DE524312C - Schloss fuer Koffer - Google Patents

Schloss fuer Koffer

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DE524312C
DE524312C DEL76687D DEL0076687D DE524312C DE 524312 C DE524312 C DE 524312C DE L76687 D DEL76687 D DE L76687D DE L0076687 D DEL0076687 D DE L0076687D DE 524312 C DE524312 C DE 524312C
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Germany
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DEL76687D
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GUSTAV LINDNER JR
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/48Hasp locks
    • E05B65/50Hasp locks for briefcases or the like

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Es sind Schlösser für Koffer o. dgl. mit einem außerhalb des Schloßgehäuses angeordneten Griff f Schiebeknopf) bekannt, bei welchen der Schiebeknopf durch zwei Zungen mit dem Riegel des Schlosses verbunden ist. Bei diesen Schlössern ist es ferner bekannt, durch Teile des Schiebeknopfes und der äußeren Gehäusewand eine Sperrung des Riegels zu bewirken. Hierzu ist zwischen dem Schiebeknopf und der äußeren Gehäusewand ein besonderer drehbarer Ring vorgesehen, der nach außen zeigende Lappen und eine nach dem Innern des Schlosses zeigende Sperrnase aufweist. Die Herstellung und Anbringung eines solchen Ringes verursacht im Vergleich zu dem niedrigen Gesamtherstellungspreis des Schlosses verhältnismäßig hohe Kosten.
Außerdem besteht bei den bekannten Schlössern der Nachteil, daß man sich an den hochstehenden Lappen leicht die Finger verletzen kann oder daß man hinter den Lappen mit den Kleidern hängenbleibt und sich dieselben zerreißt.
Schließlich fällt infolge der Anordnung des Ringes unter dem Schiebeknopf die Bauhöhe des letzteren verhältnismäßig hoch aus, was oft nicht erwünscht ist.
Durch den Erfindungsgegenstand wird ein Schloß geschaffen, bei welchem die geschilderten Nachteile nicht vorhanden sind. Bei ihm werden bereits vorhandene Teile zur Sperrung des Riegels verwendet, indem die Zungen eines drehbaren Griffes als Anschlagteile ausgebildet sind. Diese Zungen können zur Sperrung des Riegels durch Drehen des Schiebeknopfes in Aussparungen an den Seiten eines schmalen Schlitzes der Gehäusewand eintreten und dadurch ein Verschieben des Griffes verhindern, d. h. den Riegel sperren. Beim Erfindungsgegenstand wird infolgedessen die Sperrung des Riegels mit äußerst einfachen und daher billigen Mitteln erreicht.
Der Erfindungsgegenstand ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι eine Vorderansicht eines Kofferschlosses gemäß der Erfindung,
Abb. 2 eine Rückansicht des Schlosses nach Abb. i,
Abb. 3 das Schloßgehäuse in Rückansicht und in vergrößertem Maßstab,
Abb. 4 einen Griff (Schiebeknopf) in Unteransicht in vergrößertem Maßstab,
Abb. 5 den Griff nach Abb. 4 in Seitenansieht,
Abb. 6 einen Riegel in Draufsicht und vergrößertem Maßstab,
Abb. 7 einen Schnitt durch den Gegenstand der Abb. 2 nach der Linie VII-VII.
Das in der Zeichnung veranschaulichte Schloß besteht in seinen Hauptteilen aus einem flachen, schalenartigen Gehäuse 3 zur Aufnahme der Schließteile und einer Falle 8. Die Schließteile sind sehr einfach und setzen sich aus einem Riegel 11, 12 mit Schiebeknopf ι und einer Feder 15 zusammen. Der Riegel kann zum Öffnen des Schlosses mit
524 BIS
