DE512013C - Vorrichtung zum Ausgleich der wechselnden Geschwindigkeiten von langgliedrigen Ketten - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgleich der wechselnden Geschwindigkeiten von langgliedrigen Ketten

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DE512013C
DE512013C DEST46337D DEST046337D DE512013C DE 512013 C DE512013 C DE 512013C DE ST46337 D DEST46337 D DE ST46337D DE ST046337 D DEST046337 D DE ST046337D DE 512013 C DE512013 C DE 512013C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02Belt or chain conveyors
    • B65G2812/02267Conveyors having endless traction elements
    • B65G2812/02277Common features for chain conveyors
    • B65G2812/02287Driving means
    • B65G2812/02306Driving drums
    • B65G2812/02316Driving drums with means for assuring constant linear speed of chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Ausgleich der wechselnden Geschwindigkeiten von langgliedrigen Ketten Die Erfindung bezweckt, die ungleiche Geschwindigkeit langgliedriger Gelenkketten, Gliederbänder o. dgl. bei ihrem Umlauf um den Kettenstern auszugleichen. Vorrichtungen dieser Art unter Verwendung von Zahnrädern, beispielsweise elliptischer oder exzentrischer Räder, sind bekannt. Es ist ferner bekannt, dem auf der Achse des Antriebsternes befestigten Zahnrad neben seiner gleichmäßigen Umfangsgeschwindigkeit noch eine zusätzliche periodische Schwingung zu erteilen, deren Periode gleich dem Produkt aus der Umdrehungszahl des Kettensternes und seiner Seitenzahl ist.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß von der Achse des Kettensternes aus eine Kurbel (oder Exzenter) angetrieben wird, derart, daß deren Umdrehungszahl der Schwingungsperiode des Antriebsrades entspricht und diese Drehbewegung durch eine Schubstange auf den das Antriebsrad tragenden Schwinghebel übertragen wird.
  • Dadurch wird der erstrebte Zweck mittels einfacher, im Maschinenbau üblicher Hilfsmittel erreicht.
  • Eine Sonderausführung besteht darin, daß auch der Antriebsmotor auf dem Schwinghebel mit befestigt wird. Letztere Ausführungsform ist bei dem auf beiliegender Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel angenommen. Hierbei zeigen die Abb. z bis q. den gleichen Mechanismus in vier verschiedenen Stellungen.
  • Es bezeichnet a den Kettenstern, welcher in dem dargestellten Beispiel als vierseitiges Polygon angenommen ist. Um diesen ist die Gliederkette b herumgeführt. Auf der Achse c des Kettensternes ist das Antriebsrad d befestigt. Um die Achse c schwingt der Hebel e, auf dem das mit dem Rad d in Eingriff stehende Ritzel f gelagert ist. In der Darstellung ist angenommen, daß dieses Ritzel direkt auf der Motorachse sitzt, der Motor g ebenfalls auf dem Hebel e befestigt ist und mit diesem schwingt. Am freien Ende des Hebels e greift ein Lenker h an, dessen anderes Ende mit einer Kurbel i verbunden ist. Diese Kurbel wird von der Achse c aus in geeigneter Weise, etwa mittels der Kette k und der Kettenräder k1 und k2, angetrieben. Das Übersetzungsverhältnis k1: k2 entspricht der Seitenzahl des Antriebsternes. Dem in der Zeichnung dargestellten vierseitigen Kettenstern entsprechend ist das Kettenrad k1 viermal so groß als k2, und jeder Polygonseite des Antriebsternes entspricht eine Umdrehung der Kurbel i.
