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Diese Erfindung betrifft eine elektrische
Bedienvorrichtung zum elektrischen Betätigen eines Handschalters
eines Trennschalters gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
(EP-A-0 427 641).
Beschreibung des Standes der Technik
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Eine elektrische Bedienvorrichtung im Stand der Technik
für einen Trennschalter wird unter Bezugnahme auf die
Figuren 19(a) bis 23 beschrieben, welche beispielsweise in der
veröffentlichten ungeprüften Japanischen Patentanmeldung
Nr. Hei-4-6727 offenbart ist. Die Figuren 19(a) bis 19(d)
zeigen perspektivische Ansichten der Vorrichtung im Stand
der Technik, Fig. 20 zeigt eine die Vorrichtung im Stand
der Technik darstellende Schnittansicht, Fig. 21 zeigt eine
vergrößerte perspektivische Ansicht eines Bedienelements
und eines beweglichen Teils der Vorrichtung im Stand der
Technik, Fig. 22 zeigt ein erläuterndes Diagramm für eine
Beschreibung der Arbeitsweise des Bedienelements und Fig.
23 zeigt einen Stromlaufplan der Steuerschaltung eines
Antriebsabschnitts.
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Genauer gesagt, zeigt Fig. 19(a) einen Zustand der
elektrischen Bedienvorrichtung, in welchen ein Bedienteil
eines Bedienelements 2 nicht in Eingriff mit einem
Handschalter 4 steht. Das heißt, das Bedienteil 20 des
Bedienelements 2 ist manuell in Richtung eines Körpers 1 der
Vorrichtung gedrückt, um ein in dem Bedienelement 2
ausgebildetes Loch 34 in Richtung eines Vorsprungs 33 zu
bewegen, wodurch das Bedienteil 20 von dem Handschalter 4
gelöst wird. Wenn die elektrische Bedienvorrichtung in diesem
Zustand ist, kann der Handschalter 4 manuell betätigt
werden, und ein Leistungsschalter 25 ist durch das
Bedienelement 2 ausgeschaltet worden, so daß ein Antriebsabschnitt
13 auch dann nicht betrieben wird, wenn ein Fernsignal
ausgegeben wird.
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Fig. 19(b) zeigt einen anderen Zustand der elektrischen
Bedienvorrichtung, bei dem das Bedienelement 2 in Richtung
eines darin gezeigten Pfeils herausgezogen ist und der
Handschalter 4 in der "Aus"-Stellung ist, bei der das
Bedienelement 2 mit dem Handschalter 4 in Eingriff steht,
welcher in dem in dem Bedienteil 20 ausgebildeten Raum
gehalten wird, wie es in Fig. 22(a) gezeigt ist. In diesem
Zustand ist das Bedienelement 2 von dem Leistungsschalter
25 entfernt ist, und daher wird ein Strom zu einer in Fig.
23 gezeigten Steuerschaltung zugeführt, um den
Antriebsabschnitt 13 betriebsbereit zu machen.
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Wenn ein Fern-"EIN"-Schalter 35 geschlossen wird, wird
der Steuerschaltung des Antriebsabschnitts 13 ein
Fernsignal zugeführt, um den Handschalter 4 auf die
"EIN"-Stellung zu setzen. Folglich wird ein elektrischer Motor 15 in
die Richtung des Pfeils R gedreht, der in Fig. 20 gezeigt
ist, so daß der Vorsprung 33 des beweglichen Körpers 17
durch eine Gewindewelle 16 und einen angetriebenen Körper
21 in die Richtung des Pfeils X bewegt wird; das heißt, das
Bedienelement 2 wird durch das Loch 34 in der gleichen
Richtung bewegt, so daß der Handschalter 4 durch das
Bedienteil 20 auf die "EIN"-Stellung versetzt wird, wie es in
Fig. 19(c) und Fig. 22(b) gezeigt ist. Gleichzeitig wird
ein Positionsbestimmungsschalter 27 durch ein schaltendes
Bedienteil 26 niedergedrückt gehalten. Daher wird der Motor
15 in der entgegengesetzten Richtung gedreht und der
bewegliche Körper 17 wird deshalb in die umgekehrte Richtung
bewegt und demgemäß wird das Bedienelement 2 ebenso in die
entgegengesetzte Richtung bewegt. Das Bedienelement 2 wird
gestoppt, wenn das Schalterbedienteil 26 gegen einen
anderen Positionsbestimmungsschalter 28 stößt, wie es in Fig.
22(c) gezeigt ist (siehe auch den gekrümmten Pfeil in Fig.
19(c)). In diesem Fall wird der Abstand zwischen den Stel-
lungen des beweglichen Elements 2 in den Figuren 22(b) und
22(c) gleich dem Bereich einer Bewegung zwischen der
"EIN"-Stellung des Handschschalters 4 und einer
Auslöseanzeigestellung eingestellt. Das Bedienteil 20 des Bedienelements
2 weist eine Breite auf, die dem Abstand zwischen der
"EIN"-Stellung des Handschalters 4 und der
Auslöseanzeigestellung entspricht, und daher wird der Handschalter 4
nicht in Richtung der "AUS"-Stellung gedrückt.
