DE520256C - Vorrichtung zum Ausstemmen von Rillen, z. B. Scharnierrillen in Tueren, Fenstern o. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Ausstemmen von Rillen, z. B. Scharnierrillen in Tueren, Fenstern o. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
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Description
- Vorrichtung zum Ausstemmen von Rillen, z. B. Scharnierrillen in Türen, Fenstern o. dgl. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vor richtung, mittels deren Rillen, wie z. B. Rillen für Scharniere an Türen, Fenstern usw., maschinell in einem einzigen Arbeitsgang ausgestemmt werden können, wobei die Abmessungen der Rillen im voraus genau festgesetzt werden können.
- Die Erfindung ist in einigen Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen veranschaulicht. Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, von oben gesehen, unter Weglassung des oberen Deckels.
- Abb. a zeigt dasselbe Ausführungsbeispiel, von der Seite gesehen.
- Abb.3 ist ein Querschnitt nach III-III in Abb. i.
- Abb. ¢ ist ein Schnitt nach IV-IV in. Abb. i. Abb. 5 ist ein Schnitt nach V-V in Abb. i. Abb. 6 zeigt Einzelheiten einer anderen Ausführungsform von vorn.
- Abb. 7 zeigt schematisch die Führung des Stemmeisens bei der Verwendung eines einzigen Eisens, während Abb. 8 eine ähnliche Darstellung unter Verwendung zweier Stemmeisen ist.
- Abb. 9 zeigt das halbe Scharnier in seiner Rille. i ist ein Rahmen, der hier als Kapsel mit abnehmbarem Deckel z dargestellt ist. An der Unterseite des Rahmens befindet sich ein Elektromotor 3, dessen Welle 4. in den Rahmen hineinragt und ein Triebrad 5, vorzugsweise aus Rohhaut o. dgl., trägt. Der Rahmen hat an jeder Seite Handgriffe 6, mittels deren die Vorrichtung geführt werden kann.
- In dem Rahmen i sind an Zapfen ; , 8 Zahnräder 9 und i o gelagert, die beide im Eingriff mit dem Triebrad 5 stehen. Weiter sind parallel zu der Längsachse des Rahmens Leitrillen 11, i z vorgesehen für zwei in ihrer Längsrichtung verschiebbare V-förmige Stemmeisen 13, 14, die mittels Klemmstücke 15, 16 in die Leitrillen gedrückt werden. Die Rillen i i, i z sind so ausgeformt, daß die Eisen 13, i ¢ eine solche Lage einnehmen, daß ihre äußeren Schenkel - gerechnet von der Mitte des Rahmens - senkrecht auf dem Plan des Rahmens stehen.
- An jedem der Eisen 13, i q. ist ein Klemmstück 17 bzw. 18 befestigt (Abb. i und q.), welches mit dem einen Ende einer Verbindungsstange i9 bzw. 2o schwenkbar verbunden ist; das andere Ende dieser Stangen ist drehbar an Zapfen 21,22 gelagert, die an den Zahnrädern 9, i o exzentrisch angeordnet sind. Die Zapfen? i und 22 sind so zueinander angeordnet, daß das eine Eisen sich vorwärts bewegt, wenn das andere sich rückwärts bewegt, und umgekehrt.
- Die Vorderenden der Eisen 13, 14 ragen aus dem Rahmen i heraus und werden dort mittels eines Klotzes 23 (Abb. i und 3) gesteuert, welcher mit Rillen versehen ist, in die die inneren Schenkel der Stemmeisen hineinragen. Der genannte Klotz verhindert auch, daß die Eisen beim Gebrauch nach oben federn.
- Am vorderen Ende besitzt der Rahmen i eine schwalbenschwanzförmige Führung 24 für einen Schieber 27, welcher Winkelarme 26 hat und mittels einer Schraube 25 senkrecht zu den Stemmeisen eingestellt werden kann. Quer zu den freien Enden des Winkelarmes 26 ist an -deren Unterseite ein Anliegestück 28 vorgesehen. Dieses hat eine Aussparung 29, in welcher die Vorderenden der Eisen 13, 14 bewegt werden, und ist in solcher Weise an den Winkelarmen befestigt, daß es in der Längsrichtung der Eisen eingestellt werden kann. Um diese Einstellung zu erleichtern, sind die Arme 26 mit Einteilungen 3o versehen, wie in Abb. i und@2 gezeigt.
- Durch Einstellung der Winkelarme 26 senk recht auf die Eisen 13, 14 kann durch Schraube 25 die Tiefe der ausgestemmten Rille geregelt werden, und durch Einstellung des Anliegestückes 28 wird die Länge der Rille geregelt. Die Breite der Rille wird dadurch geregelt, daß man beim Gebrauch die ganze Vorrichtung mehr oder weniger seitlich verschiebt.
- Sollen z. B. Scharnierrillen in einem Türrahmen 31 ausgestemmt werden, so wird die Vorrichtung mit dem Anliegestück 28 gegen die Falzkante anliegend, wie in Abb. 2 gezeigt, gehalten und dann der Motor in Gang gesetzt. Hierdurch werden die Eisen 13, 14 in eine schnelle bin und her gehende Bewegung versetzt und schneiden eine Rille, deren Länge durch das Stück 28 und deren Tiefe durch die Arme 26 bestimmt werden. Durch seitliche Verschiebung der ganzen Vorrichtung erhält die Rille die gewünschte Breite.
