DE52029C - Neuerung an der durch Patent Nr. 44 373 geschützten Lederzurichtmaschine - Google Patents

Neuerung an der durch Patent Nr. 44 373 geschützten Lederzurichtmaschine

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DE52029C
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DE
Germany
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leather
innovation
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machine
weight
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52029D
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English (en)
Original Assignee
C. KLINIK und FR. ZAWISCHA in Königshütte O./Schl. bezw. Beuthen O./Schl
Publication of DE52029C publication Critical patent/DE52029C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/62Winding or stacking hides or leather

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1889 ab.
Die auf das um die Welle W aufgewickelte Leder drückenden Hemmstangen h üben den Druck dadurch aus, dafs um ihre beiden aus den Führungsschlitzen s der Böcke B herausragenden Enden je ein Seil (oder eine Kette) geschlungen ist, dessen eines Ende befestigt, das andere um eine Trommel T gewunden ist und ein Gewicht G trägt, welches die Trommel in der Richtung des Pfeiles bewegt und dadurch das Seil spannt, wodurch die um die Enden" der Stangen gelegte Schlinge zusammengezogen wird.
Dieses Gewicht ist constant und so schwer, dafs es das Gewicht der darunter liegenden Stangen um ungefähr das Doppelte überwiegt.
Von den Hemmstangen ist ein Theil drehbar, der andere nicht drehbar, und theils mit runden, theils mit vierkantigen Hülsen in den Führungsschlitzen gelagert (Fig. 4). Die aus den Schlitzen herausragenden Enden, um welche das Seil geschlungen ist, sind aufserdem mit. Hülsen (Rollen) r versehen, damit ein Gleiten des um die Enden gelegten Seiles und somit eine Abnutzung desselben vermieden wird (Fig. i).
Beim Aufwickeln zwängt sich das Leder zwischen den Hemmstangen, diese radial verschiebend, hindurch, und es wird dabei die denselben zugekehrte Fläche hauptsächlich durch das Reiben an den festen Stangen, deren der Welle W zugekehrte Seite etwas concav bearbeitet ist, geglättet.
Beim Rückwärtsdrehen der Welle W würde das ganze um dieselbe gewickelte Leder diese Bewegung theilen, was aber, wie dies schon bei den anderen Systemen der Fall ist, durch die Hemmstangen h verhindert werden soll. Es spielt sich hierbei ein Vorgang ab, der das Geschmeidigmachen des Leders bewirkt. Es wendet sich nämlich Ring für Ring, vom innersten anfangend, das Leder um, wobei es eine Schleife bildet, die sich von Ring zu Ring fortpflanzt, bis das gesammte aufgewickelte Leder umgewendet ist. Fig. 5 zeigt diesen Vorgang. Diese Schleife' bewirkt eben das Geschmeidigmachen. Da bei diesem Vorgang aber durch die Stangen ein gröfserer Druck auf das Leder ausgeübt werden mufs als beim Aufwickeln, das constante Gewicht aber nicht immer hierzu ausreichen würde und der auszuübende Druck von der Natur des Leders, welches bald steifer, bald milder ist, abhängt, infolge dessen das Gewicht G bald gröfser, bald kleiner genommen werden müfste, was sehr umständlich wäre, so ist nachstehende Vorkehrung getroffen:
Die Trommel T, um welche das Seil gewunden ist, hat einen fest mit ihr verbundenen Zahnkranz Z.
In diesen greift die endlose Schraube jR, welche von der Kurbel K1 bewegt wird. Durch einen geringen Druck auf diese Kurbel ist man in der Lage, das Seil beliebig zu spannen und somit die Stangen je nach Bedarf an das Leder zu pressen. Sowohl die Spannvorrichtung, als auch der Antrieb der Welle W, welcher letztere direct oder indirect mittelst Muskel- oder Elementarkraft bewirkt.Werden kann, sind zu beiden Seiten der Maschine angeordnet (Fig. 1).
Bevor das zuzurichtende Leder der Maschine übergeben wird, mufs es mit einer geeigneten fettigen Substanz etwas bestrichen werden.
Mittelst einer solchen Maschine kann eine Haut gröfster und stärkster Dimension in kaum 15 Minuten geglättet und vollkommen geschmeidig gemacht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neuerung an der durch Patent No. 44373 geschützten Lederzurichtmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die das Leder umschliefsenden Hemmstangen h durch ein zu beiden Seiten der Maschine angeordnetes Gewicht G selbstthä'tig verstellt bezw. an das zu bearbeitende Leder gedrückt werden,, wobei dieser Druck durch eine ebenfalls zu beiden Seiten der Maschine angeordnete Spannvorrichtung — bestehend aus dem mit der Trommel T verbundenen Schneekenrad Z und der in dieses eingreifenden Schnecke R, welche, mittelst konischer Räderübersetzung durch die beiderseitig angeordnete Kurbel K gedreht, das um die Trommel T und die Stangen h geschlungene Seil S, an welchem das Gewicht G hängt, spannt ■— leicht regulirt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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