DE52305C - Dreirädriges Fahrrad mit pendelartig schwingendem Doppelsitze - Google Patents

Dreirädriges Fahrrad mit pendelartig schwingendem Doppelsitze

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Publication number
DE52305C
DE52305C DENDAT52305D DE52305DA DE52305C DE 52305 C DE52305 C DE 52305C DE NDAT52305 D DENDAT52305 D DE NDAT52305D DE 52305D A DE52305D A DE 52305DA DE 52305 C DE52305 C DE 52305C
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DE
Germany
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pendulum
axis
drive
axle
wheeled bicycle
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52305D
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English (en)
Original Assignee
J. SIMON in Stürzelbronn bei Bitsch
Publication of DE52305C publication Critical patent/DE52305C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/18Rider propulsion of wheeled vehicles by movement of rider's saddle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein dreirädriges, in Fig. 1 bis 6 dargestelltes Fahrrad mit pendelartig schwingendem Doppelsitze.
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt des Fahrrades, s
Fig. 2 den Querschnitt des Fahrrades,
Fig. 3 die Ansicht der Reibungskupplung auf der Triebachse,
Fig. 4 und 5 sind Querschnitte durch die Kupplung und
Fig. 6 zeigt Einzelheiten der Ausrückvorrichtung.
Dieses Fahrrad hat einen festen Rahmen a, welcher hinten durch die Triebräder b b und vorn durch das Steuerrad c getragen wird. In diesem Rahmen befindet sich der Doppelsitz d, drehbar um eine in Stahlspitzen e e laufende Achse e1, die auch wie ein Waagebalken in Schneiden gelagert sein kann. An der vorderen Seite des Rahmens ist eine Welle/ gelagert, welche durch Treibstangen g g mit den Kurbeln der Achse h verbunden ist. Auf dieser Kurbelachse h sitzt das Kettenrad i, welches seine Bewegung auf das Rädchen i1 der Triebachse k mittelst einer Kette überträgt. Schwingt nun der Doppelsitz d durch die entsprechende Bewegung der darauf sitzenden Personen pendelartig hin und her, so werden durch die Treibstangen g g die Kurbeln und mit, ihnen die - Achse h in Umdrehungen versetzt und diese, wie schon erwähnt, auf die Achse k bezw. die Treibräder b b übertragen.
Auf der Triebachse k sitzt eine Reibungskupplung, um das Rädchen i1 mittelst des Hebels 0 ausrücken zu können, wenn das Fahrrad bergab geht und der Doppelsitz d stillstehen soll.
Diese Reibungskupplung ist in Fig. 3 bis 6 in gröfserem Mafsstabe gezeichnet und wie folgt construirt.
An dem Kettenrädchen i1 ist ein Kegel angegossen, und kann sich das Ganze zwischen einem festen Bund und einem' Stellring lose auf der Triebachse k drehen. Dieser Kegel pafst in eine Kupplungshülse /, welche auf einem Keil der Achse k verschiebbar ist. Die Neigung der schrägen Flächen ist so gewählt, dafs die Hülse / von dem Kegel des Rädchens i1 bei einem gewissen, durch die Spiralfeder q hervorgebrachten Druck, mitgenommen wird. An ihrem Umfang wird die Hülse / in einer Nuth von der Gabel m umfefst. Letztere sitzt auf der Achse η und diese trägt vorn den Hebel 0. Das vordere Lager der Achse η hat eine Scheibe mit der Nase ρ, welche in eine entsprechende Nuth der Nabe des Hebels 0 pafst; wird dieser nun durch Drehung aus seiner senkrechten Stellung gebracht (Fig. 6), so steigt die Fläche seiner Nabe auf die Nase ρ, dadurch wird die Achse η um die Höhe der Nase verschoben, an welcher Verschiebung die Hülse / vermittelst der Gabel m theilnimmf, und kann sich dann die Triebachse k frei in dem Rädchen i1 drehen. Wird der Hebel 0 wieder in die senkrechte Stellung gebracht, so drückt die Feder q die Hülse / fest auf· den Kegel des Rädchens i', welches infolge dessen diese Hülse und mit ihr die Achse k bezw. die Triebräder b b in Bewegung setzen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein dreirädriges Fahrrad mit pendelartig schwingendem Doppelsitze, bei welchem der Antrieb der hinteren Triebachse k durch die Kettenräder i und i1 dadurch erfolgt, dafs der um die Achse e schwingende Doppelsitz d mittelst der Triebstangen g die Kurbelachse h antreibt, so dafs das auf der Treibachse k lose sitzende, mit einer Reibungskupplung in. Verbindung stehende Kettenrad i1 mittelst Kettenrades i nebst Triebkette die Achse k so lange antreibt, als die Kupplungshülse / von der Feder q gegen den Nabenkegel des Kettenrades z'1 geprefst wird, während eine Entkupplung des letzteren durch Drehung des Handhebels ο erfolgen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52305D Dreirädriges Fahrrad mit pendelartig schwingendem Doppelsitze Expired - Lifetime DE52305C (de)

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