DE516373C - Mittel zur Bekaempfung von Insektenschaedlingen - Google Patents

Mittel zur Bekaempfung von Insektenschaedlingen

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DE516373C
DE516373C DED43543D DED0043543D DE516373C DE 516373 C DE516373 C DE 516373C DE D43543 D DED43543 D DE D43543D DE D0043543 D DED0043543 D DE D0043543D DE 516373 C DE516373 C DE 516373C
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insect pests
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pests
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N33/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic nitrogen compounds
    • A01N33/16Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic nitrogen compounds containing nitrogen-to-oxygen bonds
    • A01N33/18Nitro compounds

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Mittel zur Bekämpfung von Insektenschädlingen Die Erfindung bezieht sich auf Mittel zur Bekämpfung von Insektenschädlingen, wie Erdflöhen, Rapsglanzkäfern u. a.
  • Es wurde gefunden, daß man Schädlinge ZD der obengenannten Art mit ausgezeichneten Erfolgen bekämpfen kann durch Verwendung Z, eine-, pulverförmigen Gemisches von Nitro-I benzol, Stoffen, welche, wie Oleum animal-e. durch Geruchsentwicklung abschreckend auf die Schädlinge wirken, und festen sati-iähi-en b Z-, Stoffen, wie Infusorienerde, und welche vorteilhaft Stoffe enthalten, die. wie Talkurn, die Haftfähi-keit zu begünstigen vermögen.
  • Das sich nur lanzsam verflüchti-ende Nitrobenzol besitzt, wie 'gefunden wurde, in Vereinigun g mit den übrigen vorstehend genannt,n Stoffen eine ausgezeichnete Giftwirkung. Äls abschreckend auf die Schädlinge wirkende Zusatzstofie können an Stelle oder neben Oleurn animale noch Stoffe, wie Phenol, Kresole u. dgl., verwendet werden. Die al-)-schreckend ##irkenden Zusatzstoffe können dabei auch selbst Insektizide darstellen.
  • Die Anwendun- des Mittels kann durch Streuen oder Stäuben erfolgen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, Insektizide, wie Sch##,efelkohlenstoff, Pyridin, Nitrobenzol u. dgl., für sich allein oder in Mischung miteinander zur Reblausbekämpfung züi verwenden.
  • Weiterhin ist vorgeschlagen worden, zur Bekämpfung von Schmetterlingsraupen. Spritzflüssigkeiten züi verwenden, welche Phenolaldehydharze und Zusatzstoffe-, wie Schwefelkohlenstoff, Tetrachlorkohlenstoff u. dgl., enthalten, wobei die Harze tracheeriverstopfende. Wirkungen ausüben und die Zusatzstoffe läbmend auf die Muskulatur der Schädlinge eiiiwirken sollen.
  • Nach einem anderen bekannten Vorschlag soll natürliches Erdpech mit trockener Erde, Lehmpulver oder sonstigen, das Pech am ZusammenbaHen verhindernden Stoffen vermischt und das Produkt in die Erde um die #Vurzeln der zu schützenden Pflanzen gebracht oder in Gruben eingefüllt werden, in wclche die Pflanzen eingesetzt werdcn sollen. Während bei diesem Mittel ein flüchtiges Schädlingsbekämpfungsmittel überhaupt nicht vorhanden. ist, wirkt das #7orliegende Streumittel wesentlich durch Verdampfen des relativ schweiflüchtigen Nitrobenzols.
  • Ein anderes bekanntes Mittel besteht aus Moostorf, welcher mit Naphthalin, Schwefelkohlenstoff oder teerigen Wässern getränkt ZD zD und alsdann in humusartiger Form in den Boden gebracht werden soll.
  • Bekannt ist ferner ein Schädlingsbekämpfungsmittel, bei welchem Braunkohlenstaub mit Petroleum -. C-.irl)olineum, Formalin oder Salzlösungen #,ermischt ist. Der Braunkohlenstaub soll dabei die zugesetzten Flüssigkeiten durch Absorption festhalten und am Verdampfen hindern.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, p-Toliiolsulfochlorid in Verbindung mit festen Trägerstoffen unter Verwendung von Erdölkohlenwasserstoffen., welche in diesem Falle als Lösungsmittel dienen, zur Schädlingsbekämpfung- zu -verwendeli. p-Toluolsulfochlorid besitzt geg - enüber-Nitrobenzol den erheblichen Nachteil> daß,es...an der Luft Säure abspaltet. Schließlich ist noch ein Verfahren bekannt, gemäß welchem in der Hitze hergestellte mechanische Mischungen von mineralischen oder organischen Streck- und Härtungsmitteln mit bakterind wirkenden oder stark riechenden Pechen, Schwefel, festen Kohlenwasserstoffen, Teerölen, Phenolen, Naphtholen, Amido-, Nitro- oder Pyridinverbindungen, deren Derivaten, oder Harzen u. dgl. und Arsen-, Antimon-, Kupfer-, Blei-oder Chroniverbindungen bestehen. Bei diesem Verfahren sind Kombinationen von Schäd- lingsbekämpfungsmitteln der allerverschiedensten Art vorgesehen, gegebenenfalls in Vereinigung mit Geruchsstoffen. Die Lehre, daß man durch ein ganz bestimmtes, langsam verdampfendes Mittel, nämlich Nitrobenzol, in Vereinigung mit Stoffen, wie Oleum animale, festen saugfähigen Stoffen, wie Infusorienerde, und gegebenenfalls noch die Haftfähigkeit erhöhenden Stoffen, wie Talkurn, biesondere Erfolge erzielen kann, ist aus den bekannten Verfahren nicht herleitbar.
  • Das vorliegende Mittel verbindet mit ausgezeichneter Wirksamkeit völlige Unschädlichkeit. Auch bei jungen Keimen konnten sichere Erfolge ohne schädliche Nehenwirkungen erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH -. Mittel zur Bekämpfung von Insektenschädlingen, wie Erdflühen, Rapsglanzkäfern u.dgl., bestehend aus einem pulverigen Gemisch von Nitrobenzol, Stoffen, welche, wie Oleum animale, durch Geruchsentwicklung abschreckend auf die Schädlinge wirken, und festen saugfähigen Stoffen, wie Infusorienerde, und vorteilhaft noch Stoffen, welche die' Haftfähigkeit des Mittels zu begünstigen vermögen.
DED43543D 1923-04-20 1923-04-20 Mittel zur Bekaempfung von Insektenschaedlingen Expired DE516373C (de)

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