DE511900C - Verfahren zum Herstellen von Dachbelaegen aus duennen Blechen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Dachbelaegen aus duennen Blechen

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Publication number
DE511900C
DE511900C DEM105334D DEM0105334D DE511900C DE 511900 C DE511900 C DE 511900C DE M105334 D DEM105334 D DE M105334D DE M0105334 D DEM0105334 D DE M0105334D DE 511900 C DE511900 C DE 511900C
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DE
Germany
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welded
sheets
welding
production
roof
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Expired
Application number
DEM105334D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann V Forster
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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Publication of DE511900C publication Critical patent/DE511900C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/369Connecting; Fastening by welding of the marginal portions of adjacent slabs or sheets also by soldering, glueing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Dachbelägen aus dünnen Blechen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Dachbelägen aus dünnen Blechen.
  • Das Neue besteht darin, daß die mit längs und quer verlaufenden Ausbiegungen versehenen Bleche an den Stoßkanten zusammengeschweißt werden. Die Ausbiegungen sind zum Zwecke des Ausgleichs der im Dach oder im Belag auftretenden Kräfte vorgesehen. Durch die Schweißung der Randverbindungen soll eine Ersparnis an Baustoff gegenüber den bisher üblichen Falzverbindungen .erzielt und weiter bei begehbaren Dächern,die als störend empfundenen Erhöhungen der Falze vermieden «-erden, die beim Betreten, einmal umgebogen, leicht zur Beschädigung des Daches führen. Bei der Schweißung wird zweckmäßig als Schweißmittel das gleiche Metall, aus dem der Metallbelag selbst besteht, verwendet, so daß Zerstörungen irgendwelcher Art durch Zersetzung ausgeschlossen sind. Die Schweißung gemäß Erfindung erfolgt so, daß die Bleche an den Rändern zunächst nach oben gebogen «-erden, worauf sie ohne Benutzung eines besonderen Schweißmittels durch Abschmelzen der aufgebogenen Kanten zusammengeschweißt werden. Die Schweißung ergibt vor allem eine unbedingt wasserdichte Verbindung. Will man eine besonders gute Arbeit leisten und eine glatte Oberfläche erzielen, so kann die Schweißung durch nachträgliches Hämmern noch verbessert werden. Dieses kann auch auf der Baustelle selbst mit einfachem Hammer und Gegenhalter vorgenommen werden. Die zur Befestigung des Dachbelages auf der Schalung notwendigen Befestigungsmittel, wie z. B. Hafter o. dgl., werden bei der vorzunehmenden Schweißarbeit mit eingeschweißt und erhalten auf diese Weise eine viel zuverlässigere Befestigung als bei der seither üblichen Einfalzung. Wichtig ist, daß die infolge Witterungswechsels auftretenden Längenänderungen ausgeglichen werden, was gemäß Erfindung dadurch geschieht, daß man Rufbiegungen in der Längsrichtung der Bleche anbringt, wodurch sie eine gewisse Beweglichkeit erhalten.
  • Auch durch eine geeignete Gestaltung der Schweißstelle selbst, nämlich indem man sie winklig aufbiegt und so zusammenschweißt, kann man auf einfache und wirksame Art den Längenänderungen entgegenwirken.
  • Die Schweißung kann mit Hilfe des üblichen Schweißbrenners oder eines beliebigen anderen Schweißwerkzeugs vorgenommen werden. Als besonders geeignet hat sich auch die elektrische Rollenschweißung erwiesen. Mit Hilfe kleiner beweglicher Vorrichtungen, die an die nächstliegende Stromleitung angeschlossen oder finit einem versetzbaren Stromerzeuger gekuppelt werden können, kann das Verfahren auf jeder Baustelle leicht ausgeübt werden.
  • Eine erhebliche Verbilligung kann noch erreicht werden, wenn man die einzelnen Bleche schon in der Werkstatt zu größeren Flächen zusammenschweißt, in Rollen versendet und an Ort und Stelle auf einmal verlegt.
  • In zahlreichen Fällen, z. B. bei kleinen Dächern, kann man nach Zeichnungen -der jeweilig zu belegenden Dächer die ganze Bedeckung in der Werkstatt anfertigen. Die kostspielige und unbequeme Arbeit auf dem Dach beschränkt sich dann auf die Verlegung nur einer oder einiger weniger Bahnen.
  • Durch eine derartige Arbeitsweise wird es möglich, die teuere handwerksmäßige Einzelarbeit auf dem Dach in eine billige fabrikmäßige Werkstattfertigung und eine nur noch einen kleinen Bruchteil der früheren Verlegungskosten erfordernde Zusammensetzarbeit zu zerlegen. Es wird dadurch eine reihenweise Herstellung ganzer Dachbeläge fabrikmäßig ermöglicht.