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Da sich der Handschalter an der "EIN"-Stellung
befindet, ist der Trennschalter 3 eingeschaltet, womit
zugelassen wird, daß ein elektrischer Strom in eine damit
verbundene elektrische Schaltung fließt. Wenn ein Überstrom in
der elektrischen Schaltung fließt, wird der Trennschalter 3
ausgelöst, so daß der Handschalter 4 von der "EIN"-Stellung
zu der Auslöseanzeigestellung bewegt wird. In diesem Fall
wird der Handschalter 4 im Inneren des Bedienteils 20
bewegt, wie es durch den Pfeil in Fig. 19(d) oder durch die
unsichtbare Linie in Fig. 22(c) angezeigt wird; das
Bedienelement 22 wird jedoch nicht bewegt. Der derart
ausgelöste Trennschalter kann durch ein Bewegen des
Handschalters 4 zu der "AUS"-Stellung zurückgesetzt werden.
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Um den Handschalter 4 von der "EIN"-Stellung zu der
"AUS"-Stellung zu bewegen oder um ihn zurückzusetzen, wird
ein Fern-"AUS"-Schalter 36 geschlossen, so daß der Motor 15
in die Richtung des Pfeils 5 gedreht wird, um dadurch den
angetriebenen Körper 21 und das Bedienelement 2 in die
Richtung des Pfeils Y zu bewegen; das heißt, der
Handschalter 4 wird zu der "AUS"-Stellung bewegt, wie es in Fig.
22(d) gezeigt ist. Bei diesem Vorgang stößt der
angetriebene Körper 21 gegen einen anderen
Positionsbestimmungsschalter 30, und bewegt sich in die entgegengesetzte
Richtung. Wenn sich der angetriebene Körper weiter bewegt,
drückt das Schalterbedienteil 26 vor der Stellung, bei der
der Einschaltvorgang des Handschalters 4 bewirkt wird,
einen anderen Positionsbestimmungsschalter 29 nieder, so daß
der Motor 15 gestoppt wird und das Bedienelement 2 wird
gestoppt, wie es in Fig. 22(e) gezeigt ist, welche zu Fig.
22(a) gleich ist.
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Bei einer solchen elektrischen Bedienvorrichtung im
Stand der Technik, wie sie oben beschrieben worden ist,
benötigt das Bedienteil, das den Bedienhandschalter 4
beinhaltet, einen größeren Raum als die zulässige Länge von der
"EIN"-Stellung zu der Auslöseanzeigestellung, um das
Auslösen des Trennschalters 3 anzuzeigen, und nachdem der "EIN"-
Schaltung erzielt worden ist, muß der Bedienhandschalter 4
um eine Strecke zurückgeführt werden, die gleich der
zulässigen Länge ist.
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Daher weist die elektrische Bedienvorrichtung im Stand
der Technik folgende Schwierigkeiten auf:
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(1) Da das Bedienteil, nachdem die "EIN-Schaltung
erzielt worden ist, um eine Strecke zurückgeführt werden muß,
der gleich der zulässigen Länge ist, wie es oben
beschrieben worden ist, muß die Stellung des Bedienteils mit einer
hohen Genauigkeit gesteuert werden, und die Steuerschaltung
wird unvermeidlich kompliziert.
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(2) Da es notwendig ist, das Bedienteil zusätzlich
soweit wie die Strecke zu bewegen, die gleich der zulässigen
Länge ist, müssen zusätzliche Räume für das Bedienteil in
den Richtungen der "EIN"- und "AUS"-Schaltungen vorgesehen
werden.
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Die Druckschrift EP-A-0 427 641 offenbart eine
elektrische Bedienvorrichtung für einen Trennschalter, die eine
Nockenscheibe und einen Schlitten aufweist, dessen in die
Nockenscheibe eingreifenden Teile an gegenüberliegenden
Seiten der Mittellinie des Schlittens derart angeordnet
sind, daß der Schlitten mit dem äußeren Umfang der
Nockenscheibe in Eingriff steht. Um einen Eingriff zu erreichen,
müssen die eingreifenden Teile sehr genau angeordnet sein.
Wenn eines der in die Nockenscheibe eingreifenden Teile
während einer "EIN"- oder "AUS"-Schaltung zu nahe an der
Nockenscheibe angeordnet ist, könnte eine Selbsthemmung der
Anordnung auftreten.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine
elektrische Bedienvorrichtung für einen Trennschalter gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in einer derartigen Weise
zu schaffen, daß das Zusammenarbeiten zwischen der
Nockenscheibe und dem Schlitten verbessert werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe
durch die im Kennziehcnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
vorteilhaften Maßnahmen gelöst.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine elektrische
Bedienvorrichtung für einen Trennschalter geschaffen,
welche eine einfache Anordnung besitzt und welche in der Lage
ist, ohne Bereitstellung von zusätzlichem Raum das Auslösen
des Trennschalterhandschalters anzuzeigen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine elektrische
Bedienvorrichtung für einen Trennschalter geschaffen,
welche in der Lage ist, den ausgelösten Trennschalter durch
eine "AUS"-Schaltung zurückzusetzen, wann immer der
Trennschalter, nachdem er in einen "EIN"-Zustand oder in einen
"AUS-Zustand versetzt worden ist, ausgelöst worden ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine elektrische
Bedienvorrichtung für einen Trennschalter geschaffen, mit
einer Nockenscheibe, welche durch einen von
Betriebssignalen gesteuerten Elektromotor in einer vorbestimmten
Richtung gedreht wird, einem Schlitten, der in die
Nockenscheibe eingreifende Teile aufweist, welche bei jeder
halben Umdrehung der Nockenscheibe in Eingriff bzw. nicht in
Eingriff stehen, und einer Öffnung, in welche der
Handschalter
des Trennschalters eingeführt ist, wobei der
Schlitten in den Richtungen der "EIN"- und
"AUS"-Schaltungen des Handschalters gleitend gelagert ist. Nach den
"EIN"- und "AUS"-Schaltungen des Handschalters, sind die in
die Nockenscheibe eingreifenden Teile des Schlittens
jeweils von der Nockenscheibe gelöst.
