DE347179C - Feuerwaffe, bei der das Spannen des Hahnes vom Druecker aus erfolgt - Google Patents
Feuerwaffe, bei der das Spannen des Hahnes vom Druecker aus erfolgtInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/42—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
- F41A19/52—Cocking or firing mechanisms for other types of guns, e.g. fixed breech-block types, revolvers
- F41A19/53—Double-action mechanisms, i.e. the cocking being effected during the first part of the trigger pull movement
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. JANUAR 1922-
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 347179-KLASSE 72 a GRUPPE 8
Carlos Pereira Pinto in Buenos Aires.
Feuerwaffe, bei der das Spannen des Hahnes vom Drücker aus erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22, November 1919 beansprucht.
Die Erfindung betrifft Feuerwaffen, bei
denen das Spannen des Hahnes vom Drücker aus erfolgt. Die zum Spannen des Hahnes
erforderliche Muskelanstrengung verursacht leicht eine ungewollte Bewegung der Waffe,
so daß diese im Augenblick des Abf euerns aus der Zielrichtung gebracht wird. ■ Bei den üblichen
Revolvern ist es zwar möglich, den Hahn unmittelbar mit Hilfe des Daumens zu spannen, indessen ist dieses Verfahren nicht
anwendbar, wenn man mehrere Schüsse rasch hintereinander abfeuern will. Es ist auch
bereits vorgeschlagen worden, die Waffe mit zwei verschiedenen Drückern auszustatten,
von denen der eine zum Spannen des Hahnes •und der andere zum Abfeuern der Waffe
dient.
Gemäß der Erfindung ist der Drücker so
ausgebildet, daß er beim ersten Zug den Hahn
ίο spannt, der dann in gespannter Lage von einer
Sperrvorrichtung festgehalten wird, so daß der Drücker für die Vorbewegung wieder frei
wird, worauf letzterer beim zweiten Zug die Sperrvorrichtung auslöst und das Abfeuern
der Waffe bewirkt.
Die Erfindung bildet also den Vorteil, daß
man mit Hilfe eines einzigen Drückers durch zwei voneinander unabhängige Bewegungen
den Hahn spannen und die Waffe abfeuern kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι zeigt den Feuermechanismus eines Revolvers von bekannter Bauart. Die Teile
befinden Isich in ihrer gewöhnlichen (Lage. Der Revolver ist mit den nötigen Teilen und
Mitteln versehen, um gemäß der Erfindung wirken zu können.
Abb. 2 zeigt den Drücker und den Hahn mit dem Hilf steil in derjenigen Stellung, in
welcher der Drücker auf den Hahn einzuwirken beginnt.
Abb. 3 ist eine ähnliche Ansicht und-zeigt
den Hahn in einer etwas weiter angehobenen Stellung, wobei er gegen seinen Sperrhebel
stößt.
Abb. 4 zeigt den Hahn gesperrt in seiner höchsten Lage; der Sperrhebel oder die
Klinke ist frei zur Auslösung, durch eine weitere Bewegung des Drückers, der sich inzwischen
in seine Anfangslage nach vorn bewegt hat.
Abb. 5 veranschaulicht die zweite Drüokerbewegung in dem Augenblick, in welchem der
Hahn ausgelöst ist und zwecks Abfeuerns der Patrone vorschnellt.
In allen Abbildungen bezeichnen die gleichen Ziffern die gleichen Teile.
Der Hahn 1 ist an seinem Unterende mit einem Anschlag 2 und einem Vorsprung 3 versehen.
Auf den Drücker 4 wirkt eine Feder 5, die bestrebt ist, den Drücker in der gewöhnlichen
Lage zu halten. Der Drücker hat einen Vorsprung 6, der zum Anheben des Hahnes 1 dient, indem der Vorsprung unter
den Anschlag 2 dieses Hahnes greift. Ferner ist an dem Drücker ein Einschnitt 7 vorgesehen,
in welchen der Sperrhebel 8 hineinfassen kann, der bei 9 drehbar gelagert ist.
Das andere Ende des Sperrhebels 8 besitzt einen Einschnitt 10, in welchen der Vorsprung
3 des Unterendes des Hahnes zwecks Sperrung des letzteren in seiner höchsten Lage nach der ersten oder einleitenden Drükkerbewegung
eintreten kann.
Eine Feder 12 ist bestrebt, das linke Ende des Hebels 8, welches den Einschnitt 10 trägt,
in seiner höchsten Stellung zu erhalten.
Die Wirkungsweise ist an Hand der Zeichnung ohne weiteres verständlich.
Claims (2)
1. Feuerwaffe, bei der das Spannen des Hahnes vom Drücker aus erfolgt, dadurch
gekennzeichnet, .daß der Drücker (4) beim ersten Zug den Hahn (1) spannt, der in
gespannter Lage von einer Sperrvorrichtung (8) festgehalten wird, so daß der Drücker für die Vorbewegung wieder frei
wird, worauf er beim zweiten Zug die Sperrvorrichtung auslöst.
2. Feuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahn (1) einen
Anschlag (2) besitzt, gegen den sich ein Fortsatz (6) des Drückers (4) beim Spannen
anlegt, während ein Fortsatz (3) des Hahnes in die Nut (10) eines unter Federwirkung
stehenden Sperrhebels (8) eingreift, wenn der Hahn gespannt ist, wobei go der Sperrhebel einen Fortsatz besitzt, auf
den ein Einschnitt (7) des Drückers zwecks Auslösung der Sperrung beim
zweiten Drückerzug einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US339889A US1342923A (en) | 1919-11-22 | 1919-11-22 | Revolver and similar arm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE347179C true DE347179C (de) | 1922-01-16 |
Family
ID=23331056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920347179D Expired DE347179C (de) | 1919-11-22 | 1920-09-10 | Feuerwaffe, bei der das Spannen des Hahnes vom Druecker aus erfolgt |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1342923A (de) |
| CH (1) | CH96484A (de) |
| DE (1) | DE347179C (de) |
| FR (1) | FR526077A (de) |
| GB (1) | GB154583A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2466196A (en) * | 1946-06-28 | 1949-04-05 | Robert E Baker | Gun action |
| US2579736A (en) * | 1948-06-21 | 1951-12-25 | Samuel I Keene | Hand gun cylinder control and trigger mechanism |
-
1919
- 1919-11-22 US US339889A patent/US1342923A/en not_active Expired - Lifetime
-
1920
- 1920-09-10 DE DE1920347179D patent/DE347179C/de not_active Expired
- 1920-10-15 FR FR526077A patent/FR526077A/fr not_active Expired
- 1920-10-28 CH CH96484D patent/CH96484A/fr unknown
- 1920-11-09 GB GB31720/20A patent/GB154583A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR526077A (fr) | 1921-10-01 |
| GB154583A (en) | 1922-05-09 |
| US1342923A (en) | 1920-06-08 |
| CH96484A (fr) | 1922-10-16 |
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