DE516320C - Regelungsvorrichtung fuer Luftheizungsanlagen mit untereinander gekuppelten Drossel- bzw. Absperrorganen in den Zu- und Abfuehrungsleitungen fuer die Luft - Google Patents

Regelungsvorrichtung fuer Luftheizungsanlagen mit untereinander gekuppelten Drossel- bzw. Absperrorganen in den Zu- und Abfuehrungsleitungen fuer die Luft

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DE516320C DESCH84222D DESC084222D DE516320C DE 516320 C DE516320 C DE 516320C DE SCH84222 D DESCH84222 D DE SCH84222D DE SC084222 D DESC084222 D DE SC084222D DE 516320 C DE516320 C DE 516320C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D5/00Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Regelungsvorrichtung für Luftheizungsanlagen mit untereinander gekuppelten Drossel- bzw. Absperrorganen in den Zu- und Abführungsleitunaen für die Luft Die Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung für Luftheizungsanlagen mit untereinander gekuppelten Drossel- bzw. Absperrorganen in den Zu- und Abführungsleitungen für die Luft. Bisher waren diese Drossel-bzw. Absperrorgane fest und zwangläufig derart miteinander gekuppelt, daß bei der öffnung des einen Drossel- bzw. Absperrorgans auch das zweite Organ geöffnet oder geschlossen wurde. Eine derartige Einrichtung gestattete nur in geringem Umfange eine Regelung der Heizung und Belüftung.
  • Gemäß der Erfindung ist die Regelungsvorrichtung nun in der Weise ausgebildet, daß in die Kupplung beider Drossel- bzw. Absperrorgane eine Leerlaufvorrichtung eingeschaltet ist, und zwar derart, daß das Absperren der Luftabführungsleitung erst beginnt, nachdem die Luftzuführungsleitung bereits abgesperrt ist, daß diese Zuführungsleitung jedoch beim weiteren Schließen der Abführungsleitung wieder geöffnet wird. Eine derartige Schaltung bzw. Kupplung der Drossel-bzw. Absperrorgane ermöglicht folgende verschiedene Betriebsweisen der Luftheizungsanlage. Soll der zu beheizende Raum rasch angewärmt werden, so können sowohl die Zuführungs- als auch die Abführungsleitung für die Heizluft voll geöffnet werden, so daß ständig neue Mengen in der Heizvorrichtung der Anlage angewärmter Luft in den Raum einströmen, und eine rascheDurchheizung ge-;@-älirleistet ist. Ist der Raum genügend angewärmt worden, so kann die Zuführungsleitung für die Heizluft abgesperrt werden, die Abführungsleitung jedoch geöffnet bleiben. Dies hat den Vorteil, daß die schlechte Luft stets aus dem angewärmten Raum abgesaugt wird, ohne daß weitere heiße Luftmassen in den Raum gelangen, die eine überhitzung bewirken würden. In dieser Stellung der Drossel- bzw. Absperrorgane ist im übrigen eine gute Belüftung gewährleistet, da stets Frischluft durch die Undichtigkeiten der Fenster und Türen eindringt. Schließlich ermöglicht diese Einrichtung noch eine solche Stellung der Drossel- bzw. Absperrorgane, daß eine volle Beheizung des anzuwärmenden Raumes mit stets ganz frisch zugeführter warmer Luft gewährleistet ist. Bei dieser Betriebsweise wird zur Aufwärmung des Raumes jedenfalls nicht solche Luft verwendet, die im Kreislauf bereits einmal zur Anwärmung dieses oder eines anderen Raumes gedient hat. Es ist also sichergestellt, daß der zu beheizende Raum stets mit vollkommen unverbrauchter und gut angewärmter Luft versorgt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt. Abb. z zeigt im Grundriß einen Teil eines mit einer Heizungsanlage nach der Erfindung ausgerüsteten Hauses; Abb. 2 stellt schematisch die aus einzelnen aneinandergereihten Heizvorrichtungen gebildete Heizbatterie dar. In Abb. 3 sind die in den Zu- und Abführungs- Leitungen für dieHeizluft angeordneten Drosselorgane in fünf verschiedenen Stellungen abgebildet. Abb. 4 zeigt einen Grundriß der gemeinsam regelbaren Drosselorgane, und in AM. 5 ist eine andere Anordnung der Regelorgane gleichfalls in fünf verschiedenen Betriebsstellungen dargestellt; Abb. 6 zeigt schematisch die Einstellmöglichkeiten der Regelorgane.
  • In einem Hause i ist beispielsweise im Erdgeschoß eine aus mehreren Heizvorrichtungen 2 zusammengesetzte Heizbatterie angeordnet. Von jeder einzelnenHeizvorrichtung2 führt eineZuführungsleitung 3 und eineRückführungsleitung 4 für die Heizluft in den von dieser Vorrichtung zu beheizenden Raum. Wie aus Abb. 2 hervorgeht, besteht jede einzelne Heizvorrichtung aus einer Kammer der gegebenenfalls durch ein Zuleitungsrohr 6 Frischluft zugeführt werden kann. Aus der Kammer 5 tritt die Frischluft durch einen Filter 7 in eine Kammer 8, in der zum Anfeuchten der Luft mit Wasser gespeiste Zerstäuberdüsen 9 angeordnet sind. Die aus der Kammer 8 durch einen Ventilator io angesaugte Luft gelangt durch einen Filter i i hindurch in eine Kammer 12, die durch ein mittels eines Rohres 13 zugeführtes Heizmittel auf die vorgeschriebene Temperatur erwärmt wird. Die erwärmte Luft wird dann durch die Leitung 3 dem zu beheizenden Raum zugeführt.
  • Die durch den Ventilator io aus dem zu beheizenden Raum wieder abgesaugte Luft tritt durch die Rückführungsleitung 4 in den Raum 8 der zugehörigen Heizvorrichtung 2 ein, von wo sie wieder der eigentlichen Heizkammer 12 zugeführt wird. Von hier wird die erneut angewärmteLuft wieder dem zu beheizenden Raum zugeleitet usf.
  • In den zweckmäßig in den Mauerwänden des Hauses entlanggeführten Zu- und Abführungsleitungen 3 und 4. sind Öffnungen 1,4 zur Verbindung dieser Leitungen mit dem zu beheizenden Raum vorgesehen. Die Öffnungen können als in der Wand bzw. in der Wandverkleidung vorgesehene Fugen ausgebildet sein, um die Heizluft längs der Wände in denRaum einzuführen bzw. so abzusaugen, daß dasAuftreten von Zugerscheinungen vermieden ist.
