DE515648C - Flugzeugabstossbahn mit einem als Energiespeicher dienenden Schwungrad - Google Patents

Flugzeugabstossbahn mit einem als Energiespeicher dienenden Schwungrad

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DE515648C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/04Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft
    • B64F1/06Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft using catapults

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Flugzeugabstoßbahn mit einem als Energiespeicher dienenden Schwungrad Die Erfindung bezieht sich auf Flugzeugabstoßbahnen, bei denen das auf einem Startwagen oder Startschlitten gelagerte Flugzeug auf einer künstlichen Bahn durch ein Seil vorwärts gezogen und beschleunigt wird, um das Flugzeug schnell und sicher in die Luft zu bringen. Zum Antrieb des Seiles werden in der Regel gespannte Gase benutzt, durch welche in einem Zylinder ein Kolben vorgetrieben wird. Solche Einrichtungen sind in Herstellung und Betrieb umständlich und teuer.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Antrieb durch ein in Drehung versetztes Schwungrad zu bewirken, welches durch eine Kupplung unmittelbar mit einer Seiltrommel gekuppelt werden kann, wodurch das Seil auf der Trommel aufgewickelt wird.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, in einem Schwungrad genügend große Energiemengen aufzuspeichern und derart auf die zu bewegenden Teile zu übertragen, daß alle für den Abstoß eines Flugzeuges notwendigen Arbeitsvorgänge in zweckmäßiger, einfacher und zuverlässiger Weise ausgeführt und geregelt werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Abb. x zeigt eine Flugzeugabstoßbahn in Seitenansicht, Abb. 2 die Antriebvorrichtung nebst der Steuerung in schematischer Darstellung, Abb. 3 einen Beschleunigungsregler, Abb. 4 eine Auslösevorrichtung. Das zum Abflug zu bringende Flugzeug x ist auf einem Startschlitten 2 bzw. Startwagen gelagert und wird auf der Bahn 3 mittels des Zugseiles ¢ bis zur Erreichung der erforderlichen Abfluggeschwindigkeit beschleunigt. Das Seil 4 ist über Umlenkrollen 5, 5' zu einer Seiltrommel 6 geführt und dort aufgewickelt. Die Seiltrommel 6 wird durch ein Schwungrad 8 angetrieben, das durch einen Elektromotor g oder eine andere Kraftquelle in sehr schnelle Umdrehung versetzt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Schwungrad 8 und der Seiltrommel 6 ein Übersetzungsgetriebe, vorzugsweise ein Planetenradgetriebe zo, 1z, 12, angeordnet, derart, daß das Schwungrad 8 mit höheren Drehzahlen umläuft als die Seiltrommel 6. Die Drehzahl der Seiltrommel 6 ist durch die erforderliche Geschwindigkeit des Flugzeuges und somit des Seiles 4 bestimmt. Durch die Anordnung eines Übersetzungsgetriebes kann das Schwungrad 8 mit einer bedeutend höheren Drehzahl betrieben werden. Da die im Schwungrad 8 aufgespeicherte Energiemenge sich im Quadrat der Geschwindigkeit erhöht, kann hierdurch gegenüber bisher bekannten Einrichtungen eine außerordentlich gesteigerte Energiemenge im Schwungrad aufgespeichert werden. Außerdem können die Abmessungen und das Gewicht des Schwungrades erheblich verringert werden.
  • Für das Übersetzungsgetriebe wird vorteilhaft ein Planetenradgetriebe gewählt. In der beispielsweisen Ausführungsform gemäß Abb.2 ist das Schwungrad 8 mit einer Verzahnung li und die Seiltrommel 6 mit einer Verzahnung 12 versehen. In die Verzahnungen il und 12 greifen Planetenräder io ein, die mit ihren Wellen 13 in einer Planetenradscheibe 15 gelagert sind. Das Schwungrad 8 ist mit der Welle 14, die durch den Motor 9 angetrieben wird, fest verbunden, während die Planetenradscheibe 15 und die Seiltrommel 6 auf der Welle 14 frei drehbar sind.
