DE49557C - Gesteinbohrmaschine zur Herstellung von Schrämen - Google Patents

Gesteinbohrmaschine zur Herstellung von Schrämen

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DE49557C
DE49557C DENDAT49557D DE49557DA DE49557C DE 49557 C DE49557 C DE 49557C DE NDAT49557 D DENDAT49557 D DE NDAT49557D DE 49557D A DE49557D A DE 49557DA DE 49557 C DE49557 C DE 49557C
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DE
Germany
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drill
drilling machine
rock drilling
carriage
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49557D
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English (en)
Original Assignee
H. C. SERGEANT in West 47the Street Nr. 318 in New-York, V. St. A
Publication of DE49557C publication Critical patent/DE49557C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/62Machines for making slits approximately perpendicular to the seams either level with, or above or below the level of, the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Fig. ι bis 5 und Fig. 6 und 7 stellen zwei Abänderungen von Bohrmaschinen dar.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Maschine ruht auf vier unten gespitzten verstellbaren Tragsäulen A1, welche als Stütze für die zwei Lager aa, in denen der Rahmen C C2C1G1 der Maschine mit den Zapfen c c gelagert ist, dient. Die Längsriegel C C1 des Rahmens können hohl sein und Zugstangen C3 C3 in ihrem Innern enthalten, mittelst deren Schraubenenden die Querriegel C2 C2, welche die Zapfen c c tragen, befestigt werden. Die Längsriegel C C dienen als Bahnen für den Rahmen der Bohrmaschine D1, welche durch Drehen der selbstthätig bewegten Schraube F auf ihnen verschoben wird. Die Bohrmaschine D1 mit dem Cylinder Z)2 und der Bohrstange D ist drehbar gegen ihren Rahmen angeordnet. Der Zapfen d derselben ist durch die Schraube d2 fest in sein Lager d1 geprefst.
In der Furche dl des Gestelles, die nach einem Kreise mit dem Centrum im Zapfen d gekrümmt ist, gleiten die zwei Kopfschrauben d3 d3 der Bohrmaschine und ermöglichen die Verstellung und Feststellung derselben bis zu einem besimmten Winkel gegen den Rahmen. Die Stofsbewegung der Bohrstange D wird auf eine der bekannten Weisen bewirkt; die Verschiebung der Bohrmaschine erfolgt selbstthätig durch die Schraube F. Diese Schraube wird ständig durch eine kleine rotirende Luftoder Dampfmaschine E getrieben. Die Welle e2, Fig. 5, dieser rotirenden Maschine treibt zunächst ein Zahnradwendegetriebe, bestehend aus dem Zahnrad f1 und den zwei in dasselbe eingreifenden Zahnrädern /5 und fe, die abwechselnd durch die doppelte Klauenmuffe fB mit der Welle f3 verbunden werden können. Auf der Welle f3 sitzen die Zahnräder f1 und _/2, welche die beiden mit der Schraubenmutter F1 verbundenen Zahnräder ff umtreiben. Die Verbindung der Mutter F1 mit den Zahnrädern ff ist keine starre, sondern letztere werden nur durch den Zug der Schraubenbolzen g^ g^ und der Federn g3 g3 an die Endflächen der Mutter angeprefst. Eine Unterlagsscheibe g g1 kann zwischengeschoben sein, um die Reibung zu regeln. Stöfst nun der Bohrer auf einen Widerstand, so findet eine Drehung der Zahnräder g g gegen die Mutter F1 der Schraube F statt und die Weiterbewegung der Bohrmaschine hört auf. Es ist eine selbsttätige Ausrückung des Wendegetriebes nöthig, sobald die Bohrmaschine an einem Ende ihrer Bahnen CC1 angekommen ist. Diese wird an einer beliebigen Stelle der Bahn durch die verstellbaren Anschlagringe HH bewirkt. Die Doppelklauenmuffe fs wird durch den Hebel f9, Fig. 3, an ihrer Stelle gehalten, der selbst wieder entgegen dem Zug und Druck der Federn h* /z4 durch die Nase g5 der Klinke G an seinem Platz gehalten wird. Die Federn fc4fo4 suchen immer die Muffe /8 in die Mitte zu stellen, d. h. das Wendegetriebe auszurücken. Die Klinke G wird durch die Feder g8 immer nach dem Ende des Hebels f9 zu gedrückt. Die Klinke wird gehoben, wenn der Anschlag ft2, der auf der Stange h festsitzt, sich ■ unter eine der Nasen g9 g10 schiebt. Dies geschieht aber, sobald die Stange h, die in den Führungen h1 geht, an einen der Stellringe HH anschlägt.
Eine andere Art der maschinellen Fortbewegung der Bohrmaschine ist in Fig. 6 und 7 dargestellt. Hier ist die ganze Maschine auf einem Wagen B gelagert und eine Achse J desselben wird durch eine rotirende Maschine E mit Uebertragung der Bewegung durch
Schneckenradgetriebe ti1 und jj1 umgedreht. Hierbei ist das eine der beiden Schneckenräder il durch Frictionsscheiben k k1, die durch die Feder kB und Mutter k2 an einander geprefst werden, mit seiner Achse verbunden. Wenn hier ein Widerstand in die Bahn des Bohrers D kommt, so findet zwischen diesem Schneckenrad und seinen Reibungsscheiben eine Relativdrehung statt.
Die seitliche Verschiebung des Bohrapparates, welcher sowohl beim Steinkohlenabbau, als zur Wegnahme von felsigem Gestein und beim Tunnelbau gebraucht wird, erfolgt ständig, um durch längliche Spalten einen Klotz von dem anstehenden Flötz abzutrennen, der dann mittelst Sprengung, hydraulischer Pressen etc. losgebrochen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Gesteinbohrmaschine, gekennzeichnet durch eine seitlich selbstthä'tig verschiebbare Bohrmaschine (D l), die ihre Bewegung von einer rotirenden Welle (e2) durch Vermittelung eines Zahnräderwendegetriebes (Z7/5/6/8) ur*d emer Reibungskupplung erhält, welche beim Anhalten des Bohrers eine Relativdrehung der gekuppelten Theile und das Aufhören der Seitenverschiebung bewirkt.
2. Eine auf einem Wagen stehende Gesteinbohrmaschine, bei welcher die Drehung einer Wagenachse / durch eine rotirende Welle e 2 unter Vermittelung zweier Schneckengetriebe i i1 und jj1 erfolgt, von welchen ein Schneckenrad durch Reibscheiben k k1 mit seiner Welle/ gekuppelt ist, so dafs die Verschiebung des Wagens beim Anhalten des Bohrers aufhört und eine Drehung zwischen den Reibscheiben und dem Schneckenrad eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49557D Gesteinbohrmaschine zur Herstellung von Schrämen Expired - Lifetime DE49557C (de)

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