DE522337C - Verfahren zum Dekorieren von Tuben u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Dekorieren von Tuben u. dgl.

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DE522337C
DE522337C DER78448D DER0078448D DE522337C DE 522337 C DE522337 C DE 522337C DE R78448 D DER78448 D DE R78448D DE R0078448 D DER0078448 D DE R0078448D DE 522337 C DE522337 C DE 522337C
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tubes
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/08Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Dekorieren von Tuben u. dgl. Beim Dekorieren von Tuben, Dosen, Krügen u. dgl. benutzte man bisher Druckstöcke, in welchen das auf die Tube o. dgl. abzudruckende Bild eingegraben war. Die Tube wurde dann auf eine Spindel, deren äußerer Durchmesser dem inneren Durchmesser der Tube entsprach, gesteckt und alsdann gegen den Druckstock gepreßt, wobei sie gleichzeitig über den Druckstock rollte.
  • Dieses Verfahren ist aber sehr mangelhaft. Insbesondere bereitete es Schwierigkeiten; die Einzelheiten deutlich herzustellen bzw. zum Ausdruck zu bringen.
  • Das vorliegende Verfahren bezweckt eine deutliche und vollkommene Übertragung von Bildern u. dgl. auf Tuben, Dosen, Krügen u, dgl. und besteht hauptsächlich darin, daß das Negativbild auf ein durchsichtiges Futteral, und zwar je nach der Dicke der Wand, auf dessen Innen- oder Außenseite photographiert wird. Alsdann wird der Gegenstand, dessen Außenseite mit einer lichtempfindlichen Emulsion überzogen ist, in das Futteral hineingesteckt und eine angemessene Zeit durch das Futteral beleuchtet, so daß das auf dem Gegenstand entstehende latente Bild in bekannter Weise hervorgerufen werden kann.
  • Das Verfahren ist nachstehend näher beschrieben, und zwar beispielsweise in Anwendung auf eine Tube, z. B. für Zahnpasta, zu übertragende Photographie.
  • Nachdem die Tube gut gereinigt und getrocknet ist, wird sie in einer Dunkelkammer in eine flüssige Gaslichtemulsion eingetaucht. Das Eintauchen der Tube in die Emulsion erfolgt so tief, daß die Emulsion bis über die obere Kante der Tube gelangt. Alsdann wird die Tube getrocknet. Die derart gebildete Gaslichtemulsion bleibt an der Tube sehr fest hängen und kann nur durch ein Messer oder in ähnlicher Weise abgeschabt werden.
  • Das zu dekorierende Bild, z. B. eine gewöhnliche Photographie, wird als Negativ auf einer durchsichtigen Platte, z. B. aus Glas, hergestellt. Dieses Negativ wird auf eine mit Emulsion versehene Platte aus biegsamem Material gelegt und beleuchtet, bis es auf dieser erscheint. Dadurch hat man ein durchsichtiges Positiv aus biegsamem Material erhalten. Dieses Positiv wird in bekannter Weise in oder auf dem Glasfutteral angebracht, und zwar derart, daß das photographische Häutchen an der an der Innen-oder Außenseite des Glasfutterals angebrachten Emulsion anliegt. Wenn man nun eine elektrische Röhrenlampe in dem Futteral anbringt und das Häutchen des Futterals durch das durchsichtige Positiv beleuchtet, so kann man, nachdem das Positiv herausgezogen ist, in bekannter Weise ein negatives Bild auf der Innen- oder Außenseite des Futterals hervorrufen. Wenn man nun die Tuben in das Futteral hineinsteckt und sie beleuchtet, können Tuben in unbegrenzter Anzahl dekoriert werden. Es ist hierbei bedeutungslos, daß das Anbringen des Negativs auf dem Futteral etwas umständlich ist, da mit einem einzigen Futteral nachher z. B. ioo ooo oder mehr 'fuben dekoriert werden können.
  • Man kann mit einem einzelnen Zylinder eine unbegrenzte Anzahl Tuben dekorieren. Die Kosten bei dem vorliegenden Verfahren sind nicht größer; eher noch geringer als hei Anwendung der bekannten Verfahren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Dekorieren von Tuben u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Bild oder die Vorlage, welche übertragen werden soll, als Negativ in bekannter Weise auf einem im voraus nach der Form des zu dekorierenden Gegenstandes geformtes starres, durchsichtiges Futteral photographiert wird, wonach der zu dekorierende, mit einer lichtempfind.-lichen Emulsion überzogene Gegenstand, in das Futteral hineingesteckt, eine angemessene Zeit durch das Futteral beleuchtet und das auf dem Gegenstand dadurch entstehende latente Bild in bekannter Weise hervorgerufen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tube, die Dose, der Krug o. dgl., falls sie aus einem weichen Material hergestellt ist, auf einem Zapfen oder auf einer Spindel angebracht wird, dessen bzw. deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser der Tube o. dgl. genau entspricht, wonach der Zapfen oder die Spindel mit dem Gegenstand in das mit dem Negativbild versehene Futteral hineingesteckt wird.
DER78448D 1929-06-19 1929-06-19 Verfahren zum Dekorieren von Tuben u. dgl. Expired DE522337C (de)

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