  • Das Übersetzungsgetriebe dient ferner zur Schaltung und regelbaren Kupplung der Kraftübertragung. Zu diesem Zweck ist die Planetenradscheibe 15 mit einer Bremseinrichtung 16 und die Seiltrommel 6 mit einer Bremseinrichtung 17 versehen.
  • In der Ruhestellung ist die Seiltrommel 6 durch die Bremse 17 festgehalten, so daß das Seil 4 und das Flugzeug i sich nicht bewegen können. Vor dem Abstoß eines Flugzeuges wird, wobei die Bremseinrichtung 16 gelöst ist, das Schwungrad 8 durch den Motor 9 auf eine sehr hohe Drehzahl gebracht, wobei die Planetenradscheibe 15 sich mit einer geringeren Drehzahl als das Schwungrad 8 dreht.
  • Zum Start wird die Bremse 16 mit bestimmter Kraft angezogen, indem gleichzeitig die Bremse 17 gelöst wird. Hierdurch wird die umlaufende Planetenradscheibe 15 allmählich bis zum Stillstand gebremst. Infolgedessen wird die Drehung des Schwungrades 8 allmählich auf die Seiltrommel 6 übertragen. Beim Stillstand der Planetenradscheibe 15 nach vollständigem Anziehen der Bremse 16 erreicht die Seiltrommel 6 ihre dem Beschleunigungsvorgang entsprechende Drehzahl, und die volle Zugkraft wird nunmehr auf das Seil 4 und somit auf das Flugzeug i ausgeübt. Durch die entsprechende Betätigung der Bremseinrichtung 16 kann also die Beschleunigung der Seiltrommel 6 geregelt und besonders ein weiches Anfahren erzielt werden.
  • Die Betätigung der Bremseinrichtungen 16 und 17 kann in beliebiger Weise von Hand oder durch ein Übertragungsmittel erfolgen. Beispielsweise können die Bremseinrichtungen 16, 17 elektromagnetisch betätigt werden, indem elektrische Ströme von entsprechender Stärke in an sich bekannter Weise eingeschaltet werden.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Abb.2 werden die Bremsen 16, i7 durch Flüssigkeitsdruck betätigt, indem eine unter Druck stehende Flüssigkeit in Zylinder 24, 25 geleitet wird, in denen Kolben 22, 23 angeordnet sind.
  • Das Druckmittel, z. B. Öl, wird beispielsweise durch eine Pumpe 26 und einen Druckregler 27 auf einem bestimmten einstellbaren und von einem Manometer 28 angezeigten Druck gehalten. Zur weiteren Druckregelung der einzelnen Zylinder 24, 25 können in den Zuleitungen einstellbare Drosselventile 48 eingebaut sein, die mit einer kleinen Öffnung zum Auslassen des Druckmittels aus dem Zylinder versehen sind.
  • Die Steuerung des Druckmittels für die Zylinder 24, 25 der Bremseinrichtungen 16, 17 erfolgt zweckmäßig durch einen Steuerkolben 29, der in einem Zylinder verschiebbar ist und durch seine verschiedenen Stellungen die für jeden Arbeitsvorgang erforderliche Schaltung bewirkt.
