DE97547C - - Google Patents

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DE97547C
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DE
Germany
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friction
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coupling
sleeve
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DENDAT97547D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
    • F16H15/04Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/06Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
    • F16H15/08Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface
    • F16H15/10Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the two members cross or intersect
    • F16H15/12Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the two members cross or intersect in which one or each member is duplicated, e.g. for obtaining better transmission, for lessening the reaction forces on the bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1897 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Reibungsgetriebe für veränderbare. Geschwindigkeiten, welches eine augenblickliche Ein- und Ausrückung des Antriebes selbst bei gröfster Geschwindigkeit und bei jeder Stellung der Reibungsräder ermöglichen soll. Dies ist besonders bei Fahrzeugen mit Selbstantrieb von Bedeutung, bei denen oft ein sofortiges Anhalten erforderlich ist.
Bei dem vorliegenden Reibungsgetriebe wird der Antrieb einer Welle oder Achse in bekannter Weise durch Reibungsräder bewirkt, welche zwischen verstellbaren Reibungsscheiben liegen und unabhängig von einander gedreht, sowie zur Erzielung von verschiedenen Geschwindigkeiten eingestellt werden können. Die Einrückung oder Auslösung bezw. Umsteuerung des Getriebes erfolgt dadurch, dafs die Reibungsscheiben durch drehbare Winkelhebel den Reibungsrädern genähert oder von denselben entfernt werden. Die angetriebene Achse oder Welle trägt ein Schneckengetriebe, welches bei eingerückten Reibungsscheiben durch das als Triebrad wirkende Reibungsrad angetrieben wird, bei ausgerückten Reibungsscheiben dagegen durch eine mittelst der drehbaren Winkelhebel verschiebbare Reibungskuppelung unmittelbar mit der Antriebswelle gekuppelt und alsdann von dieser in entgegengesetzter Richtung angetrieben wird.
Fig. ι ist eine Ansicht eines gemäfs vorliegender Erfindung eingerichteten Reibungsgetriebes für Fahrzeuge mit Selbstantrieb;
Fig. 2 ist die Oberansicht von Fig. 1;
Fig. 3 ist zur Hälfte Endansicht, zur Hälfte senkrechter Querschnitt;
Fig. 4 ist ein Schnitt eines Theiles der Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 5 zur Hälfte Oberansicht, zur Hälfte Längsschnitt;
Fig. 6 zeigt bauliche Einzelheiten.
Das Getriebe besteht aus den Scheiben 1,1, zwischen denen die Reibungsräder 5, 5a liegen, von denen jedes auf einer besonderen Muffe 23, 24 angebracht ist. Das äufsere Ende der Treibwelle 25 läuft in dem Lager 25a des Tragestückes 2$h. Wenn das Reibungsrad 5a durch die Welle 25 angetrieben wird und sich in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung befindet, so treibt dasselbe die Scheiben 1, 1 mit geringster Geschwindigkeit, wobei diese Scheiben wiederum das Rad 5 mit geringerer Geschwindigkeit als das Rad 5a antreiben. Das Rad 5 treibt mittelst einer Muffe 26 ein in dem Gehäuse 27 angeordnetes Schneckengetriebe, das wiederum die Achse 28 antreibt.
Um die Räder ohne übermäfsige Reibung und leicht und geräuschlos zu bewegen und sie verbunden zu halten, ohne ihre unabhängige Drehung zu beeinträchtigen, ist die Muffe 23 mit einem Flantsch 29 (Fig. 4) und die Muffe 24 mit einem entsprechenden Flantsch 30 ausgestattet. Zwischen den beiden Flantschen 29, 30 sind Ringe 32 aus gehärtetem Metall (zweckmäfsig Stahl) angebracht, die ein Lager für einen Satz Kugeln bilden, welche die Ansätze oder Muffenenden 31 aus einander halten. Jenseits der Flantschen 29, 30 sind die Ringe 33 und 34 angeordnet, die ebenfalls Kugellagerschalen bilden. Diese Theile sind von einer Muffe oder einem Gehäuse 35 umschlossen, das einen Ansatz 36 erhält, an dem Schild-
zapfen 37 befestigt sind, welche einen Gabelhebel 38 (Fig. 1 und 3) aufnehmen können; dieser Hebel ist bei 39 drehbar und kann durch eine an seinem oberen Ende angreifende Stange umgelegt werden, so dafs die Muffe oder das Gehäuse 35 und die Räder 5, 5a quer zu den Flächen der Scheiben bewegt werden können.
Die Muffe 24 gleitet in Feder- und Nuthverbindung auf einer Muffe 26, welche die Welle 25 umgiebt; auf dieser Muffe 26 ist die aus Fig. ι ersichtliche Schnecke 40 angebracht. Die Muffe 26 trägt ferner den Konus 41 einer Reibungskuppelung, deren Hohlcylinder 50 auf der Treibwelle 25 verschiebbar ist. Mit dem Theil 50 ist ein Muffenstück 51 verbunden, an welches eine Gabel 52 zur Bewegung , des Kuppelungsgliedes 50 angreift. Die Bewegung der Gabel erfolgt durch eine Stange 53, deren anderes Ende mit an Tragezapfen 54a angelenkten Winkelhebeln 54 verbunden ist, deren Arme 55 Schrauben 56 tragen, welche durch Knaggen 57 an diesen Armen hindurchführen und in Büchsen 57a eines Gehäuses 58 greifen, das die Reibscheiben 1 trägt, so dafs die letzteren auf den konischen Enden der Schrauben beweglich sind und so eine geringe Schwingbewegung auf denselben ausführen können, um den Druck auf die Reibungsräder 5 und 5% sowie etwaige Ungleichheiten in den Umflächen der Räder auszugleichen, die durch Abnutzung oder die Verschiedenheit der Durchmesser beider Räder vorkommen können.
