DE515575C - Ausloese- und Antriebsvorrichtung fuer Selbstverkaeufer - Google Patents

Ausloese- und Antriebsvorrichtung fuer Selbstverkaeufer

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DE515575C
DE515575C DEH104802D DEH0104802D DE515575C DE 515575 C DE515575 C DE 515575C DE H104802 D DEH104802 D DE H104802D DE H0104802 D DEH0104802 D DE H0104802D DE 515575 C DE515575 C DE 515575C
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Es sind Auslöse- und Antriebsvorrichtungen für Selbstverkäufer bekannt, bei denen die Antriebsbewegung von dem treibenden auf den anzutreibenden Teil durch eine Kupplung übertragen wird, die durch einen einzigen mittels der eingeworfenen Münze bewegten und nach vollzogener Steuerung selbsttätig in seine Ruhelage zurückkehrenden Hebel gesteuert wird.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß nur bei einer bestimmten Stillstandslage des antreibenden Teiles die Auslösung des Apparates und das Einrücken der Kupplung erfolgt, während bei jeder anderen Stillstandslage die Vorrichtung wirkungslos bleibt, d. h. es ist dort keine Vorkehrung getroffen, die den sperrenden Hebel eine gewisse Zeit in einer bestimmten Lage hält, um eine vorzeitige Sperrung zu verhindern. Infolgedessen eignen sich die beao kannten Einrichtungen nur für motorischen Antrieb, der ein Stehenbleiben stets in ein und derselben Lage gewährleistet, nicht aber für Handantrieb, bei dem ein Stehenbleiben in jeder beliebigen Lage möglich ist.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannt gewordenen Einrichtungen dadurch, daß der von der Münze bewegte und selbsttätig in seine Ruhelage zurückkehrende Steuerhebel der Kupplung durch den anzutreibenden Teil so lange in der die Kupplung bewirkenden Stellung gehalten wird, bis diese zur Wirkung kommt, d. h. also, bis die Bewegung des anzutreibenden Teiles begonnen hat und damit der Arbeitsvorgang des Apparates gesichert ist. Auf diese Weise läßt sich die Einrichtung sowohl für motorisch betriebene als auch für Selbstverkäufer mit Handantrieb unter Gewähr zuverlässiger Arbeitsweise verwenden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Abb. ι ist eine Ansicht,
Abb. 2 ein Schnitt der Einrichtung.
Eine Scheibe oder ein Hohlkörper 1 ist mit der Arbeitsachse 2 fest verbunden, auf der die hohle Arbeitsachse 3 mit dem auf ihr festgekeilten Sperrad 4 lose gelagert ist. Zur Kupplung beider Teile dient eine in dem Körper 1 gelagerte Doppelklinke 6, 7, deren einer Arm 6 in den Bereich der Zähne des Sperrades 4 und deren anderer Arm 7 mit einer Nase 17 in den Bereich des Armes 9 des um den Zapfen 8 schwingenden Doppelhebels 9, 10 hineinragt. Der andere Arm 10 dieses Doppelhebels ragt in den Münzkanal 11 und wird von der eingeworfenen Münze zum Ausschwingen gebracht. Eine Feder 13 hält den Doppelhebel 9, 10 im Fallbereich der Münzen. Eine Feder 14 sucht die Doppelklinke 6, 7 in den Bereich der Zähne des Sperrades 4 zu bringen. Ein federnder Stift 15 der Scheibe 1 hat den Zweck, den anzutreibenden Teil noch besonders in der Ruhelage zu sichern.
Im ausgelösten Zustande nehmen die in Betracht kommenden Teile folgende Stellung ein:
Der Doppelhebel 9, 10 ragt mit dem Arm 10 in den Münzkanal 11. Der Arm 7 der Doppelklinke 6, 7 liegt mit der Nase 17 angepreßt gegen den Arm 9 des Doppelhebels 9, io, und
der Arm 6 steht außer dem Bereich der Zahne des Sperrades 4. Die Kurbel 12 mit dem Sperrrad 4 kann beliebig vor oder rückwärts gedreht werden, ohne die Achse 2 mitzunehmen.
Wird jetzt eine Münze eingeworfen, so schwingt der Doppelhebel 9, 10 aus, der Arm 9 gibt den Arm 7 der Doppelklinke 6, 7 frei, und diese wird durch die Feder 14 mit dem Arm 6 in den Bereich der Zähne des Sperrades 4 gezogen, wobei die Nase 17 gleichzeitig unter dem Arm 9 des Doppelhebels 9,10 entlang gleitet und diesen eine Zeitlang in der angehobenen, d. h. in der Auslösestellung hält. Wird nun in der Pfeilrichtung rechts herum gedreht, so wird die Achse 2 durch die mittels des Klinkenarmes 6 hergestellte Verbindung mitgenommen, bis der Arm 7 mit der Nase 17 von neuem an den inzwischen wieder in die Ruhelage zurückgekehrten Doppelhebel 9, 10 stößt. Hierdurch wird der Arm 6 der Doppelklinke wieder aus dem Bereich des Sperrades 4 gebracht, und die Achse 2 steht still, selbst wenn die Kurbel noch weiter bewegt wird. Der Federstift 15 schnappt in eine Lagerwandvertiefung 16 ein, die die Vorwärtsbewegung des angetriebenen Teiles gestattet, nicht aber eine Rückwärtsbewegung, die ein Wiedereinfallen des Klinkenarmes 6 in das Sperrad 4 zur Folge haben könnte. So wird der angetriebene Teil in der jetzt erreichten Ruhestellung festgehalten und die sichere Arbeitsweise der Vorrichtung gewährleistet.
Der eigentliche Arbeitsmechanismus kann in bekannter Weise an eine beliebige Stelle der Achse 2 angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. 35 Patentanspruch:
    Auslöse- und Antriebsvorrichtung für Selbstverkäufer, bei der die Antriebsbewegung von dem treibenden auf den anzutreibenden Teil durch eine Kupplung übertragen wird, die durch einen einzigen mittels der Münze bewegten und nach vollzogener Steuerung selbsttätig zurückkehrenden Hebel gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von der eingeworfenen Münze unmittelbar beeinflußte Steuerhebel (9,10) durch den anzutreibenden Teil (7,17) so lange in der die Kupplung bewirkenden Stellung gehalten wird, bis die Bewegung des anzutreibenden Teiles (7, 17, 6, 1) begonnen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH104802D 1925-12-31 1925-12-31 Ausloese- und Antriebsvorrichtung fuer Selbstverkaeufer Expired DE515575C (de)

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