DE511C - Gesteinbohrmaschine - Google Patents

Gesteinbohrmaschine

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DE511C
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E Rosenkranz & Th Jellinghaus
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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Description

1877.
Klasse 5.
E. ROSENKRANZ und TH. JELLINGHAUS in DORTMUND bezw. CAMEN.
Gestein-Bohrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1877 ab. Längste Dauer: 24. August 1890.
Als Motor dient verdichtete Luft. Die Maschine besteht aus dem zu einer Schraubenspindel von 6,2s mm Steigung angeschnittenen Cylinder A mit den Stopfbüchsen A1 und A2, welche letztere zugleich Schmiergefäfs ist, dem Stofskolben B mit der Kolbenstange B1, und der Vorrichtung Ä zur Einklemmung des Bohrers, dem Steuerkolben C nebst der Kolbenstange C1 , dem Steuerkolben-Cylinder C2 mit Buffervorrichtung, gleicherzeit zur Hubbegrenzung dienend, und der Feder C3 ; ferner aus dem Rohr D nebst Winkelhahn, welches in der Stopfbüchse A2 drehbar, und dem Rohr D1 , welches in der Doppelmutter E E1 luftdicht befestigt ist.
Ersteres dient zur Aufnahme des luftzuführenden Schlauches, letzteres zur Weiterführung der Betriebsluft vor und hinter den Stofskolben; ferner aus dem Handrade F zur Drehung des Cylinders in der nach jeder beliebigen Richtung festzustellenden Schraubenmutter G, getragen von dem Teller G1, sowie aus dem Führungsarm H, welcher die conforme Drehung des Stofskolbens bezw. des damit verbundenen Bohrers mit dem Cylinder A vermittelt. Nachdem der Cylinder A möglichst weit zurückgeschraubt und der Bohrer durch die Klemmvorrichtung B2 mit dem Stofskolben verbunden, sowie die Einstellung in die Richtung des projectirtes Bohrloches erfolgt ist, führt man der Maschine durch Schlauch und Rohr D verdichtete Luft zu. Diese wirkt beständig auf die Fläche b, welche im Effect gleich dem äufseren Querschnitt des Rohres D1 ist, und durch die Oeffnungen O1 auf die vordere ringförmige Fläche des Stofskolbens B. Der Querschnitt der letzteren ist nun soviel gröfser als der der Fläche b, dafs der auf die Flächendifferenz sich äufsernde Druck der Betriebsluft, die Spannung der Feder C3, sowie die Reibungswiderstände und event, das Gewicht des Steuerkolbens C, ferner die Reibungswiderstände und event, das Gewicht des Stofskolbens B zu überwinden vermag. So lange kein Gegendruck eintritt, mufs sich der Stofskolben nach rückwärts bewegen (in der Zeichnung von rechts nach links). Hat derselbe nun beim Rückgange die Ausströmungsöffnungen J geschlossen, so verdichtet sich die Luft zwischen dem Stofs- und Steuerungskolben, und treibt letzteren, bevor sich die Kolbenflächen berühren aus seiner Lage.
Nachdem die Einströmungsöffnungen dd, welche einen kleineren Gesammtquerschnitt, als die Ausströmungsöffnungen J haben, dadurch geöffnet wurden, überwindet die, durch dieselben eintretende Betriebsluft infolge der Wirkung auf die größere innere Kolbenfläche, den auf beide Kolben einwirkenden Gegendruck.
Der Steuerungskolben hält so lange die Einströmungs-Kanäle geöffnet, bis der Stofskolben die Ausströmungs-Oeffnungen J überschritten, bezw. den Stofs ausgeführt hat, also bis infolge der stärkeren Luftausströmung als Lufteinströmung der Druck auf die inneren Flächen des Stofs- und Steuerkolbens aufhört. Die beim Kolbenrückgange zusammengeprefste Feder C3 bewirkt nun durch Vortreiben des Steuerungskolbens ein rasches Schliefsen der Einströmungs-Oeffnungen d. In demselben Augenblick kommt auch der Ueberdruck auf die Vorderfläche des Stofskolbens zur Geltung, worauf der Kolbenrückgang, bezw. das eben erwähnte Spiel von neuem erfolgt. Die durch etwaige Undichtigkeiten in den Raum zwischen dem Steuerungskolben C und dem Cylinderverschlufs E E1 eingetretene Betriebsluft entweicht durch die Oeffnungen k k. Die Nuthen L, deren drei vorhanden sind, dienen zum Entweichen der Luft aus den Ausströmungsöffnungen J, sobald letztere sich in der Schraubenmutter G befinden. Behufs Umsetzung und Vorrückung des Bohrers bedarf es nur der möglichst ununterbrochenen Vordrehung des Cylinders A nach Mafsgabe des Eindringens des Bohrers in das Gestein.
Der Führungsarm H, welcher fest mit dem Cylinder verbunden ist und sich gegen die Schraubenansätze e der Klemmvorrichtung B2 lehnt, überträgt die Bewegung des Cylinders auf Stofskolben und Bohrer. Die Umsetzung und Vorrückung geschieht also gleichzeitig beim Vorschrauben des Cylinders. Wird während des Bohrens A zu rasch vorgeschraubt, so vermag der Stofskolben B die Ausströmungsöffnungen J nicht freizulegen, und es tritt solange ein Stillstand der Maschine ein, bis durch Zurückschrauben der normale Hub wieder hergestellt ist. Bei zu langsamem Vorschrauben stöfst der Kolben B bald gegen die Stopfbüchse A1 und verursacht heftige Erschütterungen der Maschine.
In beiden Fällen werden dem Arbeiter sichere Avertissements zur Herbeiführung der geeigneten Verschraubung des Cylinders gegeben, und befähigen auch den Ungeübtesten zur Herstellung eines Bohrloches.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE511DA 1877-07-03 1877-07-03 Gesteinbohrmaschine Expired - Lifetime DE511C (de)

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