DE887694C - Verfahren zum Auftempern von Hohlglaesern - Google Patents

Verfahren zum Auftempern von Hohlglaesern

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DE887694C
DE887694C DED11191A DED0011191A DE887694C DE 887694 C DE887694 C DE 887694C DE D11191 A DED11191 A DE D11191A DE D0011191 A DED0011191 A DE D0011191A DE 887694 C DE887694 C DE 887694C
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DE
Germany
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refractory
tempering
hollow
glass
molded body
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Expired
Application number
DED11191A
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English (en)
Inventor
Otto Dr Gott
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Deutsche Spiegelglas AG
Original Assignee
Deutsche Spiegelglas AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B29/00Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B27/00Tempering or quenching glass products

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Verfahren zum Auftempern von Hohlgläsern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftempern von fertigen Hohlgläsern, insbesondere von Röhren. Bei diesem Auftempern ist es oft, insbesondere bei der Herstellung von sogenanntem Anlaufglas, erforderlich, das Glas während eines längeren Zeitraumes in dem Temperaturgebiet seiner Erweichung zu erwärmen. So zeigen Anlaufgläser, welche als Farbträger einen wirksamen Gehalt an Kupferoxydul oder Kadmiumsulfid oder Kadmiumsulfid-Selenid enthalten, nur dann eine befriedigende spektrale Durchlässigkeitskurve, wenn sie längere Zeit Temperaturen in der Nähe ihresErweichungspunktes ausgesetzt sind.
  • Bei diesem langen Auftempern der fertigen Hohlgläser, insbesondere der Röhren aus Anlaufglas, verlieren diese oft ihre geometrische Form, so daß das Fertigprodukt den in dieser Hinsicht an das Hohlglas gestellten Ansprüchen nicht mehr voll genügt. Zur Vermeidung eines größeren Ausschusses hat man daher bereits versucht, diese Nachteile dadurch zu beheben, daß die Hohlgläser, insbesondere die Glasröhren, während des Auftemperns aufgehängt werden. Diese hängende Anordnung bereitet aber verhältnismäßig große apparative Schwierigkeiten und hat außerdem zur Folge, daß das Hohlglas, z. B. die Glasröhre, an der Halterungsstelle deformiert wird, so daß dieser Teil später abgeschnitten werden muß.
  • Erfindungsgemäß gelingt es demgegenüber, beim Auftempern der fertigen Hohlgläser, insbesondere der Röhren aus Anlaufglas, deren Form dadurch einwandfrei zu erhalten, daß während des Auftemperns im Innern der Hohlgläser ein feuerfester Formkörper eingelagert und nach Abschluß des Auftemperns wieder aus den Hohlgläsern entfernt wird. Als feuerfeste Formkörper können dabei entsprechend profilierte Körper aus Metall,- Sintermetall, Kohlenstoff oder keramischem Werkstoff verwendet werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Vorrichtung verwendet, .bei der der feuerfeste Formkörper senkrecht auf einer feuerfesten Unterlage sitzt, so daß das Hohlglas, z. B. die Glasröhre, über den Formkörper gesteckt und so dem Temperverfahren ausgesetzt wird. Die fertigen Röhren können aber auch zusammen mit den eingeführten Formkernen in Behälter eingelegt werden, die mit einer hochfeuerfesten feinkörnigen Masse gefüllt sind, worauf sie in diesen Behältern längere Zeit auf die erforderliche Temperatur gebracht werden.
  • Durch die Anwendung des neuen Verfahrens und der neuen Vorrichtung ist es möglich, die I-Iohlkörper, insbesondere die Glasröhren, längere Zeit auf Temperaturen in der Nähe des Erweichungspunktes zu erwärmen, ohne daß die Körper sich durchbiegen oder in sonstiger Weise deformieren. Die Hohlgläser, insbesondere Röhren, aus Farbanlaufglas können daher nach dem neuen Verfahren ohne jede Verformung in der gleichen Weise zum Anlaufen gebracht werden, wie dies bisher nur bei Glasscheiben möglich war.

Claims (3)

  1. PATENT AN SPRÜCIlE: i. Verfahren zum Auftempern fertiger Hohlgläser, insbesondere von Röhren aus Anlaufglas, dadurch gekennzeichnet, daß während des Auftemperns im Innern der Hohlgläser ein feuerfester Formkörper eingelagert und nach Abschluß des Auftemperns wieder aus den Hohlkörpern entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als feuerfeste Formkörper Körper aus Metall, Sintermetall, Kohlenstoff oder keramischem Werkstoff verwendet werden.
  3. 3. Verfahren zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z und 2, dadhrch gekennzeichnet, daß der feuerfeste Formkörper senkrecht auf einer feuerfesten Unterlage sitzt, so daß das Hohlglas, z. B. die Glasröhre, über den Formkörper gesteckt und so dem Temperverfahren ausgesetzt wird. q.. Verfahren zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch rund 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fertigen Röhren mit den eingeführten Formkernen zusammen mit einer hochfeuerfesten feinkörnigen Masse in Behälter eingelegt und in diesen Behältern während der erforderlichen Zeitdauer auf die Anlauftemperatur gebracht werden.
DED11191A 1951-12-25 1951-12-25 Verfahren zum Auftempern von Hohlglaesern Expired DE887694C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3005123A (en) * 1959-07-16 1961-10-17 Griffiths Electronics Inc Electron gun construction

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