DE871728C - Fluessigkeitszerstaeuber - Google Patents

Fluessigkeitszerstaeuber

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DE871728C
DE871728C DEP40551A DEP0040551A DE871728C DE 871728 C DE871728 C DE 871728C DE P40551 A DEP40551 A DE P40551A DE P0040551 A DEP0040551 A DE P0040551A DE 871728 C DE871728 C DE 871728C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
    • F24F6/16Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air using rotating elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
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    • B05B3/10Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member
    • B05B3/1007Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member characterised by the rotating member
    • B05B3/1021Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member characterised by the rotating member with individual passages at its periphery

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Description

  • Flüssigkeitszerstäuber Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitszerstäuber, der aus einem schnell rotierenden Schaufelrad besteht, dessen Schaufeln die von, der Mitte des Schaufelrades aus zugeführte Flüssigkeit vom Umfang aus in zerstäubter Form ausschleudern.
  • Bei Verfahren, bei welchen Gase mit Flüssigkeiten, Dispersionen oder fein teilbarem Stoff reagieren sollen, z. B. bei Trocknungsverfah.ren, ist es bekannt, Zerstäuber anzuwenden, mittels welcher die Flüssigkeit, die Dispersion oder der feinteilbare Stoff, welche Stoffe nachstehend der Kürze halber alle Flüssigkeiten genannt werden, sehr feinverteilt in zerstäubter Form ausgeschleudert werden, indem die Flüssigkeit in ein schnell rotierendes Schaufelrad geleitet wird, dessen Schaufeln die Flüssigkeit in zerstäubter Form von ihren Außenkanten ausschleudern:. Die zu zerstäubende Flüssigkeit wird dem waagerecht rotierenden Schaufelrad durch geeignete Zufuhrleitungen, z. B. senkrechte Speiserohre, zugeführt, welche in dem über dem Schaufelrad liegenden starren Teil des Zerstäubers angebracht sind. Die Flüssigkeitszufuhr geschieht nahe der Mitte des Schaufelrades, wo geeignete Verteilungsmittel angeordnet sein. können, z. B. waagerechte oder kegelförmige Flächen, die von der zugeführten Flüssigkeit getroffen werden, so daß diese Flüssigkeit von dort aus auf die Schaufeln des Schaufelrades verteilt wird..
  • Um eine gleichmäßige Zerstäubung zu erreichen, muß die Stoffkonzentration überall im Raum innerhalb der Schaufeln die gleiche sein. Um dies zu erreichen, war .man bei der bekannten Konstruktion mit einem kegelförmigen Verteiler bestrebt, die Flüssigkeit diesem Verteiler so gleichmäßig wie möglich zuzuführen, und zwar mittels einer großen Anzahl feiner Rohre oder Schlitze, welche in einem Kreis starr über dem Kegel dicht nebeneinander angebracht sind.
  • Damit die beabsichtigte gleichmäßige Zerstäubung erreicht wird, ist es indessen erforderlich, daß genau die gleiche Flüssigkeitsmenge durch jedes Einzelrohr oder jeden Schlitz zugeführt wird. Der Durchflußquerschnitt der einzelnen Rohre oder Schlitze kann sich durch das Absetzen fester, in der Flüssigkeit verteilter Partikel sehr leicht verringern. Infolgedessen wird den Schaufeln durch die verengten Rohre eine verminderte Flüssigkeitsmenge zugeführt mit dem Resultat, daß .die von. diesen Schaufeln ausgeschleuderten Partikel kleiner sein werden als diejenigen, die von denjenigen Schaufeln ausgeschleudert werden; die die volle Flüssigkeitsmenge oder möglicherweise sogar eine erhöhte Flüssigkeitsmenge wegen der Bremsung der Flüssigkeit in einzelnen anderen Rohren oder Schlitzen erhalten.
