DE520643C - Verseilmaschine zur Herstellung von Fernsprechvierern - Google Patents

Verseilmaschine zur Herstellung von Fernsprechvierern

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Publication number
DE520643C
DE520643C DEH108073D DEH0108073D DE520643C DE 520643 C DE520643 C DE 520643C DE H108073 D DEH108073 D DE H108073D DE H0108073 D DEH0108073 D DE H0108073D DE 520643 C DE520643 C DE 520643C
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DE
Germany
Prior art keywords
quads
telephone
production
stranding machine
stranding
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Expired
Application number
DEH108073D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Gerstmayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hackethal Draht Kabel Werke AG
Original Assignee
Hackethal Draht Kabel Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Hackethal Draht Kabel Werke AG filed Critical Hackethal Draht Kabel Werke AG
Priority to DEH108073D priority Critical patent/DE520643C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE520643C publication Critical patent/DE520643C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0214Stranding-up by a twisting pay-off device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIB
12. MÄRZ 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c «GRUPPE
Hackethal-Draht- und Kabel-Werke A.-G. in Hannover*)
Verseilmaschine zur Herstellung von Fernsprechvierern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1926 ab
Die Kabelleitungen für den modernen Weitfernsprechverkehr müssen so hergestellt sein, daß die elektrischen Werte der einzelnen Adern der zu Vierergruppen vereinigten Doppeladern und der Gruppen höherer Ordnung durchaus gleichmäßig ausfallen. Diese Forderung läßt sich auf den bekannten Maschinen zur Viererverseilung nur angenähert verwirklichen. Bei der Verseilung zu Sternvierern nehmen zwar die Paare eine Lage ein, die in jeder Hinsicht den theoretisch günstigsten Bedingungen praktisch sehr nahe kommt, aber schon geringfügige Ungleichmäßigkeiten der einzelnen Adern bedingen unzulässige Schwankungen in den elekirischen Werten der Paare und Vierergruppen.
Dieser Einfluß macht sich bei der anderen
Art der Verseilung, der Diesselhorst-Martinverseilung, nicht in dem gleichen Maße bemerkbar, dafür aber die eigentümliche Lagerung der miteinander verseilten Paare. Diese nehmen nämlich in dem Vierer nicht die theoretisch geforderte Lage ein, sondern sie legen sich unregelmäßig, und zwar so nebeneinander, wie sie gerade durch den engen Verseilnippel gezwängt werden. Daher werden ihre elektrischen Werte in den seltensten Fällen gleichmäßig. Es blieb deshalb eine Hauptaufgabe der Fernkabeltechnik, eine Verseilmaschine zu finden, welche die Vorzüge der Sternviererverseilung mit den Vorzügen der Diesselhorst-Martin-Viererverseilung vereinigt. Diese Aufgabe wird durch die im folgenden beschriebene Maschine gelöst.
Abb. ι stellt die Maschine schematisch dar. Von den Trommeln S1 und S2, die auf dem Trommelkranz R fest montiert sind, laufen die Adern für den Stamm I, von den TrommelnS3 und S4, die auf dem Trommelkranz B sitzen, die Adern für den Stamm II durch den Nippel f ab. Beide Trommelkränze sind koaxial gelagert, und zwar so, daß der Trommelkranz R unabhängig von dem Trommelkranz B ist. Letzterer ist mit der Antriebswelle W fest verbunden; der Kranz R ist drehbar auf einem an B festen Laufkranz L mittels Kugeln gelagert. Der Trommelkranz R kann dabei durch einen mit Z bezeichneten Zahnradantrieb oder durch einen Schnurantrieb in Drehung versetzt werden, dessen Geschwindigkeit unabhängig von der der Welle W durch einen besonderen Antrieb geregelt werden kann.
