DE51556C - Durch Druckwasser betriebene Wurststopfmaschine - Google Patents

Durch Druckwasser betriebene Wurststopfmaschine

Info

Publication number
DE51556C
DE51556C DENDAT51556D DE51556DA DE51556C DE 51556 C DE51556 C DE 51556C DE NDAT51556 D DENDAT51556 D DE NDAT51556D DE 51556D A DE51556D A DE 51556DA DE 51556 C DE51556 C DE 51556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
sausage
plunger
pressurized water
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51556D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. HOLTMAN in Wesel
Publication of DE51556C publication Critical patent/DE51556C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/06Sausage filling or stuffing machines with piston operated by liquid or gaseous means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Füllcylinder M, von oben hineinragend, sitzt der Wurstkolben K an dem Tauchkolben T, Fig. 1 und 3, bezw. an dem durch zweiseitigen Lederstulp abgedichteten Scheibenkolben S, Fig. 5. Beide Theile stehen entweder in starrer Verbindung, wie in den Fig. ι bis 5 angegeben, oder die Stange des Kolbens K kann in den Tauchkolben T zur bequemen Verkürzung des Abstandes von K und M während jeder Neufüllung der Wurstbüchse hineingeschoben werden. Zu. letzterem Zwecke bedarf es nur eines den Tauchkolben abwärts verlängernden Rohrstückes, welches mit irgend einer bekannten Arretirung zum Festlegen der in dasselbe hineingehenden Kolbenstange von K versehen ist. " ■
Der Tauchkolben T ist durch eine aufgelöthete Kappe luftdicht verschlossen, mit welcher er am oberen Ende seines Hubes an den Wassercylinder Z anstöfst. Letzterer wird mittelst Verlängerung der Stopfbüchsenschrauben auf der Stopfbüchse der Maschine festgehalten und ist an seinem höchsten Punkte mit einem selbsttätigen Entlüftungsventil versehen, an Stelle dessen jedoch in Fig. 1 bis 5 eine einfache Luftschraube gezeichnet ist. Zum Abfangen des Leckwassers befindet sich am Tauchkolben, . durch Gummiring abgedichtet, eine Abtropfpfanne mit der Tropftülle X.
Gleichfalls mit einer Entlüftungsvorrichtung ausgestattet, steht der Cylinder des Scheibenkolbens Z1, Fig. 5, mittelst zweier Schrauben fest auf einer am Gestell der Maschine befestigten gufseisernen Platte, in welch letzterer, um eine Führungsbüchse für die Kolbenstange herum, 'eine Vertiefung angebracht ist, die dazu dient, das von dem unteren Rande des Scheibenkolbens abtropfende Leckwasser der Abtropftülle Y zuzuführen.
Für gewöhnlich wird die Maschine mit Tauchkolben eingerichtet; der Scheibenkolben ist trotz einiger Vorzüge nur für gröfsere Wurstfabriken bestimmt, in welchen man maschinelle Verlegenheiten, wie Undichtwerden, einigermafsen zu behandeln weifs.
Unter einer Ausbuchtung des Cylinders Z mündet, in das Gestell der Maschine eingegossen, eine eiserne Röhre für den Zu- und Abflufs des Druckwassers. An dieselbe bezw. an den Deckel des Cylinders Zx in Fig. 5 schliefst sich mittelst Flantsches die vom Ventil- brett herkommende Röhre V an.
Die Ventilvorrichtung (Fig. 2) befindet sich auf einem Grundbrett und besteht aus dem Absperrventil C, den Zu- und Ablaufhähnen A und B, der in Fig. 6 noch besonders gezeichneten Regulirspindel R und dem röhrenförmigen Windkessel W: Die Rohrverschraubung einestheils von C ist an die Wasserleitung und diejenige von B an das gehörig verlängerte Abfallrohr F mit Wassersack angelöthet.
Die Maschine ist in der Regel, wie in Fig. 1 und 2, an einem gufseisernen Balken montirt, welcher oben in die Stopfbüchse, unten in einen die Wurstbüchse aufnehmenden Ring endigt. Soll die Maschine frei im Raum stehen, so dient zu ihrer Grundlage eine Säule (Fig. 5), welche in gewöhnlicher Art auf dem Fufsboden befestigt wird; und aufserdem kann man die Maschine für solche Fälle, wo sie nach Bedürfnifs, z. B. aus Raummangel, soll an die Seite geschoben werden können, in

Claims (2)

