DE51577C - Verfahren und Apparat zur Massenfabrikation von Dachsteinen - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Massenfabrikation von Dachsteinen

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DE51577C
DE51577C DENDAT51577D DE51577DA DE51577C DE 51577 C DE51577 C DE 51577C DE NDAT51577 D DENDAT51577 D DE NDAT51577D DE 51577D A DE51577D A DE 51577DA DE 51577 C DE51577 C DE 51577C
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DE
Germany
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cutting
nose
dachstein
clay
board
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51577D
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English (en)
Original Assignee
H. GRÄFE in Poln. Peterwitz bei Schmolz i. Schi
Publication of DE51577C publication Critical patent/DE51577C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/12Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
    • B28B11/125Cutting-off protruding ridges, also profiled cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
    • B28B11/16Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
    • B28B11/163Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand
    • B28B11/165Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs in which the cutting device is moved longitudinally with the moving strand mounted on a carrier

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Hergang bei diesem Verfahren ist wie folgt: t
Auf einer liegenden Presse werden gleichzeitig ein oder mehrere endlose Bänder von der Breite der zu fertigenden Flachwerke und der doppelten Stärke derselben hergestellt. Angenommen, es treten aus dem Mundstück zwei derartige Stränge I und II über einander heraus, wie Fig. ι auf der Zeichnung zeigt. Der obere Strang legt sich auf den unteren, und von beiden werden zugleich mittelst eines Bogen-Querschneideapparates einzelne Stücke abgeschnitten, welche um die Dachsteinnasenlänge gröfser sind als die herzustellenden Flachwerke. Die Form dieser Packete zeigen Fig. 2 und 2 a und ist darin auch gleichzeitig angedeutet, in welcher Weise diese Lehmstränge hierauf zertheilt werden, was mit Hülfe des Nasen-Ein- und Längs - Schneideapparates bewirkt wird.
Die Einrichtung desselben ist folgende:
- Das zu zerschneidende Packet kommt auf ein Schiebebrettchen, Fig. 3 und 4, das an den beiden Längsseiten je zwei Lappen hat und am vorderen Theil der Auflagefläche eine Anschlagleiste für die genaue Lage des Lehmpackets trägt.
Dieses Schiebebrett wird mit dem darauf befindlichen Lehmpacket in den Abschneideapparat hineingelegt.
Derselbe besteht aus zwei fest mit einander verbundenen Wangen, welche auf der Innenseite mit Horizontal- und Verticalnuthen versehen sind. . Ungefähr in der Mitte des Apparates sind zwei Drähte horizontal über einander angebracht, welche sich der Höhenrichtung nach verschieben lassen.
Der Vorgang beim Schneiden ist nun folgender :
Das Schiebebrett wird so in den Tisch hineingelegt, dafs die beiden seitlichen Lappen a1 in die Nuthen α und die Lappen bl in die Nuthen b greifen, und ruht dann das Brett auf der Leiste c. Die am Apparat befindlichen beiden Drähte D1-und D" sind nun so angeordnet, dafs, wenn das Brett bezw. das darauf befindliche Lehmpacket sich in dieser Lage befindet, der Draht D! mit der Kante d und D" mit der Fuge e in gleicher Höhe stehen. Nun schiebt man das Brett vor, bis der vordere Lappen a1 an die Kante f stöfst. Bei dieser Bewegung hat sich durch geeignete Entfernung der Drähte D1D" von der Nuth α der Draht D1 bis g und D" bis h relativ bewegt. Alsdann hebt man das Brett mittelst des Hebels H1 in die Höhe, bis die Lappen a 1O1 in den Schlitzen c1 d1 an die obere Kante stofsen, und hat sich hierbei der Draht D1 von g nach i und D" von h nach k bewegt. Nun wird das Brett in der Nuth I wieder vorgeschoben, bis die vorderen Lappen an die Kante m stofsen, und ist dabei der Draht D1 von i nach η und D" von k nach 0 gelangt. Hierauf wird das Schiebebrett nochmals gehoben, bis die Lappen albl in den Nuthen ρ und q an die obere Kante anstofsen, und befinden sich jetzt die Drähte D J D" an den Punkten r und s. Nun werden durch Vorschieben des Brettchens in der Nuth t die Schlufsschnitte r u und .? ν gemacht. Auf diese Weise hat man vier Dach-
steine, welche am Kopfende bogenförmig und am anderen Theil gerade sind, erhalten. Der bogenförmige Schnitt hat nur den Zweck, der Nasenleiste den überflüssigen Stoff zu entnehmen, damit diese Flachwerke nicht schwerer sind als die bis jetzt üblichen.
Wie nun das Zerschneiden des Lehmpackets in der beschriebenen Weise durch allmäliges Vorschieben und Heben desselben geschieht, so kann es auch im entgegengesetzten Sinne durch allmäliges Vorschieben und Sinkenlassen erfolgen. Ebenso könnte das Schneiden vollzogen werden durch Bewegen der Drähte in der beschriebenen Weise, in welchem Falle dann das Lehmpacket stillstehen mufs.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Verfahren, aus einzelnen oder mehreren über einander liegenden, von einem Lehmstrange geschnittenen Packeten Dachsteine paarweise mit mittelst Form gezogenen Wetterflächen und nur geschnittenen Unter- und Endflächen, sowie mit einer über die ganze Breite des Flachwerkes 'reichenden leistenartigen Nase ohne jeden Abfall derart herzustellen, dafs der Schneidedraht, anfangs am Ende des -Lehmpackets, um die Nasenlänge vorgeschoben, dann um die Dachsteinstärke, gleichzeitiger Nasenhöhe, nach unten, alsdann nach der Längsrichtung um die Dachsteinlänge geschoben und von hier wieder abwärts um die Dachsteinstärke geschoben wird, die Nase .der zweiten Flachwerke schneidend.
    Zur Ausführung des durch Anspruch i. gekennzeichneten Verfahrens ein Apparat zum Schneiden der Flachwerke, bestehend aus zwei mit Horizontal - und Verticalnuthen auf der Innenseite versehenen, in' gewisser Entfernung mit einander verbundenen Wangen und einem Schiebebrettchen mit vier seitlichen, in die Nuthen passenden Gleitlappen, so dafs durch Längs- und Hochschieben des mit dem Lehmpacket beladenen Brettchens durch den Apparat das Schneiden der Flachwerke erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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