DE521371C - Nachgiebige Gelenkkupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere fuer elektrische Lokomotiven mit Einzelachsantrieb durch Reihenschlussmotoren - Google Patents
Nachgiebige Gelenkkupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere fuer elektrische Lokomotiven mit Einzelachsantrieb durch ReihenschlussmotorenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
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Description
Bei den bekannten nachgiebigen Gelenkkupplungen zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren
bzw. allseitig beweglichen Wellen wird durch Schadhaftwerden der Gelenkkupplung,
beispielsweise durch Bruch einer Gelenkstange die Verbindung der beiden Wellen aufgehoben. Dies hat insbesondere bei
elektrischen Lokomotiven mit Einzelachsantrieb durch Serienmotoren mit zwischengeschalteter
Gelenkkupplung weitere Zerstörungen von Kupplungsgliedern zur Folge. Außerdem wird die Drehzahl des Reihenschlußmotors
unerwünscht hoch und dieser gefährdet.
Nach der Erfindung werden zur Vermeidung dieser Nachteile an der Kupplung zusätzliche
Einrichtungen, wie Anschläge, Gesperre ο. dgl. vorgesehen, die bei Schadhaftwerden
der Kupplung nur eine geringe Ver-
ao drehung der Kupplungshälften gegeneinander gestatten und diese neuerlich kuppeln. Es
handelt sich also bei der Erfindung nicht um Kupplungen beliebiger Art, sondern um Gelenkküpplungen,
bei denen die kraftschlüssige Verbindung zwischen den gekuppelten Wellen durch den Bruch eines Teiles bereits aufgehoben
wird. Bei derartigen Kupplungen sind die Einrichtungen, die man beispielsweise bei Reibungskupplungen zur Unterstützung
des Reibungsmomentes vorgesehen hat, unbrauchbar. Die Notkupplung muß: vielmehr bereits bei der geringsten Verdrehung
der Kupplungshälften gegeneinander wirksam werden.
Die Art der das neuerliche Kuppeln bewirkenden Einrichtungen ist im übrigen für
das Wesen der Erfindung belanglos. Wegen ihrer Einfachheit sind jedoch Anschläge o. dgl.
vorzuziehen. So kann beispielsweise an der einen Welle ein Ansatz vorgesehen sein, der
von einer Ausnehmung eines mit der anderen Welle starr verbundenen Teiles mit geringem
Spiel umfaßt wird. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß die den Ansatz mit Spiel
umfassende Ausnehmung durch mit der einen Welle starr verbundene Kupplungsarme gebildet
wird. Die Verdrehungsmöglichkeit zwischen den beiden Kupplungshälften muß gering
sein, da andernfalls unzulässige Stoßbeanspruchungen auftreten können. Dies ist bei go
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Hermann Fürst in Wien.
Gelerikkupplungen besonders wichtig, da diese vielfach, hervorstehende Teile haben, die bei
einer gegenseitigen Verdrehung der beiden Kupplungsteile leicht aneinanderschlagen und
weitere Beschädigungen zur Folge haben können.
Einige Aüsführungsbeispiele der Erfindung sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
In Fig. ι sind ι und 2 die beiden
ίο miteinander gekuppelten Wellen, 3 das auf
der Welle 2 sitzende Gehäuse der Kupplung, das zugleich als Zahnrad 4 ausgebildet ist,
an dem mittelbar oder unmittelbar der Triebmotor
,angreift. An der Welle 1 sitzt weiter
ein Anschlag 5, der von einer Ausnehmung 6 der Hohlwelle 2 mit Spiel umfaßt wird. Bei
einem Bruch der im Gehäuse 3 angebrachten Wellenkupplung übernimmt der Anschlag 5
und die Ausnehmung 6 die neuerliche Kupplung der beiden Wellen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf eine
Gelenkparallelogranimkupplung. 1 ist wieder die Triebachse, 2 die sie umgebende Hohlwelle,
4 das an dieser befestigte Zahnrad, welches zur Lagerung der Achse 7, um die
sich das Gelenkparallelogramm 8 verschwenken kann, dient. Mit der Welle 1 sind die
Kupplungsarme 9 starr verbunden. An dem Zahnrad 4 ist ferner noch ein Anschlag 5 vorgesehen,
der in den Raum zwischen den beiden Kupplungsarmen 9 hineinragt, so daß
eine besondere Ausnehmung an der einen Kupplungshälfte erspart ist. Bei Bruch der
Stangen 8 werden sich die Wellen 1 und 2 so lange gegeneinander verdrehen, bis einer
der Kupplungsarme 9 an den Anschlag 5 zu liegen kommt, worauf diese Teile die Weiterkupplung
der beiden Wellen übernehmen.
Um beim abermaligen Kuppeln Stoßbeanspruchungen
zu vermeiden oder abzudämpfen, können die Anschlagflächen nachgiebig
ausgebildet sein. Dies kann entweder durch elastische Beläge, wie Leder u. dgl. oder
durch zweckdienlich angeordnete Federn erreicht werden.
Der Ansatz 5 oder ein sonstiger Teil der zusätzlichen Kupplungseinrichtung kann im
Sinne der Erfindung zugleich als Gegengewicht zum Massenausgleich der umlaufenden
Teile der Paralleiogrammkupplung Verwendung
finden.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι. Nachgiebige Gelenkkupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere für elektrische Lokomotiven mit Einzelachsantrieb durch Reihenschlußmotoren, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, wie Anschläge, Gesperre o. dgl., die bei Schadhaftwerden der Kupplung nur eine geringe Verdrehung der Kupplungshälften gegeneinander zulassen und diese neuerlich kuppeln.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Ansatz (5) an der einen Welle (1 in Fig. 1) bzw. an; den mit der anderen Welle (2 in Fig. 2) starr verbundenen Maschinenteilen (4), der von einer Ausnehmung (6) der anderen Welle mit Spiel umfaßt wird.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch 2 für RaraUelogrammkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ansatz (5) mit Spiel umfassende Ausnehmung durch mit der einen Welle starr verbundene Kupplungsarme (9) gebildet wird (Fig. 2).
- 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen in an sich bekannter Weise nachgiebig ausgebildet sind.
- 5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (5) oder ein sonstiger Teil der zusätzlichen Kupplungseinrichtung zugleich als Gegengewicht zum Massenausgleich der umlaufenden Teile ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT521371X | 1926-10-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE521371C true DE521371C (de) | 1931-03-20 |
Family
ID=3675888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES77105D Expired DE521371C (de) | 1926-10-09 | 1926-11-24 | Nachgiebige Gelenkkupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere fuer elektrische Lokomotiven mit Einzelachsantrieb durch Reihenschlussmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE521371C (de) |
-
1926
- 1926-11-24 DE DES77105D patent/DE521371C/de not_active Expired
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