  • Der Zweck der Erfindung ist, den erwähnten Übelstand bei einem Flüssigkeitszerstäuber zu vermeiden,, der aus einem schnell rotierenden. Schaufelrad besteht, dessen Schaufeln am Umfang die Flüssigkeit in zerstäubter Form ausschleudern: Die Flüssigkeit wird mittels eines Speiserohres oder einer begrenzten Anzahl solcher Rohre einem zentrisch angeordneten schalenförmigen unteren Flüssigkeitsverteilungsorgan des Schaufelrades zugeführt. Dieses schalenförmige untere Flüssigkeitsverteilungsorgan zum Ausschleudern der ihm zugeführten Flüssigkeit besitzt im wesentlichen eine zylindrische oder kegelstumpfförmige Wandung, deren Oberkante höher als die Schaufeln liegen, so daß die Flüssigkeit gegen ein oberes Verteilungsorgan geschleudert wird, das ebenfalls zentrisch, aber unabhängig von dem Schaufelrad angeordnet und mit in verschiedenen radialen Abständen liegenden Prallflächen zur .Elblenkung der Flüssigkeit in abwärtsgehender Richtung versehen ist. Unter diesen Prallflächen sind auf dein, Schaufelrad Mittel zu erneuter Ablenkung der Flüssigkeit in radiale Richtung in dem unmittelbar vor den Schaufeln befindlichen Raum vorgesehen.
  • 'Die Verteilung geschieht also unter Anwendung einer doppelten Ablenkung der aus- dem unteren Verteilungsorgan in einen waagerechten dünnen Film aasgeschleuderten Flüssigkeitsmenge. Bei der ersten Ablenkung wird die Flüssigkeit abwärts gerichtet, wobei die Ablenkung stufenweise oder kontinuierlich durch in wechselndem Abstand vor der Umdrehungsachse angebrachte Prällflächen geschieht. Die dadurch erzeugten abwärts gerichteten, in einem ringförmigen Raum verlaufenden Flüssigkeitsstrahlen werden dann derart in verschiedenen Höhen nach außen gegen die Schaufeln, abgelenkt; dafi 'die Flüssigkeit gleichmäßig über die volle Höhe der Schaufeln verteilt wird.
  • Das mit in verschiedenen radialen. Abständen liegenden Prallflächen ausgebildete obere Flüssigkäitsverteilungsorgan ist, im Schnitt senkrecht zur Achse betrachtet, aus einer Anzahl stufenförmiger, an einem Kreis entlang angebrachten Vorsprünge zusammengesetzt und kann in der Weise geformt sein, daß sämtliche Schnitte winkelrecht zur Achse kongruent sind. Es kann jedoch zuweilen auch zweckmäßig sein, daß die Schnitte einen abwärts zunehmenden Radius haben, so daß es in gewisser Weise eine Art Konus bildet.
  • Das obere Verteilungsorgan kann starr oder auch drehbar angebracht sein,. In letzterem Fall rotiert es vorzugsweise mit gleicher Geschwindigkeit wie das Schaufelrad selbst.
  • Die Mittel zu erneuter Ablenkung in eine im wesentlichen radiale Richtung kann aus einer an sich bekannten, im wesentlichen kegelstumpfförmigen Fläche bestehen, die zusammen mit den Schaufeln rotiert, und über welche die Flüssigkeit mittels des oberen Verteilungsorgans gleichmäßig verteilt wird. In diesem Fall kann der Apparat als eine Änderung des obenerwähnten bekannten Apparats betrachtet werden, indem. der Unterschied zwischen beiden darin besteht, daß anstatt feiner Rohre oder Schlitze besondere Verteilungsmittel nach der Erfindung verwendet sind, wodurch eine besonders gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit über die Oberfläche des Kegelstumpfes ohne Gefahr für eine Änderung der Verteilung während des Betriebes erreicht wird, weil keine engen Rohre oder Schlitze, die sich verstopfen können, vorhanden sind.
  • Statt der 'kegelstumpfförmigen Fläche kann die Ablenkung der Flüssigkeit in radiale Richtung durch einen Gas- oder Luftstrom erfolgen, indem an der Stelle, wo die Ablenkung der Flüssigkeit stattfinden soll, Öffnungen im Boden, des Schaufelrades vorgesehen sind, durch welche .bei Rotation des Schaufelrades Gas bzw. Luft angesaugt wird, das oder die die aus dem oberen Verteilungsorgan kommende Flüssigkeit gegen die Schaufeln bläst.