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In der Vorrichtung sind nach der "EIN"- oder "AUS"-
Schaltung die in die Nockenscheibe eingreifenden Teile der
Nockenscheibe jeweils von der Nockenscheibe gelöst.
Demgemäß wird der von der Nockenscheibe gelöste Schlitten
selektiv in übereinstimmung mit der Bewegung des
Trennschalterhandschalters zu den "EIN"-, "AUS"- oder
"Auslöse"-Stellungen bewegt. Daher kann das Auslösen des Trennschalters un
ter Verwendung der "Auslöse"-Stellung angezeigt werden.
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Bei der Vorrichtung kann ein manuell betätigbarer
Hebel, der von einem Handbetätigungshebel betätigt wird, mit
dem Schlitten in Eingriff stehen. In diesem Fall wird der
von der Nockenscheibe gelöste Schlitten manuell betätigt,
was zu einem starken Verringern der Betätigungslast führt.
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Die Vorrichtung ist weiterhin mit einer
Motorsteuerschaltung zum Ansteuern des Elektromotors versehen, wobei
die Motorsteuerschaltung einen Positionsbestimmungsschalter
für die Nockenscheibe und einen
Positionsbestimmungsschalter für den Schlitten beinhaltet, von denen jeder ein
Dreiwegeschalter ist.
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Bei der die Motorsteuerschaltung aufweisenden
Vorrichtung wird, wenn die "EIN"- und "AUS"-Stellungen der
Nockenscheibe nicht in einer vorbestimmten Beziehung zu den
"EIN"-, "AUS"- oder "Auslöse"-Stellungen des Schlittens
stehen, der Motor betrieben, um zuzulassen, daß die
Nockenscheibe leerläuft, wodurch die positionelle Beziehung
korrigiert wird. Daher kann, ob sich der Trennschalter in
einem "EIN"-Zustand oder in einem "AUS"-Zustand befindet,
bevor
er ausgelöst wird, er durch ein externes
"AUS"-Schaltungssignal zurückgesetzt werden.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
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Die beiliegende Zeichnung, welche der Beschreibung
beigefügt ist und einen Teil der Beschreibung bildet, stellt
die gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
dar und dient zusammen mit der oben gegebenen allgemeinen
Beschreibung und der folgenden detaillierten Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen zum Erklären der
Grundlagen der Erfindung. In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
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Fig. 1 eine schematische Darstellung, die eine
Vorderansicht einer elektrischen Bedienvorrichtung für einen
Trennschalter darstellt, welche eine Ausführungsform der
Erfindung bildet;
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Fig. 2 eine schematische Darstellung, die eine rechte
Seitenansicht der Ausführungsform darstellt, die in Fig. 1
gezeigt ist;
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Fig. 3 eine schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht entlang einer in Fig. 2 gezeigten Linie III-III
ohne eine Vorrichtungsabdeckung zeigt;
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Fig. 4 eine schematische Darstellung, die eine linke
Seitenansicht der Ausführungsform darstellt, die in Fig. 3
gezeigt ist,;
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Fig. 5 eine schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht entsprechend Fig. 3 darstellt, die einen Zustand
der Vorrichtung zeigt, wenn sich der Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand befindet;
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Fig. 6 eine schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht entsprechend Fig. 3 darstellt, die einen Zustand
der Vorrichtung zeigt, wenn der Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand in einen "EIN"-Zustand versetzt wird;
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Fig. 7 eine schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht entsprechend Fig. 3 darstellt, die einen Zustand
der Vorrichtung zeigt, wenn der Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand ausgelöst wird;
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Fig. 8 eine schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht entsprechend Fig. 3 darstellt, die einen Zustand
der Vorrichtung zeigt, wenn der Trennschalter in einem
"EIN"-Zustand ausgelöst wird;
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Fig. 9 eine schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht entsprechend Fig. 3 darstellt, die einen Zustand
der Vorrichtung zeigt, wenn der Trennschalter zurückgesetzt
ist;
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Fig. 10 und 11 schematische Darstellungen, die jeweils
eine Vorderansicht und eine Bodenansicht eines
Schlittenabschnitts in der Vorrichtung darstellen;
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Fig. 12(a) und 12(b) schematische Darstellungen eines
Schlittens;
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Fig. 13(a) und (b) schematische Darstellungen eines
Rücksetzhebel in der Vorrichtung;
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Fig. 14 eine schematische Darstellung entsprechend der
Fig. 10, die einen Rücksetzhebel zeigt, der geschwenkt
wird;
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Fig. 15 eine graphische Darstellung, die die
Betätigungslasteigenschaften des Trennschalters anzeigt;
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Fig. 16 ein Schaltbild, das einen Zustand einer
Motorsteuerschaltung zeigt, wenn der Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand ist;
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Fig. 17 ein Schaltbild, das einen anderen Zustand der
Motorsteuerschaltung zeigt, wenn sich der Trennschalter in
einem "EIN"-Zustand befindet;
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Fig. 18 ebenso ein Schaltbild, das einen anderen
Zustand der Motorsteuerungsschaltung zeigt, in dem der
Trennschalter in einem "AUS"-Zustand gerade ausgelöst hat;
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Fig. 19(a) bis 19(d) perspektivische Ansichten einer
elektrischen Bedienvorrichtung für einen Trennschalter im
Stand der Technik;
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Fig. 20 ein schematische Darstellung, die eine
Schnittansicht der Vorrichtung im Stand der Technik darstellt;
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Fig. 21 eine vergrößerte perspektivische Ansicht, die
ein Bedienelement und ein bewegliches Teil in der
Vorrichtung im Stand der Technik zeigt;
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Fig. 22 eine erklärende Abbildung für eine Beschreibung
des Betriebs des Bedienelements in der Vorrichtung im Stand
der Technik; und
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Fig. 23 ein Blockschaltbild, das eine Steuerschaltung
für einen Antriebsabschnitt in der Vorrichtung im Stand der
Technik zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
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Bevorzugte Ausführungsformen dieser Erfindung werden
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben.
