DE528188C - Schluessel und Einrichtung an Kontrolluhren, Kassenschloessern u. dgl., um den Gebrauch nachgemachter Schluessel zu verhindern - Google Patents

Schluessel und Einrichtung an Kontrolluhren, Kassenschloessern u. dgl., um den Gebrauch nachgemachter Schluessel zu verhindern

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DE528188C
DE528188C DEE40294D DEE0040294D DE528188C DE 528188 C DE528188 C DE 528188C DE E40294 D DEE40294 D DE E40294D DE E0040294 D DEE0040294 D DE E0040294D DE 528188 C DE528188 C DE 528188C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

Die für Kontrolluhren üblichen Stechschlüssel haben den Nachteil, daß der Schlüssel von einem unredlichen Wächter leicht nachgemacht werden kann, so daß die Kontrolluhr zur richtigen Zeit gestochen werden kann und die Kontrollstreifen der Uhr die Stechmarken erhalten, ohne daß der Wächter an den zu bewachenden Stellen war.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Bart von Schlüsseln mit Schutzeinrichtungen zu umgeben, um ihn bei Nichtbenutzung unzugänglich zu machen. Diese bekannten Einrichtungen ermöglichen jedoch entweder nur einen teilweisen Schutz oder sind verhältnismäßig kompliziert. Eine Vereinfachung der Schutzvorrichtung wird dadurch erzielt, daß erfindungsgemäß der Stechschlüssel von zwei konzentrischen Schutzhülsen umgeben ist, von denen die innere bei Benutzung des Schlüssels
ao gegen die Wirkung einer Feder zurückgedrückt werden muß, so daß sie den Schlüsselbart freigibt, wobei dieser noch innerhalb der äußeren Hülse verbleibt, die gleichzeitig dazu dient, eine Sicherung der Antriebseinrichtung des Markierorgans gegen unbefugte Drehung auszulösen.
Durch diese Einrichtung wird der Schlüsselbart von außen unzugänglich, so daß eine Nachahmung nicht möglich ist, und die Betätigung des Stechers ohne Benutzung des Schlüssels verhindert.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. ι einen Stechschlüssel im Längs- und Querschnitt, Abb. 2 denselben in einem senkrecht zu Abb. 1 geführten Längsschnitt, Abb. 3 eine andere Ausführungsform des Stechschlüssels im Längsschnitt, Abb. 4 einen dazugehörigen Stecher in Ansicht, Abb. 5 einen Teil einer Kontrolluhr bei weggedachtem Deckel mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Führungsteil für den Stecher, welcher auch zur Erzeugung der Stechmarken auf dem Kontrollstreifen dient, in Vorderansicht, Abb. 6 bis 8 diesen Führungsteil mit Markenstecher vergrößert in verschiedenen Ansichten, Schnitten und Stellungen.
Bei den in Abb. 1 bis 4 dargestellten beiden Ausführungsformen ist mit 1 der Stechschlüssel und mit 2 dessen Bart bezeichnet. Der Stechschlüssel gemäß Abb. 1 und 2 weist einen Längsschlitz 3 auf und ist in einer Hülse 4 untergebracht, die länger als der Schlüssel ist, so daß sein Bart 2 niemals frei sichtbar wird. Die Hülse 4 trägt an ihrem offenen Ende eine Führungsnase 5, die die richtige Einführung des ganzen Schlüssels in die Uhr sichert und bei Uhren, bei wel-

Claims (2)

