DE475537C - Einrichtung zum Schutz von Einankerumformern gegen Rundfeuer - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Einankerumformern gegen Rundfeuer

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DE475537C
DE475537C DES56806D DES0056806D DE475537C DE 475537 C DE475537 C DE 475537C DE S56806 D DES56806 D DE S56806D DE S0056806 D DES0056806 D DE S0056806D DE 475537 C DE475537 C DE 475537C
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DE
Germany
Prior art keywords
switch
excitation
switched
converter
circuit
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Expired
Application number
DES56806D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Kloss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE475537C publication Critical patent/DE475537C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/08Single-armature converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz von Einankerumformern gegen Rundfeuer Es ist bekannt, bei Gleichstrommaschinen das Rundfeuer dadurch zu unterdrücken, daß man beim Auftreten unzulässiger Stromerhöhungen das Magnetfeld schwächt. Bei bekannten - Einrichtungen sind Gegencompoundwicklungen vorgesehen, die vom Hauptstrom durchflossen werden. Diese haben den Nachteil, daß sie auch bei normalen Stromwerten das Feld beeinflussen, so daß es erst der !besonderen Regeleinrichtungen bedarf, um diese Beeinflussungen im normalen Betrieb auszugleichen. Ihre Wirkung hört überhaupt auf, wenn der überstromschalter Herausfällt. Das Nebenschlußfeld kann sich dann wieder ungehindert entwickeln. Bei anderen Einrichtungen ist der Hauptschalter unmittelbar mit einem Schalter verbunden, der die Feldwicklung unterbricht. Diese Einrichtung eignet sich aber auch nicht für Einankerumformer, weil dann bei jedem Herausfallen des Gleichstromselbstschalters (las Feld abgeschaltet wird, so daß der Umformer außer Tritt fällt und von neuem angelassen werden muß.
  • Die Erfindung besteht in einer Einrichtung zum Schutz von Einankerumformern gegen Rundfeuer, bei der das Magnetfeld in Abhängigkeit von dem Überstromschalter auf der Wechselstromseite ganz oder teilweise unterdrückt wird. Dies kann durch völliges oder teilweises Abschalten des Erregerstroms erreicht werden, oder man kann den Erregerstrom umschalten oder schließlich auch die Erregerwicklung kurzschließen. Bei Anwendung dieser Mittel wird die magnetische Energie der Maschine auf irgendeine Art verzehrt, sei es in einem in den Magnetstromkreis eingelegten Widerstand, sei es im Ausschaltfunken oder unter Beihilfe irgendwel= eher anderer Energiespeicher. Dabei kann die Energie aperiodisch oder periodisch vernichtet werden; der letztere Fall tritt z. B. bei Verwendung eines elektrischen Kondensators oder einer als Kondensator wirkenden Vorrichtung ein.
  • Die Schalter für die Unterdrückung des Magnetfeldes können mechanisch oder elektrisch unmittelbar oder mittelbar betätigt werden; im letzteren Fall z. B. durch Schütze mittels Arbeits- oder Ruhestrom.
  • Bei Verwendung von Hilfsstrom kann die Kontaktgebung durch Kontaktscheiben an den Schaltern oder durch die Relaiskontakte, die auch das Auslösen der Schalter einleiten, oder durch besondere Relais erfolgen.
  • Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt schematisch einen Einankerumformer mit dem Anker i und den Schleifringen a auf der Welle 3. q. ist die Erregerwicklung des Umformers, 5 der Regelwiderstand für den Erregerstrom. Die Schleifringe 2. sind über den Transformator 6 mit den Drehstromleitungen 7 verbunden, in denen der von der Magnetspule 13 betätigte Ausschalter 8 liegt. In die Gleichstromleitungen 9 ist der von der Magnetspule 14 betätigte Ausschalter io gelegt. Zur Betätigung der beiden Ausschalter -ist in den Leitungenvon den Schleifringen zum Transformator ein Überstromrelais i i angeordnet, das beim Ansprechen eine Batterie 12 auf einen Hilfsstromkreis schaltet. Dz bei Kurzschlüssen bzw. Überschlägen sehr hohe wattlose Ströme auftreten, ist hierfür ein Relais besonders geeignet, das auf diese Ströme anspricht, also ein sin 9p-Relais oder ein cos qa-Relais. Dieses Relais kann auch auf der Hochspannungsseite des Transformators 6 liegen. In dem Hilfsstromkreis befinden sich die Magnetspulen 13 und 14 der Magnetsirhalter 8 und i o, die auf die die Schalthebel 17 und 18 gegen den Zug der Federn i9 und 2o haltenden Klinken 1,5 und 16 wirken. Erfindungsgemäß ist in den Erregerstromkreis des Umformers ein im normalen Betriebe durch einen Schalter 22 kurzgeschlossener Widerstand 21 eingelegt. Dieser Schalter wird im normalen Betriebe _ durch einen Sperrhebel 23 gegen den Zug einer Feder festgehalten. Er steht unter dem Einfluß einer Magnetwicklung 24,. die von dem durch das Relais ii beeinflußten Hilfsstromkreis gespeist wird und den Sperrhebel 23 beim Auftreten von unzulässigen Stromerhöhungen im Einankerumforlner gleichzeitig mit dem Auslösen der Magnetschalter 8 i.nd io anzieht. Der Schalter 22 wird dann geöffnet und der Widerstand 2@i in den Erregerstromkreis eingeschaltet. Hierdurch wird die Erregerstromenergie herabgesetzt und das Rundfeuer entweder von vornherein vermieden oder sofort nach seinem Entstehen beseitigt.