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Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
einer elektrische Bedienvorrichtung für einen Trennschalter
(gemäß Anspruch 1) wird unter Bezugnahme auf die Figuren 1
bis 15 beschrieben.
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In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 37 einen
Trennschalter; das Bezugszeichen 36 den Handschalter des
Trennschalters 37; das Bezugszeichen 39 einen
Vorrichtungsrahmen, der durch einen Montierständer 40 an dem
Trennschalter 37 montiert ist; das Bezugszeichen 41 eine
Vorrichtungsabdeckung, die fest an dem Vorrichtungsrahmen 39
befestigt ist und diesen abdeckt; das Bezugszeichen 42
einen Träger, der in dem Vorrichtungsrahmen 39 vorgesehen
ist; das Bezugszeichen 43 einen Elektromotor, der an dem
Träger 42 montiert ist; das Bezugszeichen 44 eine
Nockenscheibe, die durch eine Nockenwelle 45 derart auf dem
Träger 42 gehalten wird, daß sie sich in einer vorbestimmten
Richtung durch einen Getriebeabschnitt 46 durch den Motor
43 gedreht wird; das Bezugszeichen 47 eine Rolle der
Nokkenscheibe die für die Nockenscheibe 44 vorgesehen ist; und
das Bezugszeichen 48 einen Schlitten. Der Schlitten 48 ist
durch Führungsstäbe 49 gleitbar gelagert, und wird durch
die Nockenscheibe 44 in die Richtungen von "EIN"- und
"AUS"-Schaltungen der Handschalters 38 hin- und herbewegt.
Der Schlitten wird durch Gießen eines Materials mit einem
niedrigen Reibungskoeffizienten ausgebildet.
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Weiterhin bezeichnen in diesen Figuren die
Bezugszeichen 50 bzw. 51 jeweils ein in die "EIN"-Schaltungsseite
der Nockenscheibe eingreifendes Teil bzw. ein in ein "AUS"-
Schaltungsseite der Nockenscheibe eingreifendes Teil,
welche von dem Schlitten hervorstehen und mit welchen Teile
der Rolle 47 der Nockenscheibe in Eingriff bzw. nicht in
Eingriff gebracht werden; das Bezugszeichen 52 eine in dem
Schlitten 48 ausgebildete Öffnung, in welche der
Handschalter 38 eingefügt wird; das Bezugszeichen 53 ein
Rücksetzhebel, der drehbar auf einem in dem in die Nockenscheibe ein-
greifenden Teil 51 eingebetteten Zapfen 54 montiert ist;
das Bezugszeichen 55 eine Sprungfeder, die den
Rücksetzhebei 53 immer spannt; das Bezugszeichen 56 eine manuell
betätigbare Welle, die durch den Vorrichtungsrahmen 39 und
dem Träger 42 drehbar gehalten wird; das Bezugszeichen 57
einen manuell betätigbaren Hebel, der an dem unteren
Endteil der manuell betätigbaren Welle 56 befestigt ist und
einen Roller 58 an dem anderen Ende aufweist, welcher in
Eingriff mit einer in dem Schlitten 48 ausgebildeten
Vertiefung 59 steht; das Bezugszeichen 60 eine Anzeigetafel,
die an dem oberen Endteil der manuell betätigbaren Welle 56
befestigt ist, mit einem "AUS"-Anzeigeteil 60a, einem
"Auslöse"-Anzeigeteil 60b und einem "EIN"-Anzeigeteil 60º;
das Bezugszeichen 61 ein Anzeigefenster, das in der
Vorrichtungsabdeckung 41 ausgebildet ist; das Bezugszeichen 62
einen manuell betätigbaren Handschalter, der abnehmbar an
der Vorrichtungsabdeckung 41 befestigt ist; das
Bezugszeichen 63 ein in die Vorrichtungsabdeckung 41 ausgebildetes
Loch, in welches der manuell betätigbare Handschalter 62
eingefügt wird; das Bezugszeichen 64 ein in dem oberen
Endteil der manuell betätigbaren Welle 56 ausgebildetes
Eingriffsloch, in welches der manuell betätigbare Handschalter
62 eingepaßt wird; das Bezugszeichen 65 einen
Positionsbestimmungsschalter für die Nockenscheibe 44; und 66 einen
Positionsbestimmungsschalter für den Schlitten 48.
