, die Stoff streif en 1 und 2 dagegen nicht durch Reibung beansprucht werden, weil die die Verschlußglieder umgreifenden seitlichen Ränder 9 und 10 der Schieberschilde 5 und 6 um ein der Pfeilhöhe des Vor Sprunges der Platten entsprechendes Stück zurückversetzt ihren Anfang nehmen. Der in der Schildebene liegende Randteil kann hierbei auch geradlinig begrenzt sein und in voller oder nahezu voller Breite der Schieberöffnung vorspringen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Reißverschluß mit an den Stoffkanten zueinander versetzt angeordneten Verschlußgliedern, welche in der Mitte der Reißnaht einen durchgehenden Steg bil- go den, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Schieberschilde (5, 6) an der Schließseite in an sich bekannter Weise je einen gerundeten oder winkligen Vorsprung (7, 8) in der Schildebene aufweisen, mit welchem sich der Schieber bei Biegung des Reißverschlusses lediglich auf die ineinandergreifenden, stegbildenden Teile der Verschlußglieder (3, 4) stützt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW83816D 1929-09-27 1929-09-27 Reissverschluss Expired DE528252C (de)

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DEW83816D DE528252C (de) 1929-09-27 1929-09-27 Reissverschluss

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DEW83816D DE528252C (de) 1929-09-27 1929-09-27 Reissverschluss

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DE528252C true DE528252C (de) 1932-06-28

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DEW83816D Expired DE528252C (de) 1929-09-27 1929-09-27 Reissverschluss

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