An den Armen 55 sind Stangen 59 befestigt, welche aus Holz oder Metall bestehen können und erforderlichenfalls als Federn wirken. Die Stangen 59 tragen Knaggen 60, zwischen welchen ein Bolzen 61 liegt, der zur Befestigung einer Kette, Stange, eines Seiles oder eines sonst geeigneten Verbindungsgliedes 62 dient (Fig. 2), das an Stiften 63 oder gegenüberliegenden Punkten einer Scheibe 64 angebracht ist. Die letztere kann durch ein Band 65 oder dergl. gedreht werden, wodurch die Arme 59 einander genähert und die Reibungsscheiben 1,1 auf die Reibungsräder 5, 5a gedrückt werden. Um den Antrieb auszuschalten, wird der Druck der die Reibungsscheiben 1, 1 tragenden drehbaren Rahmen auf die Reibungsräder 5, 5a abgestellt, indem die Scheibe 64 in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Um den Antrieb umzusteuern, wird die Scheibe 64 so weit gedreht, dafs die Arme ,59 und Hebel 55 geöffnet werden, wodurch die Scheiben von den Rädern entfernt und die kurzen Arme 54 der Hebel 55 nach aufsen gezogen werden. Hierdurch wird auch die Stange 53 verschoben und der Kuppelungstheil 50 mit dem Konus 41 in Berührung gebracht, worauf (da der Theil 50 durch die Welle 25 angetrieben wird) der Konus 41 durch die Muffe 26, mit der er verbunden ist, unmittelbar die Schnecke 40 in entgegengesetzter Richtung antreibt.
Die Scheiben 1, 1 laufen auf Spindeln 66 (Fig. 3 und 5), deren Naben 58 durch je einen auf einen ringförmigen Steg 68 der zugehörigen Scheibe aufgeschraubten Ring 67 staubdicht geschlossen werden. Jeder Ring 6y umfafst einen Flantsch 69 am Ende der Muffe 58. Letztere trägt Kugellagerschalen 70, 71, welche die auf die Scheiben ausgeübte Beanspruchung aufnehmen und dieselben sich frei drehen lassen. In Fig. 6 ist eine weitere Einrichtung zur Bewegung der Arme 59 dargestellt. Diese Vorrichtung besteht aus einem Cylinder 73 und Kolben 74, zwischen welche durch ein biegsames Rohr oder einen Schlauch eine Flüssigkeit eingelassen wird. Der Kolben ist. durch ein Jochstück 75 und Stangen 76, γγ mit einem der Arme 59 verbunden, während der Cylinder durch eine Stange 78 mit dem anderen Arm in Verbindung steht. An Stelle dieser Anordnung kann auch eine Schraubenspindel. mit Rechts- oder Linksgewinde Verwendung finden. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Reibungsgetriebe mit zwischen verschiebbaren Reibungsscheiben liegenden, unabhängig von einander drehbaren und zur Erzielung veschiedener Geschwindigkeiten einstellbaren Reibungsrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Reibungsscheiben (1,1) mit einer zwischen der Antriebswelle (25) und der von dem als Triebrad wirkenden Reibungsrad (5) getriebenen Schnecke (40) angeordneten Reibungskuppelung (50, 41) durch um Zapfen (54a) drehbare Winkelhebel (54, 55, 59) und Stangen (53) derart verbunden sind, dafs bei ausgerückten Reibungsscheiben (1,1) die Bewegung der Antriebswelle (25) unter Vermittelung der Reibungskuppelung auf die Schnecke (40) übertragen wird, bei eingerückten Reibungsscheiben (1,1) dagegen die Kuppelung (50,41) gelöst ist und die Bewegungsübertragung von der Welle (25) auf die Schnecke (40) lediglich unter Vermittelung der Reibungsräder (5, 5a), und . zwar in entgegengesetzter Richtung erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE97547C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193756B (de) * 1961-12-04 1965-05-26 Ewald Wodarka Reibradgetriebe mit zwei flachen Reibscheiben
DE8910379U1 (de) * 1989-08-31 1989-11-16 Senn, Helmut, 7965 Ostrach Straßentransportfahrzeug für heißes bituminöses Mischgut od.dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193756B (de) * 1961-12-04 1965-05-26 Ewald Wodarka Reibradgetriebe mit zwei flachen Reibscheiben
DE8910379U1 (de) * 1989-08-31 1989-11-16 Senn, Helmut, 7965 Ostrach Straßentransportfahrzeug für heißes bituminöses Mischgut od.dgl.

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