  • In den nebeneinanderliegenden, beispielsweise in der Wand des zu beheizenden Raumes geführten Leitungen 3 und 4 (Abb. 3) ist ein durch einen gemeinsamen Handgriff 15 zu bedienendes Regelorgan angeordnet, das aus zwei auf einer gemeinsamen Achse 16 angeordneten Klappen 17 und 18 besteht. Die Klappen sind derart ausgebildet, daß sie bei geeigneter Stellung den Querschnitt der Leitungen 3 bzw. .4 vollkommen abschließen.
  • An der in die Zuführungsleitung 3 hineinragenden Klappe 17 ist ein Anschlag i9 angeordnet, der mit der Klappe i8 in der Rückführungsleitung 4. zusammenwirkt, wenn die Klappe 17 in die in Stellung 3 der Abb. 3 dargestellte Schließlage überführt ist. Bei weiterer Verstellung der Klappe 17, d. h. also bei erneuter Öffnung des Zuführungskanals 3, wird, wie aus den Stellungen 4 und 5 der Abb. 3 ersichtlich ist, auch die Klappe i8 bewegt, und zwar. derart, daß sie die Rückführungsleitung 4. vollständig abschließt, wenn die Zuführungsleitung 3 für die Heizluft wieder vollkommen geöffnet ist.
  • In Abb. 5 ist eine andere Ausführungsform der in die Zu- und Abführungsleitung eingeschalteten Klappen 17 und 18 dargestellt. In der gleichen Weise wie bei der Anordnung nach Abb.3 wird auch bei dieser Ausführungsform die die Rückführung der Luft steuernde Klappe 18 erst dann bewegt, wenn die Regelklappe 17 für die Zuführungsleitung 3 in die Schließstellung gebracht worden ist (Stellung 3 der Abb. 5) und beim weiteren Bewegen des Handgriffs wieder geöffnet wird.
  • Das Nacheilen der Klappe 18 wird bei dieser Ausbildung der Regelorgane durch Anordnung eines Leerlaufschlitzes 20 in der Steuerscheibe 2i zwischen dein Verbindungsglied 22 und dem an der Klappe i8 angeordneten, als Mitnehrner wirkenden Ansatz 23 bewirkt (Abb. 6). Erst wenn der Handgriff 15 aus der in Abb. 6 mit I bezeichneten Stellung in die mit III bezeichnete Lage umgelegt, die Klappe 17 also geschlossen «-orden ist, beginnt sich die Klappe ie8 bei der weiteren Bewegung des Handgriffes 15 zu schließen.
  • In jedem der zu beheizenden Räume kann ferner eine Entlüftungsleitung 24 einmünden, vor deren Öffnung 25 eine Drosselklappe -26 angeordnet ist, die für gewöhnlich die Öffnung .25 verschließt. Zweckmäßig wird die Klappe 26 durch ein Kupplungsglied, z. B. einen Seilzug 27, derart mit der Drosselklappe 18 verbunden, daß beide Klappen gleichzeitig. bewegt werden können. Die Anordnung ist, wie aus Abb. 5 hervorgeht, so getroffen, daß die Entlüftungsleitung 24. durch die Drosselklappe 26 verschlossen ist, wenn die Rückführungsleitung 4 durch die Klappe 18 freigegeben ist und umgekehrt. In Stellung 5 (Abb.5) ist veranschaulicht, wie dieKlappe26 die Entlüftungsleitung 24 freigibt, wenn die Klappe 18 in die Schließlage gebracht worden ist. Im gleichen Augenblick ist die Zuführungsleitung 3 für die Heizluft geöffnet.
  • Die Wirkungsweise der Regelorgane bzw. der Betrieb der Heizanlage ist wie folgt: Die in den Heizkammern 12 angewärmte Luft wird von den Ventilatoren io angesaugt und durch die Leitungen 3 dem der betreffenden Heizvorrichtung entsprechenden Raum zugeführt. Beim Anheizen stehen die Drosselklappen 17, 18 in der in Stellung i der Abb. 3 und 5 dargestellten Lage. Die Heizluft tritt in den zu beheizenden Raum, durchwärint diesen und wird danach durch die Leitung d. wieder der zugehörigen Heizvorrichtung 2 zugeführt.
  • Ist der zu beheizende Raum ausreichend angewärmt worden, so kann die Drosselklappe 17 allmählich geschlossen werden (Stellung 3, Abb. 3). Der Ventilator io saugt nach wie vor Luft durch die geöffnete Leitung d, aus dem beheizten Raum ab. Die angesaugte, verbrauchte Luft wird in beliebiger Weise nach außen abgeführt. Als Ersatz für die abgesaugte Luft dringt bei Anlagen ohne besonderes Entlüftungsrohr Frischluft durch die Undichtigkeiten der Fenster oder Türen ein.
  • Soll der Raum unter gleichzeitiger Beheizung besonders gut gelüftet werden, so wird (-las Regelorgan allmählich in die in Stellung 5 der Abb. 3 gezeichneteLage überführt, bei der die Zuführungsleitung 3 wieder geöffnet, die Rückführungsleitung. für die Heizvorrichtung dagegen geschlossen ist. Die Heizvorrichtung entnimmt jetzt Frischluft durch das Zuleitungsrohr 6 (Abb. 2). Es wird also stänclig frische Heizluft in den zu beheizenden Raum hineingeleitet, wobei die Leitung 4. teilweise oder vollständig verschlossen ist. Auf diese Weise ist es möglich, die Luft in dein zu beheizenden Raum rasch zu erneuern. Der in diesen Raum eingeleitete Luftüberschuß wird hierbei durch Fenster- und Türfugen nach außen gepreßt.
  • Bei den in Abb. 5 dargestellten, mit einer Entlüftungsleitung 2d versehenen Anlagen wird die Entlüftungsklappe 26 allmählich ge-@ffnet, wenn sich die in der Leitung d. angeordnete Klappe 18 zu schließen beginnt. Die Entlüftungsklappe 26 ist ganz geöffnet (Stellung 5 der Abb. 5), wenn die Rückführungsleitung 4 vollkommen geschlossen ist. Auf diese `'eise ist es möglich, den Raum mit Heizluft zu beschicken und gleichzeitig eine wirksame Lüftung zu erzielen, da die verbrauchte oder rauchdurchsetzte Luft ins Freie geführt und nicht wieder der Heizvorrichtung zugeleitet wird. Bei dieser Anordnung kann also eine gute Durchlüftung erzielt «erden, ohne daß die Lufttemperatur in dem Raum sinkt.