  • Die Abb. x zeigt den Kettenstern a in einer Stellung, in welcher eine Polygonseite parallel zum auflaufenden Kettenstrang liegt, wo also bei gleichförmiger Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsrades die Kettengeschwindigkeit am geringsten sein würde. Die Stellung der Kurbel i ist derart, daß ihre Einwirkung auf den Schwinghebel e am stärksten ist. Bei der durch Pfeile angedeuteten Bewegungsrichtung wird der Hebel e nach oben bewegt. Dadurch erhält das Antriebsrad d außer der gleichförmigen Umfangsgeschwindigkeit durch Antriebsritzel f noch eine zusätzliche Geschwindigkeit durch die in gleichem Sinne ausschwingende Bewegung desselben durch den Hebel e. Abb. a zeigt die Stellung, bei welcher die Kurbel i sich um go ° gedreht, die Achse c also 1/1s einer- Umdrehung zurückgelegt hat. Der Hebel e hat seine höchste Stellung erreicht; das Rad d erhält keine weitere zusätzliche Drehung, sondern nur die Umfangsgeschwindigkeit des Ritzels f.
  • Abb. 3 zeigt die Stellung nach einer weiteren Vierteldrehung der Kurbel i. Die Achse c hat % einer Umdrehung vollendet. Der Hebel e ist in der Abwärtsbewegung begriffen und hat seine größte Geschwindigkeit erreicht. Die Umfangsgeschwindigkeit des Rades d ist gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsritzels f, vermindert um die Relativgeschwindigkeit durch in entgegengesetztem Sinne gerichtete Schwingbewegung desselben.
  • Abb. q. zeigt die Stellung nach 3/4 Umdrehung der Kurbel i und 3/1c Umdrehung der Achse c. Der Hebel c hat seine tiefste Lage erreicht; die Umfangsgeschwindigkeit des Rades d ist gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Antriebsritzels f. Bei Weiterdrehung nimmt die Umfangsgeschwindigkeit des Rades d wieder zu, bis nach einer weiteren Vierteldrehung der Kurbel i die Stellung der Abb. z und damit die größte Geschwindigkeit des Rades d wieder erreicht wird, worauf das Arbeitsspiel sich wiederholt.
  • Die Erfindung hat gegenüber bereits bekannten Einrichtungen den Vorteil, daß das Übersetzungsverhältnis vom Antriebsritzel f auf das mit dem Kettenstern verbundene Rad d beliebig gewählt und besondere Zwischenvorgelege entbehrlich werden. Das konstante Übersetzungsverhältnis ermöglicht eine theoretisch genaue einheitliche Zahnform und gestattet die Herstellung der Räder mit den sonst üblichen technischen Hilfsmitteln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:' r. Vorrichtung zum Ausgleich der wechselnden Geschwindigkeiten von langgliedrigen Ketten, die über Kettensterne laufen, bei der dem Sternantriebsrad eine periodische Schwingung erteilt wird, deren Periodenzahl gleich dem Produkt aus der Umdrehungszahl des Kettensternes und seiner Seitenzahl ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (i), die dementsprechend von dem Sternrad aus angetrieben wird, einen Schwinghebel (e) bewegt, der um die Sternachse (c) schwingt und der ein Zahnrad (f) trägt, welches das Zahnrad (d) auf der Sternachse antreibt. a. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet,. daß das Zahnrad (f) auf der Achse des Antriebsmotors (g) sitzt und mit diesem zusammen auf dem Schwinghebel (e) befestigt ist.
DEST46337D 1929-08-30 1929-08-30 Vorrichtung zum Ausgleich der wechselnden Geschwindigkeiten von langgliedrigen Ketten Expired DE512013C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001065145A1 (de) * 2000-03-01 2001-09-07 Schumag Aktiengesellschaft Antrieb für eine kette mit periodisch angeordneten kettengliedern
WO2003036129A1 (de) * 2001-10-26 2003-05-01 Burkhard Grobbel Gelenkkettenantrieb

Cited By (3)

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WO2001065145A1 (de) * 2000-03-01 2001-09-07 Schumag Aktiengesellschaft Antrieb für eine kette mit periodisch angeordneten kettengliedern
WO2003036129A1 (de) * 2001-10-26 2003-05-01 Burkhard Grobbel Gelenkkettenantrieb
EP2123937A3 (de) * 2001-10-26 2010-08-11 Ketten Wulf Betriebs-GmbH Gelenkkettenantrieb

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