  • Der Steuerkolben 29 steht mit einer selbsttätigen Steuereinrichtung in Verbindung. Während des Ablaufs des Seiles 4 wird z. B. durch ein Übertragungsglied 49 eine Spindel 39 gedreht und auf ihr eine Mutter 38 derart verschoben, daß jede Stellung derselben einer bestimmten Stellung des Startschlittens auf der Abstoßbahn entspricht. Die Mutter 38 ist mit Anschlägen 36, 37 versehen, die gegen entsprechende Gegenanschläge 30, 31, 32 bei den verschiedenen Stellungen anstoßen. Durch diese Anschläge in Verbindung mit Federn 33, 34 wird bewirkt, daß der Steuerkolben 29 im gewünschten Zeitpunkt in die rechte bzw. linke Endlage geschoben wird. Der Steuerkolben 29 ist mittels der Stange 51: und des Anschlages 52 durch einen Haken 35 in der rechten oder linken Endstellung gesichert. Zum Start wird der Handgriff 5o gezogen, ,,wodurch der Haken 35 den Anschlag 52 freigibt und die Stange 51 durch die Feder 34 nach rechts bewegt wird, so daß die in Abb. 2 dargestellte Lage entsteht. Nach dem Abflug des Flugzeuges am Ende der Bahn 3 wird durch die Anschläge 37, 32 der Haken 35 abgehoben und die Stange 51 durch die inzwischen mittels der Anschläge 36, 30 gespannte Feder 33 plötzlich nach links geschoben. Der Steuerkolben 29 ist dadurch selbsttätig umgeschaltet, wodurch die Bremse 16 gelöst und die Bremse 17 angezogen wird. Hierdurch ist die Kraftübertragung von dem Schwungrad 8 auf die Seiltrommel 6 unterbrochen, und gleichzeitig wird die Seiltrommel 6 möglichst schnell gebremst und zum Stillstand gebracht.
  • Die Seiltrommel 6 ist in bekannter Weise etwa kegelförmig mit einem nach dem Ende zu größer werdenden Durchmesser ausgebildet. Die Kurve der Seiltrommel wird entsprechend der wachsenden Geschwindigkeit des Seiles und der abnehmenden Drehzahl des Schwungrades 8 in einer solchen Weise gestaltet, daß das Flugzeug über den ganzen Ablaufweg eine möglichst gleichbleibende Beschleunigung erfährt.
  • Zur weiteren Regelung der Beschleunigung des Flugzeuges kann ein selbsttätig wirkender Beschleunigungsregler vorgesehen werden, der den Anpressungsdruck der Bremseinrichtung 16 beeinflußt, z. B. auf das Drosselventil 48 einwirkt. Die Einstellung erfolgt derart, daß die Beschleunigung des Flugzeuges während des Ablaufs annähernd gleich groß gehalten wird. Der Beschleunigungsregler kann nach Art bekannter Drehzahlregler in einer drehbaren Schwungmasse Z8 bestehen, die mittels einer Feder ag durch einen Arm oder Anschlag 2o von der zu regelnden Welle angetrieben wird. Die Verschiebungen zwischen dem Arm 2o und der Schwungmasse 18 können durch eine Hülse 21, die durch die Drehbewegung auf einem Gewinde 2z verschoben wird, in bekannter Weise auf die Einstellvorrichtung der Bremseinrichtung 16 übertragen werden.
  • Zur Prüfung, ob der Beschleunigungsvorgang in der gewünschten Weise eingestellt ist, wird zweckmäßig eine Meßvorrichtung vorgesehen, durch die der Beschleunigungsvorgang aufgezeichnet wird. Dies kann beispielsweise durch die entsprechend dem Ablauf des Flugzeuges sich bewegende Mutter 38 erfolgen, indem ein mit ihr verbundener Schreibstift 45 über eine Schreibtrommel 46 verschoben wird, die durch ein Uhrwerk, eine Feder oder ein Gewicht oder in sonstiger Weise gedreht wird. Selbstverständlich kann der Schreibstift 4.5 auch in anderer Weise angetrieben oder mit einem sich bewegenden Teil verbunden werden. Insbesondere kann auch die Bewegung des Beschleunigungsreglers gleichzeitig zur Messung oder Aufzeichnung der dem Flugzeug erteilten Beschleunigungen oder Geschwindigkeiten benutzt werden. .