  • Die Erfindung ist natürlich auch anwendbar für die Herstellung von Eindeckungen von Eisenbahnwagen, Omnibussen, Automobilen, Schiffsaufbauten u. dgl., die insbesondere, da sie von verhältnismäßig kleinem Ausmaß sind, für werkstattfertige Anfertigung besonders gut geeignet sind. Das Schweißen für die Herstellung dieser Dächer ist auch deswegen zu empfehlen, weil die sonst üblichen Falzverbindungen bei der ständigen Bewegung und Erschütterung dieser Art Dächer mit der Zeit leicht undicht werden.
  • Um Längenänderungen nach allen Seiten hin zu gestatten, ist es zuweilen zweckmäßig, die Bahnen nicht nur mit den in der Hauptrichtung verlaufenden Nähten zu versehen, sondern auch Nähte quer zur Hauptrichtung laufen zu lassen.
  • Um die Wölbungen an den Dächern richtig herauszubekommen, kann man an die ebenen Bänder auch gewölbte Bahnen oder Bleche anschweißen.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht nur auf Kupfer beschränkt und kann außer auf Dachbekleidung auch auf Außen- oder Innenwandbekleidung, z. B. als Metalltapeten oder Wetterschutz - an Außenwänden, kurz, für jede Art Flächenbekleidung angewendet werden.
  • Das Verfahren ist auch ganz besonders anwendbar für die Herstellung solcher Dach-' beläge, die durch Aufkleben dünner Bleche von einer Stärke unter o,6 mm auf die zu belegende Fläche mit Hilfe eines klebenden, plastisch bleibenden Mittels hergestellt werden.
  • Die Erfindung ist durch die Abb. i bis 8 beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt eine Schweißverbindung z mit eingeschweißtem Befestigungsmittel 2. Der Ausgleich der Längenänderungen erfolgt bei dieser Ausführung durch die Schweißstelle, die zu diesem Zweck eine besondere Gestaltung erfahren hat. Die Stoßkanten der Bleche sind, um dem Belag eine gewisse Beweglichkeit zu geben, an dieser Stelle winkelbildend zueinander aufgebogen und in dieser Stellung zusammengeschweißt. In Abb. 2 ist ein ebenfalls durch Schweißverbindung i mit eingeschweißtem Befestigungsmittel 2 hergestellter Belag dargestellt. Zur Aufnahme der Längenveränderungen sind hier Verwellungen 3 vorgesehen. Abb. 3 zeigt die Herstellung der Schweißverbindung mit Hilfe eines Schweißbrenners 5. Bei i sind die Stoßkanten winklig zusammengeschweißt. In Abb. q. und 5 sind nochmals eingeschweißte Befestigungsmittel 2 gezeigt. Abb. 6 bis 8 stellen einen autogenen Schweißapparat dar, wie er zweckmäßigerweise zum Herstellen der langen Schweißnähte gemäß Erfindung benutzt wird. 6 ist ein Brenner, der auf einem Tragbock 7 ruht. Letzterer kann durch ein Handrad 8 und -Spindel g auf einem Schlitten fortbewegt werden; i i ist eine Vorrichtung zum Festhalten des zu schweißenden Belages. Bei der Verarbeitung von dünnen Blechen, wie z. B. von o, -i mm, und infolge der Beschwerlichkeit des Arbeitens auf dem Dach ist die Verwendung einer derartigen Vorrichtung von großer Wichtigkeit, wodurch die Gefahr, daß man beim Schweißen Löcher in die dünnen Bleche einbrennt und daß die Schweißung nicht sauber und zuverlässig ausfällt, beseitigt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Dachbelägen aus dünnen Blechen, dadurch gekennzeichnet, da-ß die mit längs und quer verlaufenden Ausbiegungen versehenen Bleche an den Stoßkanten zusammengeschweißt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Befestigen der Stoßkanten der Bleche auf der Unterlage dienenden Befestigungsmittel mit eingeschweißt werden.
  3. 3. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Brenner (6) auf einem Tragbock (7), der auf einem Schlitten (io) mittels Spindelantriebs (8, 9) bewegbar ist, mit einer Haltevorrichtung (ii) für die zu schweißenden Blechränder.
DEM105334D 1928-06-20 1928-06-20 Verfahren zum Herstellen von Dachbelaegen aus duennen Blechen Expired DE511900C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272512B (de) * 1960-10-03 1968-07-11 Rostfria Tak Ab Verfahren zur Herstellung einer Dacheindeckung aus rostfreien Stahlblechen
DE1540759B1 (de) * 1963-12-10 1970-11-12 Rostfria Tak Ab Rollennahtschweissvorrichtung
DE19529035A1 (de) * 1995-08-08 1997-02-13 Grad Johann Selbsttragende Dachkonstruktion
DE10105112A1 (de) * 2001-02-05 2002-08-29 Boro Marinkovic Dachabdeckung aus Metall sowie Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE19529035C2 (de) * 1995-08-08 1999-07-22 Johann Dipl Ing Grad Selbsttragende Dachkonstruktion
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