chen der Stecher 12 durch Drehung des Schlüssels (Abb. 3 und 4) zur Wirkung gebracht wird, das Mitdrehen der äußeren Hülse 4 verhindert. Eine kurze innere Hülse 6 wird durch eine Feder 7 so weit in der äußeren Hülse 4 vorgedrückt, daß in der Normallage der Bart 2 des Stechschlüssels innerhalb der inneren Hülse 6, und: zwar zwischen zwei Backen 8, in der Durchtrittsöffnung 9 bleibt. Das Herausfallen der inneren Hülse 6 aus der äußeren wird entweder durch einen an der inneren Hülse angebrachten Querbolzen 10, der in dem Schlitz 3 des Stechers 1 geführt ist, oder durch eine an der Innenseite der äußeren Hülse angebrachte Nase 11 verhindert. Beim Einführen des Schlüssels in die Kontrolluhr wird die äußere Hülse 4 über einen Bolzen 5 der Kontrolluhr geschoben und durch die Nase 5 in einer Nut der Einführungsöffnung gegen Drehung gesichert. Der Bolzenkopf 19 drückt, sobald der Schlüssel tiefer hineingedrückt wird, die innere Hülse 6 zurück, wodurch der Bart 2 des Schlüssels frei wird und in Aussparungen 20 des Kopfes 19 eintreten kann. Beim Zurückziehen des Schlüssels preßt die Feder 7 die innere Hülse 6 wieder gegen die Nasen bzw. den Bolzen 10. Der Bart des Schlüssels wird daher nie frei sichtbar, da er immer innerhalb der äußeren Hülse 4 bleibt. Zum Einstechen der Marken dient eine Stahlspitze 12, welche an dem freien Ende einer Blattfeder 13 befestigt ist. Die Blattfeder 13 ist an einem Führungsstück 14 befestigt, welches auf dem Bolzen 15 verschiebbar sitzt. Durch die Wirkung einer Feder 17 wird es mit einer Nase 18 sowie mit der Blattfeder 13 in entsprechende Aussparungen in der Unterseite des Kopfes 19 des Bolzens 15 gehalten (Abb. 6). Der Bolzen 15 ist im Uhrgehäuse drehbar gelagert und weist an der Stirnfläche seines Kopfes 19 dem Barte 2 des Stechschlüssels entsprechende Ausnehmungen 20 auf. Ferner ist der Bolzen 15 an der normal der Feder 13 zugekehrten Seite abgeflacht (Abb. 7). Durch Drehen des Bolzens 15 aus der in Abb. 6 und 7 gezeichneten Normalstellung in die in Abb. 8 veranschaulichte Stellung wird die Spitze 12 gegen den Kontrollstreifen 21 gedruckt und die Marke in den Kontrollstreifen eingestochen. Die Drehung de? Bolzens 15 erfolgt durch den richtigen Schlüssei. Wird ein falscher Schlüssel benutzt oder mit irgendeinem Instrument versucht, den Bolzen 15 zu drehen, so ist dies nicht möglich, da der Bolzen 15 durch die in die Aussparungen des Kopfes 19 eingreifende Feder und Nase 18 gegen Drehung gesichert ist. Beim Einführen des richtigen Schlüssels, der die in den Abb. 1 bis 3 veranschaulichte Ausbildung besitzt, wird das Gleitstück 14 auf dem Bolzen 15 und τ 6 entgegen der Wirkung der Feder 17 in die in Abb. 7 gezeichnete Stellung verschoben. Der nunmehr entsicherte Bolzen 15 kann dann mit Hilfe des Stechschlüssels 1 gedreht werden. PATENTANS L0H ÜCU Ji:
1. Schlüssel und Einrichtung an Stechuhren, Kassenschlössern u. dgl., um den Gebrauch nachgemachter Schlüssel zu verhindern, wobei der Bart des Schlüssels von einer Schutzhülse umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stechschlüssel (1) von zwei konzentrischen Schutzhülsen umgeben ist, von denen die innere (6) bei Benutzung des Schlüssels gegen die Wirkung einer Feder (7) zurückgedrückt werden muß, so daß der Schlüsselbart von ihr freigegeben wird, wobei er noch innerhalb der äußeren Schutzhülse (4) verbleibt, während die äußere Hülse gleichzeitig dazu dient, eine Sicherung gegen unbefugtes Drehen der Antriebseinrichtung (15) des Markierorgans (12) auszulösen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsstück (14), welches die Feder (13) mit dem Markierorgan (12) trägt, auf dem von dem Stechschlüssel gedrehten Bolzen (15, 16) unter Federwirkung derartig verschiebbar angeordnet ist, daß eine Nase (18) des Führungsstückes bzw. die Feder (13) in eine Rast am Kopf (19) des Bolzens (15, 16) einschnappt und den Bolzen gegen Drehung sperrt, bis das Führungsstück durch die Hülse (4) des Schlüssels aus der Sperrlage zurückgedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE40294D 1929-01-07 1929-12-12 Schluessel und Einrichtung an Kontrolluhren, Kassenschloessern u. dgl., um den Gebrauch nachgemachter Schluessel zu verhindern Expired DE528188C (de)

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