DE515005C - Werkzeug fuer den Antrieb mittels einer in Form von Druckwellen zugefuehrten Fluessigkeit - Google Patents

Werkzeug fuer den Antrieb mittels einer in Form von Druckwellen zugefuehrten Fluessigkeit

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DE515005C
DE515005C DEF65846D DEF0065846D DE515005C DE 515005 C DE515005 C DE 515005C DE F65846 D DEF65846 D DE F65846D DE F0065846 D DEF0065846 D DE F0065846D DE 515005 C DE515005 C DE 515005C
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Germany
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chambers
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DEF65846D
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FRANCOIS CEMENTATION CO Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/12Means for driving the impulse member comprising a built-in liquid motor, i.e. the tool being driven by hydraulic pressure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Werkzeug für den Antrieb mittels einer in Form von Druckwellen zugeführten Flüssigkeit Gegenstand der Erfindung ist eine nachgiebige oder federnde Lagerung der arbeitenden Teile von Werkzeugen, insbesondere von Schlagwerkzeugen, die durch Wellenstöße einer Flüssigkeit angetrieben werden, mit Hilfe einer oder mehrerer Flüssigkeitsmassen oder -säulen. Der Druck in der oder den Rückführungskammern (d. h. den die Flüssigkeitssäulen enthaltenden Kammern ), der nicht wesentlich über den mittleren Druck in der Druckkammer steigen darf, kann jedoch durch den Zutritt von Druckflüssigkeit aus der Druckkammer, der die Wellenstöße der Arbeitsflüssigkeit zugeführt werden und in welcher der Druck sich bei jeder Welle von einem Minimum im Wellenbauch bis zu einem Maximum im Wellenberg ändert, während der Druckzunahme steigen. Diese Steigerung des Druckes in der Rückführungskammer oder den -kammern kann die Übertragung beeinträchtigen und die elastische Lagerung außer Resonanz mit der Wellenschwingung bringen, die für die Wirkung des Werkzeuges erforderlich ist.
  • Gemäß der Erfindung ist zur Vermeidung dieses Nachteils die Rückführungskammer oder -kammern mit einem Auslaßventil versehen, welches auf einen bestimmten Druck eingestellt werden kann, so daß irgendein Drucküberschuß in dieser Kammer die darin enthaltene Flüssigkeit austreibt und so ein Anwachsen des Druckes über ein bestimmtes Maß vermieden wird. Um einen Verlust an Druckflüssigkeit zu verhindern, kann der aus der Rückführungskammer entweichende Überschuß an Flüssigkeit durch ein Rückschlagventil, welches sich zwecks Durchlassens von Flüssigkeit während des Abschwellens der Druckwelle öffnet und beim Anschwellen der Welle schließt, nach der Druckkammer zurückgeleitet werden. Der hierzu dienende Rücklaufkanal ist zweckmäßig mit einem Sammler oder Behälter zur Aufnahme einer genügenden Menge von Druckflüssigkeit verbunden, um die Wirkung des Werkzeuges gleichmäßig zu gestalten.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht, und zwar ist Abb. i ein Mittellängsschnitt durch ein Werkzeug mit einer Rückführungskammer, der das Auslaßventil zeigt, Abb.2 ein Mittellängsschnitt durch ein Werkzeug mit zwei abgestuften Rückführungskammern, die mit Auslaßventilen ausgestattet sind, und Abb.3 und q. sind Schnitte durch Auslaßvorrichtungen, die an Stelle der Auslaßventile Verwendung finden können.