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Die Arbeitsweise der derart aufgebauten Ausführungs
form wird beschrieben.
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Fig. 5 zeigt den Trennschalter 37, welcher in einem
"AUS"-Zustand ist. Wenn unter dieser Bedingung eine "EIN"-
Schaltung bewirkt wird, wird der Motor 43 angesteuert, um
die Nockenscheibe 44 um 1800 in die Richtung eines Pfeils
67 zu drehen. In diesem Zusammenhang sollte festgehalten
werden, daß ein Mikroschalter die Drehung der Nockenscheibe
44 erfaßt und diese bei jeder Erfassung der Drehung von
180º der Nockenscheibe stoppt. Während die Nockenscheibe 44
um 180º gedreht wird, wie es in der Fig. 6 gezeigt ist,
drückt die Rolle 47 der Nockenscheibe das bei einer "EIN"-
Schaltung in die Nockenscheibe eingreifende Teil 50 in
Richtung des Pfeils 68. Daher wird bei der an der "EIN"-
Stellung gestoppten Nockenscheibe 44, wie es in Fig. 3
gezeigt ist, der Schlitten 48 in die Richtung der "EIN"-
Schaltung des Handschalters 38 bewegt, so daß der
Trennschalter 37 in einen "EIN"-Zustand versetzt wird, wie es in
den Figuren 1 bis 4 gezeigt ist. Bei diesem Betrieb wird,
wenn sich der Schlitten 48 bewegt, der manuell betätigbare
Handhebel 57 im Uhrzeigersinn gedreht, und daher die
manuell betätigbare Welle 56 ebenso gedreht, um die
Anzeigetafel 60 im Uhrzeigersinn zu drehen. Folglich erscheint das
"EIN"-Anzeigeteil 60c in dem Anzeigefenster 61, wie es in
Fig. 1 gezeigt ist.
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Wenn in dem Fall, in dem der Trennschalter 37 in einem
"EIN"-Zustand ist, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, eine
"AUS"-Schaltung bewirkt wird, wird der Motor 43
angesteuert, um die Nockenscheibe 44 um 1800 in die Richtung des
Pfeils 69 zu drehen. Während die Nockenscheibe um 180º
gedreht wird, drückt die Rolle 47 der Nockenscheibe das bei
einer "AUS"-Schaltung in die Nockenscheibe eingreifende
Teil 51 (d.h., den Rücksetzhebel 53). Daher wird bei der
bei der "AUS"-Stellung gestoppten Nockenscheibe 44, wie es
in Fig. 5 gezeigt ist, der Schlitten 48 in die Richtung der
"AUS"-Schaltung des Handschalters 38 bewegt, so daß der
Trennschalter in einen "AUS"-Zustand versetzt wird. Bei
diesem Betrieb wird, wenn sich der Schlitten 48 bewegt, der
manuell betätigbare Handhebel 57 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht und daher die manuell betätigbare Welle 56 ebenso
gedreht, um zu bewirken, daß das "AUS"-Anzeigeteil 60a in dem
Anzeigefenster 61 erscheint.
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Entweder wenn der Trennschalter 37 in einem
"EIN"-Zustand ist, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, oder wenn er in
einem "AUS"-Zustand ist, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, sind
die in die Nockenscheibe eingreifenden Teile 50 und 51 des
Schlittens 48 von der Rolle 47 der Nockenscheibe entfernt.
Demgemäß arbeitet, wenn der Trennschalter 37 in diesem
Zustand ausgelöst wird, der von der Nockenscheibe 44 gelöste
Schlitten 48 in Übereinstimmung mit der Bewegung des
Handschalters 38, so daß, wenn der Trennschalter in einem
"EIN"-Zustand ist, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, der
Schlitten 48 in die Richtung des Pfeils 70 bewegt wird.
Somit wird der Trennschalter 37 von der "EIN"-Stellung
ausgelöst, wie es in Fig. 8 gezeigt ist. Wenn andererseits der
Trennschalter 37 in einem "AUS"-Zustand ist, wie es in Fig.
gezeigt ist, wird der Schlitten 48 in die Richtung des
Pfeils 71 bewegt, so daß der Trennschalter 37 in den
gleichen Zustand gebracht wird, wie er in Fig. 7 gezeigt ist,
bei dem der Trennschalter 37 von der "AUS"-Stellung
ausgelöst worden ist. Bei diesem Betrieb wird, wann immer der
Schlitten 48 auf die oben beschriebene Weise bewegt wird,
der manuell betätigbare Hebel 57 gedreht, um die
Anzeigetafel 60 zu drehen, so daß das "Auslöse"-Anzeigeteil 60b in
dem Anzeigefenster 61 erscheint.
