DE514656C - Spritzduese fuer Bitumen und aehnliche Strassenbau- und Strassenbesprengstoffe - Google Patents

Spritzduese fuer Bitumen und aehnliche Strassenbau- und Strassenbesprengstoffe

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DE514656C
DE514656C DESCH84874D DESC084874D DE514656C DE 514656 C DE514656 C DE 514656C DE SCH84874 D DESCH84874 D DE SCH84874D DE SC084874 D DESC084874 D DE SC084874D DE 514656 C DE514656 C DE 514656C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/10Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member
    • B05B3/1007Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member characterised by the rotating member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/16Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials for applying or spreading liquid materials, e.g. bitumen slurries
    • E01C19/17Application by spraying or throwing
    • E01C19/176Spraying or throwing elements, e.g. nozzles; Arrangement thereof or supporting structures therefor, e.g. spray-bars

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Description

Es sind bereits Spritzdüsen für Bitumen und ähnliche Straßenbau- und Straßenbesprengstoffe bekannt, bei welchen eine axiale Zuführung des Flüssigkeitsstromes, ein sich drehender Verteiler und ein den Verteiler umgebendes Gehäuse vorgesehen sind. Diese Vorrichtungen haben hauptsächlich den Zweck, die Flüssigkeit durch Zentrifugalwirkung durchzumischen, zu streuen und zu zerstäuben, besitzen aber den Nachteil, daß die Flüssigkeit im wesentlichen nur nach dem Umfang des Zerstäubers geschleudert wird, wodurch der mittlere Teil der Auftreffzone auf die Bodenfläche wenig mit der Flüssigkeit belegt wird. Demgegenüber hat die Spritzdüse gemäß der Erfindung den Zweck, eine bestimmte Bodenfläche mit einer gleichmäßig verteilten Menge der Flüssigkeit zu versehen. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß der mechanisch gedrehte Verteiler sich nach unten erweitert und aus einer oder mehreren konzentrischen Kegelstumpfwandungen mit gleicher oder verschieden großer Neigung zur Drehachse und mit Durchbohrungen in den Kegelstumpfwandungen bzw. in der Grundplatte des Verteilers besteht.
Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele der Vorrichtung.
Abb. ι zeigt den axialen Schnitt durch den Verteiler.
Abb. 2 ist die Unteransicht desselben.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform im Schnitt.
Abb. 4, 5, 6 zeigen in Ansicht die einzelnen Bestandteile der Spritzdüse gemäß Abb. 3.
Abb. 7 und 8 zeigen im Schnitt und Unteransieht eine dritte Ausführungsform.
Abb. 9 und 10 sind ähnliche Ansichten einer vierten Ausführungsform.
Gemäß Abb. 1 und 2 enthält die Spritzdüse ein Gehäuse 1, z. B. aus Gußeisen, welches mit einer Grundplatte 2 an einem Fahrzeug befestigt werden kann. Das Gehäuse ist in zwei getrennte Kammern durch eine Trennwand 3 geteilt, an welcher ein Lager 4 für die Welle 5 angegossen ist. Die Welle 5 ist die Treibwelle der Spritzdüse. Die obere Kammer enthält den Antrieb, z. B. zwei Kegelräder 6, 7 auf den Wellen 8 bzw. 5. Die Welle 8 ist in Kugellagern 9 gelagert und erhält den Antrieb von den Laufrädern des Fahrzeuges. Das eine Lager 9 ist in der festen Wand 10 und das andere in einer abnehmbaren Wand 11 angeordnet. Die untere Kammer besitzt ein Zuleitungsrohr 12, welches durch den Flansch 13 an eine Leitung angeschlossen werden kann, die das Bitumen 0. dgl. unter Druck oder durch Eigengewicht zuführt.
Die Spritzdüse besitzt mehrere konzentrische Wandungen. Die innere Wandung 27 bildet die Aufsetzhülse des Ganzen auf die Welle 5; die
