DE523972C - Verfahren zur Herstellung von Gabeln, Loeffeln u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gabeln, Loeffeln u. dgl.

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DE523972C
DE523972C DE1930523972D DE523972DD DE523972C DE 523972 C DE523972 C DE 523972C DE 1930523972 D DE1930523972 D DE 1930523972D DE 523972D D DE523972D D DE 523972DD DE 523972 C DE523972 C DE 523972C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like
    • B21K11/04Making cutlery wares; Making garden tools or the like spoons; table forks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gabeln, Löffeln u. dgl. Durch Patent 459 764 ist ein Verfahren zur Herstellung von Bestecken, insbesondere von Gabeln und Löffeln, aus Rundstäben geschützt, das darin besteht, daß ein aus einer zur Herstellung von Besteckteilen bekannten Kupferlegierung bestehender Rundstab durch Warmpressen in nur zwei Arbeitsgängen in die gewünschte Form übergeführt wird. Dieses Verfahren stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber der früher angewandten Arbeitsweise zur Erzeugung von Bestecken dar, die eine Vielzahl von Einzeloperationen notwendig machte.
  • Die nach dem Verfahren des Hauptpatents erzeugten Rohlinge sind aber infolge ihrer Herstellungsweise etwas rauher als die nach dem üblichen Verfahren erzeugten Rohlinge, so daß ein gewisser Mehraufwand an Polierarbeit nötig wird.
  • Es wurde nun gefunden, daß man unter Erhaltung der durch das Verfahren des Hauptpatents ermöglichten Vorteile Rohlinge erhalten kann, die bezüglich der Glätte mit den nach dem früheren Verfahren erzeugten mindestens gleichwertig sind. wenn man nicht von Rundstäben, sondern von Blechen ausgeht.
  • Die Verwendung von Blechen war früher nicht möglich, weil die in Frage kommenden Kupfer-Zink-Legierungen nicht zu Blechen verarbeitet werden konnten. Eine für den vorliegenden Fall sehr gut geeignete Legierung besteht z. B. aus
    48 Teilen Kupfer,
    ro - Nickel,
    3 - Mangan,
    2 - Eisen,
    2 - Aluminium,
    35 - Zink.
    Diese Legierung besitzt ein feines Korn, ist gegen chemische Einflüsse vergleichsweise sehr widerstandsfähig und aus diesem Grunde für die Herstellung von Bestecken besonders gut geeignet, weil sie von den in den Speisen vorhandenen alkalischen oder sauren Bestandteilen nicht beeinflußt wird. Es war aber nicht möglich, diese Legierung zu Blechen zu verarbeiten.
  • Diese Schwierigkeit ist nun überwunden, und zwar wird so verfahren, daß vorzugsweise unter Verwendung geteilter eiserner Kokillen Platten beliebigen Umfangs mit einer Dicke von 4o bis 9o mm gegossen werden. Das Gußstück wird dann in an sich bekannter Weise behobelt, und es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dabei die scharfen Kanten zu entfernen. Das behobelte Stück wird 48 Stunden bei einer Temperatur .von ungefähr 700° C erhitzt. Zum Zwecke des Auswalzens werden die Platten auf Temperaturen von 75o bis 825' C gebracht, und man kann sie in einer Hitze in 7 bis io Walzstichen von 65 mm auf ungefähr 6 mm herabwalzen. Es erfolgt dann eine nochmalige Erhitzung auf 75o bis 825° C und ein nochmaliges Walzen bis auf etwa q. mm Dicke. Die weitere Verminderung der Dicke wird durch Walzen in der Kälte herbeigeführt.
  • Für die Erzeugung von Bestecken, besonders Gabeln und Messern, stellt man sich Bleche von i,5 bis 2,5 mm Dicke her. Aus diesen Blechen wird zunächst ein der Form des zu erzeugenden Gegenstandes angepaßtes Rohstück ausgeschnitten. Aus diesem Stück kann durch zwei oder sogar durch einen Preßvorgang im Sinne des Hauptpatents der fertige Gegenstand hergestellt werden. Bei diesem Warmpressen entsteht die Rohform des Löffels oder der Gabel. Diese Rohform wird dann in bekannter Weise entgratet, gebeizt und poliert. Das Polieren erfordert höchstens den gleichen Arbeitsaufwand wie bei den nach dem sonstigen Verfahren in io bis 12 Gängen durch Kaltpressen erzeugten Rohstücken. Es liegt auf d<-r Hand, daß durch die wesentliche Verringerung der Politurarbeit, die bei der Besteck'-erstellung eine ausschlaggebende Rolle spielt, eine erhebliche Verbesserung des Verfahrens des Hauptpatents er. zielt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Form des Werkstückes in einzelnen Herstellungsstufen schaubildlich dargestellt.
  • Abb. i zeigt den flachen Ausschnitt mit der annähernden Löffelform aus dem Blech, Abb.2 diesen Ausschnitt nach der ersten Pressung, Abb. 3 das Werkstück nach der endgültigen Pressung, Abb. d. den Löffel nach der Entgratung im gebeizten Zustand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Verfahren zur Herstellung von Gabeln, Löffeln u. dgl. nach Patent 459 76d., dadurch gekennzeichnet. daß als Ausgangsmaterial Bleche entsprechender Dicke verwendet werden.
DE1930523972D 1930-06-05 1930-06-05 Verfahren zur Herstellung von Gabeln, Loeffeln u. dgl. Expired DE523972C (de)

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