DE515734C - Hydraulischer Widder - Google Patents
Hydraulischer WidderInfo
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- DE515734C DE515734C DEST45712D DEST045712D DE515734C DE 515734 C DE515734 C DE 515734C DE ST45712 D DEST45712 D DE ST45712D DE ST045712 D DEST045712 D DE ST045712D DE 515734 C DE515734 C DE 515734C
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- valves
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F7/00—Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein
- F04F7/02—Hydraulic rams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Hydraulischer Widder Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Widder mit einheitlich gestalteten Stoß- und Steigventilen. Es hat sich gezeigt, daß die Form der Ventile für die Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit des Widders von ausschlaggebender Bedeutung ist. Mit den meist üblichen Klappenventilen sind große Förderleistungen nicht zu erzielen, weil diese Ventile nicht rasch genug öffnen und schließen. Außerdem ist die Lebensdauer dieser Klappenventile sehr gering, so daß umständliche Ausbesserungsarbeiten in rascher Folge notwendig werden. Auch die bereits vorgeschlagenen Ringventile, die an ihrem Rand eingespannt sind und eine zentrale Öffnung haben, entsprechen nicht den gestellten Anforderungen, weil sie in gleicher Form wie die Klappenventile durch winkelförmigen Ausschlag ihres inneren Randes öffnen und schließen; außerdem ist bei diesen Ventilen eine umständliche Führungs- und Sitzkonstruktion notwendig. Um solche Nachteile zu vermeiden und ein rasches plötzliches Schließen und Öffnen durch Parallelverschiebung des Ventils zu erzielen, sind gemäß der Erfindung Steig- und Stoßventil als beschwerte Tellerventile ausgebildet, die zentral in einem Einspannring sitzen, mit dem sie durch radiale elastische Stege zusammenhängen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben. Fig. z zeigt einen Widder im Längsschnitt. Fig. 2 zeigt ein Ventil in Ansicht.
- Bei dem dargestellten Widder ist in der üblichen Weise a die Treibleitung, b ein Absperrkolben für diese, c das Stoßventil, d das Steigventil, e der Windkessel und f das Schnüffelventil. Stoßventil c und Steigventil d bestehen in gleicher Weise und Form aus einem scheibenförmigen Lederventil, wie in Fig. 2 besonders dargestellt. Der zentrale Teil g desselben ist das eigentliche Tellerventil, das durch radiale Stege h mit einem äußeren Ring i zusammenhängt. Der ganze Körper ist aus einer Lederscheibe ausgeschnitten und stellt ein Stück dar. Als Stoßventil c sitzt der Rand i auf einem Flansch der Widderöffnung auf und wird durch die aufgeschraubte Ventilsitzplatte k, die eine zentrale Durchflußöffnung l hat, festgehalten. Der Tellerteil g ist mit einem Gewicht m beschwert, an dem eine Führungsstange n für das Ventil angreift, die in einer durch Arme o mit der Ventilsitzplatte k zusammenhängenden Führung P läuft und die Hubregelung ermöglicht.
- Beim Steigventil d ist der Ventilkörper wieder mit seinem Rand i zwischen demWidderflansch q und dem Windkessel c eingespannt, und sein zentraler Tellerteil g liegt auf dem Rand der Steigbohrung y auf. Er ist wieder mit Hilfe eines Gewichtes s beschwert. In beiden Fällen hat das Tellerventil g durch die Stege h eine sehr vorteilhafte Führung, die beim Spiel des Widders eine Parallelverschiebung des Ventils g sichert. Der Hub der Ventile kann dadurch sehr gering gehalten werden, wobei jedoch immer eine große plötzliche Öffnung des Durchflußquerschnittes erreicht wird. Es hat sich gezeigt, daß diese Form der Ventile eine sehr hohe Leistung des Widders ergibt. Die Lebensdauer des Ventils ist wesentlich höher wie die der Klappenventile oder sonst üblicher Gummiventile. Ein besonderer Vorteil des Ventils besteht darin, daß die Form und Größe für Stoß- und Steigventile gleich gewählt werden kann, so daß ein einfacher Ersatz beider Ventile möglich ist.
Claims (2)
- PATrNT ANsPRücIir: r. Widder, dadurch gekennzeichnet, daß Stoß- und Steigventil als beschwerte Tellerventile (g) ausgebildet sind, die zentral in einem Einspannring (i) sitzen, mit dem sie durch radiale elastische Stege (1a) zusammenhängen.
- 2. Widder nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß Stoß- und Steigventil in gleicher Größe und Form z. B. aus Leder bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST45712D DE515734C (de) | Hydraulischer Widder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST45712D DE515734C (de) | Hydraulischer Widder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515734C true DE515734C (de) | 1931-01-12 |
Family
ID=7464963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST45712D Expired DE515734C (de) | Hydraulischer Widder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE515734C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014224537A1 (de) | 2014-12-01 | 2016-06-02 | Zf Friedrichshafen Ag | Pneumatischer Widder |
-
0
- DE DEST45712D patent/DE515734C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE102014224537A1 (de) | 2014-12-01 | 2016-06-02 | Zf Friedrichshafen Ag | Pneumatischer Widder |
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