DE512465C - Trocken- oder Gluehofen fuer draht- oder bandfoermiges Gut - Google Patents

Trocken- oder Gluehofen fuer draht- oder bandfoermiges Gut

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DE512465C
DE512465C DEA52814D DEA0052814D DE512465C DE 512465 C DE512465 C DE 512465C DE A52814 D DEA52814 D DE A52814D DE A0052814 D DEA0052814 D DE A0052814D DE 512465 C DE512465 C DE 512465C
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wire
strip
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drying
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/001Drying and oxidising yarns, ribbons or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Trocken- oder Glühofen für draht- oder bandförmiges Gut Die Erfindung bezieht sich auf eine Bauart von Öfen zum Erhitzen, Trocknen, Glühen oder Emaillieren von draht- oder bandförmigem Gut. Der neue Ofen kann beispielsweise zum Trocknen des auf einen draht- oder bandförmigen elektrischen Leiter aufgebrachten Emaillelackes dienen. Das Gut wird zu diesem Zweck an den Stirnseiten des Ofens über Trommeln geführt und durchläuft die Behandlungskammer ein oder mehrere Male. Bei den bisher bekannten Bauarten ist das erste Einbringen das Einfädeln des draht- oder bandförmigen Gutes mit Schwierigkeiten verbunden, insbesondere dann, wenn es sich um ein leicht biegsames Gut, z. B. dünnen elektrischen Leitungsdraht, handelt. Diesen Schwierigkeiten wird erfindungsgemäß dadurch begegnet, daß die Behandlungskammer einen seitlichen Einführungsschlitz erhält, der sich über die gesamte Länge der Behandlungskammer, und zwar in der Bewegungsrichtung des Gutes erstreckt.
  • Die Zeichnung zeigt Ausfübrungsbeispiele der neuen Ofenart, und zwar ist in den Abb. i bis 3 ein Emaillierofen mit Gasbeheizung und in Abb..f eine abgeänderte Form mit elektrischer Beheizung dargestellt.
  • Abb. i ist ein teilweiser Schnitt nach Linie d-B der Abb. 3, Abb. 2 ein Grundriß, Abb. 3 eine Endansicht, teilweise geschnitten, Abb. 2 und Abb..l ein Querschnitt. Die Heizkammer a, zweckmäßig aus Gußeisen, besitzt U-förmigen Querschnitt, deren Öffnung nach der Außenseite zu zeigt. Die Kammer a ist von einem Gehäusemantel L, c umgeben, welcher mit wärmeisolierendem Stoff d ausgekleidet ist. Außerhalb der Heizkammer sind die Heizeinrichtungen untergebracht; bei der Ausführung nach Abb. i bis 3 bestehen diese aus Gasbrennern e mit Düsen f. Der Ofen nach Abb..f ist mit elektrischer Widerstandsbeheizung " ausgerüstet. Die Heizgase durchströmen in Richtung der eingezeichneten Pfeile durch die Kanäle k die Heizkammer a und verlassen den Ofen durch den Schornstein z:.
  • Der Ofen selbst ist bei dem Ausführungsbeispiel als Doppelofen mit in der `litte liegendem Schornstein ausgebildet, was jedoch für die Erfindung an sich belanglos ist. An den Stiniseiten des Ofens sind Trommeln na, ia angeordnet, deren oberste Tangente in einer Ebene dicht unterhalb der Heizkammerdecke k. liegt, so daß die über die Trommeln geführten Drähte o. dgl. o durch den obersten Teil der Heizkammer a. geführt «erden. Das rücklaufende Trum des Gutes wird unterhalb des Ofens' (Abb. i) geführt. Vor dem jedesmaligen Eintritt in den Ofen durchläuft der Draht einen Behälter P, in welchem sich das Emaillierbad befuidet. Der Draht erhält also jedesmal vor dem Eintritt in den Ofen einen neuen Lacküberzug und wird sodann erhitzt. Beim Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daB der Draht o den Ofen achtmal durchläuft.
  • Die Abschlußwände q (Abb. i) des Ofens sind mit waagerechten Eintrittsschlitzen r versehen, der Ofenmantel .i besitzt an der Seite einen Einführungsschlitz s, welcher sich über die ganze Länge des Ofens erstreckt. Die Schlitze r und s sind durch schräg verlaufende 'Verbindungen t in den Abschlußwänden q verbunden. Auf diese Weise ist es möglich, den zu behandelnden Draht o. dgl. in einfachster Weise in den Ofen einzubringen, indem der Draht von der Seite durch die Schlitze s und t in den waagerechten Schlitz r eingelegt wird. Dieses Einlegen geschieht wesentlich einfacher und schneller als bei den bisher bekannten Ausführungen. Da der Einführungsschlitz s sich am Boden der Heizkammer a befindet, ist ein Wärmeverlust nicht zu befürchten. Es ist selbstverständlich möglich, den Schlitz s noch durch eine besondere Verschlußklappe abzuschließen.
  • Lm ein möglichst rasches Anheizen des Ofens zu ermöglichen, ist die Heizkammer a am Boden mit Durchtrittsöffnungen zt für die Heizgase -versehen, die durch eine Platte v verschlossen werden können. Diese Platte besitzt entsprechende Öffnungen w, die sich in der gezeichneten Offenstellung mit den Durchtrittsöffnungen ac decken. Durch seitliches Verschieben der Platte v werden die Durchtrittsöffnungen zs verschlossen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trocken- oder Glühofen für draht- oder bandförmiges Gut, dadurch gekennzeichnet, daß der Behandlungsraum (a) einen seitlichen Einführungsschlitz (s) für das drähtoder- bandförmige Behandlungsgut (ö) aufweist, der sich in der Bewegungsrichtung des Draht- oder Bandmaterials (ö) über die gesamte Länge der Behandlungskammer (ä) erstreckt.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einführungsschlitz (s) in Höhe oder nahe der Bodenfläche der Behandlungskammer (a) verläuft.
  3. 3. Ofen nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch schräge Verbindungsschlitze (t), die die seitlichen Einführungsschlitze (s) mit den an den stirnseitigen Abschlußwänden (q) der Behandlungskammer (a) nahe der Kammerdecke (k) angeordneten Durchtrittsöffnungen (r) für dasBehandlungsgut verbinden.
DEA52814D 1926-12-29 1927-12-28 Trocken- oder Gluehofen fuer draht- oder bandfoermiges Gut Expired DE512465C (de)

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