DE652245C - Pistole mit Spannabzug - Google Patents

Pistole mit Spannabzug

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DE652245C
DE652245C DEB168332D DEB0168332D DE652245C DE 652245 C DE652245 C DE 652245C DE B168332 D DEB168332 D DE B168332D DE B0168332 D DEB0168332 D DE B0168332D DE 652245 C DE652245 C DE 652245C
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DE
Germany
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firing pin
lever
hammer
trigger
pistol
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Expired
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DEB168332D
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BERLIN SUHLER WAFFEN und FAHRZ
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BERLIN SUHLER WAFFEN und FAHRZ
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/42Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
    • F41A19/43Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer in bolt-action guns
    • F41A19/47Cocking mechanisms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/64Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Pistole mit Spannabzug Die Erfindung bezieht sich auf eine Pistole mit Spannabzug, bei welcher der Abzug den Schlaghammer über eine Abzugsstange betätigt.
  • Bei Pistolen dieser Art sind Schlaghammersicherungen bekannt, welche ein Einrasten des Schlaghammers verhindern bzw. den gespannten Schlaghammer ausrasten. Ferner sind Schlagbolzensicherungen bekannt, durch welche verhindert wird, daß .der Schlaghammer bei einem Zuschlagen auf den Schlagbolzen :auftrifft. Weiterhin ist es auch bekannt, bei einer Waffe beide Sicherungen vorzusehen und diese durch ein einzig,-s Sicherungsglied zu betätigen. Die bisher biekanntgewordenen Pistolenkonstruktionen sind jedoch teils nicht genügend sicher, teils zu kompliziert, so daß sie nicht unter allen Umständen sämtlichen Anforderungen der Praxis genügen.
  • Gemäß der .Erfindung werden nun die Mängel der bisher bekannten Pistolen mit Spannabzug. dadurch beseitigt, daß eine Schlagbolzensicherung, bestehend aus einem Verriegelungsbolzen, der sich im Sicherungsfalle mit einer Ausnelnnung vor den Schlagbolzen legt und diesen vollkommen abdeckt,-sowie eine Schlaghammerentspannung, bestehend aus - einem Entspannungsglied, mit dem. bei gespanntem Schlaghammer die Abzugsstange aus ihrer Halterast im Gehäuse ausgerastet werden kann, vorgesehen sind und daß ein Bedienungshebel für die Schlagbolzensicherung in einer siolchen Lage zu einem Betätigungshebel für die Schlaghammerentspannung .angeordnet ist, daß beim Sichern der Waffe dieser Schlaghammerentspannungshebel nur verstellt werden kann, wenn sich der Schlagbolzensicherungshebel in der den Schlagbolzen sichernden Stellung befindet, :sonst aber durch diesen Hebel verdeckt wird.
  • Eine Betätigung der Schlagbolzensicherung und der Schlaghammerents.pannung in umgekehrter Reihenfolge ist also in einfachster Weise ausgeschlossen. Die richtige Betätigung der beiden Vorrichtungen kann dagegen unmittelbar nacheinander sehr bequem mit Hilfe des gleichen Fingers erfolgen. Es ist aber auch möglich, nur den Schlagbolzen zu sichern. Hierdurch wird trotz der Unabhängigkeit der beiden Vorrichtungen voneinander eine Mehrbelastung des Schützen vermieden, da im Augenblick der Gefahr zur Entsicherung der Waffe die Betätigung nur einer Vorrichtung nötig ist, nach Gebrauch der Waffe zum Sichern derselben (also wenn Zeit vorhanden ist) aber beide Vorrichtungen bedient werden können.
