DE512703C - Bremssteuerung fuer Fahrantriebe - Google Patents

Bremssteuerung fuer Fahrantriebe

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DE512703C
DE512703C DEA48629D DEA0048629D DE512703C DE 512703 C DE512703 C DE 512703C DE A48629 D DEA48629 D DE A48629D DE A0048629 D DEA0048629 D DE A0048629D DE 512703 C DE512703 C DE 512703C
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brake
switch
travel
circuit
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/30Circuits for braking, traversing, or slewing motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/082Control of the secondary movements, e.g. travelling, slewing, luffing of the jib, changing of the range

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

Bei Fahrwerken aller Art, insbesondere solchen von schnellaufenden Katzen von Kranen auf Verladebrücken, deren Antriebsmotoren durch einfache symmetrische Fahrschaltung gesteuert werden, ohne daß besondere Bremsstellungen vorgesehen sind, erfolgt das Stillsetzen des Antriebes entweder mittels der beim Zurückschalten auf die Nullstellung der Steuerwalze einfallenden mecha-. ίο nischen Bremse oder bei Drehstrom durch Überschalten auf die entgegengesetzte Walzenseite mittels Gegenstrombremsung. Die Verwendung der mechanischen Bremse zum Stillsetzen hat, abgesehen von der Stoßwirkung auf das Triebwerk und den Verschleiß der Bremse, den Nachteil, daß die Einstellung der Bremse mit Rücksicht auf das Lastpendeln nicht kräftig genug erfolgen kann und daher die Nachlaufwege verhältnismäßig lang
ao werden. Hieraus ergibt sich, daß besonders auch für die Endschaltung eine größere Nachlaufstrecke vorgesehen werden muß. Die Benutzung der Gegenstrombremsung bei Drehstromantrieben ist insofern unbequem, als sie ein schnelles Überschalten der Nullage erfordert, um das Abfallen des Bremslüfters und Einfallen der mechanischen Bremse zu verhindern. Außerdem ist es aber nicht möglich, die Bremsung sanft einzuleiten, da der für Kraftschaltung ausgelegte Widerstand für die beim Gegenstrombremsen auftretende erhöhte Läuferspannung unzureichend ist.
Es sind ferner Bremsvorrichtungen für Fahrwerke bekannt geworden, bei denen die Bremsvorrichtung zum Steuern der Haltebremse mit einer Verzögerungseinrichtung versehen ist. Diese Verzögerungseinrichtung verhindert ein sofortiges Einfallen der Bremse beim Einstellen des Fahrschalters in die Nulllage. Die Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß dem Bedienungspersonal für eine gewisse Zeit die Verfugung über die Bremse entzogen ist. Dadurch ist die Möglichkeit, im Gefahrenfall momentan zu halten, sehr eingeschränkt. Ferner ist es nicht ohne weiteres möglich, an einer genau vorbezeichneten Stelle zu halten, da die Verzögerungszeit bei dieser Einrichtung unbeeinflußbar feststeht und der Brems- bzw. Nachlaufweg von der vorher erreichten Geschwindigkeit bzw. von der Stärke der Gegenstrombremsung abhängig ist. Es muß also damit gerechnet werden, daß die Bremse erst dann einfällt, wenn das Fahrwerk sich noch in Bewegung befindet oder bereits infolge der Gegenstrombremsung eine kleine gegenläufige Bewegung angenommen hat. Die Rücksicht hierauf erfordert eine weiche Einstellung der Bremse, deren Wirksamkeit durch diese Maßnahme wiederum beschränkt wird.
Es sind weiterhin Fahrantriebe bekannt geworden, bei denen auf bestimmten Wegstrecken und nur auf diesen zwangsläufig erreicht wird, daß die Nullstellung ohne Ein-
fallen der mechanischen Bremse überschaltet werden kann. Bei diesen Anordnungen hat aber der Fahrer keinen Einfluß darauf, ob in einem bestimmten Moment in der Nullstellung die mechanische Bremse einfällt oder nicht. Am Anfang und Ende der Förderstrecke kann er unter keinen Umständen auf der Nullstellung ein Einfallen der Bremse verhindern; in der Mitte der Förderstrecke kann er, selbst to wenn es einmal erforderlich ist, niemals die mechanische Bremse zum Einfallen bringen. Aufgabe vorliegender Erfindung ist es nun, einfache Fahrsteuerwalzen ohne Gegenstromstellungen durch eine zusätzliche Einrichtung für Gegenstrombremsung unter Verwendung eines zusätzlichen Strombegrenzungswiderstandes im Läuferkreis verwendbar zu machen, aber die Benutzung der mechanischen Bremse in keiner Weise zu beeinträchtigen. Dies wird dadurch erreicht, daß im Steuerstromkreis des vom Fahrschalter gesteuerten Bremslüftmagneten ein zusätzlicher, nicht wie bei den bekannten Anordnungen zwangsläufig, sondern