  1. einem auf Tischfüfsen stehenden besonderen Gehäuse (Fig. 4) montiren.
    Die Wurstbüchse M, will man sie nicht durch einen ebenen Boden abschliefsen, läuft nach unten konisch zu und dementsprechend auch der Wurstkolben K. Damit die Wurstmasse nicht an letzterem seitwärts abzurutschen strebt, sind in den Kolben Rillen eingedreht. Im übrigen ist derselbe so gebildet, dafs scharfe Ecken und Ritzen und sogen. Drecknester möglichst vermieden sind.
    Der Betrieb geht in folgender Weise vor sich: Das Leitungsventil C wird geöffnet, die Regulirspindel jR der verlangten Kolbengeschwindigkeit entsprechend eingestellt. Versetzt man darauf den Zulaufhahn A in eine verticale Stellung, so beginnt ohne Weiteres des Kolbens Arbeit, und die Wurstmasse dringt so lange aus der Tülle hervor, bis A wieder zugedreht wird, wobei der Wasserstofs von dem Windkessel W abgefangen wird. Nach vollständiger Entleerung der Wurstbüchse ist der Ablaufhahn B zu öffnen, und die Kolben gehen sofort, durch Vermittelung des längeren Abfallrohres F und infolge überwiegenden äufseren Luftdruckes, selbsttätig wieder aufwärts.
    Es liegt nahe, anstatt der beiden Hähne A und B einen einzigen complicirten Hahn zu verwenden; jedoch erscheinen zwei gesonderte Hähne zweckmäfsiger.
    Auch sind zur Unterstützung des Rückganges der Kolben Gegengewichte verwendbar, welche an einem vom unteren Ende des Tauchkolbens ausgehenden Querstück oder etwa an einem Draht angreifen, der den Wassercylinder Z von oben mittelst einer Stopfbüchse durchdringt und den Tauchkolben trägt, wie bei den bekannten Schwimmern in Dampfkesseln; oder es kann zu dem besagten Zwecke etwa eine Spiralfeder innerhalb des Wassercylinders um den Tauchkolben herum bezw. unter den Scheibenkolben gelegt sein, welche sich beim Vorschub des Tauchkolbens unter einem Vorsprung am oberen Rande desselben zusammenlegt.
    Pate ν τ-An Sprüche:
    ι . Eine durch Druckwasser betriebene Wurststopfmaschine, bei welcher entweder ein mit dem luftdicht abgeschlossenen Tauchkolben T (Fig. ι und 3) oder ein mit dem Scheibenkolben 5 (Fig. 5) verbundener, cylindrischer oder mit Einkerbungen versehener konischer Wurstkolben K durch das mittels der Rohre V den mit Entlüftungsvorrichtungen versehenen Cylindern Z bezw. Ζλ zugeführte Wasser nach abwärts bewegt wird, während die Aufwärtsbewegung der Kolben nach Abstellen und Ablassen des Druckwassers aus dem Cylinder entweder selbstthätig durch den äufseren Luftdruck oder mittelst Hülfe von Gegengewichten bezw. Federn erfolgt.
  2. 2. An der unter 1. gekennzeichneten Maschine die Einrichtung zum Zuführen und Abstellen des Druck wassers, bestehend aus dem Absperrventil C, den (gegebenenfalls mit einander zu vereinigenden) Ablaufhähnen A und B (Fig. 2) der Regulirspindel R (Fig. 6), sowie dem Windkessel W.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51556D Durch Druckwasser betriebene Wurststopfmaschine Expired - Lifetime DE51556C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE51556C true DE51556C (de)

Family

ID=326326

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT51556D Expired - Lifetime DE51556C (de) Durch Druckwasser betriebene Wurststopfmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE51556C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE51556C (de) Durch Druckwasser betriebene Wurststopfmaschine
DE69305303T2 (de) Vorrichtung zum Ablassen und Einfüllen für eine Kälteanlage
DE160125C (de)
DE704892C (de) Betriebsstoff-Selbstverkaeufer
DE814259C (de) Selbsttaetig arbeitende Fuellvorrichtung fuer Behaelter
DE590524C (de) Selbstschlussventil, insbesondere fuer dichte Fluessigkeiten, mit einer Schnappvorrichtung, die das Ventil in der Offenstellung festhaelt und durch ein unter Saugwirkungstehendes deformierbares Gehaeuse o. dgl. ausgeloest wird
DE18205C (de) Hydraulischer Luftkrompressor mit pneumatischer Selbstumsteuerung
DE91747C (de)
DE565112C (de) Fluessigkeitsumfuellvorrichtung
DE653543C (de) Absenkvorrichtung an Ruettelformmaschinen
DE16158C (de) Apparat zur Regulirung des Wasserstandes in Dampfkesseln
DE42361C (de) Neuerung an Apparaten zum Füllen von Flaschen und Fässern mit gashaltigen Flüssigkeiten
DE458530C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln der Speisewasserzufuhr von Dampfkesseln
DE151498C (de)
DE650020C (de) Zapfanlage mit Durchlaufmesser
DE76689C (de) Vorrichtung zur Regelung des Gas- und Wasserzuflusses bei Dampfkesseln mit Gasfeuerung
DE147629C (de)
DE55051C (de) Flaschenfüllapparat
DE573791C (de) Blechziehpresse mit Prellvorrichtung
DE82480C (de)
DE32438C (de) Regelvorrichtung
DE1069962B (de) Vorrichtung zum Fuellen von Handschmierpressen
DE155626C (de)
DE698C (de) Selbstthätige Vorrichtung zum Füllen der Pumpen-Windkessel mit Luft
DE106380C (de)