DE523896C - Vorrichtung zum Loesen zusammenhaengender Tabakblaetter - Google Patents
Vorrichtung zum Loesen zusammenhaengender TabakblaetterInfo
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- DE523896C DE523896C DEU9925D DEU0009925D DE523896C DE 523896 C DE523896 C DE 523896C DE U9925 D DEU9925 D DE U9925D DE U0009925 D DEU0009925 D DE U0009925D DE 523896 C DE523896 C DE 523896C
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- loosening
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- shafts
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B3/00—Preparing tobacco in the factory
- A24B3/06—Loosening tobacco leaves or cut tobacco
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren zum Trennen zusammenhängender
Tabakblätter, bei welchem die zusammenhängenden Blätter frei einem Saug- oder Diuckluftstrom ausgesetzt werden. Es sind
in dem Hauptpatent auch bereits Vorrichtungen angegeben worden, welche zur Ausführung
dieses Verfahrens dienen und bei denen von Saug- oder Druckluft durchströmte Auflockerungsschächte vorgesehen sind, welchen
die Blätter zugeführt werden.
Wenn man nun mehrere Auflockerungsschächte hintereinander an eine gemeinsame
Förderleitung anschließt, z. B. um den Tabak gleichzeitig zu mischen, so entsteht der Nachteil,
daß die Saugwirkung bzw. die Wirkung der zur Unterstützung des Luftstromes dienenden
Anschläge, Krümmungen o. dgl. in dem ersten Schacht eine sehr starke ist, während
sie in den folgenden Schächten allmählich geringer wird. Wenn sie deshalb in den
letzten Schächten noch ausreichen soll, ist sie in dem ersten Schacht so stark, daß ein teilweises
Zerreiben des Tabaks stattfindet. Um diesen Übelstand zu beseitigen, werden gemäß
der Erfindung die Prallwirkung der Anschläge, Krümmungen usw. bzw. die das Lösen
bewirkende Wirbelwirkung der Erweiterungen von Schacht zu Schacht so gesteigert,
daß im Verein mit der von Schacht zu Schacht abnehmenden Luftgeschwindigkeit am Ende
eines jeden Schachtes im wesentlichen die gleiche Auflockerung des Tabaks erzielt wird.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes
schematisch.
In der Zeichnung sind r1 bis r* vier Trichter,
in welche die aufzulockernden Blätter eingefügt werden. An die Trichter schließen
sich die Auflockerungsschächte s1 bis s* an,
welche bei demAusführungsbeispiel senkrecht nach oben geführt sind und in ein gemeinsames
Förderrohr t münden. Der Tabak wird also mit der Luft in der Richtung der
eingezeichneten Pfeile abgesaugt. Innerhalb der einzelnen Förderschächte findet nun in der
in dem Hauptpatent beschriebenen Weise ein Auflockern des Tabaks statt, d. h. durch die
dauernd wechselnde Lage des Schwerpunkts des Tabakblätterbüschels innerhalb des nach
oben gehenden Luftstroms wird dieses in Wirbelung versetzt, die einzelnen Blätter
werden abgelöst und weitergefördert. Zur Hervorrufung von Wirbeln sind nun in den
einzelnen Schächten s% bis s* Erweiterungen u
vorgesehen, durch welche der Durchfluß der
Luft abwechselnd beschleunigt und verzögert wird, wie ebenfalls in dem Hauptpatent beschrieben.
Es hat sich nun gezeigt, daß bei gleichmäßiger Anordnung der Erweiterungen ii an
allen Schächten der durch den ersten Schachts1
beförderte Tabak am meisten herumgewirbelt wird, und zwar, wenn noch in dem letzten
Schacht j4 eine genügende Auflockerung erfolgen
soll, so stark, daß über die Auflockerung hinaus ein Zerreiben des Tabaks stattfindet
und eine Staubbildung eintritt. Es werden infolgedessen, wie aus der Zeichnung
ersichtlich ist, in dem ersten Schacht s1 nur eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Erweiterungen,
z. B. zwei, angebracht, in dem nächsten Schacht eine größere Anzahl, z. B. drei, und in jedem weiteren Schacht eine
weitersteigende Zahl. Den Erweiterungen μ
ao des Ausführungsbeispiels gleichzustellen sind
natürlich auch andere innerhalb des Rohres angeordnete besondere Einrichtungen, wie Anschlagflächen,
Anschlagstifte o. dgl. oder besondere Krümmungen des Rohres. In jedem Fall muß die Zahl und die Wirkung der den
Auflockerungsvorgang beschleunigenden Einrichtungen innerhalb der Auflockerungsschächte von einem geringsten Maß in dem
ersten Schacht bis zu einem größeren Maß in dem letzten Schacht zunehmen.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Schächte s1 bis s4 senkrecht angeordnet, sie
können aber natürlich auch in irgendeiner beliebigen anderen Richtung, z. B. in schräger,
ja selbst in waagerechter Richtung, angeordnet sein.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Lösen zusammenhängender Tabakblätter in mehreren hintereinander an eine gemeinsame Förderleitung angeschlossenen Auflockerungsschächten nach Patent 515 920, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallwirkung der Anschläge, Krümmungen usw. bzw. die das Lösen bewirkende Wirbel wirkung der Erweiterungen von Schacht zu Schacht so gesteigert ist, daß im Verein mit der von Schacht zu Schacht abnehmenden Luftgeschwindigkeit am Ende eines jeden Schachtes im wesentlichen die gleiche Auflockerung des Tabaks erzielt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU9925D DE523896C (de) | 1927-10-21 | 1927-10-21 | Vorrichtung zum Loesen zusammenhaengender Tabakblaetter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU9925D DE523896C (de) | 1927-10-21 | 1927-10-21 | Vorrichtung zum Loesen zusammenhaengender Tabakblaetter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE523896C true DE523896C (de) | 1931-04-29 |
Family
ID=7567000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU9925D Expired DE523896C (de) | 1927-10-21 | 1927-10-21 | Vorrichtung zum Loesen zusammenhaengender Tabakblaetter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE523896C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001882B (de) * | 1954-01-21 | 1957-01-31 | Auergesellschaft Ag | Verfahren zur Korngroessentrennung von Leuchtstoffpulvern |
-
1927
- 1927-10-21 DE DEU9925D patent/DE523896C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001882B (de) * | 1954-01-21 | 1957-01-31 | Auergesellschaft Ag | Verfahren zur Korngroessentrennung von Leuchtstoffpulvern |
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