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Wenn in dem Fall, in dem der Trennschalter 37 in einem
"EIN"-Zustand ist, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, die
manuell betätigbare Welle 56 im Gegenuhrzeigersinn mit dem in
das Eingriffsloch 64 durch das Einführloch 63 eingefügten
manuell betätigbaren Handschalter 62 gedreht wird, wird
dann der Schlitten 48 durch den manuell betätigbaren Hebel
57 in die Richtung des Pfeils 70 bewegt. Somit kann der
Trennschalter 37 manuell ausgeschaltet werden. Wenn in dem
Fall, in dem der Trennschalter in einem "AUS"-Zustand ist,
wie es in Fig. 5 gezeigt ist, die manuell betätigbare Welle
56 im Uhrzeigersinn mit dem auf die gleiche Weise in das
Eingriffsloch 64 eingefügten manuell betätigbaren
Handschalter 62 gedreht wird, wird dann der Schlitten 48 durch
den manuell betätigbaren Hebel 57 in die Richtung des
Pfeils 71 bewegt. Somit kann der Trennschalter 37 manuell
eingeschaltet werden. Bei diesem manuellen Betrieb ist der
Schlitten 48 von der Nockenscheibe 44 gelöst, und wird
daher nur der Trennschalterhandschalter 38 betätigt. Dies
bedeutet, daß die manuelle Betätigungskraft stark verringert
ist und der manuelle Betätigungsabschnitt im Mechanismus
stark vereinfacht werden kann, was zu einer Verringerung
der Herstellungskosten führt.
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Wie es in Fig. 12 gezeigt ist, sind die in die
Nockenscheibe eingreifenden Teile 50 bzw. 51 des Schlittens 48
10 jeweils diagonal auf der "EIN"-Schaltungsseite bzw. der
"AUS"-Schaltungsseite angeordnet. Wenn die "EIN"- oder
"AUS"-Schaltung ausgeführt wird, ist bei dieser Anordnung
die zulässsige Bereich der Stoppstellungen des
Elektromotors (d.h., der Abstand, welchen die Rolle 47 der
Nockenscheibe für die Zeitdauer abdeckt, welche von dem
Zeitpunkt, zu dem die Rolle 47 das in die "EIN"-Schaltungsseite
der Nockenscheibe eingreifende Teil 50 verläßt, bis es
gegen das in die "AUS"-Schaltungsseite der Nockenscheibe
eingreifende Teil 51 stößt, verstreicht) ausreichend breit.
Daher ist es unnötig, eine Bremse oder dergleichen
vorzusehen, um den Motor 43 (dieser kann so gelassen werden wie er
ist, bis er sich selbst stoppt) zu stoppen.
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Durch Einstellen der Stellungen der in die
Nockenscheibe eingreifenden Teile 50 und 51 des Schlittens 48,
können die Eigenschaften des Schaltungshubs und der
Betätigungslast mit der Eigenschaft der Betätigungslast des
Trennschalterhandschalters 38 des Trennschalters 37 in
Übereinstimmung gebracht werden. Demgemäß kann der
Elektromotor 43 eine kleine Leistung besitzen.
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Wenn der Handschalter 38, um in die "EIN"-Schaltung
versetzt zu werden, über seinen Totpunkt hinaus betätigt
wird, wird dann der Schlitten 48 in Übereinstimmung mit dem
Handchalter 38 zu der "EIN"-Stellung bewegt, was die
allgemeine Verwendung von Bestandteilen für einen Trennschal-
ter zuläßt, dessen Handschalter 38 um einiges
unterschiedlich im Schaltungshub ist.
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Wenn in dem Fall, in dem der Trennschalter 37 in einem
"EIN"-Zustand ausgelöst wird, wie es in Fig. 8 gezeigt ist,
die Rücksetzschaltung ausgeführt wird, um den Motor 43
anzusteuern, dann wird die Nockenscheibe um 1800 in die
Richtung des Pfeils 72 gedreht. Während dieses Drehvorgangs
drückt die Rolle 47 der Nockenscheibe das in die "AUS"-
Schaltungsseite der Nockenscheibe eingreifende Teil 51 (und
demgemäß der Rücksetzhebel 53), wie es in Fig. 9 gezeigt
ist. Daher wird, wenn die Nockenscheibe 44 bei der "AUS"-
Stellung gestoppt wird, der Trennschalter 37 zurückgesetzt,
wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Während der Trennschalter
zurückgesetzt wird, wie es in Fig. 9 gezeigt ist, erfolgt
eine Stoßdämpfung der Rolle 47 der Nockenscheibe durch den
gegen die Sprungfeder 55 drehenden Rücksetzhebel 53. Daher
kann der Trennschalter 37 mit einem geringen
Rücksetzspielraum sicher zurückgesetzt werden. Mit anderen Worten, er
weist nicht die Schwierigkeit auf, daß er zum Beispiel
wegen Montagefehlern nicht zurückgesetzt werden kann.
Zusätzlich wird bei dem Trennschalter der Handschalter 38 niemals
brechen, wenn er zurückgesetzt wird.
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Der Rücksetzhebel ist drehbar an den Zapfen 54
montiert. Daher kann die Sprungfeder 55 eine schwache sein,
welche es möglich macht, den Rücksetzhebel in einem kleinen
Raum vorzusehen.
