DE520779C - Explosionssichere elektrische Gluehlampenarmatur - Google Patents
Explosionssichere elektrische GluehlampenarmaturInfo
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- DE520779C DE520779C DESCH89202D DESC089202D DE520779C DE 520779 C DE520779 C DE 520779C DE SCH89202 D DESCH89202 D DE SCH89202D DE SC089202 D DESC089202 D DE SC089202D DE 520779 C DE520779 C DE 520779C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V25/00—Safety devices structurally associated with lighting devices
- F21V25/02—Safety devices structurally associated with lighting devices coming into action when lighting device is disturbed, dismounted, or broken
- F21V25/04—Safety devices structurally associated with lighting devices coming into action when lighting device is disturbed, dismounted, or broken breaking the electric circuit
Landscapes
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- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
- Explosionssichere elektrische Glühlampenarmatur Bei explosionssicheren Armaturen wurde bisher der Armaturdeckel meistens an einer Seite in ein. Scharnier eingehängt. Dies ist wegen der zu großen Ungenauigkeit, mit welcher sich die Dichtungsflächen aufeinanderlegen, ungeeignet. Der Abschluß soll zweckmäßig nur mittels Verschraubung bewirkt werden, dann kann man auch für seine Zuverlässigkeit garantieren.
- Die Betätigungsorgane für den die Glühlampe abschaltenden Schalter wurden durch die Gehäusewand oder den Deckel geführt. Dies ist unzweckmäßig. Die Vorschriften sagen ausdrücklich, daß die Gehäusewandungen nicht durch Befestigungsschrauben, Achsen usw. durchbrochen werden sollen. Schrauben, die zur Befestigung des Deckels dienen, müssen in Senklöchern enden.
- Bei einer anderen Konstruktion wird der Strom durch das Herausschrauben des Schutzglases unterbrochen, wobei die an der Klemmplatte und am Glühlampensockel vorhandenen steckerartigen Stromübertragungsorgane auseinandergezogen werden. Dies mag für kleine Beleuchtungsarmaturen bis zu 6o W genügen. Für größere Glühlampen wird der Öffnungsfunke zu groß, weil sich die Elektroden in einer offenen Luftstrecke gegenüberstehen .und das Auseinanderziehen zu langsam erfolgt. Die Kontaktstellen werden zu stark verschmoren, wodurch die Lebensdauer und Betriebssicherheit stark herabgesetzt wird, denn eine Steckvorrichtung mit Schmelzperlen ist unbrauchbar.
- Bei dem Erfindungsgegenstand sind alle genannten Mängel restlos beseitigt. Ein Versagen in irgendwelcher Hinsicht ist vollkommen ausgeschlossen. Lebensdauer und Betriebssicherheit sind fast unbegrenzt. Der Schalter ist mit der auf dem Armaturdeckel befestigten Glühlampenfassung kombiniert und wird erfindungsgemäß betätigt nur durch das -während des Schließens oder Offnens der Armatur nötige Drehen des Deckels ohne weitere axiale Bewegung des Deckels.
- Die Teile, welche einer eventuellen Kontrolle bedürfen, befinden sich an dem abnehmbaren Deckel. Eine Auswechselung oder Reparatur kann also vollkommen gefahrlos ausgeführt werden. Dies bedeutet einen sehr großen Vorteil gegenüber anderen Konstruktionen, bei «-elchen mindestens eines der wichtigen Schaltorgane in dem Armaturkasten befestigt ist und unter Spannung steht. Eine Reparatur während des Betriebes ist dadurch unmöglich.
- Trotz dieser Vorteile ist die Konstruktion äußerst einfach. Der Armaturdeckel wird mittels zweier Klauenverschraubungen auf dem Kasten befestigt, durch welche erreicht wird, dah der Deckel sich nur in einer ganz bestimmten Stellung auf den Kasten setzen läßt, und daß nur durch hierauf folgendes Drehen des Deckels ohne weitere axiale Bewegung des Deckels die Stromzuführung zur Glühlampe eingeschaltet oder im umgekehrten Sinne beim U iffn:_n der Armatur ausgeschaltet wird.
- Bisher wurde für Armaturen bis 6o oder aooW je ein besonderer austauschbarerDeckel hergestellt. Diese Armatur besitzt nur einen Deckel, welcher aber mit zwei Auflageflächen für die verschieden großen Schutzgläser versehen ist. Dies bedeutet für Lager und Betrieb eine große Erleichterung, abgesehen von der erheblichen Verbilligung der L agerbaltung.
- In dem .4rmaturkasten i befindet sich die bekannte Klemmplatte mit den bekannten Klemmen i i und 12. An der Klemme 12 ist eine halbkreisförmige Bandfeder ig befestigt, in welche beim Aufsetzen des Deckels die Metallkapsel 14 gezwängt wird. Diese Kapsel ist innen mit feuerfester Isoliermasse 15 ausgekleidet -und umschließt die Glühlampenfassung mit sehr wenig Spiel, ist aber um diese drehbar. Die Feder 16 sorgt dafür. daß die Kapsel 14 bei abgenommenem Deckel immer in der Ausschaltstellung bleibt. Der federnde 'Mittelkontakt io hält über der Kapsel i.1 eine Isolierscheibe, so daß die Kapsel nur um ihre Achse drehbar ist, nicht aber in lZiclitung ihrer Achse bewegt werden kann. In der Kapsel ist eine Kontaktfeder befestigt, welche in einer Aussparung des Isoliermateriale r5 ruht und in der gezeichneten Stellung (geschlossener Kasten, Einschaltstellung> auf den Kopf 13 der Befestigungsschraube für den Seitenkontakt g der Glühlampe aufliegt.