Claims (3)

  1. PATENTANsrr,ÜCÜr:: i. Regelungsvorrichtung für Luftheizungsanlagen mit untereinander gekuppelten Drossel- bzw. Absperrorganen in den Zu- undAbführungsleitungen für die Luft, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kupplung beider Drossel- bzw. Absperrorgane (17, 18) eine Leerlaufvorr ichtung derart eingeschaltet ist, daß die Regelung des Luftdurchtritts durch die Zu- und Abführungsleitungen gleichzeitig gegensinnig erfolgt und bei dauernd offener Abführungsleitung das Drosselorgan für die Zuel k# b f 1, n' ü ru gsleitung allein verstellt werden kann.
  2. 2.Regelungsv orrichtung nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung zweier um eine gemeinsame Achse (16) drehbarer Regelklappen (17, IS) an der einen Regelklappe (17) ein Anschlag (i9) angebracht ist, der bei der Drehung dieser Klappe von einer bestimmten Stellung an die zweite Regelklappe (i8) mitnimmt.
  3. 3.Regelungsvorriehtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Regelklappen (17, 18) durch einen Seilzug (22) miteinander verbunden sind und an der einen Regelklappe (18.) ein Stift (23) o. dgl. angebracht ist, der in einem Schlitz oder einer Aussparung (2o) einer von dem Seilzug bei Verstellung der anderen Regelklappe (i7) gedrehten Seilrolle (21) geführt wird.
DESCH84222D 1927-10-25 1927-10-25 Regelungsvorrichtung fuer Luftheizungsanlagen mit untereinander gekuppelten Drossel- bzw. Absperrorganen in den Zu- und Abfuehrungsleitungen fuer die Luft Expired DE516320C (de)

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