DE247166C - - Google Patents

Info

Publication number
DE247166C
DE247166C DE1910247166D DE247166DD DE247166C DE 247166 C DE247166 C DE 247166C DE 1910247166 D DE1910247166 D DE 1910247166D DE 247166D D DE247166D D DE 247166DD DE 247166 C DE247166 C DE 247166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
plow
towing vehicle
attached
discs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1910247166D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE247166C publication Critical patent/DE247166C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B9/00Ploughs with rotary driven tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Motorpflüge,
bei welchen die Pflugscheiben, die durch den Motor des Laufwagens in Umdrehung versetzt werden, auf einem Rahmen montiert sind,
S der an das Wagengestell angelenkt ist.
Die den Gegenstand der Erfindung bildenden Neuerungen bestehen darin, daß der Pflugscheibenrahmen mit dem Wagengestell derart verbunden ist, daß das Wagengestell sich den ίο Unebenheiten des Bodens anpassen kann, ohne die Arbeitsstellung des Pflugscheibenrahmens zu beeinflussen. Die Tragwelle für die Pflugscheiben kann hierbei eine mit Bezug auf die Laufrichtung. veränderliche Lage erhalten.
Beiliegende Zeichnung stellt einen mit den Neuerungen versehenen Motorpflug beispielsweise dar, und zwar zeigt
Fig. ι den hinteren Teil desselben im Aufriß,
Fig. 2 denselben im Grundriß.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 und 5 zeigen in Längs- und Querschnitt Einzelteile, die die Verbindung zwisehen den beiden Rahmen des Pfluges herstellen.
Die Pflugscheiben α sitzen auf einer Welle a1 auf der Rückseite eines dreieckigen Rahmens, der von Rohren fi1 b2 gebildet wird, die an einer Schale b befestigt und durch ein Rohr δ3 versteift sind, welches eine sich über die Pflugscheiben erstreckende Brücke bildet.
Die Verbindung des dreieckigen Rahmens mit dem Wagengestell c wird durch die Schale b bewirkt, die sich um Zapfen d1 d1 eines Ringes d drehen kann (Fig. 4 und 5). Dieser Ring d kann sich um Zapfen e1 e1 eines anderen Ringes e drehen, der seinerseits sich frei um eine Muffe f drehen kann, welche am Wagengestell c befestigt ist (Fig. 4 und 5).
Die Arbeitswelle g treibt die Scheiben a durch ein Zahnrad g2, Zahnräder g3 gi einer senkrechten Welle g5 und ein Zahnrad an, welches auf die Welle der Scheiben α aufgekeilt ist. Die Welle g besteht aus zwei Teilen, die durch ein Kardangelenk g1 verbunden sind, dessen zueinander senkrechte Achsen sich in den Ebenen der entsprechenden Zapfen d1 d1 und e1 e1 befinden.
Um ein Seitwärtsschleudern der Scheiben zu verhüten, ist seitlich ein Rad / angeordnet, welches passend geneigt und dazu bestimmt ist, auf dem Boden der Furche zu laufen (Fig. 3). Seine Welle j1 ist in dem Winkel, der von der Scheibenwelle mit der Zugachse gebildet wird, auf den Rahmen b1 b2 einstellbar. Rädchen oder Rollen i, die in der Höhe einstellbar sind, begrenzen die Arbeitstiefe.
Der Winkel, den die Welle a1 der Scheiben a mit der Zugachse bildet, kann mittels einer Stange h, die frei beweglich an einen festen Arm der Brücke b3 und eine am Wagengestell c angebrachte Stange c1 angelenkt ist, geändert werden. Diese Stange h wird von zwei mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Stangen gebildet, die durch eine Rohrmutter zusammengehalten werden.
Die freien Enden der Gewindestangen wer-
den von Ringen gebildet, die mit Spiel in die Ringe eingreifen, welche an den Enden des Armes bs und der Stange c1 vorgesehen sind. Infolge dieser Anordnung kann man die Länge der Stange h und demgemäß die Neigung der Achse der Scheiben a mit Bezug auf die Fahrtrichtung abändern.
Diese Art der Verbindung (Universalgelenk g1 und die angelenkte Stange h) ermöglicht dem
ίο Wagengestell, den Unebenheiten des Bodens entsprechend zu schwingen, ohne die Lage der Pflugscheiben zu beeinflussen.
Mittels einer vom Motor angetriebenen Winde kann man den Rahmen der Arbeitswerkzeuge für die Handhabung und den Transport der Maschine heben. Der Arbeitsrahmen kann von dem Wagengestell leicht getrennt werden, indem man die Achsen der Kardangelenke auseinandernimmt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Motorpflug mit durch den Motor des Zugwagens angetriebenen und von einem hinter dem Wagen angeordneten Rahmen getragenen Pflugscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsrahmen (b1 b%) mit dem Gestell des Zugwagens (c) mittels zweier konzentrisch angeordneter kardanischer Gelenke verbunden ist, von denen das äußere, an dem Rahmen (b1 b2) befestigte Gelenk (d1) sich mittels eines Ringes (e) um eine Muffe ff) drehen kann, die am Gestell (c) des Zugwagens befestigt ist, so daß letzterer schwingen kann, ohne dadurch die Lage des Arbeitsrahmens und den Antrieb der Pflugscheiben zu beeinflussen.
  2. 2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsrahmen (b1 b3) mit dem Wagengestell (c) durch eine Zugstange (h) verbunden ist, die sich nach jeder Richtung drehen und deren Länge entsprechend geregelt werden kann, um die Einstellung der Scheibenachse gegen die Bewegungsrichtung des Pfluges verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910247166D 1910-11-25 1910-11-25 Expired DE247166C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE247166T 1910-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE247166C true DE247166C (de) 1912-05-22

Family

ID=34558875

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1910247166D Expired DE247166C (de) 1910-11-25 1910-11-25

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE247166C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE247166C (de)
DE2209910A1 (de) Kreiselzettwender
DE621834C (de) Brennschneidemaschine fuer Rohre
DE1229770B (de) Heuwerbungsmaschine
AT58969B (de) Motorpflug.
DE477400C (de) Motorisch angetriebene Bodenbearbeitungsmaschine
DE1235057B (de) Heuwerbungsmaschine mit paarweise quer zur Fahrtrichtung nebeneinander angeordneten Kreiseln
DE224667C (de)
DE266624C (de)
DE318965C (de) Motorpflug mit vor und hinter dem Treibrade angeordneten Pflugkoerpern
DE529435C (de) Heuwender
DE730827C (de) Raederabstuetzung fuer gelaendegaengige Fahrzeuge
DE942546C (de) Mit Motorantrieb versehener Vorderwagen, der auswechselbar an landwirtschaeftliche Maschinen, insbesondere solche mit grosser Arbeitsbreite und Spurweite ueber 2m anschliessbar ist
DE244186C (de)
DE238897C (de)
DE138080C (de)
DE97547C (de)
DE85222C (de)
DE364242C (de) Bodenbearbeitungsmaschine mit Kraftbetrieb, bei welcher eine mit Grabschaufeln, Spaten o. dgl. besetzte Trommel beweglich mit dem Rahmengestell der Maschine verbunden ist
DE247740C (de)
DE155124C (de)
DE232049C (de)
DE255408C (de)
AT204824B (de) Maschine zum Bearbeiten von Pflanzenreihen
DE331443C (de) Vorrichtung zum Heben und Senken an Gelenkparallelogrammen aufgehaengter Geraeterahmen von Motorpfluegen