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Eine andere Ausführungsform der Erfindung wird unter
Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 9 und die Figuren 16 bis
18 beschrieben. Soweit es die Figuren 1 bis 9 betrifft, ist
die Ausführungsform im wesentlichen gleich in der Anordnung
zu der oben beschriebenen ersten Ausführungsform Daher
wird der Betrieb des Trennschalters mit dem für die
Nockenscheibe 44 vorgesehenen Positionsbestimmungsschalter 65 und
mit dem für den Schlitten 48 vorgesehenen Positionsbestim-
mungsschalter 66 unter Bezugnahme auf eine
Motorsteuerschaltung beschrieben, die in den Figuren 16 bis 18 gezeigt
ist.
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Wie es zuvor beschrieben worden ist, zeigt die Fig. 16
einen Zustand der Motorsteuerschaltung, wenn der
Trennschalter 37 in einem "AUS"-Zustand ist (siehe Fig. 5),
zeigt Fig. 17 einen anderen Zustand der
Motorsteuerschaltung, wenn der Trennschalter 37 in einem "EIN"-Zustand ist
(siehe Fig. 1 bis 4), und zeigt Fig. 18 einen anderen
Zustand der Motorsteuerschaltung, wenn der Trennschalter 37
in einem "AUS"-Zustand ausgelöst wird (siehe Fig. 7).
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In diesen Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 73 einen
"EIN"-Schaltungsschalter; 74 einen
"AUS"-Schaltungsschalter; 75 eine Schaltleistungsquelle; 76 ein
Motorsteuerrelais; 77 und 78 "EIN"-Schaltungs-Relais; 79 und 80 "AUS"-
Schaltungs-Relais; 81 ein Anregungsverhinderungrelais; 82
einen Anregungsverhinderungsschalter; und 83 einen
Sicherheitsschalter, der für einen manuellen Betrieb verwendet
wird.
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Wenn in dem Fall, in dem der Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand ist, wie es in Fig. 16 gezeigt ist, der
"EIN"-Schaltungsschalter 73 geschlossen wird, werden das
"EIN"-Schaltungs-Relais 77, das "EIN"-Schaltungs-Relais 78
und das Motorsteuerrelais 76 nacheinander in dieser
Reihenfolge erregt, um den Elektromotor 43 zu drehen. Folglich
wird, wie es zuvor beschrieben worden ist, die
Nockenscheibe 44 in die Richtung des Pfeils 67 in Fig. 5 gedreht,
und wird der Nockenscheibenpositionsbestimmungsschalter 65
wird an der "EIN"-Stellung betrieben, wie es in Fig. 3
gezeigt ist, womit die Zuführung des Erregerstroms zu dem in
"EIN"-Schaltungs-Relais 78 angehalten wird. Danach wird die
Zuführung des Erregungsstroms zu dem Motorsteuerrelais 76
ebenso angehalten und der Motor 43 wird dann gestoppt. Wenn
der Trennschalter 37 in einem "EIN"-Zustand ist, wird der
Schlittenpositionsbestimmungsschalter 66 durch den
Schlitten 48 betrieben, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
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Wenn in dem Fall, in dem der Trennschalter 37 in einem
"EIN"-Zustand ist, wie es in Fig. 17 gezeigt ist, der
"AUS"-Schaltungsschalter 74 geschlossen wird, werden das
"AUS"-Schaltungs-Relais 79, das "AUS"-Schaltungs-Relais 80
und das Motorsteuerrelais 76 nacheinander in dieser
Reihenfolge erregt, um den Elektromotor 43 zu drehen. Folglich
wird, wie es zuvor beschrieben worden ist, die
Nockenscheibe 44 in die Richtung des Pfeils 69 in Fig. 3 gedreht,
und der Nockenscheibenpositionsbestimmungsschalter 65 wird
an der "AUS"-Stellung betrieben, wie es in Fig. 5 gezeigt
ist, womit das "AUS"-Schaltungs-Relais 80 und das
Motorsteuerrelais 76 abgeregt werden. Folglich wird der Motor 43
gestoppt. Wenn der Trennschalter 37 in einem "AUS"-Zustand
ist, wird der Schlittenpositionsbestimmungsschalter 66
durch den Schlitten 48 betrieben, wie es in Fig. 5 gezeigt
ist.
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Wenn der Trennschalter in einem "EIN"-Zustand ausgelöst
wird, wie es in Fig. 8 gezeigt ist, wird der Schlitten 48
in Übereinstimmung mit der Bewegung des Handschalters 38
des Trennschalters 37 zu der "Auslöse"-Stellung von der in
Fig. 3 gezeigten Stellung zu der in Fig. 8 gezeigten
Stellung bewegt, während der
Nockenscheibenpositionsbestimmungsschalter 65 und der Schlittenpositionsbestimmungs
schalter 66 ähnlich, wie in dem Fall gehalten werden, in
dem der Trennschalter in einem "EIN"-Zustand ist. Daher
wird die Motorsteuerschaltung auf das
"AUS"-Schaltungssignal wartend gehalten, wobei der Trennschalter in einem
"EIN-Zustand ist, wie es in Fig. 17 gezeigt ist.
