DE515487C - Neigungswaage - Google Patents

Neigungswaage

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Publication number
DE515487C
DE515487C DEJ35338D DEJ0035338D DE515487C DE 515487 C DE515487 C DE 515487C DE J35338 D DEJ35338 D DE J35338D DE J0035338 D DEJ0035338 D DE J0035338D DE 515487 C DE515487 C DE 515487C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
levers
tilt
display device
balance
weight
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Expired
Application number
DEJ35338D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Carl Jolas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GARVENSWERKE A G fur PUMPEN U
Original Assignee
GARVENSWERKE A G fur PUMPEN U
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Publication date
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Publication of DE515487C publication Critical patent/DE515487C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/02Pendulum-weight apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

  • Neigungswaage Die Neigungswaage nach Patent 459I63, bei der die Last mit konstantem Hebelarm an einer mit dem Neigungshebel verbundenen Rolle angreift und der Antrieb der Anzeigevorrichtung proportional dem Sinus des Pendelausschlages wirkt, besitzt ein die Zeigerachse antreibendes, belastetes, biegsames Zug; organ, dessen Zugrichtung annähernd zusammenfällt mit der Sehne der bogenförmigen Bahn, die von dem Anlenkpunkt des Zugorgans an der Rolle beschrieben wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausführung dieses Zugorgans, durch welche erreicht wird, daß die Waage nach Patent 459I.6; als fahrbare Waage gebaut werden kann.
  • Da eine fahrbare Neigungswaage auch bei Schiefstellung richtig anzeigen soll, sind in bekannter Weise zwei um 18o° gegeneinander geschwenkte Neigungshebel anzuordnen. Steht die Waage schief, so sind dann zwar die Momente der beiden Hebel verschieden, ihre Summe bleibt aber immer unverändert.
  • Vorbedingung hierzu ist, daß die beiden Neigungshebel einer solchen Waage gleich oder gleichartig sind. Bei gerade stehender Waage muß also in jeder Ausschlagstellung die Last zu gleichen Teilen von den beiden Neigungshebeln ausgeglichen werden, sonst ist ein Ausgleich der Momente bei Schiefstellung nicht möglich.
  • Bei den bekannten Doppelpendelwaagen, welche die Vertikalbewegung der Zugstange oder eines anderen Verbindungsgliedes zum Antrieb der Zeigerachse benutzen, können die Neigungshebel ohne weiteres genau gleichfönnig gestaltet werden. Die Neigungswaage nach Patent 459I63 besitzt jedoch eine Anzeigevorrichtung, deren Antrieb am Neigungshebel direkt angreift. Da nur einer der beiden Neigungshebel einer Doppelpondelwaage mit einer Anzeigevorrichtung versehen werden kann, so ist die Forderung, beide Hebel gleichartig in bezug auf ihre Momente zu machen, nicht ohne weiteres zu erfüllen.
  • Die Anzeigevorrichtung nach der Erfindung ist nun derartig ausgebildet, daß die Forderung, beide Neigungshebel in ihrer Momentwirkung gleich zu gestalten, erfüllt wird, obgleich nur ein Hebel. mit der Anzeigevorrichtung gekuppelt ist. Das Wesen der Erfindung wird darin gesehen, daß bei Anordnung eines mit einem biegsamen und zweckmäßigerweise durch Federbelastung gespannten Zugorgan versehenen Gestänges an .einem der Neigungshebel zum Antrieb des Zeigers der Schwer= punkt dieser Antriebsvorrichtung durch an sich bekannte Mittel in die Drehachse der Antriebsvorrichtung verlegt wird, derart, daß das Eigengewicht der Antriebsvorrichtung in das Gewicht des betreffenden Neigungshebels mit einbezogen werden kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. i zeigt die Anzeigevorrichtung allein, Fig.2 die gesamte Lastausgleichsvorrichtung. Das Lager i, mit welchem die Anzeigevorrichtung am Arm 2 des Neigungshebels angelenkt ist, sitzt mittels zweier Spitzenlager 3 und 3a beweglich in einem Gliede 4, welches an Fortsätzen eine Stange 5 und die Klemmvorrichtung 6 des Zugorgans 7 trägt. In einem Kloben 8 am freien Ende der Stange 5 ist der andere Klemmbolzen 9 des Zugorgans 7 geführt, die Belastung desselben .erfolgt durch eine Feder i o, die durch eine Mutter i i reguliert werden kann. Das Antreiben von Zeigern durch von Federn gespannte Bänder öder Drähte ist bereits bekannt.