  • In dem Fäll., wo das obere Verteilungsorgan rotiert und auf dem Schaufelrad angebracht ist, können die Mittel zur radialen. Ablenkung der Flüssigkeit aus einer geeigneten Begrenzung seiner Unterkante bestehen, und zwar derart, daß die Unterkanten der verschiedenen Stufen an den stufenförmigen Vorsprüngen des oberen Verteilungsorgans in verschiedenen Höhen liegen.
  • Im folgenden wird die Erfindung näher- unter Hinweis auf die Zeichnung erklärt.
  • Fig. i zeigt eine Ausführungsform. des Zerstäubers nach der Erfindung im Axialschnitt, Fig. a einen Teilschnitt nach der Linie II-II in Fig. i; Fig. 3 eine geänderte Form des in Fig. r gezeigten Zerstäubers im Axialschnitt, Fig. q. eine weitere Ausführungsform des Zerstäubers nach der Erfindung, und Fig. 5 einen- Teilschnitt nach der Linie V-V in Fig. q:.
  • Der in Fig. i gezeigte Zerstäuber besteht aus einem. Schaufelrad i mit Schaufelna. Das Schaufelrad ist an einer schnell rotierenden Welle 3 befestigt; und konzentrisch mit dem Schaufelrad ist über den Schaufeln ein Deckstück 4. angeordnet, um das Einsaugen von Luft bei der Rotation zu verhindern.
  • n der Nahe des Schaufelrades i ist ein schalenförmiger Flüssigkeitsbehälter 5 vorgesehen, welcher die Flüssigkeit durch ein Speiserohr 6 zugeleitet wird. Es können gegebenenfalls mehrere solche Rohre angeordnet sein, jedoch ist die Anzahl der Rohre unter allen Umständen recht begrenzt, da eine Vielzahl von Rohren nicht zu. der gewünschten Verteilung der Flüssigkeit über die Schaufeln beiträgt.
  • Die durch das Rohr 6 zugeführte Flüssigkeit wird über die Kante 7 der Vertiefung mittels der Zentrifugalkraft im wesentlichen als dünner Film, wie mit den Pfeilen 8 angedeutet, ausgeschleudert. Die derart ausgeschleuderte Flüssigkeit trifft in der gezeigten Ausführungsform ein starres, oberes Verteilungsorgan, das eine geeignet geformte Innenfläche aufweist und am Deckstück 4 befestigt ist. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, besitzt das obere Verteilungsorgan im Schnitt senkrecht zur Umdrehungsachse eine Anzahl dicht nebeneinander angebrachter stufenförmiger Vorsprünge g, die je eine Anzahl Prallflächen 1o haben:, welche sich in verschiedenen Abständen von der Achse befinden. Die entsprechend denPfeilen8 ausgeschleuderteFlüssigkeit prallt gegen diese Flächenelemente und fließt abwärts auf ein zentrisch zur Nabe des Schaufelrades angeordnetes konisches Verteilungsorgan i i. Auf Grund der verschiedenen axialen Abstände der Prallflächen 1o wird die Flüssigkeit gleichmäßig über das Verteilungsorgan i i verteilt, wie dieses durch die lotrechten Pfeile 12 in Fig. i angedeutet ist.
  • Dadurch, daß die Flüssigkeit auf das konische Organ i i auftrifft, wird sie von diesem abgelenkt und über einen entsprechenden Höhenbereich verteilt. Die einzelnen Prallflächen sind so bemessen, daß eine gleichmäßige Verteilung über die volle Höhe des Raums zwischen den Schaufeln 2 erreicht wird, wie mit den waagerechten Pfeilen 13 in Fig. i angedeutet ist. Die Flüssigkeit wird also in vollständig gleichmäßiger Verteilung, wie mit Pfeilen 14 angedeutet; ausgeschleudert, wobei auf Grund der gleichmäßigen Verteilung über die Schaufeln eine außerordentlich große Gleichmäßigkeit der Größe der ausgeschleuderten Flüssigkeitsteilchen erreicht ist.
