AT91272B - Nachgiebige Kupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. - Google Patents

Nachgiebige Kupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere für elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

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  Nachgiebige Kupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. 



   Bei den bis jetzt gebrauchten Anordnungen zur nachgiebigen Arbeitsübertragung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen wird das die Arbeitsübertragung vermittelnde Organ entweder 
 EMI1.1 
 starren Gliedern bestehendes Hebelsystems usw. ausgeführt. 



   Diejenigen Anordnungen, bei denen die Arbeitsübertragung ausschliesslich durch Federn geschieht, sind nicht immer zuverlässig, besonders in Betrieben, wo die Federn unter dem Einfluss der   Witterungs-   verhältnisse schnell zugrunde gehen. Die andern Anordnungen haben wiederum den Nachteil, dass in dem Antriebe ungünstig beanspruchte Glieder vorhanden sind, z. B. kurbelartige oder ein-bzw. zwei   armige   Hebel und andere auf Biegung beanspruchte und dadurch schwere, schwingende Teile, wie Scheiben und Kreuze, welche die Achsen umgreifen müssen. 



   Die Anordnung gemäss der Erfindung gestattet nun diese Nachteile dadurch zu vermeiden, dass die die   Arbeitsübertragllng   vermittelnden schwingend angeordneten Organe aus ausschliesslich auf Zug oder Druck beanspruchten und daher verhältnismässig leichten Gelenkstangen gebildet sind. 



   Die Zeichnung veranschaulicht   einAusführungsbeispiel   der Anordnung gemäss der Erfindung, u. zw. ein solches, wie es für Fahrzeuge verwendet werden kann. 



   Die Hohlwelle e, die z. B. von einem auf ihr sitzenden elektrischen Motor angetrieben werden kann, greift gelenkig mit ihren Fortsätzen k, k in die Stangen    < deren   andere Enden wiederum mittels 
 EMI1.2 
 



   Dieses Gelenksystem verhält sich gegenüber den das Drehmoment übertragenden Kräften als ein steifes und gegenüber seitlichen Verschiebungen der beiden Wellen gegeneinander als ein nachgiebiges System. Erfolgt z. B. der Antrieb im Sinne des Uhrzeigers, so sind die Stangen   a1   und a2 auf reinen Zug, die Stangen   c,     buzz   auf reinen Druck beansprucht, beim umgekehrten Drehsinne gehen alle Druekbeanspruchungen in Zugbeanspruchungen über. 



   Die Glieder al und   ? 3   sind zweckmässig jedoch nicht notwendigerweise-gleich lang und können beliebige Winkel miteinander bilden, doch ist es am vorteilhaftesten, diesen Winkel möglichst gleich   90    zu machen, u. zw. so, dass die Stangen a1 und   ? 3   bzw.   b1 und bz   bei der Mittellage der Achsen d und e oder bei einer äussersten, ungünstigsten Ausschwingung derselben, aufeinander senkrecht sind. Ferner ist es zweckmässig, die Stangen so zu bemessen, dass sie Parallelogramme bilden, so dass die Gelenke   !,     !   der Welle e bei Verschieben dieser letzteren gegenüber der andern Welle   d   parallele und gleiche Wege beschreiben. 



   Zur Drehmomentübertragung genügt die einseitige Anordnung. Um leichtere Teile zu erhalten und um den Einfluss der Fliehkraft auf die schwingenden Massen auszugleichen, kann man die Anordnung auch doppelt, d. h. symmetrisch ausführen,-d. h. noch die in der Zeichnung punktiert angedeuteten 
 EMI1.3 
 system kann man noch, ausschliesslich zur besseren Abfederung und Hubbegrenzung des radialen Spieles der Hohlwelle gegen die Triebachse, die Federn f verwenden. Diese können, wie im vorliegenden Aus-   führungsbeispiel,   radial oder aber auch anders, z. B. in der aus dem Patent   Nr,   35062 bekannten Weise axial angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nachgiebige Kupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere für elektrisch angetriebene Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmoment durch ein gegen die Drehmomentkräfte steifes, gegen das gegenseitige Spiel der Wellen nachgiebiges Stangengelenksystem übertragen wird.
    2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein System von Gelenkstangen (al, b1) an der einen Welle und ein System von Gelenkstangen (a2, b2) an der andern Welle, wobei die beiden Systeme durch Gelenke (g, li) miteinander und diese Gelenke durch Stangen (e) verbunden sind.
    3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch doppelte und symmetrische Anordnung der Gelenksystem zum Zwecke des Massenausgleichs.
    4. Kupplung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der Gelenkstangen, dass die eine Welle gegen die andere durch Parallelogramme geführt ist.
    5. Kupplung nach Anspruch 1 oder folgende, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der, Teile, dass bei Mittellage oder bei äusserster, ungünstigster Ausschwingung der beiden Wellen gegeneinander die zusammengehörigen Gelenkstangen der beiden Systeme senkrecht oder nahezu senkrecht aufeinander stehen.
    6. Kupplung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch Abfederung'der beiden Wellen gegeneinander. EMI2.1
AT91272D 1920-03-27 1921-01-07 Nachgiebige Kupplung zwischen zwei gegeneinander verschiebbaren Wellen, insbesondere für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. AT91272B (de)

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