Hilfe des Schiebeknopfes ι in Pfeilrichtung A verschoben werden, während die Feder 15 ihn selbsttätig in die Schließstellung, das ist die in Abb. 2 und 7 veranschaulichte Stellung, zurückbewegt. Hierbei drückt die Feder gegen den aus dem Riegel 11 herausgedrückten Lappen 6; ein weiterer Lappen 14 sorgt für die richtige Lage der Feder in dem Gehäuse, ohne dabei einen Einfluß auf die Bewegung des Riegels auszuüben. Die aus der Gehäusewand nach innen herausgedrückten Lappen 4 dienen zur seitlichen Führung des Riegels ri, während eine in der Gehäusewand angeordnete öffnung 7 zum Durchtritt des an der Falle angeordneten Schließbügels dient. Der aus der Öffnung 7 herausgedrückte Lappen 5 weist eine Durchtrittsöffnung für den Riegelteil 12 auf und hilft den letzteren führen. Wie bereits angedeutet, ist der Schiebeknopf ι mit dem Schieber 11 verbunden. Um diese Verbindung durchführen zu können, sind an dem Knopf 1 Zungen 2 angeordnet, und es ist in der oberen Wand des Gehäuses 3 ein Schlitz 9 vorgesehen, durch welchen die Zungen 2 hindurchragen und welcher so lang ist, daß der.Knopf 1 mit dem daran sitzenden Riegel 11 in Richtung des Pfeiles A und entgegengesetzt dazu verschoben werden kann. Besonders wesentlich ist nun, daß der Knopf ι drehbar an dem Riegel befestigt ist und von dem Schlitz 9 in dem Gehäuse 3 Schlitze 10 ausgehen, in welche die den Riegel 11 haltenden Zungen bei Drehen des Knopfes 1 eintreten können. Durch Hineindrehen der Zungen 2 in die Schlitze 10 wird ein Verschieben des Riegels durch den Knopf ι verhindert, d. h. der Riegel kann in seiner Schließstellung durch Verdrehen des Knopfes 1 verriegelt werden.
Um nun überhaupt ein Verdrehen des Knopfes 1 gegenüber dem Riegel 11 zu ermöglichen, ist in dem Riegel 11 eine kreisförmige Ausnehmung 13 angeordnet, deren Durchmesser dem Abstand der beiden Zungen 2 entspricht. Die Zungen 2 greifen durch 4; die Ausnehmung 13 hindurch und halten mit ihren äußersten, nach innen umgebogenen Enden eine Scheibe 16, die größer ist als die Ausnehmung 13 und sich von unten gegen den Riegeln legt. Die Scheibe 16 stellt also das s< Verbindungsglied zwischen dem Knopf 1 und dem Riegel dar und ermöglicht dabei ein Drehen des Knopfes ι zur Sperrung des Riegels 11.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schloß für Koffer o. dgl. mit einem außerhalb eines Schloßgehäuses angeordneten Griff (Schiebeknopf), welcher durch zwei Zungen mit dem Riegel des Schlos- 6< ses verbunden ist und gleichzeitig eine Sperrung des Riegels unter Benutzung eines Anschlagteiles an dem Griff und eines Anschlages an der äußeren Gehäusewand gestattet, dadurch gekennzeichnet, 6; daß die Zungen (2) eines drehbaren Griffes (1) als Anschlagteile ausgebildet und in der Vorderwand des Schloßgehäuses an einem die Zungen zwischen Griff und Riegel durchlassenden schmalen Führungs- y< schlitz (9) Kreisbogenrasten (10) vorgesehen sind, in welche die Zungen bei Drehen des Griffes zum Sperren des Riegels eintreten.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch ge- 7; kennzeichnet, daß zur Verbindung des Griffes mit dem Riegel unter dem Riegel eine Deckplatte (16) angeordnet ist, die durch die umgebogenen Enden der zur drehbaren Lagerung des Griffes in einem 8t Kreisausschnitt des Riegels sich führenden Zungen umfaßt und gehalten wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL76687D 1929-11-12 1929-11-12 Schloss fuer Koffer Expired DE524312C (de)

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