DE518532C - Sicherheitschaltung fuer Elektromotoren - Google Patents

Sicherheitschaltung fuer Elektromotoren

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DE518532C
DE518532C DEP57900D DEP0057900D DE518532C DE 518532 C DE518532 C DE 518532C DE P57900 D DEP57900 D DE P57900D DE P0057900 D DEP0057900 D DE P0057900D DE 518532 C DE518532 C DE 518532C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/093Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against increase beyond, or decrease below, a predetermined level of rotational speed

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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

51S532
Bei elektrischen Motoren, Generatoren, Umformern u. dgl. Maschinen besteht bekanntlich stets die Gefahr des Durchgehens infolge von Schaltfehlern, Belastungsschwanklingen und Überbrückungen. Je größer die Maschine ist, desto verheerender sind auch die Folgen einer zu hohen Umlaufzahl, die in zahlreichen Fällen zum Zerspringen der Motoren und damit zu gewaltigen Zerstörungen und zur Vernichtung von Menschenleben führen.
Die Erfindung soll diese Gefahr beseitigen, indem an den Motorstromkreis ein selbsttätiger Schalter eingeschaltet ist, dessen Spannungspule in einem Hilfstromkreis liegt, der durch ein Relais gesteuert wird, dessen Spule in einem zweiten Hilfstromkreis liegt, der bei Erreichung der zulässigen Höchstdrehzahl von einem vom Motor angetriebenen Tachometer geschlossen wird.
Die Erfindung ist in dem beiliegenden Schaltschema dargestellt und erläutert.
α ist ein Elektromotor, der ein Tachometer b treibt. In seinen Anlaßstrom ι bis 7 ist außer dem üblichen Anlasser c ein selbsttätiger Schalter d gelegt, dessen Spannungspule in einem (strichpunktiert gezeichneten) Hilf Stromkreis 8 bis 17 liegt. Die Kontakte 10, 11 und 14, 15 dieses Hilfstromkreises werden durch Kontaktfinger e, f überbrückt, die mit dem Kontaktmesser des Schalters d verbunden sind, also mit dem Anlaßstromkreis geöffnet und geschlossen werden. Die Kontakte 12, 13 des Hilf Stromkreises werden mittels einer Brücke g überbrückt, die an dem unter Federwirkung 'Stehenden Magneten eines Relais % befestigt ist. Die Relaisspule i liegt in einem weiteren (gestrichelt gezeichneten) Hilfstromkreis 8, 9, 18 bis 22, 14 bis 17, der bei 18, 19 durch den Tachometerzeiger oder einen sonstigen mit der Zeigerwelle verbundenen Kontaktfinger geschlossen wird, wenn das Tachometer eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit zeigt.
Im Betrieb ist der selbsttätige Schalter d eingeschaltet und wird durch den seine Spule durchfließenden Strom festgehalten. Ebenso sind die Kontakte 10, 11 bzw. 14, 15 und 12, 13 des Hilfstromkreises geschlossen. Der zweite Hilfstromkreis 18 bis 22 ist bei 18, 19 unterbrochen. Der Motor α wird nun mittels des Anlassers c in üblicher Weise angelassen. Erreicht er nun aus irgendwelchem Grunde, z. B. · infolge einer Fehlschaltung oder Ausfall· der Belastung, die für ihn zulässige Höchstdrehzahl, so schließt das mit ihm verbundene Tachometer b den Steuerstromkreis 18 bis 22, die Relaisspule i zieht den Magneten h an und hebt die Brücke g von den Kontakten 12, 13 des dadurch unterbrochenen Hilf Stromkreises 8 bis 17. Damit wird aber auch die Spule des Schaltaütomaten d stromlos, so daß der Automat den Hauptstromkreis ι bis 7 unterbricht und den Motor α zum Stillstand bringt. Gleichzeitig werden infolge der zwangläufigen Verbindung der Koiitaktfinger e, f mit dem Automaten d auch die Kontakte 10, 11 und 14, 15 unterbrochen, so daß sowohl die Automatenspule d als auch die Relaisspule i stromlos sind. Der zwischen den Punkten 2 und 4 liegende selbsttätige Schalter hat mit der Erfindung an sich nichts zu tun. Er bildet aber eine zweckmäßige Ergänzung der Schaltung. Sobald nämlich der Motor α angelassen ist, wird dieser Schalter eingeschaltet und der Anlasser c ausgeschaltet.
Die besprochene Schaltung eignet sich auch zur Fernausschaltung in der durch den Fernstromkreis 17, 16, 15, 14, 22, 21 23 bis 25 mit Schalter k angedeuteten Weise, weil für den Relaisstrom nur eine ganz geringe Stromstärke erforderlich ist, so daß auch empfindliche Kontaktorgane, wie z.B. ein Druckknopfschalter oder der Tachometerzeiger, ohne Gefahr der Beschädigung durch Lichtbogen verwendet werden können,

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sicherheitschaltungfür Elektromotoren, bei welcher ein vom Motor getriebenes Tachometer bei Überschreitung der Höchstdrehzahl einen die Auslösung eines Schalters bewirkenden Steuerstromkreis schließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tachometerstromkreis mit der Spule (i) eines Relais in Reihe geschaltet ist, dessen Unterbrecher kontakte (12, 13) mit der Spule des Hauptschalters in Reihe liegen, wobei sowohl der Tachometerstromkreis wie auch die Spule des Hauptschalters (d) durch je einen mit dem Hauptschalter (d) gekuppelten Hilfsschalter (/ und e) an das Netz gelegt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1158620B (de) * 1961-12-22 1963-12-05 Calor Emag Elektrizitaets Ag Schaltungsanordnung fuer auf Unterdrehzahl ueberwachte elektromotorische Antriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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