DE518110C - Anker fuer Lautsprecher, bestehend aus einem zu einem abgeflachten Rohr zusammengebogenen Blechstreifen - Google Patents

Anker fuer Lautsprecher, bestehend aus einem zu einem abgeflachten Rohr zusammengebogenen Blechstreifen

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Publication number
DE518110C
DE518110C DEI34237D DEI0034237D DE518110C DE 518110 C DE518110 C DE 518110C DE I34237 D DEI34237 D DE I34237D DE I0034237 D DEI0034237 D DE I0034237D DE 518110 C DE518110 C DE 518110C
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DE
Germany
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anchor
sheet metal
metal strip
loudspeaker
flattened tube
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Expired
Application number
DEI34237D
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English (en)
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General Electric Co
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General Electric Co
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/02Loudspeakers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. FEBRUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a 2 GRUPPE
International General Electric Company, Inc. in New York
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1928 ab
ist in Anspruch genommen.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anker für Lautsprecher und eignet sich vornehmlich für Lautsprecher des sogenannten Vierpoltyps. Bei diesen Lautsprechersystemen schwingt federnd ein ferromagnetischer Anker, der in seinem Mittelteil von einer Spulfe umgeben ist, mit seinen Enden· in den gleichgerichteten Feldern zweier Polschuhpaare. Die Schwingungsachse geht im allgemeinen durch den Mittelpunkt des Ankers senkrecht zu seiner Längsachse. Vorliegender Erfindung gemäß wird eine konstruktiv sehr einfache federnde Halterung des Ankers dadurch erreicht, daß der Anker aus einem Blechstreifen zu einem abgeflachten Rohr zusammengebogen wird, dessen einander gegenüberstehende Kanten einen geringen Abstand voneinander haben, worauf aus dem Blechkörper des Ankers durch Anschneiden entstandene Ohren zur elastischen Verbindung mit dem Spulenkörper nach außen umgebogen werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in
sechs Abbildungen dargestellt. Abb. 1 zeigt eine Gesamtansicht des Lautsprechers. Abb. 2 bis 6 zeigen verschiedene Einzelheiten des Ankers.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 ist der elektrische Teil an einem Träger 1 durch Bolzen-2 befestigt und mit einer konischen Membran 3 durch einen Stift 4 gekuppelt. Die elektrische Einrichtung besteht aus einem Magneten 5 mit zweiteiligen Polstücken 6 und 7, die eine Spule 8 tragen, und teilweise umgeben. Diese Spule enthält Leitungen 9 und 10. Innenhalb der Spule 8 befindet sich der bewegliche Anker ix, der mit dem Stift4 durch einen .Stift 12 und ein biegsames Glied 13 verbunden ist, das durch eine Schraube 14 an einem der Polstücke 7 befestigt ist. Der Anker 11 (Abb. 2) besteht aus einem zusammengebogenen Blech mit nahe aneinander-Uegenden Kanten und mit ausgestanzten Ohren 15 und 16, die an dem Spulenkörper angelötet oder sonstwie befestigt sind. Diese Ohren bilden zwischen dem Spulenkörper und dem Anker eine elastische Verbindung, die zwischen den Enden des Ankers nahe seiner Drehachse liegen und die entgegengesetzten Enden des Ankers in bestimmten Stellungen zwischen den Polstücken 6 und 7 halten. Die Polstücke sind mit dem Magneten 5 durch Schrauben 16 (Abb. 3) befestigt, die die Einstellung der Luftstrecke zwischen den Polstücken gestatten.
Wie Abb. 4 und 6 erkennen lassen, besteht der Anker 11 aus einem Blech 17, das mit aus-
gestanzten Ohren 15 und 16 versehen und in die Form gemäß Abb. 5 gebogen, ist. Er wird dann in die Hülse 18 eingeschoben, die mit Schlitzen 19 versehen ist, in die die Ohren 15 und 16 eingelötet oder geschweißt werden. Im Betriebe werden die elektrischen Impulse der Spule 8 durch die Leitungeng und 10 zugeführt. Der Anker schwingt in der Luftstrecke zwischen den Polstücken 6 und 7, wodurch die Membran in Schwingungen versetzt wird. Naturgemäß kann man den Stift.4 auch durch einen Schreibstift ersetzen, worauf man den elektrischen Teil zum Aufzeichnen der elektrischen Impulse verwenden kann.
Ein Anker, der gemäß der Erfindung durch Zusammenbiegen eines Blechstreifens hergestellt ist, derart, daß die gegenüberstehenden Kanten einen geringen Abstand voneinander haben, besitzt geringe Trägheit und große Starrheit und ist geringen Hysteresis- und Wirbelstromverlusten ausgesetzt, da er sowohl hohl als auch geschlitzt ist. Versuche haben ergeben, daß, wenn ein Anker in der Nähe seines Schwerpunktes unterstützt wird, er wenig, wenn überhaupt, die Tendenz hat, bei einer anderen Frequenz zu schwingen als bei der, die dem zu übertragenen Tone entspricht. Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion ist, daß der Anker und seine als Tragzapfen dienenden Ohren als ein Ganzes ausgebildet werden können, wodurch die Konstruktion sehr vereinfacht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anker für Lautsprecher, bestehend aus einem zu einem abgeflachten Rohr zusammengebogenen Blechstreifen, dessen einander gegenüberstehende Kanten einen geringen Abstand voneinander haben und der mit einer festen Spule elastisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Blechkörper des Ankers durch Ausschneiden und Umbiegen entstandene, sich nach außen erstreckende Ohren zur elastischen Verbindung mit dem Spulenkörper dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEI34237D 1927-07-18 1928-04-27 Anker fuer Lautsprecher, bestehend aus einem zu einem abgeflachten Rohr zusammengebogenen Blechstreifen Expired DE518110C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US294147XA 1927-07-18 1927-07-18

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DE518110C true DE518110C (de) 1931-02-12

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GB (1) GB294147A (de)

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GB294147A (en) 1929-05-30

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