DE520437C - Hahnschloss fuer Selbstladepistolen - Google Patents
Hahnschloss fuer SelbstladepistolenInfo
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- DE520437C DE520437C DEW75617D DEW0075617D DE520437C DE 520437 C DE520437 C DE 520437C DE W75617 D DEW75617 D DE W75617D DE W0075617 D DEW0075617 D DE W0075617D DE 520437 C DE520437 C DE 520437C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/74—Hammer safeties, i.e. means for preventing the hammer from hitting the cartridge or the firing pin
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
- Hahnschloß für Selbstladepistolen Es sind Hahnschlösser für Selbstladepistolen bekannt mit der Einrichtung, durch ein auf den Hahn einwirkendes Sperrmittel zu verhindern, daß beim Zurückziehen des Verschlußstückes von Hand der Hahn gespannt wird oder einrastet und infolgedessen mit dem Rückgang des V erschlußstückes in die Ruhelage ebenfalls in die entspannte Lage zurückgeht.
- Es ist ferner bekannt, durch Bedienung eines besonderen Hebels, der auf den Schloßmechanismus einwirkt, den gespannten Hahn gefahrlos zu entspannen, dadurch, daß der Hahn durch Anschläge verhindert wird, beim Vorschlagen den Schlagbolzen zu treffen.
- Es sind ferner auch Sicherungen bekannt, welche den Schlagbolzen allein oder den Schloßmechanismus sperren, so daß im ersten Fall das Aufschlagen des Hahnes auf den Schlagbolzen keine Verschiebung des Schlagbolzens hervorruft und im zweiten Fall der Schloßmechanismus durch den Abzug nicht in Bewegung gesetzt werden kann, also z. B. auch ein Spannen des Schlosses mittels des Spannabzuges und gleichzeitig ein Aufschlagen des Hahnes auf den Schlagbolzen unmöglich gemacht wird.
- Die Erfindung bezweckt, diese bekannten, voneinander unabhängigen Vorgänge durch Bedienung eines einzigen Gliedes auszulösen, und zwar durch ein an sich bekanntes Schloßsicherungsglied, das durch seine äußerlich sichtbare Stellung zeigt, ob die Waffe gesichert ist oder nicht. Für das Wesen der Erfindung ist die Art des Schloßsicherungsgliedes und des Schloßmechanismus ohne Bedeutung.
- Erfindungsgemäß sind zwischen dem an und für sich bekannten Schloßsicherungsglied und dem Schloßmechanismus Organe eingeschaltet, derart, daß beim Einrücken des Sicherungsgliedes in die Sicherungsstellung der Hahn gefahrlos entspannt wird.
- Zweckmäßig sind die Organe zwischen dem Schloßsicherungsglied und dem Schloßmechanismus, insbesondere dem Hahn, so ausgebildet, daß beim Einstellen des Schloßsicherungsgliedes in die Sicherungslage der Abzugstollen angehoben und dadurch das Schlagstück entrastet wird, wobei gleichzeitig das gleiche Schloßsicherungsglied das Auftreffen des Schlagstückes auf den Schlagbolzen verhindert. Es ist z. B. nur nötig, bei Verwendung einer Drehsicherung als Schloßsicherungsglied einen Teil dieses Gliedes in den Weg des Hahnes zu legen und mit einem Anschlag zu versehen, auf den der Hahn bei eingerücktem Sicherungsglied schlägt, so daß er den Schlagbolzen nicht treffen kann, der aber bei ausgerücktem Sicherungsglied den Weg des Hahnes freigibt. Gleichzeitig muß dieses Glied auf den Abzugstollen einwirken und diesen anheben, wenn es in die Sicherungslage gedreht wird, so daß der Hahn entrastet und dadurch entspannt wird oder überhaupt beim Spannen nicht einrasten kann.
- Da der Hahn durch Einrücken des Sicherungsgliedes in die Sicherungsstellung entspannt wird, ist es selbstverständlich, daß bei eingerücktem Sicherungsglied ein Spannen des Hahnes überhaupt unmöglich ist, z. B. wenn das Verschlußstück zurückgezogen und dabei auch der Hahn in die Spannstellung mitgenommen wird: --Der Hahn kann in diesem Falle nicht einrasten, sondern geht ohne Wirkung auf den Zündmechanismus in seine entspannte Stellung selbsttätig zurück. Die Entspannung tritt also in jedem Falle beim Einstellen des an sich bekannten Sicherungsgliedes oder wenn dieses Glied in der Sicherungslage steht, selbsttätig ein, ohne daß es nötig ist, noch eine besondere Auslösevorrichtung zu bedienen.
- Zur Übertragung der Bewegung des Schloßsicherungsgliedes auf den Schloßmechanismus kann ein beliebiges Organ und als Schloßsicherung eine beliebige, an sich bekannte Sicherung Verwendung finden, die geeignet ist, nach ihrer Einstellung in die Sicherungslage das Auftreffen des Schlagbolzens auf die Patrone zu verhüten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI'I ; Hahnschloß für Selbstladepistolen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem an sich bekannten Schloßsicherungsglied und dem Schloßmechanismus Organe eingeschaltet sind, derart, daß beim Einrücken der Sicherungsglieder in die Sicherungsstellung der Hahn gefahrlos entspannt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW75617D DE520437C (de) | 1927-04-10 | 1927-04-10 | Hahnschloss fuer Selbstladepistolen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW75617D DE520437C (de) | 1927-04-10 | 1927-04-10 | Hahnschloss fuer Selbstladepistolen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE520437C true DE520437C (de) | 1931-03-11 |
Family
ID=7609937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW75617D Expired DE520437C (de) | 1927-04-10 | 1927-04-10 | Hahnschloss fuer Selbstladepistolen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE520437C (de) |
-
1927
- 1927-04-10 DE DEW75617D patent/DE520437C/de not_active Expired
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