DE526449C - Vorrichtung zum allseitigen Schliessen von Viellochhohlziegeln - Google Patents
Vorrichtung zum allseitigen Schliessen von ViellochhohlziegelnInfo
- Publication number
- DE526449C DE526449C DE1930526449D DE526449DD DE526449C DE 526449 C DE526449 C DE 526449C DE 1930526449 D DE1930526449 D DE 1930526449D DE 526449D D DE526449D D DE 526449DD DE 526449 C DE526449 C DE 526449C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wires
- strand
- closing
- wire
- sides
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011464 hollow brick Substances 0.000 title claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 11
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000002994 raw material Substances 0.000 description 1
- 238000007788 roughening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/003—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles the shaping of preshaped articles, e.g. by bending
- B28B11/006—Making hollow articles or partly closed articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
- Vorrichtung zum allseitigen Schließen von Viellochhohlziegeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schließen von Viellochhohlziegeln, bei welcher in an sich bekannter Weise das Verschließen der Ziegellochungen mit Hilfe eines bei Strangziegelabschneidern allgemein gebräuchlichen Abschneidedrahtbügels erfolgt.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, das Verschließen von Hohlsteinen durch Schneidmittel für den aus einer Strangpresse austretenden, vorlaufenden Tonstrang zu bewirken, so z. B. mittels eines durch das Stranggut hindurchgepreßten, breiten keilförmigen oder pflugscharartigen Messers. Hierbei entsteht jedoch nicht nur viel Materialverlust, sondern das Messer macht die Hohlsteine auch uneben und verändert ihr Gefüge. Es begünstigt ferner das Entstehen von Rissen beim Brennen der Steine, so daß sich marktfähige Hohlziegelsteine mit Hilfe dieses Verfahrens nicht erzeugen lassen, Die ferner schon bekannte Benutzung kreissägenartig wirkender Scheiben, die den Strang abschneiden und seine Löcher gleichzeitig verschließen sollen, ergibt einen unvollkommenen Hohlstein, weil dieser nur mangelhaft und damit undicht verschlossen ist. Die sich rasch drehenden, kräftig angreifenden Abschneidescheiben beanspruchen den Strang übermäßig, so daß er Formveränderungen erleidet; zudem rauhen die Scheiben die Schnittflächen stark auf, was die Absatzfähigkeit der Steine vermindert.
- Das ebenfalls bereits vorgeschlagene Abschneiden der Hohlsteine und Verschließen ihrer Löcher mit Hilfe des üblichen, mit einem durch den Strang geführten verdrillten Draht versehenen Abschneidebügels ermöglicht ebenfalls kein volkommenes Schließen der Löcher. Schwache, verdrillte Drähte ergeben an und für sich kein Schließen und stärkere Drähte zerfetzen infolge ihres schraubenmesserartig wirkenden Dralls die Kanten der Steine und rauhen die Schnittflächen vollständig bis zur Rillen-und Wulstbildung auf. Damit wird nicht nur ein dichtes gleichmäßiges Schließen der Hohlziegellöcher, sondern auch die Bildung einer gleichmäßig dicken Mörtelfuge vereitelt, die für den regelrechten Verband der Steine unerläßlich ist.
- Das Schließen der Löcher mit nur einem glatten Draht, wie er bisher zum Abschneiden von Preßstrangförmlingen allgemein Verwendung findet, hat sich als unmöglich erwiesen.
- Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile und ermöglicht ein rasches, gleichmäßiges Schließen von Viellochhohlziegeln, ohne diese außen aufzurauhen oder den Strang in seiner Form zu verändern, dadurch, daß der übliche Abschneidedrahtbügel mit zwei oder mehreren, verschieden dicken Drähten versehen ist, die aufeinanderfolgend wirksam werden und auf diese Weise die Löcher im Strang vollkommen schließen.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Abb. = schaubildlich in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. 2 bis 7 zeigen andere Ausführungsformen, und Abb. 8 zeigt einen zum Teil noch offenen und zum Teil schon geschlossenen Hohlstein.
- Aus dem Mundstück a der Presse b tritt der Viellochhohlziegelstrang c, von welchem in bekannter Weise mittels des vor- und zurückschwingenden Drahtbügels d die Steine e abgeschnitten werden.
- Der Bügel d ist nun erfindungsgemäß mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden und gegebenenfalls verschieden starken, glatten Drähten versehen, die somit beim Hindurchführen durch den Strang aufeinanderfolgend wirksam werden. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i sind drei Drähte f, g, A angenommen. Für mechanisch betätigte Bügel, die nach dem Durchschneiden des Stranges sofort wieder zurückschwingen, sind die Drähte, wie in Abb. 2 angedeutet, angeordnet. Es folgt hier auf den vorderen schwachen Draht f ein starker Draht g und auf diesen wieder ein schwächerer Draht A, der als Schutzdraht beim Zurückschwingen des Bügels wirkt.