  • An Hand der beiliegenden Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Abb. i zeigt die Sicherung und die Entspannungsmöglichkeiten der Pistole bei gespanntem Hahn in entsichertem Zustand.
  • Abb. a stellt einen Schnitt A-B durch die Abb. i dar, und Abb. 3 zeigt die Pistole der Abb. i in gesichertem Zustand. io ist das. Griffstück der Waffe, i i der Schlitten, 12 der Abzug, 13 der Schlaghammer, der mit dem Abzug 1 z mittels der Abzugsstange 1q. in Verbindung steht. Das Festhalten find Ausrasten der Abzugsstange erfolgt durch besondere Rasten im Gehäuse. Da, es jedoch im vorliegenden Zusammenhang auf die Abzugseinrichtung nicht ankommt, wird von einer näheren Beschreibung dieses Teiles der Pistole .abgesehen.
  • Als Schlagbolzensicherüng ist ein Verriegelungsbolzen i vorgesehen, der drehbar in dem Schlitten i i gelagert 'und mit einem Bedienungshebel 3 versehen. ist. Diieser Hebel ist breiter als die sonst üblichen Sicherungshebel dieser Art. Der Verriegelungsbolzen besitzt eine nubenförmige Ausfräsung q., in welcher der Schlagbolzen längs verschiebbar gelagert ist. Ferner weist der Verritegelnngsbolzen eine lochförmige Vertiefung 5 auf, welche bei einer Drehung des Verrvegelungsbolzen.s in die Sicherungsstellung den Schlagbolzen aufnimmt (vgl. Abb.3).
  • Als Schlaghammerentspannung dient eine Druckstange 7, die in dem Zapfen 6 drehbar gelagert ist und mit ihrem vorderen Ende 8 unter die Abzugsstange 1¢ greift. Das hintere Ende 9 der Druckstange 7 ist griffförmig ausgebildet und liegt unter dem Hebel 3 des Verriegelungsbolzens,ohne diesen zu berühren.
  • Die Wirkungsweise der beiden Vorrichtungen ist folgende: Die Abb. i zeigt die Waffe in gespanntem und entsichertem Zustand. Wenn nun gesichert werden soll, wird der Hebel 3 verdreht, wodurch der Verriegelungsbolzen in die in Abb.3 gezeichnete Stellung gelangt. In dieser legt sich das volle Stück des Verriegelungsbolzens vor den Schlaghammer; so daß dieser bei einem Abziehen ,auf den Verriegelüngsbolzen aufschlägt, also den Schlagbolzen nicht treffen kann. Wenn der Hebel 3 des Verriegelungsbolzens in seine Sicherungsstellung gebracht ist, wird das unter ihm liegende grifförmige Ende 9 der Druck-Stange 7 freigegeben. Der Schütze ist daher in der Lage, das Ende g der Druckstange herunterzudrücken, wodurch das vordere Ende der Druckstange die" Abzugsstange i ausrastet. 'Infolgedessen schlägt der Schlaghammer zu, ohne dä:ß gezündet wird. Die einzelnen Teile der Waffe befinden sich nunmehr in der in Abb.3 dargestellten Lage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pistole mit Spannabzug, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schlagbolzensicherung, bestehend aus einem Verriegelungsbolzen, der sich im Sicherungsfalle mit einer Ausnehmung vor den Schlagbolzen legt und diesen vollkommen abdeckt, sowie eine Schlaghammenentspannung, bestehend aus einem Entspannungsglied, mit dem bei gespanntem Schlaghammer die Abzugsstange aus ihrer Halterast im Gehäuse ausgerastet werden kann, vorgesehen sind und daß ein Bedienungsheblel für die Schlagbolzensicherung in. einer solchen, Lage zu einem Betätigungshebel für die Schlaghammerentspannung angeordnet ist, daß beim Sichern der Waffe dieser Schlaghammerentspannungshebel nur verstellt werden kann, wenn sich der Schlagbolzensicherungshebel in der den Schlagbolzen sichernden. Stellung befindet, .sonst aber durch diesen Hebel verdeckt wird.
DEB168332D 1934-08-18 1934-08-18 Pistole mit Spannabzug Expired DE652245C (de)

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DE652245C true DE652245C (de) 1937-10-27

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