Der besondere Antrieb der Welle W sowie der zum Zahnrad Z gehörigen W pile kann dabei zur Änderung des Geschwindigkeitsverhältnisses der beiden unabhängigen Trommelkörper R und B in bekannter Weise vermittels zweier entgegengesetzt konischer Trommeln vorgenommen werden, die durch einen verschiebbar angeordneten Riemen verbunden sind, wie es z.B. in der deutschen Patentschrift 428 918 beschrieben ist.
*) Von dem l'atentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fran\ Gerstrnoyr in Hannover,
Im Vierer nehmen die Adern dann beispielsweise eine Lage ein, wie sie schematisch Abb. 3 zeigt. Werden die beiden Spulenpaare durch bekannte Vorrichtungen in eine gleichmäßige Drehung mit einer gleichförmigen Winkelgeschwindigkeit versetzt und die Adern dabei gleichmäßig abgezogen, so entsteht die bekannte Form des Sternvierers. Wird aber nach einer bestimmten Ablauflänge das Spulenpaar S1 und
to S2 um i8o° gedreht, so nehmen die Adern die durch Abb. 4 dargestellte Lage ein, die. nach der gleichen Ablauflänge durch Drehung des Spulenpaares S3 und S4 um i8o° in die Lage nach Abb. 5 übergeführt wird, die mit der Ausgangslage nach Abb. 3 übereinstimmt. Das prinzipielle Schema dieses Vierers zeigt die Abb. 6.
Durch entsprechend gewählte Ablauf reiten und entsprechende Vor- bzw. Rückdrehung der Spulenkränze jeweils um i8o° können ähnliche Vierer, aber mit anderen Kreuzungsabschnitten, hergestellt werden.
Mit dieser Maschine können bei dauernder Rotation der Spulenkränze und bei gleicher Winkelgeschwindigkeit und gleichem Drehungssinn Sternvierer, bei verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten und evtl. entgegengesetztem Drehungssinn Diesselhorst-Martin-Vierer hergestellt werden.
Abb. 2 stellt diese Verseilmaschine in einer anderen Ausführungsform schematisch dar. Durch eine Kupplung K kann das Spulenpaar S1 und S2, welches von dem Trommelkranz A getragen wird, mit dem Spulenpaar Sn und S4 auf dem Kranz B in bekannter Weise gekuppelt werden. Die Kupplung K kann z. B. durch die Arme des Spulenkranzes B hindurch gesteuert werden.
Bei eingerückter Kupplung laufen die beiden Spulenkränze mit gleicher Geschwindigkeit, durch Lösen der Kupplung erhalten sie eine ungleichmäßige Geschwindigkeit, die durch Einrücken wieder in eine gleichmäßige verwandelt wird.
Das Kreuzen der Adern kann auch in der Weise vorgenommen werden, daß man die Maschine anhält, die Kupplung K löst, einen Trommelkranz von Hand aus um i8o° dreht, dann die Kupplung wieder einrückt und die Maschine weiterlaufen läßt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verseilmaschine zur Herstellung von Fernsprechvierern, gekennzeichnet durch zwei koaxial angeordnete Trommelkränze (R und 23), von denen jeder die Trommeln für die Adern einer Stammleitung trägt und von denen der eine (B) mit der Antriebswelle (W) fest verbunden und der andere (R) mittels bekannter Vorrichtungen, z. B. Kugeln, auf einem am anderen Kranz (B) festen Laufkranz (L) drehbar angeordnet ist und durch einen besonderen Antrieb um die gemeinsame Achse gedreht werden kann.
2. Verseilmaschine zur Herstellung von Fernsprechvierern, gekennzeichnet durch zwei koaxial angeordnete Trommelkränze, von denen jeder die Trommeln für die jo Adern einer Stammleitung trägt und von denen der eine Trommelkranz (A) um die Welle (W) drehbar angeordnet ist und durch eine Kupplungsvorrichtung (K) der jeweiligen Verseilungsart entsprechendmit derWeIIe(W) gekuppelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
. GEDRÜCKT IM DfeR
DEH108073D 1926-09-19 1926-09-19 Verseilmaschine zur Herstellung von Fernsprechvierern Expired DE520643C (de)

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