- Die Seitenkanten 33 der Rille (Abb. 8) stehen senkrecht zum Plan des Türrahmens, und wegen der schnellen Bewegungen der Eisen wird auch die innere Begrenzungskante 34 der Rille eben und plan.
- Anstatt Kurbelmechanismen können, wie ersichtlich, Exzenterscheiben, Kammscheiben oder andere geeignete Anordnungen verwendet werden, um dem Eisen eine schnelle hin und her gehende Bewegung zu erteilen.
- Abb. 6 und 7 erläutern, wie man mit einem einzelnen Stemmeisen auskommen kann. Am Rahmen i ist ein Lager 36 vorgesehen, worin eine Hülse 37 drehbar gelagert ist. In der Hülse ist ein Tragteil 38 verschiebbar, welcher durch eine Keilverbindung gehindert wird, sich in bezug auf die Hülse 37 zu drehen. Am hinteren Ende ist der Tragteil 38 mit einem Mechanismus verbunden, welcher dem Tragteil eine schnelle hin und her gehende Bewegung mitteilen kann.
- An ihrem Vorderende ist die Hülse 37 mit einem Arm 39 versehen, welcher durch eine Stange 40 mit einem Hebelarm 42 verbunden ist; dieser Hebel sitzt schwenkbar an einer Konsole 41 am Rahmen i und ragt durch eine Aussparung im Rahmen. Schwenkt man den Hebel 42 nach der einen oder der anderen Seite, so wird die Hülse 37 und damit der Tragteil 38 etwas in derselben Richtung gedreht. Der Hebel 42 ist am Rahmen i so angebracht, daß er leicht mit dem Daumen der Hand bedient werden kann, die den nächstliegenden Handgriff 6 umfaßt.
- Das Vorderende des Tragteiles 38 hat eine Endöffnung, -worin das im Querschnitt V-förmige Stemmeisen mittels Anlagestücke 44 und einer Halteschraube 45 in solcher Weise befestigt wird, daß der Boden des Eisens in der Schwenkachse des Tragteiles liegt und die Winkelbeine nach oben ragen, wie in Abb.6 gezeigt.
- Wenn man diese Vorrichtung benutzt und gegen die eine Begrenzungskante der Rille führt, schwenkt man den Hebel 42 in entgegengesetzter Richtung, wodurch die Hülse 37 und der Tragteil so gedreht werden, daß der eine Schenkel des Eisens senkrecht zum Werkstück gestellt -wird, wie bei 43' in Abb. 7 gezeigt. Hierdurch wird die Seitenkante der Rille senkrecht. Wenn die Vorrichtung in der entgegengesetzten Richtung geführt wird, schwenkt man auch den Hebel 42 in die entgegengesetzte Richtung, wodurch das Stemmeisen, wie bei 43" gezeigt, gestellt wird, so daß auch die andere Seitenkante der Rille senkrecht ausgeschnitten wird. In Verbindung mit dem Hebel 42 oder der Hülse 37 können Anschläge vorgesehen werden, welche die Bewegungen begrenzen und dadurch gewährleisten, daß das Eisen in die richtigen Lagen gebracht wird.
Claims (7)
- PATnN'rANSPR.ÜCIIE i. Vorrichtung zum Ausstemmen von Rillen, z. B. Scharnierrillen in Türen, Fenstern, Rahmen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein oder zwei parallel zueinander angeordnete und mit V-förmigem Querschnitt ausgerüstete Stemmeisen eine schnell vor- und rückwärts gehende Bewegung in der Längsrichtung erfahren und gleichzeitig rechtwinklig zu der genannten Bewegungsrichtung verschoben werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Stemmeisen in solcher Weise in Führungen verschiebbar sind, daß die äußeren Schenkel der Eisen senkrecht auf dem Plan des Arbeitsstückes stehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stemmeisen lösbar in einem Halter befestigt ist, welcher eine schnelle vor- und rückwärts gehende Beweguung erhalten und gleichzeitig um seine Längsachse gedreht werden kann.
- 4.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Stemmeisen mit Bewegungsmechanismus an einem mit Handgriffen versehenen tragbaren Rahmen o. dgl. angebracht sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (i) mit einstellbarem Anschlag (28) versehen ist, durch den die Tiefe und Länge des Eindringens der Eisen in das Arbeitsstück begrenzt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch q, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsmechanismus der Eisen von einem mit dem Rähmen verbundenen Elektromotor getrieben wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Halter verschiebbar, aber nicht drehbar in einer drehbar gelagerten Hülse (37) angeordnet ist, der mittels Armanordnung (3g, ¢o) Drehbewegungen in beiden Richtungen von einem Hebel mitgeteilt wird, welcher in der Nähe des einen Rähmenhandgriffes angebracht ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsmechanismen der Eisen so angeordnet sind, daß, wenn das eine Eisen sich vorwärts bewegt, das andere sich rückwärts bewegt.
Applications Claiming Priority (4)
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Families Citing this family (1)
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| IES20060671A2 (en) * | 2005-10-20 | 2007-05-02 | Roy Barry | Cutting tool |
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1930
- 1930-06-27 GB GB19646/30A patent/GB352232A/en not_active Expired
- 1930-06-28 DE DE1930520256D patent/DE520256C/de not_active Expired
Also Published As
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