- Beim Durchschneiden des Stranges c wirkt der Draht f vornehmlich als Abschneider, bewirkt aber zugleich auch ein teilweises Schließen der Stranglochungen. Der stärkere Draht g schließt dann letztere vollständig und gleichmäßig, so daß der Stein, wie aus Abb. 8 ersichtlich, beiderseits dicht verschlossen ist.
- Für von Hand betätigte -Schneidbügel kommen zweckmäßig Drähte zur Verwendung, die aufeinanderfolgend im Durchmesser stärker gehalten sind, wobei der schwächste Draht f zuerst durch den Strang hindurchgeführt wird. Hier ist der verschlossene Stein abzusetzen, bevor der Bügel wieder in seine Ruhelage zurückgeführt wird. Je nach Art des Rohgutes ist es aber auch möglich, mit gleich dicken Drähten auszukommen.
- Es können aber auch, wie in Abb. q. angegeben, nur zwei glatte Drähte f, g Verwendung finden. Die Abschneide- und Schließdrähte können entweder in einer Ebene liegen oder aber auch, wie aus Abb. 5 ersichtlich, versetzt zueinander sein. In letzterem Falle können die Drähte auch gleich stark gehalten sein, weil der seitlich vorstehende Draht ebenso wie ein stärkerer Draht wirkt. Der Querschnitt der Drähte kann, wie Abb. 6 zeigt, beliebig sein, z. B. viereckig, messerartig, rund usw.
- An Stelle von zwei oder mehreren Drähten kann gegebenenfalls auch ein einziges Band i (Abb. 7) Verwendung finden, das mit Lochungen k versehen ist. In diesen setzt sich beim Hindurchführen des Bandes Strangmaterial fest, das weiteres Strangmaterial mitnimmt und mit diesem die Lochungen des Stranges verschließt
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum allseitigen Schließen von Viellochhohlziegeln mit das Verschließen der Lochungen bewirkendem Abschneidedrahtbügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (d) mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden, im Querschnitt beliebig geformten Drähten (f" g, g, A) oder mit einem gelochten, von den Schnittflächen des Hohlziegels Material in dessen Lochungen bringenden und diese damit verschließenden Band (i, k) versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (f, g, A) in einer Ebene liegen und verschieden dick oder gleich dick sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (f, g, lt) zu- einander versetzt sind, wobei sie auch verschieden dick sein können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE526449T | 1930-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526449C true DE526449C (de) | 1931-06-06 |
Family
ID=6552983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930526449D Expired DE526449C (de) | 1930-01-12 | 1930-01-12 | Vorrichtung zum allseitigen Schliessen von Viellochhohlziegeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526449C (de) |
-
1930
- 1930-01-12 DE DE1930526449D patent/DE526449C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2112916B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur maschinellen herstellung von ziegelsteinen mit mindestens einer handformsteingleichen oberflaeche | |
| DE2010060B2 (de) | Holzbearbeitungsmaschine für Rundholz | |
| DE526449C (de) | Vorrichtung zum allseitigen Schliessen von Viellochhohlziegeln | |
| DE623903C (de) | Strangpresse mit Entlueftungskammer | |
| AT235534B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten und Bauplatte | |
| DE903203C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formteilen mittels eines in eine Freischnitt-Matrize nicht einlaufenden Stempels | |
| DE537722C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Decken o. dgl. aus Zellstoffwatte mit gepraegten Raendern | |
| DE644662C (de) | Saegekette fuer Holzbearbeitungssaegen u. dgl. mit in die Kettenglieder eingesetztenSchneidzaehnen | |
| DE836709C (de) | Fitschbandeisen | |
| DE539680C (de) | Verfahren zur Herstellung von einseitig geschlossenen Hohlsteinen | |
| DE566556C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Scheiben u. dgl. aus Holzstoff fuer Bierteller, Unterlagen, Dichtungen usw. | |
| DE931436C (de) | Verfahren zum Herstellen von Tapetenleisten aus zwei oder mehr Furnierlagen | |
| DE126252C (de) | ||
| DE886423C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Stumpen | |
| AT124859B (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlsteinen. | |
| DE1569226A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Schwaemmen aus regenerierte Cellulose | |
| DE502005C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gewinde-Schneideisen | |
| AT126666B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlsteinen mit Stegen. | |
| DE661427C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Plomben aus Aluminium | |
| DE968933C (de) | An seinen Enden mit zu den Laengsseiten schraegen Flaechen versehener, zugespitzter Barren, der zu Draehten verwalzt werden soll | |
| DE426252C (de) | Verfahren zur Herstellung von Buchzuendholzplatten mit in Abstaenden angeordneten Zuendhoelzern | |
| AT137122B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen durchgehender Hohlräume eines Hohlstranges aus Ton oder anderen plastischen Materialien. | |
| AT135509B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung geschlossener Hohlsteine aus einem Hohlstrang. | |
| DE547748C (de) | Verfahren und Pressvorrichtung zum Herstellen von Sandkernen mit Schreckplatten | |
| DE511786C (de) | Verfahren zum einseitigen Schliessen von mit Vorspruengen oder Stegen versehenen, von der Strangpresse abgeschnittenen Hohlsteinen |