  • Um ein stoßfreies Anfahren des Flugzeuges zu erhalten, erfolgt die Auslösung des Flugzeugablaufs in Verbindung mit der Kraftübertragung vom Schwungrad auf die Seiltrommel 6, derart, daß die Spannung des Seiles allmählich ansteigt. Die Haltevorrichtung, die den Startschlitten und das Flugzeug in der Anfangsstellung festhält, wird daher nicht gleichzeitig mit der Einschaltung der Kraftübertragung gelöst; vielmehr muß eine gewisse kurze Weglänge unter Überwindung einer Gegenkraft zurückgelegt werden, bis selbsttätig die Haltevorrichtung ausgelöst wird. Eine beispielsweise Ausführungsform der Auslösevorrichtung ist in Abb. i. dargestellt. Das Flugzeug bzw. der Startschlitten ist mit einem an ihm befestigten Anschlag q.o durch einen Hebel 41 gehalten, der durch einen festen, aber einstellbaren Anschlag 4.3 gegen ein Herumdrehen gesichert ist. Der Hebel 41 kommt erst nach einer Verschiebung um ein bestimmtes Maß, wobei die Feder 42 gespannt wird, außer Eingriff mit dem Anschlag 4.3, worauf sich der Hebel 41 umlegt und den Anschlag .4o freigibt.
  • Nach dem Abflug des Flugzeuges hat der Startschlitten eine sehr große Geschwindigkeit, die auf einem möglichst kurzen Wege gebremst werden muß, um die Länge der Abstoßbahn möglichst gering zu halten. Das Bremsen des Startschlittens 2 kann durch besondere Bremsvorrichtungen bewirkt werden, jedoch kann auch vorteilhaft die Bremseinrichtung 17 der Seiltrommel 6 hierfür benutzt werden. Die Umlenkrollen 5, 5' sind zu diesem Zweck nicht an der äußersten Spitze der Bahn, sondern rückwärts davon angeordnet. Sobald der Startschlitten 2 die Umlenkrolle 5 überschreitet, übt das Seil q. keine vortreibende Kraft mehr aus. Das Flugzeug r trennt sich darauf von dem zurückbleibenden Startschlitten 2 und beginnt den Flug. Der infolge seiner hohen Geschwindigkeit weiterlaufende Startschlitten 2 übt nunmehr seinerseits eine Zugkraft auf das Seil q. aus und strebt, es von der Seiltrommel 6 wieder abzuwickeln. Da die Seiltrommel 6 durch die Bremseinrichtung i7 inzwischen selbsttätig in ihrer Vorwärtsdrehung gebremst und zur Ruhe gebracht ist, wirkt die Bremse 17 nunmehr auch gegen eine Rückwärtsdrehung der Trommel 6 und bremst somit auf kurzem Wege den weiteren Lauf des Startschlittens 2.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß das Zugseil q. an einem besonderen Seilhalter 44 befestigt ist, der mit dem Startschlitten 2 kraftschlüssig verbunden ist. Der Startschlitten kann sich dann weiterbewegen und durch eine besondere Bremse belebiger Art gebremst werden, während der Seilhalter qq. bereits vorher in der Nähe der Umlenkrolle 5 zur Ruhe kommt und dadurch das ebenfalls in sehr schneller Bewegung befindliche Seil zum Anhalten bringt. Beim Zurückholen des Startschlittens 2 wird dann der Seilhalter 44 wieder selbsttätig mit dem Startschlitten gekuppelt.
  • Um für einen schnell folgenden weiteren Abstoß eines Flugzeuges das Schwungrad 8 wieder möglichst bald auf die erforderliche Drehzahl bringen zu können, ist es zweckmäßig, es auch während des Zurückholens des Startschlittens 2 weiter in Bewegung zu lassen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß beide Bremseinrichtungen 16 und 17 außer Eingriff gehalten werden. Durch einen Elektromagneten 47, dessen Wicklung mit dem Stromkreis des den Rücklauf bewirkenden Elektromotors verbunden sein kann, wird die entsprechende Schaltung des Steuerkolbens 29 und somit der Bremsen 16 und 17 selbsttätig herbeigeführt und gesichert.