  • Da keine engen Rohre oder Schlitze vorhanden sind, in denen sich feste Stoffe möglicherweise absetzen können, besteht also auch keine Möglichkeit dafür, daß die Verhältnisse während des Betriebs sich ändern. Infolgedessen besteht eine sehr große Sicherheit dafür, daß ständig Flüssigkeitsteilchen von im wesentlichen gleichmäßiger Größe erzielt werden.
  • Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. i gezeigten nur dadurch, daß anstatt des kegels:tumpfförmigen Organs i i ein Luftstrom verwendet ist, der durch eine Anzahl schräger Öffnungen 15 im Schaufelrad eingesaugt wird. Die durch diese Öffnungen 15 eingesaugte Luft bewirkt eine Ablenkung der von den Prallflächen 1o herabfließenden Flüssigkeit, die entsprechend den Pfeilen 16 abgelenkt wird.
  • In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform ist zur Verteilung der über die Kante 7 des Behälters 5 ausgeschleuderten Flüssigkeit ein rotierendes Flüssigkeitsverteilungsorgan 17 verwendet. Dieses Flüssigkeitsverteilungsorgan ist mit dem Schaufelrad i fest verbunden und rotiert daher mit gleicher Geschwindigkeit. Gegebenenfalls kann es auch so ausgebildet sein, daß es mit einer anderen Geschwindigkeit rotiert. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, besitzt dieses Verteilungsorgan 17 in gleicher Weise wie das obere Verteilungsorgan in der in Fig. i gezeigten Ausführungsform, in verschiedenem Abstand von der Achse ebenfalls eine Anzahli Prallflächen 18, die derart geformt sind, daß sie im waagerechten Schnitt, wie in Fig. 5 gezeigt, eine Anzahl nebeneinander im Kreis angeordneter stufenförmiger Vorsprünge 1g bilden. In der gezeigten Ausführungsform sind die einzelnen Prallflächen 18 jedoch nicht eben wie die Prallflächen 1o, sondern haben mehr die Form von Kanneuerungen.
  • Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind die Prallflächen 18 schräg nach außen geneigt, so daß die von der Kante 7 ausgeschleuderte Flüssigkeit sowohl infolge der Schwerkraft- als auch der Fliehkraft abwärts an den Prallflächen 18 entlang fließt.
  • Die Vorsprünge 1g sind unten abgeschrägt, so daß die Unterkante der Prallflächen 18, die in größerem Abstand von der Achse liegen, höher endigen als die Unterkante derjenigen, die in kleinerem Abstand von der Achse liegen. Wenn die an den Prallflächen 18 hinabfließende Flüssigkeit die untere Kante der betreffenden Fläche erreicht, wird sie durch die Fliehkraft radial nach außen geschludert, und auf Grund der verschiedenen Höhe der Unterkanten der einzelnen Pra:llflächen wird eine vollständig gleichmäßige Verteilung der ausgeschleuderten Flüssigkeit im ganzen Raum innerhalb der Schaufeln erreicht, so daß auch bei dieser Konstruktion Gewähr dafür gegeben ist, daß die Größe der von den Schaufeln ausgeschleuderte.n Flüssigkeitspartikel sehr gleichmäßig ist. Die in Fig. 4 gezeigte Deckplatte ist nicht notwendig, und der Zerstäuber kann frei an einer langen Spindel hängen, wobei nur ein Speiserohr zu ihm hinabgeführt ist. Dieses Speiserohr kann im übrigen aus der hohl ausgebildeten Spindel oder einem in, der hohl ausgebildetenSpindel geführtenRohr bestehen: Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung gezeigten Ausführungsformen begrenzt, sondern es können verschiedene konstruktive Änderungen in den verschiedenen Einzelheiten vorgenommen werden, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten wird. Das Wesentliche der Erfindung ist, daß eine doppelte Ablenkung der Flüssigkeit erfolgt derart, daß sie über den Raum innerhalb der Schaufeln vollständig gleichmäßig verteilt wird.