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Abb.2 dargestellt. Hier besitzt der Einankerumformer mit den Schleifringen :2 und dem Gleichstromanker i eine Erregerwicklung 4, in deren Stromkreis der Regelwiderstand 3 und der sehr beträchtliche Widerstand 21 liegt. Der letztere ist für gewöhnlich durch den unter der Wirkung einer Feder stehenden Schalter 31 kurzgeschlossen. Andererseits steht der .Schalter 31 unter dem Einfluß eines Auslösemagneten 29, der in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel von der Gleichstromseite des Umformers gespeist wird. Diese Art der Speisung ist jedoch nicht wesentlich für den Gegenstand der Erfindung. Im Stromkreis des Auslösernagneten 29 liegen die Schalter 26 und 27, von denen der Schalter 26 mit dem selbsttätigen Drehstromhauptschalter 8 und Ader Schalter 27 mit dem selbsttätigen Gleichstromhauptsehalter 3o des Ei.nankerumformers in der Weise gekuppelt ist, daß die Schalter 26 und 27 den Stromkreis des Auslösemagneten 29 dann schließen, wenn die mit ihnen gekuppelten selbsttätigen Hauptschalter den von ihnen beherrschten Stramlsreis unterbrechen. Der Stromkreis des Auslösem.agneten 29, ist also nur dann vollständig geschlossen, wenn sowohl der Drehstromhauptschalter wie auch: der von ihm unabhängige Gleichstromhauptschalter geöffnet sind. Die Haupt- und Hilfsschalter können dabei zeitlich verschieden voneinander ausgeschaltet werden.
  • Nach Beendigung der Störung geht der Schalter 31 wieder von selbst in seine Bereitschaftslage zurück.
  • In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für den Fall gegeben, bei dem die Erregung umgeschaltet wird. Dies geschieht vermittels des Umschalters 32;. der mit seinen Drehpunkten an die Gleichstxomburstzn des - Ankers angeschlossen ist und dessen Berührungskontakte 35 und 36 an das eine Ende 39 der Erregerwicklung und an den Widerstand 3, dessen Schleifkontakte zu dem anderen Ende 4o der Erregerwicklung führen, angeschlossen sind; @vährend dis Bexührüngsl"antal-,te 37 und 38 mit den Enden 40. und 39 der Erregerwicklung verbunden sind. Gleichlaufend zu dem Umschalter sind Widerstände 41 und 42 zwischen. die Ankerbürsten und.die Enden der Erregerwicklung gelegt. In der Betriebsstellung steht der Umschalter auf den Schleifkontakten, 35 und 36. Der Erregerstrom fließt dann von dem Anker r durch die Umschalterhebel und parallel dazu, durch die Widerstände 41 und- 42. zur Erregerwicklung. Beim Auftreten- von unzulässigen Stromerhöhungen wird .der Umschalter selbsttätig auf die Kontakte 37- und 3'8 umgelegt. In der Zwischenstellung zwischen. den Kontakten 35 und 37 sowie 36 und 38 fließt der Erregerstrom noch in der alten Richtung, jedoch. nur über die Widerstände 41 und 42. Sowie die Kontakte 37 und. 38 von den Umschalterhebeln berührt werden,:, ist die Erregerwicklung 4 unmittelbar in umgekehrter Richtung auf den Anker i. geschaltet, dessen Spannung jetzt der durch das verschwindende Magnetfeld erzeugten Spannung entgegengesetzt gerichtet ist und dieses. schnell auslöscht. Die Widerstände verhüten u. a. die Unterbrechung des Erregerstromkreises beim Übergang von einem Kontaktsatz zum anderen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schutz von Einankerumformern gegen Rundfeuer, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld der :Maschine in Abhängigkeit von dem auf der Drehstromseite des Umformers angeordneten Überstromschalter ganz oder teilweise unterdrückt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung ganz oder teilweise abgeschaltet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung umgeschaltet wird.
  4. Einrichtung nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldenergie periodisch vernichtet wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q:, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Wechselstromseite eingeschaltetes gemeinsames überstromrelais die Auslösestromkreise für die Maximalausschalter und den Schalter zur Unterdrückung des Magnetfeldes beeinflußt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der- Stromkreis des die Unterdrückung der Umformererregung bewirkenden Magnetschalters über zwei Hilfsschalter geführt ist, von denen der eine mit dem Gleichstromhauptschalter und der andere mit dem Drehstromhauptschalter des Umformers derart mechanisch gekuppelt sind, daß sie den Stromkreis des Magnetschalters schließen, wenn die beiden mit ihnen gekuppelten Hauptschalter geöffnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstrom des Umformers durch Einschalten eines im Befirieb@e kurzgeschlossenen Widerstandes in den Erregerstromkreis geschwächt wird. B. Einrichtung nach Anspruch i, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter über zwischen Umform@erklemmen -und Feldwicklung parallel zum Umschalter angeordnete Widerstände ohne elektrische Unterbrechung zwis her Anker und Erregerwicklung geschaltet wird.
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