  • In den Abb. i und 2 ist A der Körper oder das Gehäuse des Werkzeugs, B die im Körper zentral angeordnete Schlagstange und C die Druckkammer, der durch die mit einem Auslaßventil C2 versehene Leitung Cl die Arbeitsflüssigkeit zugeführt wird. D (Abb. i) ist die einzige Rückführungskammer, die im vorderen Teil des Werkzeugs vor der Druckkammer C angeordnet ist, und D1, D2 (Abb.2) sind die die Einzelkammer D der Abb. i ersetzenden abgestuften Rückführungskammern. E ist das Auslaßventil, das entweder durch ein Gewicht oder, wie gezeigt, durch eine Feder belastet ist, die so eingestellt ist, daß das Ventil sich öffnet, wenn der Druck in der Kammer D oder den Kammern Dl, D2 eine bestimmte Höhe erreicht. Das Gehäuse des Auslaßventils E kann, wie aus Abb. i ersichtlich ist, durch eine Leitung f mit einem Sammelbehälter F verbunden sein, in den die überschüssige Flüssigkeit aus der Kammer D geleitet wird, während die durch das Ventil C2 entweichende überschüssige Flüssigkeitsmenge ebenfalls dem Sammelbehälter F durch ein Rohr f l zugeleitet wird. Der Sammelbehälter F steht ferner durch eine Leitung F' -mit dem Gehäuse eines federbelasteten Ventils F2 in Verbindung, das, sich nach innen zu öffnet und Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter F in die Leitung Cl während des Abschwellens der Druck welle in dieser Leitung. eintreten läßt. Eine ähnliche Anordnung kann bei der in Abb. 2 gezeigten Einrichtung getroffen werden.-Das Auslaßventil E kann durch irgendeine andere Vorrichtung ersetzt werden,' die- zur Durckausgleichung geeignet ist. So kann hierfür z. B. ein Rohr mit verschiedenere Querschnitt, ein Rohr mit durchbohrten Zwischenwänden, ein eng gebohrtes Rohr von gleichbleibendem Durchmesser, ein eine bestimmte kleine Öffnung freigebendes Nadelventil oder mehrere parallel zueinander angeordnete Kapillarröhrchen, die je nach Erfordernis ausgeschaltet werden können, Verwendung finden. Abb. 3 zeigt eine Auslaßvorrichtung, die aus einem Rohr besteht, in welches Blöcke e1, ei mit Öffnungen von kleinerem Durchmesser als der lichten Weite des Rohres eingesetzt sind, wodurch eine Leitung von verschiedenen Durchmessern entsteht. Abb. q. zeigt eine Auslaßvorrichtung, die aus zwei Sätzen E2, E2 von Kapillarrohren besteht, deren Zuflußkanäle mit Hilfe von Schraubstopfen C, e2 gesperrt werden können. AnStellederzwei Sätze von Kapillarrohren können auch mehr solcher Sätze mit dazugehörigen Schraubstopfen angewendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug für den Antrieb mittels einer in Form von Druckwellen zugeführten Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführungskammer oder jede dieser Kammern mit einem Auslaßventil versehen Ist.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der oder den Rückführungskammern ausgetriebene Flüssigkeit über ein Rückschlagventil, das sich beim Abschwellen der Druckwelle öffnet und beim Anschwellen schließt, wieder der Druckkammer zugeführt wird.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rückleitung für die Druckflüssigkeit ein Sammelbehälter angeordnet ist.
DEF65846D 1928-04-15 1928-04-15 Werkzeug fuer den Antrieb mittels einer in Form von Druckwellen zugefuehrten Fluessigkeit Expired DE515005C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054660B (de) * 1953-06-30 1959-04-09 Dentatus Ab Chirurgisches Instrument
DE1243118B (de) * 1958-11-17 1967-06-22 Ingbuero Dipl Ing Friedrich He Steuerung fuer hydraulisch betriebene Schlagvorrichtungen, insbesondere fuer handgefuehrte Schlagwerkzeuge mit in einer Fuehrung laengsverschieblich gelagertem Einsteckwerkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054660B (de) * 1953-06-30 1959-04-09 Dentatus Ab Chirurgisches Instrument
DE1243118B (de) * 1958-11-17 1967-06-22 Ingbuero Dipl Ing Friedrich He Steuerung fuer hydraulisch betriebene Schlagvorrichtungen, insbesondere fuer handgefuehrte Schlagwerkzeuge mit in einer Fuehrung laengsverschieblich gelagertem Einsteckwerkzeug

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