  • Zur Anpassung der im Schwungrad aufgespeicherten Energie an Flugzeuge von sehr verschiedenem Gewicht kann, sofern die Erhöhung der Drehzahl des Schwungrades 8 nicht ausreichen sollte, ein Hilfsschwungrad 8' zugeschaltet werden. Auch kann der Energieinhalt des Schwungrades durch Verschiebung von Gewichten in radialer Richtung vergrößert werden. Ferner kann zu dem gleichen Zweck der Antriebmotor g des Schwungrades 8 während des Beschleunigungsvorganges mit dem Schwungrad 8 gekuppelt und unter Energieabgabe in Tätigkeit bleiben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Flugzeugabstoßbahn mit einem als Energiespeicher dienenden Schwungrad, dessen Bewegung durch eine Seiltrommel und mittels eines Seiles auf den Startschlitten bzw. das Flugzeug übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schwungrad (8) und der Seiltrommel (6) ein Übersetzungsgetriebe, vorzugsweise ein Planetenradgetriebe (io, ii, i2), angeordnet ist, derart, daß das Schwungrad (8) mit höheren Drehzahlen umläuft als die Seiltrommel (6).
  2. 2. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe, vorzugsweise das Planetenradgetriebe (io, ii, i2), vermittels einer auf diePlanetenradscheibe (i5) wirkenden Bremseinrichtung (i6) zur Schaltung und Regelung des Beschleunigungsvorganges dient.
  3. 3. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel (6)' mit einer Bremseinrichtung (i7, 23) versehen ist.
  4. 4. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtungen (i6, 17) der Planetenradscheibe (i5) und der Seiltrommel (6) durch Flüssigkeitsdruck betätigt werden.
  5. 5. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtungen (i6, 17) der Pianetenradscheibe (i5) und der Seiltrommel (6) elektromagnetisch betätigt werden.
  6. 6. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (i6) der Planetenradscheibe (i5) nach dem Abflug des Flugzeuges (i) selbsttätig ausgerückt wird.
  7. 7. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (i7) der Seiltrommel (6) nach dem Abflug des Flugzeuges (i) selbsttätig eingerückt wird. B. Flugzeugabstoßbahn 'nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Ablauf der Beschleunigungseinrichtung (8, 15, 6) ein Anschlag (38, 37, 36) bewegtwird, der die in den verschiedenen Stellungen des Startschlittens (2) erforderlichen Steuerungen, insbesondere der Bremseinrichtungen (i6, i7), betätigt. g. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steuerung betätigende Anschlag (38, 37, 36) gleichzeitig zur Aufzeichnung des Beschleunigungsvorganges benutzt wird. io. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch = bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (i6) der Planetenradscheibe (i5) durch einen Beschleunigungsregler (i8, ig, 2o) derart selbsttätig eingestellt wird, daß die Beschleunigung des Flugzeuges während des Ablaufs annähernd gleich groß gehalten wird.-ii. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleunigungsregler (i8, ig, 2o) gleichzeitig zur Messung bzw. Aufzeichnung des Beschleunigungsvorganges benutzt wird. i2. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das Flugzeug (i) ausgeübte Anfangstoß dadurch gemildert wird, daß der am Flugzeug (i) bzw. am Startschlitten (2) befestigte Anschlag (40) durch einen Hebel (4i) gehalten wird, der sich erst nach Spannung einer Feder (4a) umlegt und den Anschlag (4o) freigibt. 13. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bremseinrichtung (i7) der Seiltrommel (6) nach dem Abflug des Flugzeuges (i) der Startschlitten (2) vermittels des über Umlenkrollen (5) geführten Seiles (4) gebremst wird. 14. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (4) dadurch gebremst wird, daß es an einem besonderen Seilhalter (44) befestigt ist, der mit dem Startschlitten (2) kraftschlüssig gekuppelt ist. 15. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurückholen des Startschlittens (2) die den Vorlauf regelnden Vorrichtungen selbsttätig ausgerückt bzw. in ausgerückter Stellung gesichert werden. 16. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i. bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwungrad (8) während des Zurückholens des Startschlittens (2) in Drehung bleibt. i7. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Schwungrad (8) ausgeübte Kraft durch Zuschalten einer Schwungmasse (8') oder Verschiebung von Gewichten in radialer Richtung vergrößert wird. 18. Flugzeugabstoßbahn nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebmotor (g) des Schwungrades (8) während des Beschleunigungsvorganges mit dem Schwungrad (8) gekuppelt und in Tätigkeit bleibt.
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