Befestigung erfolgt durch einen Splint 28. Die anderen Wandungen bilden kegelstumpff örmige Flächen mit Erzeugenden, welche gegen die Welle 5 stufenweise immer mehr geneigt sind. Sämtliche Wandungen lassen unter sich ringförmige Räume übrig, welche an ihrem oberen Teil durch die Böden 29 geschlossen sind. Die Wandungen tragen schraubenförmig verlaufende Rampen 30, welche in bezug auf die Drehrichtung derart geneigt sind, daß die auf den Kegelflächen herabfließende Flüssigkeit durch diese Rampen in ihrer Geschwindigkeit beim Fließen nach abwärts beschleunigt wird.
Die durch das Rohr 12 ankommende Sprengflüssigkeit gelangt zunächst in den Raum 31 und wird durch die Zentrifugalkraft teilweise in den ringförmigen Raum 32 durch die Öffnungen 33 in der Wandung 34 getragen. Aus diesem Raum wird sie durch die Zentrifugalkraft in den nächsten usw. bis zur Grenzwand fortgeschleudert. Durch die Löcher 33 wird die Flüssigkeit in eine Menge von feinen Tröpfchen verteilt. Die Rampen 30 schleudern die Flüssigkeitströpfchen in einer kegelförmigen Schicht nach abwärts gegen den Boden. Die beschriebene Ausführungsform eignet sich besonders für sehr leichtflüssige Stoffe.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 bis 6 ist die Spritzdüse insbesondere zum Zerstäuben von Stoffen zähflüssiger Beschaffenheit bestimmt. Sie enthält konzentrisch zur Welle 5 angeordnete und kegelstumpfförmige Platten 35. 36, 37, die auf ihren Außenflächen angeordnete schraubenförmige Rampen oder Flügel 38 besitzen. Die ringförmigen Räume 39 zwischen je zwei benachbarten Kegelwandungen sind an ihrem oberen Teil offen. Die zu zerstäubende Flüssigkeit fließt unmittelbar durch eine Öffnung der Wandung 40 a in die mittelste Kammer 42 ein. Die Platten 36, 37 sind bei 41 mit Lochungen versehen, so daß durch die Zentrifugalkraft die Flüssigkeit teilweise, angefangen mit der mittleren Kammer 42, nacheinander in die Kammern 39 tritt.
Um sehr leichtflüssige Stoffe zu zerstäuben sowie Pulver, wie Sand, zu zerstreuen, wird die Vorrichtung nach Abb. 7 und 8 verwendet. Diese Vorrichtung enthält eine kegelstumpfförmige Schüssel 43, welche mit radialen Flügeln 44 versehen ist und durch einen gelochten, eine Rostfläche bildenden Boden 45 abgeschlossen ist. Dieser Boden kann auch durch ein Drahtnetz ersetzt werden. Die Stoffe gelangen zu der Kammer 40 und verteilen sich in den Räumen, welche zwischen den einzelnen radialen Flügeln 44 enthalten sind. Sie werden dann durch die Lochungen 46 gegen den Boden geschleudert. Man kann auch anstatt des Bodens 45 quer verlaufende Flügel 44 a, punktiert in Abb. 8 dargestellt, verwenden, um den Sand verteilen zu können.
Der Verteiler nach Abb. 12 und 13 ist besonders für sehr zähe Stoffe bestimmt. Derselbe enthält eine kegelförmige Schüssel 47, welche mit kegelstumpfförmigen konzentrischen Wandüngen 48 versehen ist, die unter sich ringförmige Räume 49 belassen, deren Böden mit Lochungen 50 versehen sind, um den Stoff gegen den Boden zu schleudern.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
  2. i. Spritzdüse für Bitumen und ähnliche Straßenbau- und Straßenbesprengstoffe mit axialer Zuführung des Flüssigkeitsstromes, mit sich drehendem Verteiler und einem den Verteiler umgebenden" Gehäuse, gekennzeichnet durch einen mechanisch gedrehten, nach unten sich erweiternden Verteiler, der aus einer (43) oder mehreren konzentrischen Kegelstumpfwandungen mit gleicher (35 bis 37, 48) oder verschieden (34) großer Neigung zur Drehachse und mit Durchbohrungen (33, 41, 46, 50) in den Kegelstumpfwandungen bzw. in der Grundplatte (45, 47) des Verteilers besteht.
  3. 3. Spritzdüse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Querwandungen (30, 38) zwischen den Kegelstumpfwandungen des Verteilers, die in bezug auf die Drehachse des Verteilers schraubenförmig verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH84874D 1927-01-26 1927-12-20 Spritzduese fuer Bitumen und aehnliche Strassenbau- und Strassenbesprengstoffe Expired DE514656C (de)

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