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Wenn der Trennschalter in einem "AUS"-Zustand ausgelöst
wird, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, wird der Schlitten 48
in Übereinstimmung mit der Bewegung des Handschalters 38
des Trennschalters 37 zu der "Auslöse"-Stellung von der in
Fig. 5 gezeigten Stellung zu der in Fig. 7 gezeigten
Stellung bewegt. Daher wird bei dem Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand in Fig. 16 das "EIN"-Schaltungs-Relais 78
erregt, und wird dann das Motorsteuerrelais 76 erregt, so daß
der Motor 43 gedreht wird. In dem Fall, in dem der
Trennschalter in einem "AUS"-Zustand ausgelöst wird, wie es in
Fig. 7 gezeigt ist, führt die Nockenscheibe 44 im
wesentlichen eine Halbdrehung in Übereinstimmung mit der Drehung
des Motors 43 aus, und der
Nockenscheibenpositionsbestimmungsschalter 65 wird eingeschaltet, so daß die Zuführung
des Erregerstroms zu dem "EIN"-Schaltungs-Relais 78
angehalten wird, und dann die Zuführung des Erregerstroms zu
dem Motorsteuerrelais 76 ebenso angehalten wird. Folglich
wird der Motor 43 gestoppt. Der Zustand, daß der
Trennschalter in einem "EIN"-Zustand ausgelöst wird, wie es in
Fig. 8 gezeigt ist, und der Zustand, daß der Trennschalter
in einem "EIN"-Zustand ist, wie es in Fig. 17 gezeigt ist,
sind darin gleich, daß der Trennschalter auf das "AUS"-
Schaltungssignal wartend gehalten wird.
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Wenn der Handschalter 38 des Trennschalters 37 durch
den Schlitten 48 mittels des Betriebs des manuell
betätigbaren Handschalters 62 betätigt wird, wird der
Schlittenpositionsbestimmungsschalter 66 betätigt. Daher wird, wenn
die manuelle "EIN"-Schaltung mit dem Trennschalter in einem
"AUS"-Zustand ausgeführt wird, wie es in Fig. 16 gezeigt
ist, der Schlittenpositionsbestimmungsschalter 66 zu einem
Anschluß geschaltet, welcher ein anderer ist als der in der
Figur gezeigte Anschluß. Folglich werden das
"EIN"-Schaltungs-Relais 78 und das Motorsteuerrelais 76 erregt, so daß
der Motor 43 gedreht wird. Wenn sich der Motor 43 sich auf
diese Weise dreht, führt die Nockenscheibe 44 eine
Halbumdrehung aus, so daß der Nockenscheibenpositionsbestimmungs
schalter 75 betätigt wird, um den Motor 43 zu stoppen.
Somit wird der Trennschalter in einen "EIN"-Zustand versetzt,
wie es in Fig. 17 gezeigt ist; das heißt, ein
Positionskorrekturbetrieb (d.h., ein Leerlaufen der Nockenscheibe in
Übereinstimmung mit der manuellen "EIN"-Schaltung) ist
durchgeführt worden. Wenn die manuelle "AUS"-Schaltung mit
dem Trennschalter in einem "EIN"-Zustand ausgeführt wird,
wie es in Fig. 17 gezeigt ist, wird der Schlittenpositions
bestimmungsschalter 66 zu einem Anschluß geschaltet, der
ein anderer als der in der Figur gezeigte Anschluß ist, so
daß das "AUS"-Schaltungs-Relais 80 und das
Motorsteuerrelais 76 erregt werden, um den Motor 43 zu drehen. Wenn der
Motor 43 auf diese Weise gedreht wird, führt die
Nockenscheibe 44 eine Halbumdrehung aus, so daß der
Nockenpositionsscheibenbestimmungsschalter 65 betätigt wird, um den
Motor 43 zu stoppen. Somit wird der Trennschalter in einen
"AUS"-Zustand versetzt, wie es in Fig. 17 gezeigt ist; das
heißt, eine Positionskorrekturbetrieb (d.h., ein Leerlaufen
der Nockenscheibe in Übereinstimmung mit der manuellen
"AUS"-Schaltung) ist durchgeführt worden.
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In der Vorrichtung wird der nicht mit der Nockenscheibe
in Eingriff stehende Schlitten in Übereinstimmung mit der
Bewegung des Trennschalterhandschalters zu den "EIN"-,
"AUS"- oder "Auslöse"-Stellungen bewegt. Daher kann das
Auslösen des Trennschalterhandschalters angezeigt werden,
ohne daß ein komplizierter Mechanismus oder ein
zusätzlicher Raum erforderlich ist.
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Überdies kann bei einer solchen Vorrichtung, wie sie
oben beschrieben worden ist, ob der Trennschalter in einem
"EIN"-Zustand oder in einem "AUS"-Zustand ist, wenn er
ausgelöst wird, er immer mittels einer "AUS"-Schaltung
zurückgesetzt werden.
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Während die Beschreibung in Verbindung mit bevorzugten
Ausführungsformen dieser Erfindung durchgeführt worden ist,
ist es für den Fachmann offensichtlich, daß verschiedene
Änderungen und Ausgestaltungen durchgeführt werden können,
ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen; es wird daher
beabsichtigt, daß die beiliegenden Ansprüche alle derarti-
gen Änderungen und Ausgestaltungen als in den Umfang der
Erfindung fallend abdecken,.