  • Ferner ist es möglich, die angegebenen Maßnahmen mit anderen Maßnahmen zur Erreichung einer, gleichartigen Ausschleuderung der Flüssigkeit zu kombinieren, z. B. dazu geeigneten Ausbildungen. der Schaufeln.
  • Anstatt des in Fig. 4. gezeigten kegelstumpf-. förmigern Verteilungsorgans kann ein zylindrischer Verteiler angewendet werden, gegen dessen Innen-- fläche die Flüssigkeit geschleudert wird, und von dort aus gegen -die Schaufeln, durch Ausschnitte vor denselben geschleudert zu werden. Die Verteilungsmittel sind in den Fi:g. i, 3 und-4 über dem Schaufelrad angeordnet, sie können jedoch auch unter demselben angebracht sein.
  • Die Erfindung kann auch vbrteilhaft bei solchen Zerstäubern verwendet werden, bei denen mehrere Schaufelräder an derselben Welle angebracht sind, um eine große Flüssigkeitsmenge über mehrere Räder und damit über mehr Schaufeln, als an einem einzelnen Rad angebracht werden können, zu zerstäuben.' In diesem Fall kann auch eine gleichzeitige Zerstäubung mehrerer Flüssigkeiten- ohne Mischen vor lern Zerstäuben erreicht werden.

Claims (1)

  1. PAT:ENTA.NSPRÜCHE: ä. Flüssigkeitszerstäuber,bestehend aus-einem schnell rotierenden Schaufelrad, dessen Schaufeln die von einem. Speiserohr oder einer geringen Anzahl- solcher -Rohre zur Mitte des Schaufelrades -zugeführte Flüssigkeit vom Umfang aus in zerstäubter Form ausschleudern, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit von dem Speiserohr (6) 'der den Speiserohren in einen zentrisch und nahe der Schaufelradachse angeordneten, offenen Flüssigkeitsbehälter (5) mit einer zylindrisch oder kegelförmig ausgebildeten Wandung geleitet wird, über deren Oberkante die Flüssigkeit gegen eine Prallwand geschleudert wird; die zentrisch um den Behälter (5) herum angeordnet und in einzelne, in verschiedenen. radialen Abständen liegende Prallflächen (to) aufgeteilt ist. Von diesen Pralilflächen (io) gelangt die Flüssigkeit herab auf eine ringförmige schräge Fläche (x r) des Schaufelrades (i), von der sie in radialer Richtung gleichmäßig nach allen Seiten: und auch der Höhe nach gleichmäßig verteilt nach außen zwischen die Schaufeln (2) geschleudert wird, an deren Umfang sie in zerstäubter Form, austritt. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prällwand starr mit dem Gehäuse (4.) verbunden ist. 3. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Prallwand; vorzugsweise mit gleicher Geschwindigkeit wie das Schaufelrad, rotiert. 4.. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der Ansprüche z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallflächen (io) eben ausgebildet. sind, und parallel zur Drehachse verlaufen. 5. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß die Prallflächen (to) schräg oder gebogen ausgebildet sind. 6. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der Än.-sprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen radialen Prälafiächen (io) gruppenweise zusammengefaßt .miteinander verbunden sind. 7. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, däß die in verschiedenen radialen Abständen liegenden Prallfläc'hen (io) gruppenweise stufenartig angeordnet sind. 8. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 7,'dadurch gekennzeichnet, daß zur Ablenkung des Flüssigkeitsstrahles unweit der Schaufelradnabe mehrere Öffnungen (i5) im Schaufelrad (i) angeordnet sind, durch welche infolge der Rotation Gas angesaugt wird, welches die Flüssigkeit in radialer Richtung nach außen bläst. 9. Flüssigkeitszerstäuber nach einem der Ansprüche 3 bis, 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten -der rotierenden Prallfächen (=8) in verschiedenen Höhen liegen und auf die Höhe der Schaufel (2) verteilt sind: io: Flüssigkeitszerstäuber nach einem der Ansprüche i bis 9; dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (5) und die Prallflächen (io) unterhalb der Schaufeln am Schaufelrad! (i) angehracht sind.
DEP40551A 1948-04-26 1949-04-23 Fluessigkeitszerstaeuber Expired DE871728C (de)

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