DE49557C - Gesteinbohrmaschine zur Herstellung von Schrämen - Google Patents
Gesteinbohrmaschine zur Herstellung von SchrämenInfo
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- DE49557C DE49557C DENDAT49557D DE49557DA DE49557C DE 49557 C DE49557 C DE 49557C DE NDAT49557 D DENDAT49557 D DE NDAT49557D DE 49557D A DE49557D A DE 49557DA DE 49557 C DE49557 C DE 49557C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/62—Machines for making slits approximately perpendicular to the seams either level with, or above or below the level of, the machine
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Fig. ι bis 5 und Fig. 6 und 7 stellen zwei Abänderungen von Bohrmaschinen dar.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Maschine ruht auf vier unten gespitzten verstellbaren
Tragsäulen A1, welche als Stütze für die zwei Lager aa, in denen der Rahmen C C2C1G1
der Maschine mit den Zapfen c c gelagert ist, dient. Die Längsriegel C C1 des Rahmens
können hohl sein und Zugstangen C3 C3 in ihrem Innern enthalten, mittelst deren Schraubenenden
die Querriegel C2 C2, welche die Zapfen c c tragen, befestigt werden. Die Längsriegel
C C dienen als Bahnen für den Rahmen der Bohrmaschine D1, welche durch Drehen der
selbstthätig bewegten Schraube F auf ihnen verschoben wird. Die Bohrmaschine D1 mit dem
Cylinder Z)2 und der Bohrstange D ist drehbar gegen ihren Rahmen angeordnet. Der
Zapfen d derselben ist durch die Schraube d2
fest in sein Lager d1 geprefst.
In der Furche dl des Gestelles, die nach
einem Kreise mit dem Centrum im Zapfen d gekrümmt ist, gleiten die zwei Kopfschrauben
d3 d3 der Bohrmaschine und ermöglichen die Verstellung und Feststellung derselben bis zu
einem besimmten Winkel gegen den Rahmen. Die Stofsbewegung der Bohrstange D wird auf
eine der bekannten Weisen bewirkt; die Verschiebung der Bohrmaschine erfolgt selbstthätig
durch die Schraube F. Diese Schraube wird ständig durch eine kleine rotirende Luftoder
Dampfmaschine E getrieben. Die Welle e2,
Fig. 5, dieser rotirenden Maschine treibt zunächst ein Zahnradwendegetriebe, bestehend
aus dem Zahnrad f1 und den zwei in dasselbe eingreifenden Zahnrädern /5 und fe, die
abwechselnd durch die doppelte Klauenmuffe fB
mit der Welle f3 verbunden werden können. Auf der Welle f3 sitzen die Zahnräder f1
und _/2, welche die beiden mit der Schraubenmutter
F1 verbundenen Zahnräder ff umtreiben. Die Verbindung der Mutter F1 mit
den Zahnrädern ff ist keine starre, sondern letztere werden nur durch den Zug der
Schraubenbolzen g^ g^ und der Federn g3 g3
an die Endflächen der Mutter angeprefst. Eine Unterlagsscheibe g g1 kann zwischengeschoben
sein, um die Reibung zu regeln. Stöfst nun der Bohrer auf einen Widerstand, so findet
eine Drehung der Zahnräder g g gegen die Mutter F1 der Schraube F statt und die
Weiterbewegung der Bohrmaschine hört auf. Es ist eine selbsttätige Ausrückung des Wendegetriebes
nöthig, sobald die Bohrmaschine an einem Ende ihrer Bahnen CC1 angekommen ist.
Diese wird an einer beliebigen Stelle der Bahn durch die verstellbaren Anschlagringe HH bewirkt.
Die Doppelklauenmuffe fs wird durch den Hebel f9, Fig. 3, an ihrer Stelle gehalten,
der selbst wieder entgegen dem Zug und Druck der Federn h* /z4 durch die Nase g5
der Klinke G an seinem Platz gehalten wird. Die Federn fc4fo4 suchen immer die Muffe /8
in die Mitte zu stellen, d. h. das Wendegetriebe auszurücken. Die Klinke G wird
durch die Feder g8 immer nach dem Ende des Hebels f9 zu gedrückt. Die Klinke wird
gehoben, wenn der Anschlag ft2, der auf der Stange h festsitzt, sich ■ unter eine der
Nasen g9 g10 schiebt. Dies geschieht aber, sobald
die Stange h, die in den Führungen h1
geht, an einen der Stellringe HH anschlägt.
Eine andere Art der maschinellen Fortbewegung der Bohrmaschine ist in Fig. 6 und 7 dargestellt.
Hier ist die ganze Maschine auf einem Wagen B gelagert und eine Achse J desselben
wird durch eine rotirende Maschine E mit Uebertragung der Bewegung durch
Schneckenradgetriebe ti1 und jj1 umgedreht.
Hierbei ist das eine der beiden Schneckenräder il durch Frictionsscheiben k k1, die durch
die Feder kB und Mutter k2 an einander geprefst
werden, mit seiner Achse verbunden. Wenn hier ein Widerstand in die Bahn des Bohrers D kommt, so findet zwischen diesem
Schneckenrad und seinen Reibungsscheiben eine Relativdrehung statt.
Die seitliche Verschiebung des Bohrapparates, welcher sowohl beim Steinkohlenabbau,
als zur Wegnahme von felsigem Gestein und beim Tunnelbau gebraucht wird, erfolgt ständig,
um durch längliche Spalten einen Klotz von dem anstehenden Flötz abzutrennen, der dann
mittelst Sprengung, hydraulischer Pressen etc. losgebrochen wird.
Claims (2)
1. Eine Gesteinbohrmaschine, gekennzeichnet
durch eine seitlich selbstthä'tig verschiebbare Bohrmaschine (D l), die ihre Bewegung
von einer rotirenden Welle (e2) durch Vermittelung eines Zahnräderwendegetriebes
(Z7/5/6/8) ur*d emer Reibungskupplung erhält,
welche beim Anhalten des Bohrers eine Relativdrehung der gekuppelten Theile
und das Aufhören der Seitenverschiebung bewirkt.
2. Eine auf einem Wagen stehende Gesteinbohrmaschine, bei welcher die Drehung
einer Wagenachse / durch eine rotirende Welle e 2 unter Vermittelung zweier
Schneckengetriebe i i1 und jj1 erfolgt, von
welchen ein Schneckenrad durch Reibscheiben k k1 mit seiner Welle/ gekuppelt
ist, so dafs die Verschiebung des Wagens beim Anhalten des Bohrers aufhört und eine Drehung zwischen den Reibscheiben
und dem Schneckenrad eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49557C true DE49557C (de) |
Family
ID=324473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49557D Expired - Lifetime DE49557C (de) | Gesteinbohrmaschine zur Herstellung von Schrämen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49557C (de) |
-
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