  • Das Zugorgan 7 ist mehrmals um die Scheibe 12 geschlungen, die mit der Zeigerachse und dem Zeiger 13 in bekannter Weise ausgeglichen. ist. Da die Scheibe 12 zwecks genauer Führung des Drahtes 7 mit Gewinde versehen ist, so wandert der Draht 7 beim Ausschlag der Waage an der Scheibe in axialer Richtung entsprechend der Ganghöhe des Gewindes. Damit die Anzeigevorrichtung ohne Klemmen des Drahtes dieser Bewegung nachgibt, sind die beiden Spitzenlager 3, 3a vorgesehen. Die Achse dieser Lagerung verläuft senkrecht zu der Zugrichtung des Drahtes, so daß ein Verdrehen der Anzeigevorrichtung in anderer Richtung ausgeschlossen ist.
  • In der bisher beschriebenen Ausführungsform entspricht die Anzeigevorrichtung der im Patentanspruch des Patents 459 163 gekennzeichneten Form; lediglich die Gewichtsbelastung des Zugorgans durch das Gewicht ist in vorliegendem Falle durch die Federbelastung 9, i o, i i ersetzt.
  • An dieser Anzeigevorrichtung ist nun in an sich bekannter Weise ein Gegengewicht 14 angebracht, durch welches der Schwerpunkt der ganzen Vorrichtung in die Achse des Lagers i verlegt wird. Die Vorrichtung ist also in bezug auf die Drehachse des Lagers i indifferent aufgehängt, der Angriffspunkt ihres Eigengewichtes liegt im Aufhängepunkt.
  • In Fig.2 sind I und II die beiden Neigungshebel der Waage. Die durch die Zugstange i9 von der Unterwaage her übertragene Last wird durch einen Bügel 18 auf die beiden Lastbänder 17 und 17 a der zwei Neigungshebel übertragen.
  • Von den beiden Hebeln dieser an sich bekannten Anordnung wird nun der eine, beispielsweise Hebel I, mit der oben beschriebenen Anzeigevorrichtung gekuppelt, das Lager i wird an einem Fortsatz 2 des Hebels l angebracht.
  • Da der Schwerpunkt der Anzeigevorrichtung in der Achse des Lagers i liegt, so kann ihr Eigengewicht als zum Neigungshebel I gehörig betrachtet werden, mit dem Angriffspunkt SA. Der Schwerpunkt des Neigungshebels I liegt in S1, so daß der gemeinsame Schwerpunkt von S,4 und S, in SG liegt. Der Neigungshebel II ist so gebaut und montiert, daß die Schwerpunkte SII und So in gleichen Abständen von den Mittelpunkten MII und Ml liegen und in gleichen Ausschlagswinkeln durch den Bügel 18 gekuppelt sind, so daß sie bei Geradestellung der Waage jeweils gleiche Momente ergeben. Die Hebel gleichen dann jeder die Hälfte der durch den Bügel 18 übertragenen Last aus, und zwar in jeder Ausschlagsstellung der Waage. Bei Schiefstellung der Waage bleibt die Summe dieser beiden Momente, wie in der Einleitung beschrieben, dieselbe, so daß die Waage auch dann noch richtig anzeigt.
  • Damit der Anzeigedraht 7 durch die beim Fahren der Waage auftretenden Erschütterungen nicht beschädigt wird, ist am Kloben 8 ein Loch 16 vorgesehen, durch welches mit Spiel ein Führungsdraht 15 hindurchläuft. Diese Führung ist entsprechend der Bahn des Loches 16 bei der Bewegung der Waage ausgebildet, die Genauigkeit der Waage wird also nicht durch Reibung beeinträchtigt. Durch diese Vorrichtung werden die Schwingungen der Anzeigevorrichtung wirksam abgeschwächt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Neigungswaage nach Patent 459 163 mit zwei entgegengesetzt schwingenden Neigungshebeln, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung eines mit einem biegsamen und zweckmäßigerweise durch Federbelastung (9, io, ii) gespannten Zugorgan (7) versehenen Gestänges (4, 5, 8) an einem der Neigungshebel zum Antrieb des Zeigers der Schwerpunkt dieser Antriebsvorrichtung (4, 11) durch an sich bekannte Mittel (Ausgleichsgewicht 14) in die Drehachse (i) der Antriebsvorrichtung verlegt wird, derart, daß das Eigengewicht der Antriebsvorrichtung (4, 11) in das Gewicht des betreffenden \Teigungshebels (I) mit einbezogen werden kann.
DEJ35338D 1928-08-26 1928-08-26 Neigungswaage Expired DE515487C (de)

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