- Der Deckel 2 besitzt auf seiner Außenseite zwei Auflageflächen für die Schutzgläser 3 und ,4. Auf den Rand 17 bzw. 18 des Schutzglases legt sich, unter Zwischenschaltung eines elastischen Materials, ein mit dem Schutzkorbe verbundener Ring auf. Dieser wird voll der Unterseite des Deckels aus mit ihm verschraubt, wodurch das Schutzglas festgepreßt wird. Die Schrauben liegen etwas versenkt und befinden sich bei geschlossener Armatur außerhalb derselben direkt über den Leitungseinführungsnaben, so daß sie mir bei geöffneter Armatur zugänglich sind. Schutzglas und Schutzkorb können also nur bei geöffneter Armatur entfernt werden.
- Einander gegenüberliegend sind an dem Deckel zwei Augen mit erhöhtem Schutzkragen 2o angegossen, in welchen die Schraubenköpfe 5 versenkt sitzen. Auf den Schraubenschaft 5 ist die Klaue 7 aufgeschraubt, hinter welcher der Schaft 5 der Schraube gut vernietet ist, und zwar so, daß die Schrauben bei auf den Rand der Armatur aufliegenden Klauen 7 nur so weit gelöst werden können, daß sich der Deckel 2 ungehindert drehen läßt. An zwei gegenüberliegenden Stellen besitzt nun der Rand der Armatur je eine Aussparung, die so groß ist, daß sich die am Deckel mittels der Schrauben 5, 6 gehaltenen Klauen oder Laschen durch sie hindurchschieben lassen, so daß die Dichtungsflächen von Kasten und Deckel aufeinander zu liegen kommen, hierbei wird die Kapsel 14 in den Ringkontakt ig hineingeklemmt. Bei der hierauf folgenden Drehung des Deckels bis an einen Anschlag kann also nur die Glühlampenfassung 8 folgen, denn die Kapsel 1d. steckt in dem Ringkontakt i g fest. Kurz vor Antreffen des Deckels an den Anschlag rutscht die an die Kapsel 1d. angenietete Kontaktfeder auf den in einer Vertiefung der Fassungswand angeordneten Schraubenkopf 13, und die Glühlampe ist eingeschaltet. jetzt hat man nur noch die Schrauben 5, (i fest anzuziehen, und die Armatur ist sicher geschlossen. Das Öffnen der Armatur geht umgekehrt vor sich. Ob das Schaltwerk mit oder ohne Momentschaltung ausgerüstet wird, hängt ganz von den Ansprüchen ab, die an dasselbe gestellt -werden,
Claims (3)
- PATRNTAN-SPRÜCHE: i. Explosionssichere elektrische Glühlampenarmatur, bei welcher eine vor dem Abnehmen des Deckels erforderliche Drehbewegung des Deckels senkrecht zur Lampenachse die Glühlampe ausschaltet, dadurch gekennzeichnet, claß die Schaltebene der Schaltkontakte parallel zur Drehebene .des Deckels liegt, und daß sich der den Lampensockel umschließende Fassungsteil während des Schaltvorganges in einer ihn eng umschließenden, .als Schlagwetterschutz dienenden, den einen Schaltkontakt. in einer Vertiefung enthaltenden Kapsel dreht, während der andere Schaltkontakt in einer Vertiefung der Fassungswand angeordnet ist und so die korrespondierenden Kontakte bei ihrer Entfernung voneinander durch das Isoliermaterial des Gegenkontaktträgers abgedeckt werden und der Öffnungslichtbogen dadurch im Entstellen erdrückt wird.
- 2. Armatur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel für zwei verschieden große Schutzgläser oder auch für mehrere je eine Auflagefläche aufweist.
- 3. Armatur nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben für den Schutzkorb und das Schutzglas außerhalb des Kastens auf der Rückseite des Deckels versenkt liegen und bei geschlossener Armatur durch die Leitungseinführungsnaben verdeckt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH89202D DE520779C (de) | 1929-02-01 | 1929-02-01 | Explosionssichere elektrische Gluehlampenarmatur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH89202D DE520779C (de) | 1929-02-01 | 1929-02-01 | Explosionssichere elektrische Gluehlampenarmatur |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE520779C true DE520779C (de) | 1931-03-14 |
Family
ID=7444101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH89202D Expired DE520779C (de) | 1929-02-01 | 1929-02-01 | Explosionssichere elektrische Gluehlampenarmatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE520779C (de) |
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1929
- 1929-02-01 DE DESCH89202D patent/DE520779C/de not_active Expired
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