willkürlich zu betätigender Schalter angeordnet ist, durch welchen das Überschreiten der Nullstellung bei gelüfteter Bremse ermöglicht werden kann und durch welchen außerdem der Kurzschluß eines Zusatzwiderstandes aufgehoben wird. Bei dieser Kombination kann der Schalter ein einfacher Fußtrittdruckknopf oder ein Umschalter mit zwei Stellungen sein. Steht der Schalter in seiner durch Rückschnellfeder oder Gewicht eingehaltenen Ruhelage, so bleibt die normale Schaltung aufrechterhalten. Bei Betätigung dagegen hat der Führer die Möglichkeit, beim Überschalten der NuUage den Stromkreis für den Bremslüfter geschlossen zu halten und somit das Einfallen der nunmehr kräftig einzustellenden mechanischen Bremse zu verhüten. Bei Verwendung eines Umschalters mit zwei Stellungen ordnet man in der Ruhelage der Walze außerdem noch Kontakte zur Überbrückung eines für die Gegenstrombremsung vorgesehenen besonderen Widerstandes an, so daß für den gewöhnlichen Betrieb nur der übliche Anlaßwiderstand in den Läuferkreis geschaltet ist. Wird der Umschalter beim Überschalten der Nullstellung der Steuerwalze auf Stellung 2 gestellt, so wird gleichzeitig der Stromkreis für den Bremslüfter aufrechterhalten und ein erhöhter Widerstandswert in den Läuferkreis gelegt. Stellt der Führer die Steuerwalze dann auf Stellung 1 der anderen Walzenseite, so kann die Gegenstrombremsung bei betätigtem Fußschalter infolge des erhöhten Widerstandswertes sanft eingeleitet werden. Durch Loslassen des Fußschalters wird die Bremswirkung noch gesteigert werden und kann durch Beschreiten der weiteren Steuerwalzenstellungen noch mehr verstärkt werden. Wesentliche Vorteile ergeben sich durch die Anwendung der Erfindung im Zusammenhang mit der Endschaltung. Gemäß der Erfindung ist der Stromkreis zum Schalten des Bremslüfters so geführt, daß er auch nach Unterbrechung des Endschalters geschlossen bleibt, falls der Führer unter Betätigung des Umschalters die Steuerwalze rechtzeitig in die Nullstellung zurückführt. Durch Weiterschalten auf die Gegenstrottnstellungen kann das Fahrwerk dann in der oben beschriebenen Weise durch Gegenstrombremsen stillgelegt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung näher erläutert.
α zeigt die Abwicklung der üblichen Fahrsteuerwalze zum Schalten der Anlaß widerstände für den Motor b, dessen Ständervvicklung U, V, W in üblicher Weise durch eine mit der Walze α gekuppelte Ständerwalze α1 gesteuert wird. Diese Walze wird beim Schalten der Walze α von ο auf Stellung 1 für die entsprechende Fahrtrichtung eingeschaltet und bleibt beim Beschreiten der Stellungen 1 bis 8 in dieser Lage, c ist der Bremslüftmagnet, d ein Hilfsschütz. e ist der Umschalter mit den Stellungen 1 und 2, f ist der Anlaß widerstand; g1 und g* sind die Endschalter für die beiden Fahrtrichtungen, und h ist ein für die Endschaltung bestimmter Geschwindigkeitswächter, der in diesem Falle als Spannungswächter ausgebildet ist und an die Läuferklemmen 11 und ν des Motors b angeschlossen ist. Beim Einschalten der Walze α auf die Seite für Vorwärtsfahrt wird durch den Stromkreis von der Phase R, Schützspule d, Kontakte g°, g2 in der Statorwalze, Endschalterg2 und PhaseT, das Schütz cf au Spannung gelegt und dadurch der Ständer des Motors und der Bremslüfter eingeschaltet. Durch Weiterschalten der Walze auf die Stellungen ι bis 8 wird das Fahrwerk auf volle Fahrt beschleunigt. Soll jetzt das Triebwerk mittels Gegenstrombremsung stillgesetzt werden, so stellt der Führer durch Zurückschalten der Walze über die in der Nullage zwischen den Stellungen 1 der beiden Fahrtrichtungen angeordneten Kontakte T1 und sowie über die beim Einschalten des Umschalters e geschlossenen Kontakte T1 und T einen zweiten Stromkreis für das Schütz d her, durch den das Einfällen der Bremse verhindert wird. Beim Weiterschalten auf die entgegengesetzte Walzenseite wird in der beschriebenen Weise mit Gegenstrom gebremst, wobei dann der Stromkreis für den Bremslüfter durch die übliche Schaltung geschlossen gehalten wird. Während des Einschaltens des Umschalters e ist der Widerstandswert rlo-rli', r^-r21, r™-rsi als zusätzlicher Widerstand in den Rotorkreis
gelegt, da die Überbrückung der Anschlüsse r11, r21 und r31 auf der Stellung 2 des Umschalters e aufgehoben ist. In bezug auf die Endschaltung ist die Wirkungsweise folgende:
Hat z. B. der Endschalter g" für Vorwärtsfahrt ausgelöst, so wird normalerweise der Stromkreis für das Schütz d unterbrochen und der Motor und Bremslüfter abgeschaltet. Durch den Umgehungsstromkreis über die Kontakte T1 und in der Steuerwalze α und die Kontakte T1 und T im Umschalter e kann der Führer aber durch rechtzeitiges Zurückschalten auf die Nullstellung und Einschalten des Umschalters das Einfallen der Bremse verhindern und das Triebwerk durch Gegenstrombremsung stillsetzen. Zum erneuten Anfahren in der Endstrecke kann der Führer die Walze α auch auf Stellung 1 der ursprüngliehen Fahrtrichtung schalten und unter Einschalten des Umschalters erneut anfahren. Damit er, falls der Motor auf dieser Stellung nicht anläuft, auch die weiteren Kontrollerstellungen benutzen kann, ist fernerhin durch die Kontakte g1 und g" eines Geschwindigkeitswächters h ein Umgehungsstromkreis über den geschlossenen Endschalter der anderen Fahrtrichtung hergestellt. Der Geschwindigkeitswächter ist so eingestellt, daß er beim Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit des Fahrwerkes seine Kontakte unterbricht und somit den Motor und Bremslüfter abschaltet. Durch diese Einrichtung· wird gleichzeitig verhindert, daß das Überfahren der Endstrecke bei geringerer Geschwindigkeit jedesmal das Auslösen des Endschalters zur Folge hat, wenn der Führer den Umschalter e nicht einschaltet und die Walze nach Null zurückstellt. Die Steuerung nach der Erfindung hat weiterhin den Vorteil, daß der Führer auf Stellung ο der Walze unter Einschalten des Umschalters e das Triebwerk zum Zwecke der Stromersparnis, bei abgeschaltetem Motor frei auslaufen lassen kann. Die Steuerung, die in der Abbildung für Drehstrom dargestellt ist, läßt sich für Gleichstrom sinngemäß ausbilden, indem in der Nullstellung der Walze α durch den Umschalter e die Bremse gelüftet und gleichzeitig eine Kurzschlußbremsschaltung hergestellt wird.
In bestehenden Anlagen kann die Steuerung nach der Erfindung durch Einbau eines Umschalters nachträglich leicht hergestellt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Bremssteuerung für Fahrantriebe, die in einfacher Fahrschaltung gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuerstromkreis des vom Fahrschalter gesteuerten Bremslüftmagneten ein zusätzlicher, willkürlich zu betätigender Schalter angeordnet ist, durch welchen der Kurzschluß eines Zusatzwiderstandes aufgehoben wird und das Überschreiten der Nullstellung bei gelüfteter Bremse ermöglicht werden kann.
2. Bremssteuerung nach Anspruch 1 in Anwendung auf Endschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Schalter gesteuerte Stromkreis für den Bremslüfter beim Überschreiten der Nullage der Steuerwalze auch nach dem Auslösen des Endschalters der betreffenden Fahrtrichtung aufrechtgehalten wird.
3. Bremssteuerung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verbindung mit Sicherheitsendschaltung, bei der das Abschalten des Motors und Bremslüfters durch den Endschalter unter Überwachung eines Geschwindigkeitswächters (Spannungsrelais oder Zentrifugalschalters) auf sämtlichen Kontrollerstellungen nur beim Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeitsgrenze stattfindet, beim Unterschreiten dieser Geschwindigkeitsgrenze aber durch den Geschwindigkeitswächter ein Umgehungsstromkreis über den Endschalter der anderen Fahrtrichtung geschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA48629D 1926-08-28 1926-08-28 Bremssteuerung fuer Fahrantriebe Expired DE512703C (de)

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DEA48629D DE512703C (de) 1926-08-28 1926-08-28 Bremssteuerung fuer Fahrantriebe

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DEA48629D DE512703C (de) 1926-08-28 1926-08-28 Bremssteuerung fuer Fahrantriebe

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DE512703C true DE512703C (de) 1930-11-14

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ID=6936453

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DEA48629D Expired DE512703C (de) 1926-08-28 1926-08-28 Bremssteuerung fuer Fahrantriebe

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DE (1) DE512703C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765379C (de) * 1934-01-10 1954-04-05 Siemens Schuckertwerke A G Senkschaltung fuer Wechselstrominduktionsmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE765379C (de) * 1934-01-10 1954-04-05 Siemens Schuckertwerke A G Senkschaltung fuer Wechselstrominduktionsmotoren

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