DE515451C - Verfahren zum Herstellen induktiv belasteter elektrischer Leiter - Google Patents
Verfahren zum Herstellen induktiv belasteter elektrischer LeiterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
- H01B11/12—Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
- H01B11/14—Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft induktiv belastete Leiter, insbesondere Leiter von der in der TeIegraphie
und Telephonie gewöhnlich verwendeten Art, bei denen die Belastung die Gestalt eines
auf den Leiter aufgewickelten Drahtes oder Bandes aus magnetischem Material hat. Derartige
Leiter werden gewöhnlich einem Ausglühverfahren unterworfen, nachdem sie mit dem
Draht oder Band umwickelt sind, um die erforderlichen magnetischen Eigenschaften in dem
Belastungsmaterial zu entwickeln.
Es hat sich indessen gezeigt, daß, wenn ein Leiter mit verhältnismäßig großer Geschwindigkeit
etwa mit einem hartgezogenen Belastungsdraht oder Belastungsband umsponnen worden
ist, die magnetischen Eigenschaften in dem darauffolgenden Ausglühverfahren unter Umständen
nicht zur Ausbildung kommen. Dies beruht auf der Neigung des Belastungsdrahtes oder des Bandes dazu, den eigentlichen Leiter
derart eng zu umgreifen, daß er selbst auch nach dem Ausglühen in einem mehr oder weniger
starken Spannungszustand verbleibt.
Man hat bereits vorgeschlagen, zwischen den Kupferleiter und den Belastungsdraht eine
Zwischenschicht aus einem brennbaren Stoff bzw. aus Lack einzufügen, die beim Ausglühen
verbrennt oder vorher durch Auflösen entfernt wird. Indessen entstehen aus derartigen
Zwischenschichten oder aus dem zu ihrer Entfernung benutzten Lösungsmittel beim Ausglühen
Produkte reduzierender Art, die den Kupferleiter in seiner chemischen und mechanischen
Beschaffenheit schädigen. Das Auflösen einer Lackschicht erfordert außerdem einen besonderen Arbeitsgang. Diese Nachteile
werden nach der Erfindung vermieden.
Gemäß der Erfindung wird ein Abstandsdraht o. dgl. aus einem Stoff, dessen Schmelztemperatur
nicht höher liegt als die Temperatur, bei der das Ausglühen vorgenommen wird, unter den Belastungsdraht oder das Belastungsband
derart gelegt, daß dieser Abstandsdraht während des Ausglühens schmilzt, so daß die Spannung des Belastungsmaterials
nachläßt.
Das den Abstandsdraht oder das Abstandsband bildende Metall bzw. die Legierung muß
derart beschaffen sein, daß es beim Schmelzen den eigentlichen Leiter nicht beschädigt oder
brüchig macht. Eine Kupfer-Silber-Legierung, die aus 60% Silber und 40% Kupfer besteht,
hat sich für den erwähnten Zweck als besonders geeignet erwiesen. Der Durchmesser des Abstandsdrahtes
kann den verschiedenen Anforderungen entsprechend verschieden sein,
doch hat sich gezeigt, daß etwa 0,05 mm den meisten Fällen entspricht..
Der Ab'staridsdräht kan-fi. zweckmäßig annähernd
in einer geraden Linie längs des Kupferleiters gelegt werden, und er kann-am, Anfang
einer jeden Fabrikationslänge in geeigneter Weise befestigt werden, doch ist dies nicht
wesentlich. Um zu verhindern, daß der Belastungsdraht (oder das -band) während des
Ausglühens an dem Abstandsdraht anhaftet, wird vorzugsweise ein leicht oxydierter Belastungsdraht (oder -band) verwendet.
Es ist praktisch häufig nicht notwendig, zu diesem Zweck den Belastungsdraht einer besonderen
oxydierenden Behandlung zu unterwerfen, da er vielfach infolge seiner Herstellung
bereits eine feine Oxydhaut aufweist, die sein Anhaften und damit eine Verlötung zwischen
dem Belastungsdraht und dem Kupferleiter
verhindert.
Beim Ausglühen des belasteten Leiters schmilzt der Abstandsdraht und zerfließt auf
der Oberfläche des Kupferleiters, so daß rings um diesen ein freier Spielraum entsteht und
die im Belastungsdraht etwa vorhandenen Spannungen sich ausgleichen können.
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen induktiv
belasteter elektrischer Leiter durch Umwickeln eines Belastungsdrahtes oder Belastungsbandes
um einen Leiter, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstandsdraht
ο. dgl., dessen Schmelztemperatur die Ausglühtemperatur des Belastungsmaterials
nicht übersteigt, zwischen den eigentlichen Leiter und das vorzugsweise oberflächlich
oxydierte Belastungsmaterial eingefügt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß' der Abstandsdraht
o. dgl. annähernd geradlinig auf dem eigentliehen Leiter angeordnet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandsdraht
o. dgl. aus einer Kupfer-Silber-Legierung besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupfer-Silber-Legierung
60% Silber und 40% Kupfer enthält.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Belastungsdraht oberflächlich oxydiert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB23700/26A GB282504A (en) | 1926-09-25 | 1926-09-25 | Improvements in or relating to loaded electric conductors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515451C true DE515451C (de) | 1931-01-06 |
Family
ID=10199857
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES76976D Expired DE515451C (de) | 1926-09-25 | 1926-11-12 | Verfahren zum Herstellen induktiv belasteter elektrischer Leiter |
Country Status (5)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR624448A (fr) | 1927-07-18 |
| US1691309A (en) | 1928-11-13 |
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